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| Villeicht hat er anfangs garnicht gewusst, dass es mehr Nach als Vorteile geben wird, er ist ja kein Hellseher gewesen. Er sah ja die ganzen Götzendiener in seiner Stadt und so eine neue, monotheistische Religion könnte doch viele Anhänger einsammeln. Ich glaube er hat die ganzen Religionen missverstanden und gedacht, dass alle falsch sind und deswegen hat ER sich für einen göttlichen Botschafter gehalten. Dafür sprechen z.B undeutliche Sätze im Koran wie "Und sagt nicht 3!" oder "Maria und Jesus als Götter neben Gott". Dann sah er die Juden, die Jesus aber ablehnten. Zack ist diese Religion für ihn auch falsch. Un dann gab es schließlich noch die Haniefen. |
Warum ist er dann nicht einfach Jude oder Christ geworden? Bei seinem Talent, und das müssen Ihm selbst Kritiker zugestehen, wäre er sicher bald ein bedeutender Missionar geworden. Und dein Schluss, das man auf die Idee kommt in einer völlig polytheistischen Umgebung einen Monotheismus anzubieten, weil dieser sicher gut ankommt, ist mehr als wirr.
Die Tendenz Jesus und Maria zu eigenen Göttern zu erheben war im 7. Jahrhundert übrigens im Christentum sehr lebendig. Eine Trias aus Göttern waren nämlich den Heidenchristen sehr bekannt. Es ist auch durchaus bekannt, dass die ersten Darstellungen vor Maria und Jesus Kopien von Darstellungen von Isis und Harpokrates sind. Die Ähnlichkeit war so stark, das christliche Autoritäten schließlich sehr besorgt waren und gegen die Serapis-Isis-Religion schließlich wesentlich brutaler Vorgingen als gegen alle Polytheisten des römischen Reiches. Gerade in Ägypten hatten nämlich Christen gar kein Problem damit zu einem Serapis-Priester zu gehen, oder im Serapeum beten zu gehen. Das Serapeum ließ man dann schließlich völlig zerstören, ein Verbrechen gegen jede Kultur, zumal es sich damals wohl um den größten Tempel der Welt handelte. Und eben gegen solche Tendenzen ging Mohammed vor.
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| Das steht in "the life of muhamad, a translation of ibn ishaq's sirat rasul allah". |
Kennst du 1000 und 1 Nacht?
Liebe Grüße, Tobias
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| Andere Studien gehen davon aus, dass es einen Propheten Mohammed nie gegeben hat. |
Welche Studien sollen das bitte sein? |
Z.B. Studien der Universitaet des Saarlandes
Links dazu findest du zu Hauf' ueber die Suchfunktion des Forums sowie ueber Suchmaschienen.
lg
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Ich gehe mal davon aus, dass du auf Ohlig anspielst. In der Fachwelt sind seine Thesen eher unbedeutend bis völlig belächelt. Er vertritt eine kaum haltbare Extremthese, welche wohl auf seinen christlichen Hintergrund zurückzuführen ist (er ist eigentlich Prof. für Theologie gewesen).
Hier zeichnet sich eine neue Strömung aus, erkennbar arbeitet er mit "Christoph Luxenberg" an christlicher Apologie gegen den Islam und dann geben sie das ganze als religionswissenschaftliche oder islamwissenschaftliche aus.
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| n der Fachwelt sind seine Thesen eher unbedeutend bis völlig belächelt. |
Da bin ich vollkommen anderer Meinung.
Ich halte diese These fuer sehr plausibel, denn tatsaechlich gibt es, wie du weisst, praktisch keinerlei unabhaengigen Beweis fuer Mohammeds Existens.
Auch kannst du sicher sein, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass die Universitaet des Saarlandes in ihrem Namen eine These veroeffentlicht, die eher unbedeutend bis völlig belächelt ist.
Im Gegenteil, ich kenne keinerlei soliden Gegenbeweis zu dieser Aussage.
Du?
Das dir als glaeubigen Bahaii eine solche These ungehaeuerlich und geradezu abwegig erscheint ist natuerlich verstaendlich.
lg
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Da bin ich vollkommen anderer Meinung.
Ich halte diese These fuer sehr plausibel, denn tatsaechlich gibt es, wie du weisst, praktisch keinerlei unabhaengigen Beweis fuer Mohammeds Existens. |
Na ich weiß nicht was daran plausibel sein soll.
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| Auch kannst du sicher sein, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass die Universitaet des Saarlandes in ihrem Namen eine These veroeffentlicht, die eher unbedeutend bis völlig belächelt ist. |
Universitäten veröffentlichen nichts, das machen Personen. Wenn schon treten im englischsprachigen Raum manchmal Universitäten als Verleger auf. In diesem Fall war der Herausgeber des Buches eben einfach Professor an der Uni Saarland. Deren Ruf sich ja nun bei weitem in Grenzen hält.
Derweil ist bei weitem nicht jede wissenschaftliche Veröffentlichung richtig. Im Gegenteil, da wissenschaftliche Erkenntnisse sich immer wieder erweitern sind eher die meisten Publikationen entweder falsch oder auf kurz oder lang überholt.
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| Im Gegenteil, ich kenne keinerlei soliden Gegenbeweis zu dieser Aussage. Du? |
Mhh, nehmen wir z.B. sämtliche Literatur der Araber zu jener Zeit? Oder nehmen wir auch alle Forschungsergebnisse außerhalb des Luxenberg-Ohlig-Apologie-Universums. Ich kann dir gern einmal ein Zitat von Halm, einem wirklich namenhaften Islamwissenschaftler, zu solchen Thesen bringen.
Liebe Grüße, Tobias
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