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Wieso sollte eine Schnippelei am menschlichen Körper aus religiösen Gründen einen sinn haben? - Verletzung der Schöpfung. Für einen Gottgläubigen müßte der Gedanke der Gotteslästerung eigentlich recht nahe liegen! Oder ist eine solche Tat nur ein Rückbleibsel der alttestamentalischen Menschenopferpraxis?
Gruß
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@Gnostik
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| Ab welchem Alter soll sie den Hijab tragen ? |
Das wird sie selber entscheiden müssen, ich sehe den hijab in dem sinne nur islamisch sinnvoll, wenn es aus eigenem willen kommt und man sich seiner bewusst ist, warum und wieso. Von beschneidung bei mädchen ist überhauot keine rede, diese sehe cih als falsch an.
@lisken
Danke lisken für deinen, meines erachtens, objektiv-konstruktiven beitrag, ich nehme deine meinung zur kenntnis und toleriere, verstehe sie auch.
@positiv
das ziel dieses thema war mit sicherheit nicht hier ein "antwort" auf eine "frage" zu finden.
Ich sagte:
| Zitat: |
| Es wäre schön wenn ihr zu dem "Problem" eure Meinung schreiben würdet. |
Vll hast du dir hier erhofft, für mich eine antwort auf diese frage zu finden, ich wollte wissen was andere dazu denken.
Du hoffst dir vermutlich das ich sowas sage:
"genau, ich bin blöd, du hast ja vollkommen recht, wie bin ich den auf so eine idee gekommen!"
oder
"ihr seit alle dumm, was habt ihr schon für eine ahnung ich mach was ich will, und eure meinung ist mri scheißegal, was mach cih eigentlcih hier?"
Wäre so eine antwort gefunden auf die "frage"? Sicherlich nicht!
lg Veganism
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@Veganism
Warum diese Vorurteile? Ich wollte dir nur zu bedenken geben, dass ein solcher operativer Eingriff ohne medizinische Indikation eine Körperverletzung darstellt. Und weitergehend zu bedenken ist (meiner Ansicht nach), dass alleine religiöse Gründe kein Alibi darstellen sollten, eine solche Aktion vorzunehmen! - Nicht mehr und nicht weniger!
Die Problematiken aus medizinischer Sicht kenne ich: ich selber mußte mit 15 unter's Messer, mein Sohn mit 3 Jahren. Inzwischen ist mein Sohn selber Vater.....
Gruß
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@yogi:
Welche _eheblichen_ Konsequenzen sollen das sein? Ich sehe nunmal keine Heerscharen von Männern herumlaufen, die sich darüber beschweren, man hätte sie verstümmelt, sondern Einzelfälle, die nicht darüber hinwegkommen können.
Ausserdem hab ich bereits deutlich genug gesagt, dass ich dagegen bin, wir brauchen uns hier nicht darüber zu unterhalten.
@all:
Ich bin aber ebenfalls dagegen die Sache dermassen zu dramatisieren... es geht eben _nicht_ um den kleinen Finger oder die Brustwarzen...
Frag doch meinen Ex-Freund, ob er sich verstümmelt gefühlt hat (eben nicht) oder meine Kumpels, die in diversen Kliniken ihren Zivildienst gemacht haben, was die da in Bezug auf diverse Leute, die nicht mit Wasser und Seife umgehen können, gesehen haben (_das_ grenzte wirklich an Verstümmelung).
Das ist nunmal so einfach nicht...
Würdest du Abtreibung verbieten wollen? (Das ist genau genommen nicht nur Verstümmelung, sondern Tötung.)
Was ist mit Piercings? Traditionell übliche Piercings? Und wenn du dagegen bist, warum gehst du nicht zu den Ukatuka in Afrika und verbietest denen ihren Töchtern Platten in die Unterlippe zu legen und diese auf die Art überdimensional auszudehnen...
Ou, oder ich weiss was... ab nach Israel und kämpft dort mal gegen Beschneidung
Was ich sagen möchte:
Seine Gründe sind in euren Augen objektiv gesehen schlechte Gründe, aber so sieht das von _seinem_ Standpunkt aus nunmal nicht aus, da sind das nunmal gute Gründe und sie sind es (leider, sag ich) schon sehr sehr lange.
Beschneidung an Frauen halte ich für unmenschlich, Beschneidung an Männern nunmal nicht. Das sind auch meine persönlichen Erfahrungen im Hintergrund. Und da ist auch ein Verständnis im Hintergrund für fremdartige Kulturen, auch da mit persönlichen Erfahrungen verbunden.
Und genau deswegen werde ich mich hier gegen diese Art von Hexenjagd stellen.
LG
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Welche _eheblichen_ Konsequenzen sollen das sein? Ich sehe nunmal keine Heerscharen von Männern herumlaufen, die sich darüber beschweren, man hätte sie verstümmelt, sondern Einzelfälle, die nicht darüber hinwegkommen können.
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Die Vorhaut, die eine schützende Funktion hat. Ich zitiere einfach mal aus dem entsprechende Wiki-Artikel der eine herabgesetzte Sensibilität dokumentiert.
Rabbi Moses Maimonides hat bereits im Mittelalter einen weiteren Grund für die Beschneidung genannt: Die Geschlechtsorgane sollten so verletzt und geschwächt werden, dass sie zwar noch funktionieren, aber keine „überschüssige“ Lust mehr zulassen. Die Geschlechtsorgane bedürften keiner Perfektionierung, es gehe nicht um die Korrektur eines angeborenen, sondern eines moralischen Makels.
Fairerweise muss man sagen, dass eine Beschneidung sich auch positiv auf das Sexualleben auswirken kann.
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Ich bin aber ebenfalls dagegen die Sache dermassen zu dramatisieren... es geht eben _nicht_ um den kleinen Finger oder die Brustwarzen...
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Wo ist denn der Unterschied?
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Seine Gründe sind in euren Augen objektiv gesehen schlechte Gründe, aber so sieht das von _seinem_ Standpunkt aus nunmal nicht aus, da sind das nunmal gute Gründe und sie sind es (leider, sag ich) schon sehr sehr lange.
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Es besteht keine medizinische Indikation und es ist Körperverletzung - ist nun mal so.
Egal wie gut _seine_ Gründe sind und wie gut er _seinen_ Standpunkt vertritt, das Kind hat nunmal drunter zu leiden und da hört der Spaß auf. Vielleicht sind die objektiven Gründe dafür einem 12 jährigen Mädchen Brustimplantate zu verpassen auch sehr schlecht - sie sind es definitiv - aber nur weil es von meinem Standpunkt aus vielleicht das einzig richtige ist, was ich in meinen Leben vielleicht je tun würde, kann ich noch lange nicht mit Verständnis und Narrenfreiheit rechnen.
Wie heißt es so schön: Die eigene Freiheit endet da, wo die des anderen beginnt und hier endet sie nunmal bei dem Recht eines Neugeborenen auf körperliche Unversehrtheit.
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