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Adam und Eva: War mein Leben meine Entscheidung ?












Also, ich arbeite mich etwas zähflüssig in den Stoff hinein, weil vieles über die innere Bilderwelt begriffen werden möchte. Verstehen und umsetzen können.
So berufe ich mich jetzt mal auf den Autor, wenn er schreibt:

" Der Mensch wird in seinem Erdenleben ebenfalls nicht an einem einzigen Tag zu einem ausgewachsenen Menschen. Er benötigt dazu einen relativ langen biologischen Wachstumsprozeß, der mindestens anderhalb Jahrzehnte dauert und den jeder, der nicht jung stirbt, durchzumachen hat.

Das Wachstum der Seele kann allerdings nicht in einem einzigen irdischen Leben vollendet werden. Ein Erdenleben ist nur ein winziger Ausschnitt aus der Gesamtentwicklung der Seele, und diese Entwiclung benötigt überaus viel Zeit.

Dies hat natürlich seine Gründe. Dem Menschen ermöglicht erst das Wachstum seiner Seele, innerlich zu reifen. Er soll ja nicht nur physisch und biologisch, sondern auch seelisch und geistig erwachsen werden.

Da die Seele nur langsam wächst, braucht der Mensch zum inneren: zum seelisch-geistigen Wachstum eine noch längere Zeitspanne. Er braucht dazu nicht nur mehrere, sondern unübersehbar viele Erdenleben. Seine innere Entwicklung umfaßt einen äußerst langen Zeitraum: einen ganzen Äon - ein Weltalter.

Der innere Wachstumsprozeß des Menschen ist seine äonische Entwicklung, die er abwechselnd in der übersinnlichen Welt - im Jenseits - und auf der Erde vollzieht, indem er sich immer wieder inkarniert: einen physischen Leib annimmt.

Nach Abschluß der äonischen Entwicklung wird der Mensch zu einem engelhaften Wesen. Auch danach entwickelt sich seine Seele weiter, allerdings auf "Hochschulniveau": auf dem Plan Höherer Wesenheiten."
***Sagen wir es mal so: in anderen Religionen wird es übersprungen und man geht gleich in die andere Welt. Hier in dieser Literatur wird es in dieser Form erläutert, wobei man dann auch nicht vergessen sollte, daß dazu gehört, daß die Seele aus Schichten besteht - Aura - Chakra uvm.
Das beschreibt dann Arthur E. Powell - welche Aufgaben diese Seelenschichten haben, die dann wieder in Verbindung mit Aura und Chakra stehen. Wie gesagt, ich arbeite mich zähflüssig durch, ich will es einfach begreifen. Das kann ein Darüberhinweghuschen nicht bringen, weil man eigentlich die Grundlagen erlernen muß, sonst kann man auch mit Steiners Inkarnationsvorgang nichts anfangen. Was also ist was und was fügt sich zusammen und wie entsteht etwas. Dabei ist es natürlich auch so, daß wir noch nicht imstande sind, die andere Welt wahrzunehmen, sie wird zwar in vielen Religionen beschrieben - immer mal etwas anders - aber es gibt hier keine Übereinstimmungen - und man hat auch das Gefühl, daß es bei vielen Menschen innerlich abgelehnt wird, sich damit überhaupt zu befassen. Vielleicht macht es einfach noch Angst, etwas wahrzunehmen, was man nicht "fassen" kann.
So schreibt der Autor:

"Es entsprang nicht irgendeiner Götterlaune, daß der Mensch in einen so groß angelegten Entwicklungsprozeß gestellt wurde. Auch wurde der Mensch nicht aufgrund irgendwelcher Umstände oder Zufälle in das Leben geworfen. Er wurde mit Bedacht in die Welt gesetzt. Und als er in die Welt gesetzt wurde, war das Ziel seiner Entwicklung schon festgelegt.
Die Tatsache, daß die Entwicklung zielgerichtet ist, bedeutet indessen nicht, daß sie determiniert wäre. Sie ist nur in groben Zügen vorgezeichnet. Innerhalb der Gesamtentwicklung sind sowohl die Etappenziele als auch die dazu führenden Entwicklungswege für die einzelnen Seelengruppen unterschiedlich. Überdies besteht auf jeder Etappe ein ausreichend großer Spielraum für die individuelle Gangart in der Entwicklung jeder Einzelseele. Daher sind die Wege, die zum Ziel führen, im einzelnen verschieden." (also hätten wir einen FreienWillen, der aber je nach Entwicklungsgrad oder Reife der Seele etwas auslöst, was es dann wieder aufzulösen gilt. - nennt sich wohl Karma )

So erklärt der Autor auch:

"Das Endziel der äonischen Entwicklung hingegen ist für alle Menschen dasselbe. Der Mensch soll nicht nur in seinern äußeren Gestalt und biologisch, sondern auch innerlich zu einem wahrhaftigen Menschen werden. ER ist dann ein wahrhaftiger Mensch, wenn er in seiner Gesinnung und seinem Verhalten im wahren Sinne menschlich ist."

"Menschlich - wahrhaftig menschlich - ist der Mensch erst, wenn er einerseits alles, was er vom Tier "geerbt" hat, auf eine ihm würdige: humane Weise leben kann. Er soll jedoch nicht nur das Tier-und Triebhafte, sondern alles, was ihn rücksichtslos und selbstsüchtig macht, überwinden. Er soll darüber hinaus in seinem Denken und Handeln auch das Interesse von Mitmenschen und Mitseelen(Pflanzen und Tieren) wahrnehmen und wahren. Er soll sein Verhalten ausschließlich nach seinen Einsichten und nach den Gesetzen echter Liebe ausrichten.
Menschsein im wahren Sinne bedeutet also nicht, die physische Gestalt eines Menschen zu haben, sondern viel mehr. es bedeutet die Fähigkeit, die Kosmische Ordnung und mit ihr das Göttliche im irdischen Leben für alle spürbar werden zu lassen.
Das ist ein hohes Ideal, das der Mensch nur im Laufe einer langen inneren Entwicklung verwirklichen kann. Es ist ein Vorbild, dem er sich immer mehr anzunähern versuchen muß."

***Und wenn ich mir die Welt anschaue und das Geschehen darin, dann vermute ich, daß wir noch sehr weit davon entfernt sind. Und wie es schon in Lebendige Ethik steht: alle anderen unten alleinlassen und sich ins Jenseits verkrümeln , das ist es ja auch nicht - wäre nicht passend.

Insofern hat das was für mich - ich schaue mit dem Wissen darüber etwas anders - ich versuche, hinter den Sinn des Weltgeschehens und meines persönlichen Lebens zu schauen und damit kann ich auch meine Mitmenschen verstehen lernen.
Hallo alle zusammen!

Habe mir gerade alle Bericht durchgelesen und wenn ich so darüber nach denke ist dies schon alles etwas kompliziert. Aber so ist das halt. Ich denke mal, das unser Unterbewusstsein ein kollegtives Unterbewusstsein ist, das heißt, wir sind alle mit einander verbunden. Man kann Menschen mit hilfe des Unterbewusstseins heilen!
Also könnten wir alle aus einem großen Teil stammen. Es gibt auch verwandte Seelen, die man sehr selten trifft, aber wenn man so eine Seele trifft und sogar noch mit ihr zusammen ist, kann es eine Erfüllung sein. Nur leider sehr selten.
Auf was will ich jetzt hinaus: Ich denke das man solche Menschen in jeder Glaubensrichtung findet.
Nur was es wirklich gibt, ob Gottes Kraft, seine Energie usw. Die Wahrheit werden wir erst heraus finden wenn wir gestorben sind. Da werden wir dann auch wissen,
Gibt es überhaupt den richtigen Glauben oder was ist der richtige Glaube
Ich habe gestern abend ein Buch angefangen; die neuste Ausgabe von "Das Leben nach dem Tod" und "Das Licht von drüben", von Raymond A. Moody
Habe aber erst das Vorwort geschafft (zu müde), da steht z. B. drin, das es schade ist, das wir heut zu Tage überhaupt solche Forschungen betreiben müssen und solche Bücher schreiben müssen, das unsere gesamte Spiritualität vor Jahrhunderten verloren gegangen ist. Denn vor 2000 Jahren und noch viel früher haben sie nicht solche Bücher gebraucht, sie haben das Wissen darüber gehabt.
Vieleicht sollten wir selbst einmal in die alten Glaubensvorstellungen der Ägypter, der Häbräher, der alten Chinesen, Tibet, Hindus und der alte Jüdische Glaube usw. gehen um uns selbst wieder zu endecken.
Oder am besten, uns selbst zu fragen "wer bin ich", die Antwort liegt oft in uns selbst!

Hayagriva
Liebe Hayagriva

Ein weiteres Mal muss ich Dir hier absolut zustimmen:

Zitat:
Vieleicht sollten wir selbst einmal in die alten Glaubensvorstellungen der Ägypter, der Häbräher, der alten Chinesen, Tibet, Hindus und der alte Jüdische Glaube usw. gehen um uns selbst wieder zu endecken.


Ich glaube auch, dass man, egal welcher Glaubensrichtung man angehört, die Beschäftigung mit den Sichten der anderen und v.a. der Alten, unglaublich viel zur Befruchtung des eigenen Glaubensgartens beiträgt.

Ich halte auch v.a. die alten Ägypter für aussergewöhnlich gut. Ich denke, dass grosse Teile der Weisheit des Alten Testaments stark durch diese Kultur mitgeprägt ist - und das auch der gute Mose (Gruss an Rahiym ) durch Teil der Lehre der alten Ägypter inspiriert war.

Und, ja Hayagriva, wir sind heute so unfassbar weit davon entfernt!

Gruss,
Andreas
Forum -> Baha'i-Religion

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