'Solange ein Mensch glücklich ist'



Wenden wir uns Gott nur dann zu, wenn wir ihn brauchen?
Ja, das ist was dran
25%
 25%  [ 4 ]
Nein, bei mir ist das nicht so
75%
 75%  [ 12 ]
Stimmen insgesamt : 16

Es gibt einen Satz, den ich schon sehr lange kenne und der so wahr ist für mich:

Solange ein Mensch glücklich ist, mag er wohl Gott vergessen, doch wenn ihn Kummer ankommt und Sorge überwältigt, wird er sich des Vaters, der im Himmel ist und ihn aus seiner Erniedrigung zu befreien vermag, erinnern. Abdul Baha

Wie 'egoistisch' sind wir Menschen? Wenden wir uns Gott nur zu, wenn wir ihn wirklich brauchen?

Grüße,
J.B.
_________________
"Die beste Art Gott zu danken, ist einander zu lieben."

'Abdu'l-Bahá
Ja , das klingt zwar sehr , sehr böse , aber wofür brauche ich Gott , wenn ich glücklich bin?

Wenn ich unglücklich bin , dann habe ich ja Gott , dem ich Vorwürfe machen kann und der mir helfen soll ...

Das soll heißen: "Ich bin mein eigener Herr!" Und ich brauche mich nicht bei jemandem bedanken ,wo ich nichtmal weiss , dass es ihn gibt ...

Naja , das ist wohl von mir ein sehr schlecht ausgedrückter Text ...
_________________
Denkt selber nach!
Ja das meine ich eben. Ich kenne es von mir selbst - Schande über mich - aber wenn es mir ganz schlecht geht, egal aus welchem Grund, dann habe ich eine tiefe, innige Beziehung zu Gott. Kaum geht es mir besser, 'vergesse' ich Gott. Warum ist das nur so?
_________________
"Die beste Art Gott zu danken, ist einander zu lieben."

'Abdu'l-Bahá
Ey , dein Bild gefällt mir , sind das M&Ms oder Luftballons? Echt cool!!!


Vielleicht , weil wir immer jemanden brauchen , der uns tröstet.
Welcher uns verzeiht (ohne Grund , da es ja logischer Weise nie etwas zu verzeihen gibt)

Ich weiss es aber auch nicht , ich würde Gott in dem Sinne eher als imaginären Kumpel ansehen!
_________________
Denkt selber nach!
also wenn ich glücklich bin, finde ich immer noch jemanden der hilfe braucht, also helfe ich ihm, und bete zu gott das der auch sein teil tut.

bei vielen menschen ist gott zum sündenschaf mutiert. ,,wenn mir unglück geschied, ist er dran schuld und muss mich wieder rausholen."
das liegt daran, das wie immer dazu neigen verantwortung abzuschieben. und wenn niemand ist den wir die schuld zuschieben können, oder der uns wiederrausholt, he warum dann nicht gott?
kein wunder das es so wiele unglückliche gibt.l..
ich hab da noch eine kleine geschichte, die eigentlich nicht so uninterresant ist.
,, gott beauftragte zwei engel,ihm zwei zusammenpassende paare zu verkuppeln.
die engel, fanden zwei faule menschen, und wollten sie zum paar machen,und sie fanden zwei sehr fleißige menschen. als sie ihrem gott, diese zwei paare zeigten sprach er:,,na was habt ihr den da angestellt? das machen wir anders..." und so tat er jeweils einen fleißigen menschen und einen faulen zu sammen. und als die engel fragten, warumm er das täte, sagte ere, dass so immer jemand zu ihm beten würde"
ist zwar nicht hundertprozentig nacherzählt, tifft aber den kern der sache. so lange wir zu irgenter gottheit beten, so lange lebt sie, wären wir alle glücklich, gäbe es dann noch götter?
Nein, ich glaube nicht dass sich das so allgemein sagen lässt - denke eher es hängt
von der Intensität der Gottesbeziehung ab. Wenn ich mich sowieso wenig für Gott
interessiere, wird er mir eben auch nur im Notfall (im wahrsten Sinn des Wortes)
einfallen; wenn ich wirklich in seiner Gegenwart lebe, dann wird er für mich auch im
Augenblick des Glücks gegenwärtig sein (ja vielleicht sogar, wenn ich weder Glück
noch Unglück verspüre... ).
Ich teile alles mit ihm/ihr
Glueck und Unglueck, Freude und Leid,
Ich rede , lache , weine , hadere ,handele ,und debattiere mit ihm /ihr. Je nachdem in welcher geistigen Verfassung ich mich gerade befinde.
Und manchmal schmolle ich auch mit ihm /ihr.
Ich danke auch unserem Vater-Mutter Gott fuer all die guten Dinge die in meinem Leben geschehen ebenso fuer die Dinge die ich als weniger gut erachtet habe und wo ich eines besseren belehrt wurde.
Ich denke auch nicht , dass wir ihn wirklich vergessen , eher ist es so , dass wir hingehen und die Zimmertuer zumachen. So wie Kinder das halt tun wenn sie schmollen oder in gewissen Momenten
mit was anderem beschaeftigt sind.
Tja, ich würd mal sagen ich denke fast nur dann an Gott, wenn es mir schlecht geht. Aber nicht um ihn zu bitten mir zu helfen, aus welchen Gründen auch immer, dass hab ich wirklich noch nie getan. Wenn ich ihn wirklich um etwas bitte, dann nur für andere Menschen. Ich kannn auch nicht behaupten dass ich bete. Für mich ist das mehr so etwas wie ein innerer Monolog den ich dann irgendwie doch an Gott richte, und bei dem es wahrscheinlich gar nicht wichtig ist ob es einen Gott gibt der ihn hört, oder ob er doch nur an mich gerichtet ist. Es sind meist sowieso nur Fragen. Aber nicht so in der Art, warum tust du mir das an? Wohl eher immer etwas in die Richtung: warum tu ich mir das selber an, warum tu ich so etwas. Ich würd mal behaupten meine Gespräche mit Gott sind Vorwürfe an mich selbst, und soetwas macht man nun mal nicht, wenn man sowieso glücklich ist.
_________________
Das Heute gehört ihnen,
aber die Zukunft gehört uns!
Hmm ja , wenn ich mit Gott rede , dann beschimpfe ich ihn eher (aber ich glaube der hört einfach weg , der Sack! )
_________________
Denkt selber nach!