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Weil du dein Wissen um erkenntnistheoretische Grundsätze nutzt um eben die mangelnde Möglichkeit einer kompletten Bestätigung einer Hypothese auf ein besonderes Objekt zu fixieren. Damit erweckst du den Eindruck das nur dieses Objekt nicht nachweisbar sei. Was jedoch generell bei allen Dingen so ist. Wie Popper so nett sagt, jede Erkenntnis steht letztendlich auf Sumpfland.
Was sehe ich wenn ich durch ein Fernrohr schaue? Zumindest mit meinem Teleskop habe ich immer nur ein Licht gesehen. So ähnlich sah es aus:
http://wdrblog.de/teleskop/venus_sichel.jpg
Das könnte auch eine verdeckte Lampe an der Himmelskuppel sein.
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@Tobias
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| Weil du dein Wissen um erkenntnistheoretische Grundsätze nutzt um eben die mangelnde Möglichkeit einer kompletten Bestätigung einer Hypothese auf ein besonderes Objekt zu fixieren. |
So funktioniert nun einmal wissenschaftliches Arbeiten. Hier die Falzifikation der Existenz eines Propheten namentlich Mohammeds. Das ist ein vollkommen neutraler Vorgang. Weder mies noch gut.
Der Nachweis kann nicht erbracht werden?
Dann gilt Ockhams Rasiermesser: Die einfachste Loesung ist die Wahrscheinlichste.
Also warum soll man eine Existens annehmen, wenn diese nicht beweisbar ist?
| Zitat: |
| Damit erweckst du den Eindruck das nur dieses Objekt nicht nachweisbar sei. |
Unsinn! Gott ist ebensowenig nachweisbar. Nur an seine Existenz wird wenigstens nur geglaubt und nicht als Wahrheit dogmatisiert.
| Zitat: |
| Wie Popper so nett sagt, jede Erkenntnis steht letztendlich auf Sumpfland. |
Was Popper hier meint ist Erkenntnis in Annahme einer hypothetischen Realitaet, wie sie auch Vollmer beschreibt.
Ich stimme Popper hier 100% zu, denn haette er Unrecht, so gaebe es weder Forschung noch Fortschritt.
Popper lehnt Verifizierbarkeit ab, (Etwas als endgueltig wahr zu werten) und fordert Falzifizierung.
(Etwas als falsch zu entlarven).
Ich habe in diesem Thread falzifiziert. Die Annahme der Existenz Mohammeds ist, bei der mir bekannten (nicht vorhandenen) Beweislage unbegruendet und gehoert deshalb in den Bereich des Glaubens und nicht in den des Wissens.
lg
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Warum geht es eigentlich um die bewiesene Existenz Mohammeds, ist doch eigentlich egal.
Wenigstens es hilft den Leuten zu glauben.
Jesus hat voraussichtlich auch ganz anders gelebt, als wie auf geschrieben wurde. Man kann nie mündliche Überlieferungen nach 60 oder mehr Jahren und von einem Menschen zum anderen genau wieder geben. Funktioniert nicht.
Ich erinnere Euch an das Spiel, stille Post, da kommt auch was ganz anderes raus, als was man gesagt hat oder gewesen ist.
Habt Ihr darüber mal nach gedacht?
Hayagriva
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So funktioniert nun einmal wissenschaftliches Arbeiten. Hier die Falzifikation der Existenz eines Propheten namentlich Mohammeds. Das ist ein vollkommen neutraler Vorgang. Weder mies noch gut.
Der Nachweis kann nicht erbracht werden?
Dann gilt Ockhams Rasiermesser: Die einfachste Loesung ist die Wahrscheinlichste.
Also warum soll man eine Existens annehmen, wenn diese nicht beweisbar ist? |
Ja falsifiziere uns doch einmal bitte die Existenz des Propheten Mohammeds? Anhand von Quellen kannst du das kaum, da dort vom Ihm berichtet wird. Auch der überwiegende Fall der Sekundärliteratur geht davon aus, bis eben auf einige wenige Extremmeinungen.
Seine Existenz lässt sich also, wie dies bei einigen historischen Dingen so ist, weder falsifizieren, noch bestätigen, bleibt also nur eine Aussage mit einer Wahrscheinlichkeit und da wird man wohl, wenn man sich die gesamte Forschung anschaut sagen müssen, wahrscheinlich existierte Er.
Wie man sagen müsste, höchstwahrscheinlich existiert die Venus und sie ist ein Planet.
| Zitat: |
| Unsinn! Gott ist ebensowenig nachweisbar. Nur an seine Existenz wird wenigstens nur geglaubt und nicht als Wahrheit dogmatisiert. |
Nun, ich sage die Existenz Gottes ist wahrer als alles andere.
Jedoch zugegeben auf einer metaphysischen Ebene, welche wissenschaftlich nicht greifbar ist. Daher ist ein wissenschaftlicher Diskurs darüber auch eigentlich sinnlos. Das könnte man mal den Kreationisten und Hardcoreatheisten sagen.
| Zitat: |
Was Popper hier meint ist Erkenntnis in Annahme einer hypothetischen Realitaet, wie sie auch Vollmer beschreibt.
Ich stimme Popper hier 100% zu, denn haette er Unrecht, so gaebe es weder Forschung noch Fortschritt.
Popper lehnt Verifizierbarkeit ab, (Etwas als endgueltig wahr zu werten) und fordert Falzifizierung.
(Etwas als falsch zu entlarven).
Ich habe in diesem Thread falzifiziert. Die Annahme der Existenz Mohammeds ist, bei der mir bekannten (nicht vorhandenen) Beweislage unbegruendet und gehoert deshalb in den Bereich des Glaubens und nicht in den des Wissens. |
Nun, es gab auch schon vor Popper und dem kritischen Rationalismus erfolgreiche Forschung, so nützlich und dienlich seine Thesen auch sind.
Popper lehnt Verifizierbarkeit nicht ab, er wünscht sie sich sogar, nur sieht er ein, dass sie in der Realität nicht machbar ist. Selbst, wenn wir ein Forschungswerkzeug hätten, mit dem wir den kompletten Moment, überall, auf Falsifikatoren untersuchen könnten, müssten wir dies auch noch in unendlich anderen Momenten tun. Unmöglich!
Du sagst nun es hat Mohammed nicht gegeben. Das kannst du nicht bestätigen und ich werde es auch nicht völlig falsifizieren können. Schließlich hätte es ja doch eine gigantische Verschwörung zur Erfindung Mohammeds gegeben haben. Nur scheint seine Existenz eben anhand der Quellenlage und Sekundärliteratur wahrscheinlich (s.o.).
Mit was hast du bitte falsifiziert?
| Zitat: |
| Jesus hat voraussichtlich auch ganz anders gelebt, als wie auf geschrieben wurde. Man kann nie mündliche Überlieferungen nach 60 oder mehr Jahren und von einem Menschen zum anderen genau wieder geben. Funktioniert nicht. |
Das ist durchaus möglich, die Frage ist nur ob es da geschah und wie gut es geschah und ob die Evangelien überhaupt eine Biographie von Jesus ist, was ich bestreiten würde, sie ist vielmehr ein Buch mit Glaubenssätzen.
| Zitat: |
Ich erinnere Euch an das Spiel, stille Post, da kommt auch was ganz anderes raus, als was man gesagt hat oder gewesen ist.
Habt Ihr darüber mal nach gedacht? |
Ja, nur das es dabei nicht um dein Seelenheil geht und um etwas wofür man dich in eine Arena werfen würde, wo dich die Löwen auffressen. Diese Dinge waren für die frühen Christen oft mehr wert als ihr eigenes Leben. Das sollte man dabei nicht vergessen.
Liebe Grüße, Tobias
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| Ich erinnere Euch an das Spiel, stille Post, da kommt auch was ganz anderes raus, als was man gesagt hat oder gewesen ist. |
Nichts Neues, habe ich auch schon daran erinnert. Vergiß aber nicht, dass auch diese Technik damals etwas anders funktionierte als heute....
Gruß
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