|
|
|
@solution_1
| Zitat: |
| Glauben kommt immer dann zum Tragen, wenn keine Beweise vorhanden sind. |
Völlig klar...
Mir geht es doch schlichtweg darum, mit oder in was oder wie auch immer der Glaube begründet wird, dass hier ein Wort Gottes unmittelbar seine Darstellung findet.
Im Christlichen wird ganz klar von Überlieferungen aus der Welt der damaligen Gläubigen gesprochen. Es wird auch vom Glauben gesprochen, dass die Schreiber offensichtlich göttliche Intuitionen hatten, aber nachwievor eine Glaubensangelegenheit!
Gruß
|
|
|
|
Hallo positiv,
| Zitat: |
| Mir geht es doch schlichtweg darum, mit oder in was oder wie auch immer der Glaube begründet wird, dass hier ein Wort Gottes unmittelbar seine Darstellung findet. |
Ich neige dazu, hier an viel trivialere Gruende zu glauben;
In einer Zeit in der schnell alles das dessen Grund oder Ursprung unbekannt war, als goettlich abgetan wurde, duerfte mit alten Schriften (Gilgamosch Epos) und muendlichen Ueberlieferungen, vor allem dann wenn sie etwas (scheinbar) Allgemeingueltiges als Inhalt hatten und deren Verfasser nicht (mehr) bekannt war, aehnlich verfahren worden sein.
So zumindest meine Annahme.
lg
|
|
|
|
Hallo Positiv und Solution1,
ich bewundere euren Scharfsinn, kann aber doch eurer Logik nicht ganz folgen (ich bin leider kein so scharfer Denker).
| Zitat: |
Ingesamt kann man sagen, das es sich (ganz im Gegensatz zum Koran) um eine in sich schluessige Struktur handelt.
|
Wer je völlig überzeugt von einer Religion war, der weiß, wie absolut schlüssig diese Dinger innerhalb ihres eigenen Rahmens sind. Ich sehe immer noch nicht den Unterschied zwischen dem Glauben an eine Religion und den Glauben an das materielle Universum. Nur dass Letzteres uns sehr viel massiver zum Glauben zwingt, weil wir so überaus materielle Aspekte an uns haben.
Gruß, Fipps
|
|
|
|
Hallo Fipps,
| Zitat: |
| Wer je völlig überzeugt von einer Religion war, der weiß, wie absolut schlüssig diese Dinger innerhalb ihres eigenen Rahmens sind. Ich sehe immer noch nicht den Unterschied zwischen dem Glauben an eine Religion und den Glauben an das materielle Universum. Nur dass Letzteres uns sehr viel massiver zum Glauben zwingt, weil wir so überaus materielle Aspekte an uns haben. |
Ich denke, ich weiss was du meinst.
In sich schluessige Systeme stehen und fallen jedoch mit ihren Dogmen.
Nun kannst du sicherlich behaupten, auch der Glaube an die Vernunft (nach Kant) an axiomatische Grundsaetze der Aussagelogik (z.B. wenn a=b, dann b=a) sowie das Prinzip des deduktiven Schliessens (vom Allgemeinen zum Speziellen) seien Dogmen, da andere Denkmuster ja moeglich sind.
Ich halte aber die Tatsache, dass viele dieser Strukturen nicht nur menschliche Konstrukte sind, sondern auch von anderen Primaten geteilt werden, fuer einen guten Indikator dafuer, das ihre Richtigkeit deutlich wahrscheinlicher ist, als die einer Religion.
Tatsaechlich ist es doch sogar so, Fipps, das Religionen in ihren Strukturen auf diesen allgemeinen fussen.
Die Basis fuer die vermeintliche Schluessigkeit einer Religion liegt doch in den selben Punkten begruendet, die fuer Naturgesetze gelten. jedoch werden Konflikte ueber Dogmen geregelt. Und das ist doch die Krux!
lg
|
|
|
|
| ...3 fach posting, sorry ---
|
|
|