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Niemand kommt zum Vater denn durch mich












Der "Vater" ist hier nicht geschlechtsspezifisch gemeint! Aber das ganze Gebilde entstand halt in einer patriarchalen Umgebung, da hat nun mal der Vater das "Sagen"!

Gruß
Hier ist wieder eine grundsätzlich andere Ansicht vertreten.
Finde ich auch ganz interessant,d.h man kann vergleichen.

Das ist die christliche Ethik in ihrem Kern und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man in anderen Religionen darüber verwundert den Kopf schüttelt. Keine, die nicht ihre Vorstellungen von Schuld und Hölle hätte. Aber diese Konstruktion mit dem leibhaftigen Sohn Gottes, der für unsere Schlechtigkeit starb, ist die niederträchtigste Lüge der gesamten religiösen Menschheitsgeschichte und sie verdammt unsere Seelen so vollkommen hoffnungslos, dass sie nur der Leibhaftige erfunden haben kann. Sie ist nichts weniger als die vollkommene Verdammung, denn sie verdammt uns so wie ein Kind verdammt wird, dem man sagt, dass seine Mutter durch seine Geburt ums Leben kam. Wären wir nur schlecht und sündig, könnten wir wenigstens noch mit Gott handeln und ihn fragen, wie sich die Sache in Ordnung bringen lässt. Aber unsere Schuld ist ja so entsetzlich, dass Gott seinen lieben Sohn opfern muss und damit ist ein für allemal klar, dass wir niemals dieser Last werden entkommen können. Dies ist nicht die frohe Botschaft, das ist vollkommene Verdammnis. Es soll garantieren, dass wir uns niemals mehr trauen, zu Gott zurück zu kehren.

Jesus war der Wahrheit so nahe und er drückte sie so gut aus, dass genau aus diesem Grund seine Lehre ins Gegenteil verdreht werden musste. Alles in dieser Welt ist ein Gegenentwurf zur Wahrheit, eine Verzerrung. Diese Lehre ist äußerst gefährlich für den Fortbestand der Welt, die völlig auf Schuld und deren gewaltsame Folgen aufgebaut ist und aus diesem Grunde musste sie verzerrt werden. Sie lehrt in Wirklichkeit, dass wir die unschuldigen Töchter und Söhne Gottes sind - Jesus vollkommen gleich - und dass der Tod eine Illusion ist. Gott hat nie aufgehört, uns so vollkommen zu lieben, wie er uns schuf sondern unser Glaube an unsere Schuld lässt uns Angst vor Ihm haben. Wir glauben an unsere Schuld und unsere Wertlosigkeit und drücken sie tausendfach in dem aus, was wir tun. Doch Gott sieht das nicht einmal, weil es nicht existiert. Es ist unwahr und die Unwahrheit existiert nicht vor Gott. Es ist eine Phantasie, ein Traum vom Getrenntsein, was in Wirklichkeit unmöglich ist. Weil wir es für möglich halten, träumen wir diesen Traum, aus dem wir vor lauter Angst nicht erwachen wollen. Diese ganze Story vom Opfertod Jesu ist ein Teil des Traums und er wird deshalb so geträumt, weil die Grundlagen des Traums von Schuld und Angst es so verlangen. In Albträumen ist das eben so.


http://www.klarblicker.de/forum/vie.....e85edd7f259fbd2d23a7f945e

Man kann sich selbst seine Meinung bilden. Aber der Disput bzw. die Diskussion und die angeführten Argumente haben schon was.

Gruß
Reichlich verdreht, liebe Gabriele! Wo wird die Essenz christlicher Ethik denn wirklich verdreht? Ich denke dabei nicht an unwichtige Äußerlichkeiten!

Gruß
Ich nehme an, der Autor dieser Aussagen bezieht sich ausschließlich auf die symbolische Bibelauslegung.


Gruß
Also auch nur Teilbezug....

Gruß
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