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| Antwort: |
| a) 1782 in Glarus |
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"Anna Göldin wurde im August 1734 in Sennwald bei St.Gallen als Tochter eines armen Bauern geboren. Sie arbeitete als Dienstmagd u.a. bei einem Garnherrn, bei einem Buchbinder, in einem Pfarrhaus und zuletzt bei einem Arzt in Glarus. Anna Göldin, welche zwei nicht-eheliche Kinder hatte, wurde als Hexe vor Gericht gebracht, weil eines der Kinder des Arztes auf unerklärliche Weise immer wieder Nägel und Stecknadeln erbrochen hatte. Unter Folter gestand sie, sie habe die Tochter ihres Dienstherren «verderbt», dem Kind mit dem Essen «Nagelsamen» eingegeben. Sie wurde, im Zeitalter der Aufklärung, am 18. Juni 1782 in Glarus als letzte Hexe Europas hingerichtet. Eveline Hasler hat die Geschichte 1982 in Romanform veröffentlicht (Anna Göldin, letzte Hexe). Das Buch wurde zum Bestseller und später auch verfilmt."
Allerdings wurden noch weit nach dieser Hinrichtung Urteile gesprochen. Erst 1952 wurde in England das letzte Gesetz gegen Hexerei aus den Büchern gestrichen; gleichwohl fand nur 2 Jahre später, 1954, die letzte Verurteilung statt - dieses Bezog sich auf Gesetzestexte aus dem Jahre 1754.
Man sollte meinen 'okay; .. - heute ist sowas ja zum Glück nicht mehr durchsetzbar' - da scheint es einen dann doch schon zu wundern, wenn man auf Artikel wie diese stösst:
"Am 1. Juli 1976 starb die 23 Jahre alte Pädagogikstudentin Anneliese Michel: sie hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode gehungert. Monatelang schon war sie von dämonischen Visionen und Erscheinungen heimgesucht worden. Ebenfalls monatelang hatten zwei katholische Priester - und zwar mit offizieller Genehmigung des Bischofs von Würzburg - das arme Mädchen außerdem noch mit Exorzismen und Teufelsaustreibungen gepeinigt und gequält. Als sie im Krankenhaus von Klingenberg starb, war ihr Körper übersät von blutigen Wunden."
Und weil das längst nicht das Ende der Fadenstange ist:
Auch im Jahre 1999 soll noch eine Frau in Brasilien einen Prozess erhalten haben.. unter dem Deckmantel der fahrlässigen Tötung.
Da wundert es nicht, wenn man weiter forscht, auf Hexenjäger (Witchhunter) und ähnliches zu stossen.. - JA; in "heutiger" Zeit!!
Im weiten Sinne kann man behaupten, dass das Mittelalter gar nicht so weit von uns entfernt ist - nur die Mittel haben sich geändert.
liebsten Gruss
Gaby
| Antwort: |
| a) 1782 in Glarus |
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| Antwort: |
| b) 1861 in Baden-Baden |
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| Antwort: |
| b) 1861 in Baden-Baden |
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| Hochschieb - es ging um 'Totenbeschwörung' - nach einem Gesetz von 1735...
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