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@Tobias - Nachschlag
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Ja, aber eine Korrekte Darstellung des Evangeliums, nicht der Evangelien in der Bibel.
Aber ja, das Evangelium und der Qur'án stellen das Wort Gottes dar. |
Das ist doch ein reines Phantasieprodukt der Menschen und nichts Anderes..... Ein nicht bestehendes Evangelium korrigieren, das mußt Du mir mal erklären, aber dann bitte im Reelllen!
Danke und Gruß!
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Lieber Andreas,
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| Mein Gott, was ist denn hier los? |
Aggressive Muslime und Qur'án: Das lässt die Gemüter wallen.
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| Meine Kernfrage war aber, ob es sein kann, dass der islamische Anpruch, der Koran sei vom Erzengel Gabriel diktiert, stimmen kann, wenn doch socleh Fehldarstellungen enthalten sind? Das ist die zentrale Frage. Denn die Behauptung erscheint absurd im Lichte dieser Abweichungen. |
Die Frage ist doch vielmehr ob diese Abweichungen Fehler sind.
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| Letzteres kann ich leicht widerlegen: schau mal in meine Posts vor dem deinen. Als Beispiel habe ich das Leben Abrahams genannt. Dieses wird im Koran komplertt anders dargestellt als im alten Testament. Ich möchte mich aber nicht an einem Beispiel aufhalten, es gibt viele. Eigentlich die ganze Geschichte der alten jüdischen Propheten scheint im Koran irgendwie so als hätte jemand sie einmal mündlich erzählt bekommen und dann ein paar Jahre später aus dem Gedächntnis wieder aufgeschrieben. |
Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, werde ich zu dem Thema mal etwas schreiben. Wie du sicher weißt bin ich kein Freund von oberflächlichen Darstellungen, und genauere brauchen eben Zeit, welche bei mir aufgrund von Hausarbeiten knapp ist.
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| Dann hätte er die Geschichte über die alten Propheten weglassen müssen und einfach auf das AT verweisen können. So aber, mit dem Anspruch von Gabriel diktiert zu sein und dem, dass alle Differenzen zur Bibel in den Augen der islamischen Lehrmeinung Richtigstellungen sind, erscheint es nunmal so. Leider aber, erweisen sich die Inhalte des Korans in Bezug auf die von mir angesprochenen Inhalt in meinen Augen eher als Falschstellung, als als Richtigstellung. Oder? |
Davon abgesehen, dass die Thora in der damaligen arabischen Welt kaum bzw. nur auszugsweise auf Arabisch verfügbar war, dienen diese Geschichten meist eben nicht als historische Darstellungen, sondern um etwas inhaltliches zu sagen, z.B. um auf die universelle Geltung bestimmter Gebote hinzuweisen, oder um bereits in der vergangenen Zeit begonnene Fehler anzukreiden (z.B. die Verfolgung und Ermordung von Propheten).
Auf die heutige muslimische Lehrmeinung, insbesondere die sunnitische, gebe ich ehrlich gesagt nicht sonderlich viel. Wie gesagt, ich werde versuchen in nächster Zeit auf die Sache mit Abraham mal Beispielsweise einzugehen. Sonst wird sich diese Diskussion immer weiter im Kreis drehen vermute ich, da die anderen Elemente dir ja nicht als Problem erscheinen.
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| Denn dieser Glauben ist einer der Pfeiler des islamischen Fanatismus, den man von hier im Abendland aus schon seit so vielen Jahrhunderten kritisch beäugt. |
Seit Jahrhunderten? Früher hat man vielmehr den Islam selbst als Religion kritisch beäugt, und das oft auch anhand teils recht seltsamer Geschichten.
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| Schriften sind nie diktiert: sie sind göttlich inspiriert aber von Menschen verfasst. Und das ist der Grund für die Abweichungen. Da gehe ich mit Baha'u'llah überein. Denn diese Menschen lebten in verschiedenen Zeiten und Kulturen und deshlab hat die eine Wahrheit, die sie aufschrieben verschiedene Gesichter. Aber der Erzengel Gabriel hat Mohammed sicherlich nicht ein einziges Wort diktiert. So stehe ich dazu jedenfalls. |
Nun, das ist nicht ganz das was Bahá'u'lláh sagt. Die Offenbarung ist zwar für Ihr Zeitalter bestimmt, weil Gott wie ein Arzt die Probleme der Menschen erkennt und das Heilmittel verschreibt:
Der allwissende Arzt legt Seinen Finger an den Puls der Menschheit. Er erkennt die Krankheit und verschreibt in Seiner unfehlbaren Weisheit die Arznei. Jede Zeit hat ihr eigenes Problem, jede Seele ihre besondere Sehnsucht. Das Heilmittel, dessen die Welt in ihren heutigen Nöten bedarf, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern mag. Befaßt euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 106:1)
Aber das liegt nicht daran, dass die Offenbarung selbst durch einen Menschen stattfand. Es stimmt zwar, dass die Manifestationen Gottes einen menschlichen Körper hat, doch Ihr wahres Wesen ist über das menschliche Sein erhaben, ja liegt gar auf einer anderen Ebene der Existenz.
Dazu möchte ich noch einmal das Evangelium des Johannes zitieren:
Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. ... Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1-5, 14)
Liebe Grüße, Tobias
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Lieber Positiv,
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| Danke Andreas, genau das ist das, was ich bei dem Anspruch zur Identität des Korans auf's heftigste kritisiere und auch ablehne, nämlich dass ein göttlicher Gedanke unfiltriert über den Menschen zu Menschen gelangt ist. Dem Menschen wird hier eine Art Unfehlbarkeit zugeschrieben, um die Authorität Gottes aufrecht zu erhalten. |
Natürlich ist es filtriert. Schließlich ist der Qur'án ja in menschlicher, und damit begrenzter, Sprache offenbart. Von der allgemeinen Relativität der Offenbarung einmal abgesehen. Zugegeben gehen viele Muslime damit aber nicht konform was zu der von dir beschrieben Problematik führt. Nur dichte das nicht dem Qur'án an.
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| Diese Auffassung ist in unserer westlichen Welt völlig unbekannt und auch kaum einsichtig. Daher auch der Widerstand auf diese muslimischen Ansprüche. |
Das stimmt so nicht ganz, siehe hierzu das Zitat aus dem Johannesevangelium. Aus verschiedensten Umständen ist es eben nur nie zu einem Buch wie dem Qur'án gekommen.
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| Über christliche Randgruppen, die gleiches mit einer Bibel praktizieren, wird gelächelt oder der Kopf geschüttelt, als "Randgruppe" sind sie toleriert. Die muslimische Gruppierung hat zuviele Unbekannte, und da wechslen sich - bedingt durch Nichtwissen - Angst und Sorge - Vorurteile miteinander ab! |
Diese Randgruppe ist in den USA eine der größten religiösen Strömungen. Und Bibelkritik kam auch erst frühstens im 18. Jahrhundert auf. Oder liege ich da völlig falsch? Ein Zeitpunkt wo die Entwicklung der muslimischen Umma schon ziemlich weit am Tiefpunkt war. Ähnliche Entwicklungen fanden dort also nie statt (oder besser nicht wieder, ähnliche Gedanken darüber gab es in der muslimische Blütezeit, wurden dann aber mit dem Siegeszug der Sunna zerstört).
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
Was hast du jetzt mit den USA? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du vor gewissen Aussagen flüchtest...
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| Diese Randgruppe ist in den USA eine der größten religiösen Strömungen. Und Bibelkritik kam auch erst frühstens im 18. Jahrhundert auf. Oder liege ich da völlig falsch? |
Na, dann weiß ich nicht, was Luther bspw. veranstaltet hat. Und der war meines wissens vor dem 18. Jahrhundert.... also, irgendwie fängst Du an, ein paar Sachen durcheinander zu werfen!
Schade, dass ich heute abend hier nicht mehr dran bleiben kann!
Gruß
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