Sehr große Angst vor dem Tod


daniel hat folgendes geschrieben:
so ich melde mich zurück
bin zwar schon ne woche wieder da,
habe aber völlig vergessen in das
Forum zu schauen,
was zeigt das es sich wohl sehr
gebessert hat. Naja langsam kommen
die gedanken wieder, zum beispiel,
wenn man daran denkt, dass der
vater von nem bekannten mit 40
an krebs gestorben ist. Was hat
er wohl gedacht...
Das sind so fragen, die mir dann hochkommen.

Naja der Urlaub war eher verregnet, aber
trotzdem sind wir auf einige Berge hoch.

Naja ich habe jetzt wieder Religion
und wir gehen die Bibel durch...
Allerdings sehe ich da teilweise wiedersprüche...

Mal sehn, was draus wird. Wenn ihr mich irgendwie
aufmuntern könnt macht das, im moment ist es
hier eher langweilig und traurig.



Lieber Daniel,

schön, dass Du wieder da bist. Beim Lesen Deines Postings dachte ich, dass Du jetzt GANZ im Leben stehst. Du siehst Deine eigene Vergänglichkeit und die der Menschen um Dich herum - und das ist gut so, denn es ist die Voraussetzung, damit Dir der Wert Deines Lebens bewußt wird. Anfangs ist das sicher eine Belastung für Dich, weil Du Dich nun in eine aus Deiner Sicht eher ungewisse Zukunft aufmachen und Dich wohl auch nicht gut an den Menschen in Deiner Umgebung orientieren kannst. Gehe dennoch immer davon aus, dass Du von jedem Menschen etwas lernen kannst, auch wenn Dir nicht alle seine Gedanken zusagen. Wenn man die verschiedenen Meinungen ohne Vorurteil nebeneinander legt und in Ruhe darüber nachdenkt, bekommt man meist ein recht gutes Bild von der Wahrheit und kann dann seine nächsten Schritte danach ausrichten.

Du kannst meiner festen Überzeugung nach auch ganz sicher sein, dass Du Deinen Weg nicht wirklich allein gehst. Allein die Tatsache, dass Du Dir diese Gedanken machst, und damit einer der wenigen begnadeten Menschen bist, die den Antrieb haben, zu neuen (geistigen) Horizonten aufzubrechen, zeigt mir, dass ein guter Geist Dich angestupst hat und dafür sorgen wird, dass Du den richtigen Weg findest. Du mußt nur immer darauf achten, in Bewegung zu bleiben, dann werden sich die nötigen Fingerzeige am Wegesrand eröffnen. Eine zufällige Begegnung hier, ein eingegebener Gedanke dort, ein ruhiger Blick auf die Schönheit der Natur, ein Gefühl das mit einer Erinnerung heraufsteigt, usw. Es gibt so viele Dinge, mit denen der gute Geist, der uns alle durch unser Leben führt, auf dieses Leben Einfluß nimmt. Wenn Du Dich eine Weile, vielleicht einige Jahre lang mit diesem Ansatz beschäftigst, wirst Du merken, dass sich ein gewisses Gefühl dafür in Dir entwickelt, die Zeichen dieses Geistes in der Wirklichkeit, also auch im banal erscheinenden Alltag zu lesen, wie in einem Buch. Und dann wird das Leben wirklich faszinierend, weil das, was eben noch grau, leblos und langweilig erschien, plötzlich voller Geist und Lebenskraft ist.

So, nun denke mal ein bißchen über das Geschriebene nach und stelle Deine Forschungen an. Du wirst im Laufe der Zeit sehen, dass Du mit Deinem wachen, jungen Geist, der jetzt vieles in Frage stellt und dabei notwendigerweise immer wieder Ent-Täuschungen erlebt, großartig beschenkt bist. Nur Mut, es warten große Erkenntnisse auf Dich.

Zum "Aufpeppen" Deines Religionsunterrichtes empfehle ich Dir das Lesen in diesem Link:

http://www.geistigenahrung.org/viewtopic.php?t=302&highlight=

Damit hast Du sicher interessante Gedankenansätze, um die Reli-Stunde aufzumischen. Versuch´s.


Liebe Grüße,

Herzlich
so ich habe erstmal mein avatar geändert, musste einfach sein
so ohne ist doch langweilig.

Ja ich habe darüber nachgedacht und ich denke ich werde das schon schaffen, hat ja irgendwie jeder oder ?

Ich meine wenn das Leben nicht vergänglich wäre, wäre alles nur halb so schön. Wollen wir wirklich UNENDLICH auf dieser Welt bleiben?
Ich glaube ich würde viel mehr panik bekommen, wenn das der
Fall wäre.
Außerdem denke ich das wir noch einer Zivilisation leben würden wie
vor hunderten von Jahren. Warum heute das Problem lösen, wenn man es morgen auch noch kann? Man stirbt ja nicht.

Beim Wandern in den Bergen bekommt man ja sehr viel von der Natur
mit und mir ist erstmals bewusst geworden, dass alle Pflanzen und Tiere
sich perfekt ergänzen und in einem Kreislauf stehen, der nur existiert
um dem Menschen das Leben auf dieser Erde möglich zu machen.

Also alle Tiere und Pflanzen haben eine Aufgabe, nämlich unser Leben möglich und schmackhaft zu machen. Das bedeutet wir stehen über dem,
aber wir machen für kein anderes höheres Wesen das Leben möglich also denke ich dass diese Welt nur ein Übergang, ja vielleicht nur ein
Traum ist, aus dem wir irgendwann (nach dem Sterben) erwachen.
Aber man weiß es halt einfach nicht.

Grüße Daniel
Hallo Daniel,
Zitat:
Ich meine wenn das Leben nicht vergänglich wäre, wäre alles nur halb so schön. Wollen wir wirklich UNENDLICH auf dieser Welt bleiben?
Ich glaube ich würde viel mehr panik bekommen, wenn das der Fall wäre.
Außerdem denke ich das wir noch einer Zivilisation leben würden wie vor hunderten von Jahren. Warum heute das Problem lösen, wenn man es morgen auch noch kann? Man stirbt ja nicht.

ich kann mich erinnern, dazu einmal eine SF-Erzählung gelesen zu haben -
Die 'Unsterblichkeitspille' war erfunden, und die größte Angst der Menschen
war nun, an einem Unfall oder einer Krankheit zu sterben... Schon den Kindern
wurde ein extremes Sicherheitsdenken, eine tiefe Abscheu vor jedem Risiko
eingeimpft... Kein Wunder, dass viele Kinder sich in diesem 'Korsett' nicht
wohl fühlten. Menschen, die diese 'Unsterblichkeitspolitik' ablehnten, wurden
ausgegrenzt und in den Untergund abgedrängt, sie bekamen den Namen
'Atavars', suchten aber ihrerseits, unzufriedene Kinder zu 'befreien'...

Zitat:
Also alle Tiere und Pflanzen haben eine Aufgabe, nämlich unser Leben möglich und schmackhaft zu machen. Das bedeutet wir stehen über dem, aber wir machen für kein anderes höheres Wesen das Leben möglich also denke ich dass diese Welt nur ein Übergang, ja vielleicht nur ein Traum ist, aus dem wir irgendwann (nach dem Sterben) erwachen.
Aber man weiß es halt einfach nicht.

Dass alle Tiere und Pflanzen die Aufgabe haben, unser Leben möglich und
schmackhaft zu machen, ist eine sehr anthropozentrische Annahme -
wir bedienen uns der Tiere und Pflanzen - aber daraus zu schließen, dass das ihre
Aufgabe wäre, hm - ob der Reis, der Salat, das Huhn der gleichen Ansicht wären
mag sein dass wir uns der Tiere und Pflanzen bedienen
aber wir müssen es doch auch sonst würden wir unter gehen
Das Gesetz des Dschungels: "Fressen oder gefressen werden!"
_________________
Denkt selber nach!
daniel hat folgendes geschrieben:
so ich habe erstmal mein avatar geändert, musste einfach sein
so ohne ist doch langweilig.

Ja ich habe darüber nachgedacht und ich denke ich werde das schon schaffen, hat ja irgendwie jeder oder ?

Ich meine wenn das Leben nicht vergänglich wäre, wäre alles nur halb so schön. Wollen wir wirklich UNENDLICH auf dieser Welt bleiben?
Ich glaube ich würde viel mehr panik bekommen, wenn das der
Fall wäre.
Außerdem denke ich das wir noch einer Zivilisation leben würden wie
vor hunderten von Jahren. Warum heute das Problem lösen, wenn man es morgen auch noch kann? Man stirbt ja nicht.

Beim Wandern in den Bergen bekommt man ja sehr viel von der Natur
mit und mir ist erstmals bewusst geworden, dass alle Pflanzen und Tiere
sich perfekt ergänzen und in einem Kreislauf stehen, der nur existiert
um dem Menschen das Leben auf dieser Erde möglich zu machen.

Also alle Tiere und Pflanzen haben eine Aufgabe, nämlich unser Leben möglich und schmackhaft zu machen. Das bedeutet wir stehen über dem,
aber wir machen für kein anderes höheres Wesen das Leben möglich also denke ich dass diese Welt nur ein Übergang, ja vielleicht nur ein
Traum ist, aus dem wir irgendwann (nach dem Sterben) erwachen.
Aber man weiß es halt einfach nicht.

Grüße Daniel



... lieber Daniel, ohne Dir schmeicheln zu wollen, ich bin zutiefst beeindruckt über Deine geistige Reife! Habe ich es richtig in Erinnerung, dass Du erst sechzehn Jahre alt bist?!

Ich werde für Dich beten. Soviel geistige Kraft braucht göttliche Führung.

Gute Nacht & sei ganz ruhig, Du wirst gewiß von einem guten Geist geführt,

Herzlich
danke herzlich,
leider fühle ich mich noch kein
bisschen "reif"
Ich möchte mich gerne mehr mit
dem Thema beschäftigen, da ich
zwar die Angst vor dem Tod so
ziemlich überwunden hab, ich aber
daran denke das sie höchstewahrscheinlich
in 60 Jahren oder so wieder kehrt.
Dann nämlich wenn der Tod einen
fast eingeholt hat.
Um dann nicht zu verzweifeln möchte
ich gerne so früh wie möglich anfangen
meinen glauben zu festigen.

Ich weiß das es eigentlich noch zu
früh ist, jetzt kann ich eigentlich mein
Leben noch in vollen Zügen genießen,
aber wenn ihr ein paar sehr gute links
oder sowas habt, dann her damit

Vielleicht kann ich so auch im Reli-Unterricht
mir ne gute note sichern

PS: Ja du hast es richtig behalten, bin 16
Lieber Daniel,

Danke für Deine Antwort & ich freue mich für Dich, dass es Dir besser geht .

daniel hat folgendes geschrieben:
danke herzlich,
leider fühle ich mich noch kein
bisschen "reif"


Das mit der Reife bezieht sich auch weniger auf Dein Alter oder Deine Lebenserfahrung, sondern vielmehr auf die klare, nüchterne und doch sehr weitblickende und geistig freie Art, wie Du aus den Beobachtungen, die Du machst, Deine Gedanken entwickelst und zu tieferen Einsichten kommst. Das zeigt, dass Du für Deine Suche nach geistiger Orientierung eine wunderbare Basis hast, auf die die meisten Menschen unserer Zeit, auch solche, die Dir an Alter, Lebenserfahrung, Status usw. weit voraus sein mögen, ihr ganzes Leben lang verzichten müssen. Wie schon angedeutet, will ich Dir damit nicht schmeicheln. Es sollte Dir nur bewußt sein, dass Du dieses hervorragende Werkzeug, nämlich Deinen auffallend freien, beweglichen und zielstrebigen Geist hast, und dass Du damit Deinen Weg recht sicher finden wirst, wenn Du nur immer in Bewegung bleibst und Deinem inneren Bedürfnis folgst.

Zitat:

Ich möchte mich gerne mehr mit
dem Thema beschäftigen, da ich
zwar die Angst vor dem Tod so
ziemlich überwunden hab, ich aber
daran denke das sie höchstewahrscheinlich
in 60 Jahren oder so wieder kehrt.
Dann nämlich wenn der Tod einen
fast eingeholt hat.
Um dann nicht zu verzweifeln möchte
ich gerne so früh wie möglich anfangen
meinen glauben zu festigen.

Ich weiß das es eigentlich noch zu
früh ist, jetzt kann ich eigentlich mein
Leben noch in vollen Zügen genießen,


Ich bin mir völlig sicher, dass es für Dich JETZT die richtige Zeit ist, Deinen Glauben zu festigen, weil Dein Geist gerade in eine für Dich neue Ebene hinein erwacht ist. So etwas passiert heutzutage nur wenigen Menschen, und Du wirst irgendwann merken, dass Du wirklich reich beschenkt bist. Also Carpe Diem, nutze die Gelegenheit!

Und glaube mir, Du wirst Dein Leben genießen, vielleicht anders, als es heute im allgemeinen üblich ist, aber mit Sicherheit unendlich viel befriedigender und nachhaltiger .

Zitat:

aber wenn ihr ein paar sehr gute links
oder sowas habt, dann her damit


Gern. Schau mal hier:

http://www.bahai.de

http://www.bahai.org/

Die Informationen zur Bahá´í-Religion sind sehr umfangreich. Deshalb ist es wohl gut, wenn Du zunächst mal ein bißchen stöberst und Dich dann nochmal meldest. Ich kann Dir dann vielleicht den einen oder anderen Tip geben, wie Du Deine Kenntnisse noch vertiefen, bzw. auf weitere interessante Punkte stoßen kannst.

Vergiß auch nicht, Dich über die anderen Religionen zu informieren, z.B. über das Christentum, den jüdischen Glauben, den Islam, den Buddhismus, den Hinduismus usw. Dein Geist ist frei und stark genug, um über alles trennende Gerede hinweg die grundsätzliche Einheit der Religionen zu erkennen. Wenn Dir das gelingt, hast Du eine sehr starke Säule, auf die Du vieles in Deinem Leben aufbauen kannst. Dir bleibt dann viel von der Unsicherheit und Unruhe, die die Menschen heute bewegen, erspart.


Zitat:

Vielleicht kann ich so auch im Reli-Unterricht
mir ne gute note sichern

PS: Ja du hast es richtig behalten, bin 16



Liebe Grüße,

Herzlich
hmm nun muss demnächst auch noch mein meerschweinchen sterben
ich hoffe es geht im dann besser, als jetzt.
Es kriegt immer Schmerzmittel, da es vollter krebs ist.
Naja es hat jetzt 6 Jahre aufm Buckel und ich hoffe das es friedlich stirbt, sonst müssen wir es einschläfern, natürlich werde ich dabei sein...
Angst vorm Sterben ist was ganz „normales“ der Selbsterhaltungstrieb spielt da eine große rolle.
Persönlich habe ich auch „angst“ vorm sterben aber nicht davor was danach kommt sondern viel mehr das wie…wie werde ich sterben… ich stelle mir das arg vor lange zu leiden unter großen schmerze dahin zu leiden…

Was danach kommt ist mir relativ egal. Es gibt ja sowie so nur zwei Möglichkeiten:

1.) Es ist aus … na dann bekomme ich eh nichts mehr davon mit, weil es eben aus ist…
2.) Es geht weiter … na um so besser

Die Angst vorm Tod und was danach kommt beschäftigt die Menschheit schon seit sie besteht. Und eins kann ich 1000% sagen… es wird jeder die Antwort erfahren ….
Macht euch nicht zuviel Gedanken um das Leben nach den Tod, macht euch lieber viel mehr Gedanken um das Leben VOR den Tod. Lebt es bewusst mit jeden Atemzug freut euch an regen und sonne an Nebel und wind an alle „Kleinlichkeiten“ des Lebens sollt ihr Freude haben, an gutes aber auch an schlechtes sollt ihr sehen das ihr jetzt noch LEBT der Tod kommt zu jeden mal… verschwendet nicht jetzt Gedanken und Energie damit was sich nicht ändern lässt LEBT in jeder Sekunde stunde tag als ob es der letzte wäre….. genau so sollt ihr LEBEN und ihr werdet mit dem letzten Gedanken den ihr habt nichts bereuen….