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| Sehr wohl hat es etwas damit zutun. Selbst wenn hinter den Geschichten nichts stecken würde, was ich aber denke das da sehr viel hinter steckt, so würden sie trotzdem von den wunderhaften und positiven (haha!) Kräften Jesu berichten.
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@Tobias
Wenn du eine wissenschaftlich basierte Diskussion hier führen willst, dann lassen wir es besser, dazu fehlt mir Lust und Zeit. Mirist auch nicht bekannt, dass dieses Forum das als Basis annimmt.
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| Kein Muslim sagt das die Bibel ein von Gott diktiertes Buch ist, es sei denn er hat keinen blassen Schimmer. |
Davon gibt es dann aber eine Menge.... Innerhalb von Gesprächen kann ich hier 2 Richtungen ausmachen: Die Bibel ist gefälscht, der Koran stellt eine Korrektur dar, direktes Wort Gottes inkl. Überlieferungen aus AT u. NT.
Das 2. ist, selbstverständlich wird Jesus als Prophet akzeptiert. Seine Aussagen gehen aber nur aus Überlieferungen hervor, diezum teil noch nicht einmal von Augenzeugen direkt stammen. Dann wieder die Aussage des göttlichen Wortes, irgendwie komme ich bei der Logik nicht mit!
| Zitat: |
| Der Qur'án spricht von dem Evangelium, nicht von den Evangelien. Das Evangelium ist das direkte Wort Jesu, das Diktat Gottes. Dieses liegt aber nicht vor, und lag auch nie vor. Vielmehr haben verschiedene Autoren, welche das Evangelium gehört haben, darüber Evangelien geschrieben. Vier davon haben es in der Kirchengeschichte dann in die engere Auswahl geschafft. Aber eben diesen Prozess verstehen die meisten Muslime nicht, weil sie erwarten das sie das Evangelium genauso vorfinden wie den Qur'án. Wer weiß, wäre Jesus nicht verraten worden, vielleicht wäre dann das Evangelium zustande gekommen. |
Trifft auch nicht ganz zu, wie schon im vorherigen Absatz beschrieben. Bekanntlich sind die meisten Schriften Sammelwerke, die dann unter bestimmten Autorennamen zusammengefasst wurden und teilweise auch ergänzt, bzw. zu bestimmten Zwecken dann korrigiert.
Wenn der Koran von einem nicht vorhandenem Evangelium spricht (ich denke zu wissen, was Du meinst), wie kann man sich darauf dann beziehen? Im Grunde genommen bezieht sich der Koran also (was Evangelium angeht) auf etwas, was es nicht gibt und über den Koran von einem Menschen verkündet wurde!
Übrigens, moderen Exegeten gehen davon aus, dass der Verrat von Judas beigedichtet wurde. Un dmal neben allen Legenden und Sagen: Dieser Mann (Jesus) soll nicht bekannt gewesen sein bei all seinen Auftritten (ob er nun wirklich gelebt hat oder nicht, außen vor!)? Wenn der bei den Vorgängen, die zu seiner juristischen Verurteilung führten, einen "Verräter" brauchte, um ihn dann zu erkennen (er trug nämlich keine Maske...), da komme ich dann ins Grübeln, was da dahinter steckte....
Gruß
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Lieber Andreas,
Der Koran erhebt nicht den Anspruch irgendwelche Überlieferungen in ihrem Detail zu berichtigen. Vielmehr redet der Koran davon anhand der Beispiele früherer Offenbarer und derer Leben eine Ermahnung an die Menschheit zu liefern. Die Geschichten der früheren Zeiten dienen also lediglich als Beispiele zur Belehrung und da gibt es nichts intuitiveres als die Überlieferungen , an denen die arabischen Juden und Christen geglaubt haben, herzunehmen.
24:34 Und Wir haben zu euch Zeichen hinabgesandt, die (alles) deutlich machen, und ein Beispiel aus den Berichten über die, die vor euch dahingegangen sind, und eine Ermahnung für die
Gottesfürchtigen.
60:4 Ihr habt doch ein schönes Beispiel in Abraham und denen, die mit ihm waren...
66:10 Gott hat für die, die ungläubig sind, die Frau Noachs und die Frau Lots als Beispiel angeführt...
66:11 Und Gott hat für die, die glauben, die Frau des Pharao als Beispiel angeführt....
Wie auch Tobias schon darauf hingewiesen hat, geht es nicht um ein materielles Ziel, sondern um die Erleuchtung der Menschenseelen. Wie genau Abraham jetzt wirklich lebte bzw. die Richtigstellung der Überlieferungen ist in Punkto Heilslehre nicht zwingend relevant.
Zudem sagst Du der Schöpfungsmythos ist interpretationsbedürftig, aber das ist die Abweichung der Überlieferungen in den jeweiligen synoptischen Schriften und der Apokryphen auch. Genau das was da eben mit den Überlieferungen passiert ist und warum Gott eben im Koran diese apokrypischen Überlieferungen hergenommen hat ist der Punkt, wo man sich rein materiell betrachtet streiten könnte, aber von der anderen Seite eben den Willen Gottes sehen muss.
Die Menschen werden nicht durch die richtige Überlieferung friedlicher, selbst wenn sie eine authentische Videoaufzeichnung von Abrahams leben in der Hand hätten.
Bedenke gerade Du als Christ: Wie viele Zeitgenossen Jesu Christi haben Ihn, den Sohn und Geist Gottes, verworfen selbst als sie mit eigenen Augen die Wunder, die Er vollbracht hat erlebten ?
LG
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| Zitat: |
| Die Menschen werden nicht durch die richtige Überlieferung friedlicher, selbst wenn sie eine authentische Videoaufzeichnung von Abrahams leben in der Hand hätten |
Und ab wann werden die Menschen friedlicher ? Was führt dazu, daß sie ihre Aggressivität verlieren oder zur Einsicht kommen ?
Gruß
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Mein Gott, was ist denn hier los?
Lieber Tobias
Ich danke dir wieder einmal für die Mühe einer ausführlichen Antwort. Deine Mühen sind auf keinen Fall vergebens, auch wenn die Überzeugungskraft schwankt - jedes Wort wirkt.
Diese Mal hast du den Kern meiner Argumentation allerdings etwas vermieden, glaube ich feststellen zu können. Ausserdem sagst du:
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| da du uns eben keine konkreten Beispiele nennst, ist es schwer darauf einzugehen. |
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Letzteres kann ich leicht widerlegen: schau mal in meine Posts vor dem deinen. Als Beispiel habe ich das Leben Abrahams genannt. Dieses wird im Koran komplertt anders dargestellt als im alten Testament. Ich möchte mich aber nicht an einem Beispiel aufhalten, es gibt viele. Eigentlich die ganze Geschichte der alten jüdischen Propheten scheint im Koran irgendwie so als hätte jemand sie einmal mündlich erzählt bekommen und dann ein paar Jahre später aus dem Gedächntnis wieder aufgeschrieben.
Meine Kernfrage war aber, ob es sein kann, dass der islamische Anpruch, der Koran sei vom Erzengel Gabriel diktiert, stimmen kann, wenn doch socleh Fehldarstellungen enthalten sind? Das ist die zentrale Frage. Denn die Behauptung erscheint absurd im Lichte dieser Abweichungen.
Lieber Rahiym
Dir auch vielen Dank für deine Antwort. Mir fällt immer positiv auf, dass ihr beide euch viel Zeit nehmt ausführlich und gut begründet zu antworten. Das ist sehr gut und die Voraussetzung für ein ordentliches Gespärch. Dennoch fallen mir immer wieder Dinge auf die ich kommentieren muss, damit wir uns auch richtig verstrehen:
| Zitat: |
| Der Koran erhebt nicht den Anspruch irgendwelche Überlieferungen in ihrem Detail zu berichtigen. |
Dann hätte er die Geschichte über die alten Propheten weglassen müssen und einfach auf das AT verweisen können. So aber, mit dem Anspruch von Gabriel diktiert zu sein und dem, dass alle Differenzen zur Bibel in den Augen der islamischen Lehrmeinung Richtigstellungen sind, erscheint es nunmal so. Leider aber, erweisen sich die Inhalte des Korans in Bezug auf die von mir angesprochenen Inhalt in meinen Augen eher als Falschstellung, als als Richtigstellung. Oder?
| Zitat: |
| Die Geschichten der früheren Zeiten dienen also lediglich als Beispiele zur Belehrung und da gibt es nichts intuitiveres als die Überlieferungen , an denen die arabischen Juden und Christen geglaubt haben, herzunehmen. |
Ende Teil 1
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