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"M a l e / W a s h i n g t o n (idea) – Scharfe Kritik an der neuen Verfassung der Malediven übt das Institut für Religion und Politik in Washington. Die am 7. August von Präsident und Alleinherrscher Mohammed Abdul Gayoom unterzeichnete Verfassung verwehre Nicht-Muslimen Grundrechte und verletze international anerkannte Menschenrechtsnormen, so das Institut.
So heiße es in dem Dokument, dass ein Nicht-Muslim kein Bürger der Malediven werden könne. Dadurch werde Minderheiten das Recht auf freie Religionsausübung vorenthalten, so das Institut. Mit der neuen Verfassung reagierte Gayoom, der den Inselstaat im Indischen Ozean seit drei Jahrzehnten regiert, auf zunehmenden Widerstand gegen seine Alleinherrschaft. Die Verfassung macht unter anderem den Weg frei für Wahlen mit mehreren Parteien und die Errichtung unabhängiger Gremien für Menschenrechtsfragen. Am 10. Oktober sollen die Bürger erstmals unter mehreren Bewerbern für die Präsidentschaft wählen dürfen.
Bau von Kirchen ist verboten
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat wiederholt die mangelnde Religionsfreiheit in dem Urlaubsparadies angeprangert. So sei der Bau von Kirchen und anderen nicht-muslimischen Gebetsstätten verboten. Nichtmuslimen unter den 20.000 ausländischen Arbeitskräften und den jährlich hunderttausenden Touristen sei jeder öffentliche christliche Gottesdienst untersagt. Von den 330.000 Einwohnern der Malediven sind etwa 99,4 Prozent Muslime; der Anteil der Christen beträgt rund 0,1 Prozent."
Quelle:www.idea.de
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| und Europa ist so dumm und gewährt den alles!
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