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| sämtliche Literatur der Araber zu jener Zeit? |
Welche waeren das?
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| Oder nehmen wir auch alle Forschungsergebnisse außerhalb des Luxenberg-Ohlig-Apologie-Universums. |
Kannst du mir bitte solche nennen?
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| Ich kann dir gern einmal ein Zitat von Halm, einem wirklich namenhaften Islamwissenschaftler, zu solchen Thesen bringen. |
Gerne!
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| Kannst du mir bitte solche nennen? |
* Halm, Die Araber (2004)
* Halm, Der Islam (2007)
* Berkey, The Formation of Islam (2003)
* Bobzin, Mohammed (2000)
* Hoyland, Arabia and the Arabs (2001)
* Ammann, Die Geburt des Islam (2001)
* Krämer, Geschichte des Islam (2008)
* Watt, Kurze Geschichte des Islam (2002)
* Watt, Mohammed und die Frühzeit (1980)
* Watt, Muhammad at Mecca (1993)
* Watt, Muhammad at Medina (1994)
* Watt, Early Islam (1990)
Und eigentlich auch fast alle anderen...
Vereinzelte Versuche westlicher Forscher, die gesamte frühislamische Tradition als pure Fiktion abzutun, haben sich als - ähnlich wie die Frage der Authentizität des Korans - nicht durchgesetzt. Ganze Legionen von Fälschern hätten jahrzehntelang am Werk sein müssen, um all das, was uns aus dem ersten Jahrhundert überliefert ist, zu erfinden und systematisch zu verbreiten - eine absurde Vorstellung! Nicht nur ist eine mündliche Tradition über zwei bis drei Generationen durchaus vorstellbar; neuere Forschungen haben auch gezeigt, daß die Verschriftlichung der islamischen Überlieferung viel weiter zurückreicht als früher angenommen. (Halm, Der Islam [2007] S.18)
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Ich dachte jetzt weniger an eine Aufzaehlung von Buchtiteln, sondern an inhaltliche Gegenpositionen.
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| Ganze Legionen von Fälschern hätten jahrzehntelang am Werk sein müssen, um all das, was uns aus dem ersten Jahrhundert überliefert ist, zu erfinden und systematisch zu verbreiten - eine absurde Vorstellung! |
Diese Aussage ist keinerlei Widerspruch gegen Ohligs Thesen.
Wie so eine Verbreitung massenpsychologisch funktioniert hat schon Le Bon kurz nach der franzoesischen Revolution beschrieben.
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| Halm: ...neuere Forschungen haben auch gezeigt, daß die Verschriftlichung der islamischen Überlieferung viel weiter zurückreicht als früher angenommen. |
Und welche waeren das?
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Diese Aussage ist keinerlei Widerspruch gegen Ohligs Thesen.
Wie so eine Verbreitung massenpsychologisch funktioniert hat schon Le Bon kurz nach der franzoesischen Revolution beschrieben. |
Doch sehr wohl, weil Mohammed eben niemand war, der in Verborgenheit lebte.
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| Und welche waeren das? |
Siehe dazu die von mir angegebene Literatur und die dortigen Literaturverzeichnisse bzw. Bibliographien.
Oh Mann, bald wollen einem die Leute noch erzählen der Báb hätte gar nicht gelebt.
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| Doch sehr wohl, weil Mohammed eben niemand war, der in Verborgenheit lebte. |
Das bleibt bisher lediglich eine Behauptung von dir. Mehr nicht!
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| Siehe dazu die von mir angegebene Literatur und die dortigen Literaturverzeichnisse bzw. Bibliographien. |
Die von dir angegebene Literatur ergibt m.E. keinerlei fundierte (unabhaengige) Quelle fuer die Existens eines Propheten Mohammed.
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| Oh Mann, bald wollen einem die Leute noch erzählen der Báb hätte gar nicht gelebt. |
Solche Denkrichtungen wie die Ohligs ins Laecherliche ziehen zu wollen, zeugt eher von Unsicherheit und einem Mangel an Gegenargumenten, als von Qualiaet.
Sollte dir eigentlich klar sein.
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