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Aggresive Muslime












Zitat:
Beispielsweise hatten die Araber das Kindheitsevangelium nach Thomas in der Hand. Von da stammt die Geschichte über das Wunder Jesu einen Vogel aus Schlamm geformt und zu Leben erweckt zu haben.


Und dabei hat man erkannt, dass das Thomasevangelioum ein Geschichtenerzähler ist, was tatsächlich auch zum aufmuntern ist. Heute würde man sagen "Grimms Märchenstunde" zum erholen!

Für angehende Theologen Bestandteil des 1. Semesters zur Exegesevorbereitung. Eine echte Erholung zur harten Erarbeitung synoptischer Zusammenhänge innerhalb der Exegese. Kann ich mich nach 30 Jahren noch recht gut dran erinnern!

Gruß
Lieber Positiv

Heisst das, dass Mohammed behauptet hat, er habe von Gott oder einem seiner Erzengel eine lustige Geschichte über Jesus als echt und wahr diktiert bekommen, die eigentlich und wie heute erwiesen ist nur Bestandteil von Prosa war? Also Märchen?

Gruss,
Andreas
@ positiv

Zitat:
Wenn Muslime in Anspruch nehmen, dass auch für einen Nichtmuslimen der Koran als ein Diktat Gottes zu betrachten ist, abgesehen davon, dass dann das Ende der Religionsfreiheit eingeläutet ist, dann ist das nicht mehr nur eine Sache des einzelnen Muslimen. Und diese Praxis ist offensichtlich kein Einzelfall mehr.


Was heißt jetzt den Koran auch für einen Nichtmuslim als Diktat Gottes betrachten ? Dass der Koran eine Offenbarung an die gesamte Menschheit ist, soll und darf der Moslem doch wohl glauben. Dem entsprechend soll er auch den Islam lehren dürfen.

Was ein Moslem selbst verständlich, vorallem hierzulande, nicht darf ,ist eine gewaltsame Aufdrückung des Glaubens. Ich hoffe allerdings nicht, dass Du nun Moslems im Westen unterstellen möchtest sie würden versuchen den Islam gewaltsam zu verbreiten.

Aggressivität unter Moslems hat eben nicht nur die religiös motivierte Seite sondern ist eben an mehreren Dingen gekoppelt. Erziehung, Familienleben, soziale Kluft, Identitätsprobleme...
Lieber Andreas,

Zitat:
Ich denke aber eher, dass sich das auf äussere Dinge der Religion wie z.B. Riten, Gebräuche, Alltagsgesetze bezieht. Der eine darf Schweine essen, der andere nicht. Der eine findet Kühe heilig, der andere isst sie. Das ist tatsächlich nicht der Kern der Religion.

Aber die Entwicklungsgeschichte unserer abrahamischen Glaubensrichtungen einfach verdrehen .... ?


Wortlaute sind genauso Schalen und Äußerlichkeiten wie Riten, Gebräuche und Alltagsgesetze. Warum nicht konsequent in der Logik sein ? Der Buddhismus und Hinduismus lehren die Reinkarnation. In ihrem Wortlaut widerspricht sie allen anderen Religionen des nahen Ostens.

Auch widerspricht sich der Buddhismus in vielen Punkten selbst dem Hinduismus. Obwohl beide Religionen aus der selben Quelle zu kommen scheinen, widersprechen sie sich in vielen Dingen in ihren Wortlauten.

Was macht es schon für einen Sinn zuzulassen, dass blutrünstige Stämme sich weiterhin niedermetzeln ? Warum ist Pragmatismus per se ungöttlich oder Gott unwürdig ? Sind die Erfordernisse nicht manchmal zu verschieden, als dass Pragmatismus nicht manchmal sinnvoller wäre als Idealismus ?

Wie oft lügen weise Ärzte ihre Krebserkrankten an, auf Hoffnung, dass sie vielleicht psychosomatisch genesen ?


Zitat:
Ich meine die Geschichte Abrahams wird im Koran so anders erzählt... das kann doch nicht sein. Wo ist da die Wahheit? Und hat Gott es nötig Halbwahrheiten zu verbreiten, damit sein Wort die Kraft hat zu überzeugen?


Die Schöpfungsgeschichte ist in ihrem Wortlaut wissenschaftlich betrachtet ebenfalls eine Halbwahrheit. Hat Gott nun gelogen ? Ist die Bibel nun ein Werk der Halbwahrheit ?

LG
Lieber Positiv,

Zitat:
Sorry, aber für mich ist es nicht das Diktat eines Gottes.


Aus muslimischer Sicht aber schon, und das musst du ihnen zugestehen, sonst kannst du nicht erwarten, das du irgend etwas anderes als das Wort Gottes ansiehst.

Zitat:
Millionen von Muslime interpretieren den Koran fälschlicherweise als ein Diktat Gottes, obwohl von einem Menschen dargestellt. Seit wann entscheidet die Quantität einer Menschenmasse über die Qualität bzw. Richtigkeit einer Aussage eines Menschen?


Fakt ist das dies der Eigenanspruch des Qur'áns ist. Das er dabei in einer menschlichen Sprache formuliert ist, das ist zumindest den Gelehrten, schon klar. Was ist daran aus muslimischer Sicht also eine Fehlinterpretation?

Zitat:
Das ist die negative Versuchung einer Religion schlechthin: Es wird an etwas geglaubt und zugleich wird der Glaube als ein Fakt hingestellt - aber auch von Menschen. Und schon geht der Mißbrauch einer Religion los, alleine, um gewissen (Glaubens)Aussagen Authorität - nämlich die eines Gottes - zu verleihen. Und wem wird schon erlaubt, ein göttl. Wort zu kritiisieren? Obwohl es sich in der Tat nicht um ein göttl. Wort handelt, aber charismatische Führungsleute behaupten es, und es wird hingenommen....

Das ist dann der Beginn von Hörigkeit!


Sorry, aber das alles kann man auch über den Buddhismus sagen, wenn auch mit anderen Begrifflichkeiten. Kein Mönch nörgelt an den Mönchsregeln rum, niemand würde anfangen zu diskutieren ob Buddha nun recht hat. Wenn das im Westen getan wird, gern, nur originär buddhistisch ist das nicht, bei aller Kopflastigkeit.

Lies dir einige Darstellungen im Pali-Kanon, oder auch in einigen Mahayana-Schriften (auch wenn die meist wesentlich später entstanden sind...), durch, wie Buddhas Zeitgenossen Ihm begegneten, zumindest jene, welche nicht als total unwissend dargestellt werden. Da ist kein diskutieren oder sonstiges. Man kommt zum Erhaben und hört sich den weisen Rat an. Möglicherweise geben dann noch irgendwelche Leute ihr Halbwissen zutage, welches Buddha dann sofort zerschmettern kann.

Auch Hörigkeit? Oder ist das nur bei den Anderen Hörigkeit?


Liebe Grüße, Tobias
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