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Das mit dem "wie wurde der Koran aufgeschrieben widerspricht sich".
1. Sagen die Muslime, dass Gabriel dem Mohammed Eingebungen gegeben hat, so "dass sie fest in meinem Herzen geschrieben waren".
Gleichzeitig sagen sie auch, Gabriel hat es ihm diktiert.
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@Sakon
Das kann auch ein Übelieferungs- bzw. Übersetzungsfehler sein. Würde ich nicht so eng sehen...
Gruß
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Lieber Positiv,
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| Davon gibt es dann aber eine Menge.... Innerhalb von Gesprächen kann ich hier 2 Richtungen ausmachen: Die Bibel ist gefälscht, der Koran stellt eine Korrektur dar, direktes Wort Gottes inkl. Überlieferungen aus AT u. NT. |
Ja, aber eine Korrekte Darstellung des Evangeliums, nicht der Evangelien in der Bibel.
Aber ja, das Evangelium und der Qur'án stellen das Wort Gottes dar.
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| Das 2. ist, selbstverständlich wird Jesus als Prophet akzeptiert. Seine Aussagen gehen aber nur aus Überlieferungen hervor, diezum teil noch nicht einmal von Augenzeugen direkt stammen. Dann wieder die Aussage des göttlichen Wortes, irgendwie komme ich bei der Logik nicht mit! |
Jesus hat das Wort Gottes gesprochen. Die Autoren der Evangelien aber nicht. Nun gehen Muslime miest davon aus das die Evangelien deswegen eben nicht mehr richtig seien können oder gefälscht sind. Insbesondere weil sie eben materiell gesehen nicht mit dem Qur'án übereinstimmen. Es muss jedoch gesagt werden, das dies mehr oder weniger auf irgendwelchen Einbildungen von Gelehrten zurückgeht, die gesamte Bibel war nämlich Jahrhunderte lang in der arabischen Welt nicht vollständig verfügbar. Wie Bahá'u'lláh zu schreiben Pflegte "die Götzen ihrer Einbildungen".
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| Trifft auch nicht ganz zu, wie schon im vorherigen Absatz beschrieben. Bekanntlich sind die meisten Schriften Sammelwerke, die dann unter bestimmten Autorennamen zusammengefasst wurden und teilweise auch ergänzt, bzw. zu bestimmten Zwecken dann korrigiert. |
Hatte ich nicht verschieden Autoren geschrieben? Davon abgesehen ist der Stil der Evangelien jeweils in sich geschlossen noch eher auf einen Autor zurückzuführen als die Briefe des paulinischen Autorenteams. Wobei hier gesagt werden muss, das solche Autorenschaften in der griechischen Antike doch recht weit verbreitet waren und sich bereits bei den klassischen Autoren finden.
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Wenn der Koran von einem nicht vorhandenem Evangelium spricht (ich denke zu wissen, was Du meinst), wie kann man sich darauf dann beziehen? Im Grunde genommen bezieht sich der Koran also (was Evangelium angeht) auf etwas, was es nicht gibt und über den Koran von einem Menschen verkündet wurde!
Übrigens, moderen Exegeten gehen davon aus, dass der Verrat von Judas beigedichtet wurde. Un dmal neben allen Legenden und Sagen: Dieser Mann (Jesus) soll nicht bekannt gewesen sein bei all seinen Auftritten (ob er nun wirklich gelebt hat oder nicht, außen vor!)? Wenn der bei den Vorgängen, die zu seiner juristischen Verurteilung führten, einen "Verräter" brauchte, um ihn dann zu erkennen (er trug nämlich keine Maske...), da komme ich dann ins Grübeln, was da dahinter steckte.... |
Ich glaube hier liegt wieder der Fehler vor, welchen auch Muslime machen. Ich nenne das mal "Buchfetisch". Jesus ist eine Manifestation des Wort Gottes. Man kann also fast sagen Er selbst ist das Evangelium. Aus diversen Gründen, ich bleibe hier aber primär beim Verrat, auch wenn einige Theologen, wie du sagst, das nicht für so authentisch halten, kam es aber nie zu einer niedergeschriebenen Offenbarung Jesus. Diese Niederschrift übernahmen dann eben einige Seiner Anhänger. Darin erzählen sie nicht nur von Seinem Leben und Seinem Wirken, sondern zitieren Ihn auch. Sofern die Zitate 100% richtig überliefert sind, dann sind sie das direkte Wort Gottes, eben über eine Zwischenstation mehr überliefert. Natürlich besteht hier das Problem das diese Zwischenstation eben etwas wacklig ist. Hier kommt die göttliche Inspiration und der göttliche Schutz ins Spiel. Selbst wenn sich vielleicht einige Worte verändert, so lässt Gott es aber nicht zu, das es den Menschen insgesamt nicht möglich ist Ihn und Seine Manifestation zu erkennen.
Ich denke der Beginn des Johannesevangelium ist hierzu recht interessant:
Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. ... Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1-5, 14)
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
Gehe jetzt nur mal darauf ein:
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| Darin erzählen sie nicht nur von Seinem Leben und Seinem Wirken, sondern zitieren Ihn auch. Sofern die Zitate 100% richtig überliefert sind, dann sind sie das direkte Wort Gottes, eben über eine Zwischenstation mehr überliefert. Natürlich besteht hier das Problem das diese Zwischenstation eben etwas wacklig ist. Hier kommt die göttliche Inspiration und der göttliche Schutz ins Spiel. |
Also, zitieren im Sinne, wie wir es verstehen, war es nicht. Allenfalls eine sinngemäße Wiedergabe. - Ich weiß nicht, warum Du hier so ein künstliches Konstrukt über die Athentizität dieser überlieferten Schriften machst. Und woher Du einen göttlichen Schutz hernehmen willst, ist mir auch schleierhaft.
Denke nur mal an die Übertragungs- u. Übersetzungsfehler der "Jungfrau" Maria. Man wußte sehr wohl, dass eine "junge Frau" gemeint war, dennoch ließ man es so, weil es besser in die Politik der geführten Theologie hineinpasste. So gibt es zahlreiche Stellen, die im Laufe der Zeit gewissen Bedürfnissen angepasst wurden, die i.d.R. dem Machtausbau dienten.
Diese Verfälschungen werden intern auch nicht geleugnet, zumal sie die eigentlichen Kernaussagen auch nciht betreffen. Von der geistigen Inspiration Gottes ist ja selbst in der Kirche die Rede, interpretiert dann zum Wort Gottes, aber dennoch insgesamt ein Menschenwerk, durch Menschen geschaffen! Da gibt es kein Hick und kein Hock!
Und so - vom Prinzip her - ist es doch auch beim Koran. Ausgesagt, auswendig gelernt, zitiert und aufgeschrieben von Menschen, also ein Menschenwerk und nichts Anderes.
Gruß
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