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Nirvana eine Westliche Annäherung an diesen Begriff












Zitat:
ich habe heute angefangen, meinen Weg neu zu "definieren". Eher praktisch, das Intellektuelle steht hinten an.


Lieber Posi,

ich persönlich halte das mittlerweile für den richtigen Weg. "Wissen" und "Kennen" allein genügt nicht, das wird mir übrigens selbst immer wieder neu klar. Selbst wenn ich von den "Theorien" des Buddhismus oder irgendeiner anderen Religion, nicht viel weiss, kann ich Fortschritte machen, denn ich "muss" den Weg GEHEN, also praktisch leben, um weiter zu kommen.

Liebe Grüsse

PeBu
@peBu - Teil 1

Lieber PeBu.

Ich bin tief betroffen über Egozentrischen Pessimismus der sich in dem Buddhisten, den ich hier jedenfalls kennengelernt habe, eingenistet hat.

Siehe hier:

Zitat:
Ich selbst habe über 10 Jahre die Schriften studiert, habe meditiert, habe Seminare und Schulungen besucht, und habe das, was hier versucht wird, nicht ansatzweise geschafft.


Bravo!
Würden jetzt meine Geistigen Grossväter und die Heidnischen Meister sagen.
Meine geistigen Väter ( alle Drei selig ) würden mir einen Klaps auf den Hintern geben, und sagen. Versuche es noch einmal mein Junge.
Wir wissen, Du wirst es schaffen. Es ist doch nur noch ne Kleinigkeit.
Lass den Mut nicht hängen.
Bald ist Dein Körper verendet...

Lieber PeBu.

Ich will Dir diejenige Hoffnung geben, die Dir genommen wurde...

Von Deiner "Lehrerin" die anscheinend Lehrte, was sie nicht wusste ...

Ich will Dir den Mut des Löwen im Herzen geben!

Und dies in den Worten Buddhas, der mir anscheinend vor 2500 Jahren oder ein kleines bissel mehr, so genau weiss ich es nicht mehr, dieses zu bedenken gab.

Du Bruder hast vor ein paar Tagen, im Auftrag von Buddha, mir den Palikanon zu lesen gegeben.... Weisst Du es nicht mehr?

Und jetzt bitte ich Dich, den Palikanon mir mit Durchzuarbeiten.

Ich beginne immer mit dem Link:

http://www.palikanon.com/digha/d01_5.htm

Das heisst ich lese diesen ganzen Abschnitt.
Dann Reflektiere ich die Stellen, die in die Situation "passen" und dann benenne ich diese Stellen, damit Du die Gedanken nachvollziehst und korrigiert, bzw. kontrollierst.

Wie das hier jetzt. z.Bsp.

Zitat:

Digha Nikāya - Die Längere Sammlung

1. Brahmajāla Sutta (Das Priesternetz)

1.5. Die Runde der Abhängigkeit und der Befreiung von der Runde

...

„Sobald aber, ihr Mönche, ein Mönch der sechs Sinnesgebiete Aufgang und Untergang, Labsal und Elend und Überwindung wirklich versteht, versteht er eben was über alle diese hinausreicht.


Ich muss also die sech Sinnesgebiete verstehen!
Dann verstehe ich auch was über alle diese hinausreicht.

( siehe ... Brahmas Heimsuchung ... )

Zitat:
„Denn wer da irgend, ihr Mönche, als ein Asket oder Priester der Vergangenheit anhängt und der Zukunft anhängt, der Vergangenheit und der Zukunft anhängt, der Vergangenheit und der Zukunft nachsinnt, über Vergangenheit und Zukunft mancherlei Glaubenslehren ausbringt, ein jeder solche ist eben durch einen dieser zweiundsechzig Urstände in ein Netz geraten;


"meiner Erfahrung nach", "meiner bisherigen Erfahrung nach"
"was ich bisher erlebt und kennengelernt habe"
...

Muss ich da noch mehr sagen?

Zitat:

darin verfangen aber tauchen sie, um emporzutauchen, empor: darin verstrickt, eben in das Netz geraten, tauchen sie, um emporzutauchen, empor.


In Gefangen in Maro's Netz ...

In einem der 62 Urstände ( ... siehe in Brahmas Heimsuchung ... )

Doch sie tauchen, tauchen empor!

Taucht doch endlich Empor!

Buddha kannte noch 3 weitere Urzustände ...

Welches sind diese Urzustände ?

( siehe Palikanon, ... Brahma's Heimsuchung ... )
@ Pebu - Teil 2

Und zum Schluss Pebu, mein Entmutigter Seelenbruder...

Gebe ich Dir Deinen Rat zurück.

Zitat:

"Weise ist derjenige, der seinen Blick offen hält für die Tiefen des Lebens."


Zitat:
Ich versuche, meinen Blick (und mein Herz) offen zu halten, und auf diese Weise (mühsam! millimeterweise!) "weise" zu werden.


Ja!
Tue das!
Und bitte sei so Radikal wie ich es bin!

Doch PeBu, versuche meine Gedanken nachzuvollziehen.

Wenn Du keine Fehler machst, dann "weisst" Du nicht was Fehler "sind".

Der Weise ist derjenige, der gelernt hat zu lernen.
Wer gelernt hat zu lernen,
Dem passieren immer weniger Fehler.
Solange bis der Weise weiss, das er nichts mehr weiss...

Und wenn er "wissentlich" über dieses Wissen herausgeht,
Über das Wissen und das Unwissen.
Ja!
Dieses "Wissen", "wissentlicht" verlässt.

Der kommt dahin wo das "da" und "hin" auch nicht mehr "sind" ....
Ja!

Dorthin, wo Buddha es in seiner "Not der Worltosigkeit" erkennend, wo nicht Worte, nicht Formen, nicht Wissen, wo nichts als nichts ist, es als "Nirvana" bezeichnet hat.
Ein Ort ohne Ort, ein Zustand ohne Zustand, ein Dasein ohne Dasein.

Wo sogar der Brahma Bako den Buddha nicht mehr sehen kann.
Und wo Maro "der Böse" schweigen muss.

Weisst Du nun wo Buddha ist?

In Liebe Dein Mitbruder in der Suche nach der Weisheit endgültigem Schluss.

Nasruddin
@positiv

Zitat:

Zitat:
Den Einzigen, den ich persönlich Akzeptiere und auf Dessen Urteile wertlege ist in diesem Thread der Buddha persönlich.


Dann gehe mal ca 2500 Jahre zurück, viel Vergnügen!


Ich liebe diese Art der Zerstörens und des Einfangens im Netz der 62 Urzustände, wie es Maro so an sich hat ....

Ich war vor über tausenden von Jahren auch ein Maro...

Zitat:
Über Deine Arroganz kann ich nur noch *lächeln*


Das sagte der Maro vor 2500 Jahren auch , als er durch Gotamo Buddha ( einer meiner Geistigern Urgrossväter ) , auf dessen arrogante Weise zum Stillschweigen gebracht wurde ...

Aus: http://www.palikanon.com/digha/d01.htm

Zitat:


Digha Nikāya - Die Längere Sammlung

Silakkhandha Vagga - Teil über die Moral

Erster Teil - Erste Rede

1. Brahmajāla Sutta (Das Priesternetz)

1.1 Die Wanderer (paribbājakakathā)

...

„Mögen auch, ihr Mönche, andere ungünstig über mich sprechen, ungünstig auch über die Satzung sprechen, ungünstig auch über die Jüngerschaft sprechen, so braucht ihr darum nicht betroffen, nicht missvergnügt, im Geiste nicht verstimmt zu werden. Wenn auch, ihr Mönche, andere ungünstig über mich sprechen, ungünstig auch über die Satzung sprechen, ungünstig auch über die Jüngerschaft sprechen, und ihr darum erzürnt oder unzufrieden würdet, so würdet ihr dabei nur verlieren. Wenn auch, ihr Mönche, andere ungünstig über mich sprechen, ungünstig auch über die Jüngerschaft sprechen, und ihr darum erzürnt oder unzufrieden würdet: könnt ihr da wohl der anderen rechte Rede und schlechte Rede beurteilen?"

...



Ein hocherfreutes Bravo, dass Du jetzt den entschluss gefasst hast, den "Praktischen Weg" zu gehen.

Endlich, dass Du aufhörst zu Zweifeln und glaubst der Zweifel ist eine Einheit. Zwei-fel heisst in mindestens zwei Einheiten verfallen ( zwei - fel )

Und bitte lass Dich dabei nur von dem Buddha vor 2500 Jahren leiten und belehren.
Und kontaktiere ihn gelegentlich.

Gruss
Nasruddin

PS: Wenn Du Buddha kontaktierst, grüss ihn auch schön vor mir
Er hat sicher freude der alte Herr und Ur-Grossvater ( körperlich ) selig.
Lieber Nasruddin,

ich bin keineswegs pessimistisch, denn ich bin kein Buddhist mehr

Der Buddhismus in seiner ursprünglichen Form aber ist tatsächlich eine pessimistische Weltanschauung, das hat schon Schopenhauer (1788-1860) verstanden, der einer der ersten Buddhisten in Europa gewesen ist. Und auch die anderen "frühen" Buddhisten, die die Lehre des Erwachten hier in Deutschland bekannt gemacht haben und als erste der Lehrreden übersetzt haben, wie z.B. Georg Grimm (1868-1945), Karl Seidenstücker (1876-1936), P. Dahlke (1865-1929) und wie sie alle heissen, das waren allesamt Pessimisten, deren einziger Optimismus es war, irgendwann in unendlich ferner Zeit mal im nibbâna zu verlöschen! Und die Erfahrung und das Wissen dieser Pâli-Buddhisten, die sich oft ihr Leben lang mit der Lehre des Buddha auseinandergesetzt haben, kann man nicht einfach vom Tisch fegen, weil man selbst das gerne anders sehen würde oder aber weil man in einem einzelnen Satz einer einzelnen Rede des Buddha etwas gelesen hat, das man nicht-pessimistisch interpretieren KÖNNTE. Das hilft beim Gesamt-Verständnis nicht weiter.

Mir wurde auch nicht die Hoffnung genommen... Wenn ich sage, dass ich den Buddhismus noch nicht einmal ansatzweise verstanden habe, ist das keine Hoffnungslosigkeit, sondern das ist eine Form von Bescheidenheit, die auf realistischer Basis steht. Zu behaupten, jemand habe den gesamten Pali-Kanon verstanden, halte ich für verrückt, für grössenwahnsinnig. Das hat noch nicht einmal Mahathera Nyanaponika geschafft, der als Mönch auf Sri Lanka/Ceylon mehr als 60 Jahre den Pali-Buddhismus studiert hat und als einer der bedeutendsten buddhistischen Gelehrten gilt.

Weisst Du, Nasruddin, allein dass so viele Menschen hier im Westen den Buddhismus als "optimistische Religion" verstehen, die man innerhalb weniger Wochen, Monate oder Jahre "verstehen" könne, zeigt mir, dass sie mit dem ursprünglichen Buddhismus (dem Pâli-B.) wenig zu tun haben. Und noch mal: Ich rede hier NUR vom ursprünglichen Buddhismus, die anderen Schulen und Traditionen kenne ich nicht gut genug, um mich dazu zu äussern.

Den Palikanon mit Dir "durchzuarbeiten", dazu fehlt mir die Zeit und die Kraft, und auch die Lust, denn mein Weg ist ein anderer, auf den ich mich mehr und mehr konzentrieren muss und daran arbeiten möchte. Aber ganz generell: diese Zeit und Kraft hätte wohl NIEMAND, der Palikanon besteht aus abertausenden Seiten Text, und jede Seite braucht lange Zeit des Studiums (und der Meditation!), um sie zu verstehen, dafür ist ein einziges Leben zu kurz. Und meines erst recht.

Liebe Grüsse, ich wünsche Dir bei Deinem Versuch wirklich von Herzen alles Gute. Und wir werden sicherlich in anderen Thread auch wieder voneinander lesen.

PeBu
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