|
|
|
@alanna
| Zitat: |
| @ Nasruddin: so kommen wir aber nicht weiter |
Ach alanna wie Recht Du hast ...
Ich habe es bisher so aufgefasst dass nicht Antworten auch eine Respektlosigkeit ist.
Doch Buddha scheint anderer Natur zu sein.
Kann den Buddha auch böse sein und Andere in ihrem Fett schmoren lassen?
Wie es auch sei. Ich habe versucht detailliert und richtig ohne hintergedanken zu antworten.
Ich versuchte nicht restpektlos zu sein...
Neben meinen Schuhen zu stehen wird langsam zur Gewohnheit...
Das ist hinderlich...
Also. Fertig mit den Dramen. Es gibt wichtigeres zu tun.
Buddha hat vieles geschrieben. Ich musste einiges wieder hervorsuchen, das als Parallele in meinem verstauben Keller liegend war.
Mme. Blavatsky, Theosophie. Überraschend Buddhistisches.
G.I. Gurdjeff, Belzebubs Erzählungen an seinen Enkel Überraschend Buddhistisches.
Doch etwas irritiert mich immer wieder und muss mal geklärt werden.
Sonst komme ich wirklich nicht weiter.
Unsere Kern-Glaubens-Aussagen entstammen der selben Kraft-Quelle.
Doch ich habe erst bei Buddhisten gehört, dass Gott ( Brahma / oder Atman ) nicht existiert.
Ich könnte es ja belegen, dass Buddha in seinen Reden mit einem Wesen Brahma Bako spricht und diesen auch als Wesen darstellt.
Was Hinweise auch auf Göttliches im Buddhismus gibt.
Doch das Ziel ist ja nicht aufzugehen in einem Göttlichen Wesen, sondern die Beendigung des eigenen nicht Ewigen DaSeins ( Samsara ), welches sich in immer und immer wiederkehrenden Inkarnationen ( Vereinigung des Geistes mit dem Fleische ) in einer Scheinwelt darstellt.
An diesem Punkt angelang kann ich sagen, dass je nach der eigenen Zielsetzung auch die Möglichkeit besteht diese zu erreichen.
Denken wir an die Mönche, die sich mit Brahma vereinen wollen und Buddha diese als Schüler annimmt.
Mit ihrem Ziel vor den Augen.
Das zeigt mir, das es Buddha nicht so wichtig war, dass jeder die Samsara überwindet, sondern jedem nach bestem Wissen und Gewissen helfen wollte.
Daher halte ich die Abgrenzung von verschiedenen Buddhisten für eine übertriebene Massnahme.
Ich bin der Überzeugung, dass tiefstes Orthodoxes in sich und in der Lehre aufgehen dasselbe Resultat liefern kann, als auch die Lehre-freie in einer Spiralförmigen drehenden Suche in den Religionen und Überlieferungen zum gleichen Ziel kommen kann.
Ich bin ein Zielgerichteter Mensch. Wenn ein Ziel definiert wurde und ich mich dazu bekenne, setze ich alle meine Verfügbare Energie um dieses Ziel zu erreichen. Wie Gurdjeff sagte: "Mit Verpackung und Porto" kaufe.
Das Ziel im Buddhismus scheint nicht so sehr das Nirvana zu sein, sondern der Ausstieg aus Samsara und dem damit einhergehenden auswehen im Nirvana.
Wichtig ist aber als Grundlage, die Demut.
Die Demut sich in das System einzuarbeiten ohne die eigenen und der Anderen Menschen Vorurteile, Vorkenntnisse und Vorstellungen als Hindernis, mitzunehmen.
Erst das ermöglichte mir einen gewissen Zugang zum Nirvana.
Fertig bin ich aber noch lange nicht, da noch verschiedene Ungereimtheiten zwischen Buddhistischen Ausrichtungen mir die tragenden Säulen des Buddhismus und damit eventuell eine Annäherung an die Bezeichnung des Nirvana ermöglichen.
Ich Suche weiter.
Und Du.
Was hast Du entdeckt? Aus dem Vedischen Blickwinkel.
Gruss
Nasruddin
|
|
|
|
Lieber nasruddin,
das ist eine sehr interessante Frage, finde ich.
jedenfalls spielt der Gottesbegriff im Buddhismus eine andere bis gar keine Rolle im Vergleich zu anderen Religionen oder Traditionen.
Es ist ein bisschen her, dass ich mit einem Buddhisten und einem weiteren Aspiranten meiner - "meiner" - Tradition über diesen Punkt gesprochen habe. Ich kann mich noch erinnern, Ausgangspunkt war ein Mantra, das ubersetzt heißt: Dieses ist Fülle, jenes ist Fülle. Aus der Fülle geht die Fülle hervor. Wird die Fülle von der Fülle hinweggenommen, bleibt doch die Fülle übrig.
Mathematisch gesehen *lach* ist dieser Text völlig sinnlos - außer, wir nehmen die Null... Ich weiß noch, am Ende unseres Gespräches waren wir uns ziemlich sicher, dass man "shunya" (Leere) mit "purna" (Fülle) gleichsetzen kann.
Wir können versuchen, Gott zu beschreiben oder zu definieren; dass wir Gott damit nicht gerecht werden, ist wohl allzu ersichtlich. Gott ist jenseits allen Denkens oder aller Vorstellbarkeit. Muss deshalb nicht durch die stilllegung oder überwindeung allen Denkens und aller Vorstellung genau Gott erfahren werden?
Wir können schließlich auch so vorgehen, zu sagen, Gott ist NICHt dieses und jenes... Am Schluss müssten wir bei Gott landen. Verstehst du, was ich meine?
Wir können sagen, mein Ziel ist Unendlichkeit, Glückseligkeit. Wir können auch sagen, mein Ziel ist überwindung des Kerislaufs von Leben und Tod und die Überwindung allen Leidens.
Im Vedanta gibt es eine Analysiermethode, die sich "neti neti" nennt - nicht dies, nicht das.
Macht das Sinn?
Ich denke weiter
jetzt wirds schon wieder interessant, finde ich *lach*
Om Shanti
|
|
|
|
Ach lieber Nasruddin, ich versuche es dann mal so, vielleicht öffnet es Deine Augen...
| Zitat: |
| Meinst Du das jetzt im Kontext dieses Threads? |
Nimm es, wie Du es gebrauchen kannst, machst Du doch sowieso! also warum sollte ich da differenzieren?
| Zitat: |
Tja. Auch Du kannst mich nicht Kontrollieren. Nicht mal ich selber!
|
Dein Problem, wie man in Deinen Postings sehen kann...
| Zitat: |
Meinst Du das jetzt im Kontext dieses Threads?
|
Kannst Du nehmen wie Du willst, von mir aus direktiv-frei!
| Zitat: |
Doch Du weisst von nichts.
Welche Reflexion! Welche Buddhanatur! |
Hauptsache Du weißt es, daher auch Deine Art der tabula rasa, aber soll's. Wenn es dir Spaß macht!
| Zitat: |
Keine Drohung nur Rückversicherung ...
|
Wo willst Du mir drohen können? Ich hoffe, Du hebst jetzt nicht ab!
| Zitat: |
| Wie schlimm muss es dann für die Empfänger sein ?... Die armen leidenden ... |
Wen meinst Du damit? Da ich es nicht sein kann, brauche ich wohl nicht darauf einzugehen, oder?
| Zitat: |
| Och der Buddhismus scheint doch eine Religion zu sein. |
Inwiefern? Muß ich Dich da wirklich aufklären?
| Zitat: |
Kannst Du Dir Allah vorstellen?
Ich nicht ...
|
Muß ich das? Ich wüßte nicht warum...
| Zitat: |
"Angeblicher Arbeitgeber" - Habe ich mich bei Dir beworben, das Du meine "angeblichen Arbeitgeber" kennst?
Woher weisst Du was ich nicht sein kann oder angeblich nicht bin?
|
"NCR" und Deine Position hast Du selber genannt. Wenn es Dir jetzt unangenehm werden sollte, nicht mein Problem!
Aber wenn man mit seinem (angeblichen) AG schon protzen muß, um sich offensichtlich eine gewisse Authorität seiner Aussagen zu verleihen, dann komme ich ins Schmunzeln...!
| Zitat: |
Ist das die Art eines Buddhisten?Unterstellige Lügebezichtigungen ?
Solche Sachen entgehen meiner Aufmerksamkeit nicht.
|
Welche Lügenbezichtigung? Du kannst viel behaupten, wenn der Tag lang ist! Daß kritische Hinterfragungen Deiner Aussagen Dir unangenehm sind, hast ja in mehreren Postings deutlich dargelegt, aber das beeindruckt mich nicht. Wenn Dir das Schwierigkeiten bereitet, auch Dein Problem!
Ich frage mich nur Eines: Was willst Du überhaupt? Profilierung kann es doch wohl nicht alleine sein, oder irre ich mich da? Wenn ja, ok, dann bin ich um eine Erkenntnis, was Deine Person angeht, reicher!
Deine Versuche, Dich in einer gewissen Rhetorik zu üben - zu praktizieren - oder wie auch immer, echt interessant, obwohl durch gewisse Wiederholungen auch langsam recht langweilig! Sorry, wollte Dich nicht beleidigen!
Gruß - und viele konstruktive Gedanken![/quote]
|
|
|
|
@Alanna
| Zitat: |
| Wir können schließlich auch so vorgehen, zu sagen, Gott ist NICHt dieses und jenes... Am Schluss müssten wir bei Gott landen. Verstehst du, was ich meine? |
Ich verstehe sehr gut was Du meinst.
Ich komme ja aus einer Sichtweise ( Religion ) die es mit "nicht" darzulegen sucht und es dabei sehr geschickt macht.
Allah ist der alleinige, einzige Gott -- Eineindeutige Mathematische Aussage wie zum beispiel e := .... damit keine Missverständnisse entstehen können zwischen Gott und Gott
( Es gibt keinen Gott ausser Gott ) - Negierende Sichtweise:
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt - Neigierend
Und kein Wesen ist ihm gleich. - negierend
| Zitat: |
Im Vedanta gibt es eine Analysiermethode, die sich "neti neti" nennt - nicht dies, nicht das.
Macht das Sinn? |
Ja.
Es macht einen Sinn.
Bis hierher ist alles korrekt und "erfahren" worden.
Doch. im Buddhismus scheint man sich auch gegen den Begriff Gott zu stellen. Wobei ich selber Gott nicht mit Vorstellungen wie "Schöpfergott","Heiliger Geist" oder "Jesus" oder sonstirgendwas Assoziere. Da nichts vorstellbares da ist. (etwas das nicht da vor-gestellt wird )
Also negieren mal wir die Gottesvorstellung.
Was bleibt denn noch übrig?
Nichts. ( gemäss meinem Verständnis )
Und wo nichts ist kann nur nichts sein.
Also ist das nichts auch nichts.
Durch nichts kann nicht nichts entstehen.
Wo kein Entstehen ist, gibt es auch die Schöpfung nicht.
Wo keine Schöpfung ist, gibt es auch keine geschöpfe.
Wo keine Geschöpfe sind, sind keine Wesen
Wo keine Wesen sind, gibt es Dich oder mich nicht
Wo es mich nicht gibt bin ich nicht.
Wenn ich nicht bin, wer bist denn Du?
Die Frage hat nasruddin bereits gestellt.
Eine Antwort wäre: Ich bin Du und Du bist ich.
Oder "ich bin der ich bin" ( keine Komma setzen )
Das alles setzt aber trotz aller nichtigkeit etwas Voraus!
Und diese Voraussetzung, die Letztendliche oder der Ursprung aller Voraussetzungen ist etwas, das nach dieser Sichtweise, nicht in Worte gefasst werden kann.
Es ist Nichts da über das man sprechen, sagen oder Vorstellen kann.
Und dieses Nichts ist da!
Und dieses Nicht ist da und erfreut sich seinen lästerlichen Reden...
Also wird Buddha etwas als gegeben hingenommen haben.
Etwas das aus dem Vedischen stammt.
Eine Grundannahme.
Besser eine Feststellung.
Das Dasein.
Das Dasein wird anscheinend als gegeben hingenommen.
Wie oder warum oder weshalb das Dasein ist, ist Gedankenverschwendung und letztendlich nicht erklärbar.
Wenn das daSein nicht erklärbar ist ist auch die nibbana nicht erklärbar.
Die Frage ist nun, ob nibbana die andere Seite einer Medaille ist,
wobei die andere Seite das daSein wäre
oder ob nibbana eventuell die Medaille selbst ist?
Dann wäre noch zu beantworten:
Was ist die Andere Seite des daSein(s)?
Oder was ist die Medaille mit den Zwei Seiten ?
Im moment will ich diese Fragen so stehen lassen .
Und über diesen Satz mit meinem ganzen Wesen aufrichtig und allen Energien die mir zu Verfügung stehen, zutiefst nachdenken ....
Gruss
Nasruddin
PS:Buddha nickte, "Genauso mit diesem Mann; ich nehme seine Beschimpfungen nicht an, und so lasten sie auf ihm"
|
|
|
|
*lach*
Sehr schön Nasruddin,
jaaa das ist gut formuliert, finde ich. Im frühen Indien, als sich die Vedantaschüler mit Buddhisten unterhalten haben, kam den alten Schriften gemäß immer wieder diese eine Frage auf: wenn "wir" Vedantins das Sein an sich vorraussetzen und zum Urgrund selbst erklären, während Buddhisten sagen, es gibt nichts...wer sagt dann dass es nichts gibt. Und vor allem: wenn es kein Ich Bin gibt, wer erfährt Nirvana und lehrt uns dann? Vedantins sagen, wir können alles, alles leugnen; aber nicht dass Ich Bin. Wir können darüber diskutieren, _was_ ich bin, ja, aber nicht _dass_. Und das ist wahsrcheinlich auch der Punkt, wo ich aus allem Verständnis de Buddhismus völlig aussteige; Samadhi bedeutet bei uns das Verlöschen jeglicher Qualität und jeglicher Zweiheit; es bleibt nur die reine Existenz. Wenn Nirvana aber das nicht-sein als solches ist, dann muss das nicht-sein ja sein, sonst gäbe es Nirvana ja nicht? *lach* ob das nicht Sprachverstrickungen sind? Denn selbst, zu sagen, absolute Existenz ist das, wo wir "hinwollen", ist eine Einschränkung; das unendliche und absolute kann aber nicht eingeschränkt sein. Vielleicht geht es Buddha genau darum? Wenn er bei Neti Neti bleibt, und da ist nichts. Aber das nichts gibt es. Somit IST nichts. ...es gab mal einen europäischen Philosophen, der behauptet hat, alle philosophischen Probleme entsprängen der Sprache. Ich stimme ihm nicht zu. Aber hier schon.
Liebe Grüße von einer nachdenklichen
Alanna,
die erfreut ist, dass hier keine Diskussionen mehr ber Diskussionen erfolgen müssen
|
|
|