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Dann werde ich Positivs Rat beherzigen
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| Nur dass man eine ziemlich natürliche Sache unbedingt zur Sünde stempeln möchte... Aber klar, auch dafür gibt es Gründe, gute und schlechte. Was die guten angeht, halte ich Aufklärung statt Tabuisierung für den richtigen Weg und was die schlechten angeht: wer sich von der Kirche vorschreiben lässt, ob er ein Gummi nimmt oder nicht, ist - ganz hart gesagt - selber doff und selber schuld. |
Was verstehst du unter Aufklärung?
Ausserdem kann die Kirche das nichtmal mit der Bibel belegen mit Kondom und ohne Kondom und in der Bibel steht auch nicht, dass Sex nur zum Zeugen gedacht ist. Sex macht auch Spass, also hat Gott Sex so gemacht, dass es spass machen kann un dann wollen sie das verbieten?^^
Ausserdem will ich villeicht keine Kinder zeugen, ich muss nicht.
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| Sex macht auch Spass, also hat Gott Sex so gemacht, dass es spass machen kann un dann wollen sie das verbieten?^^ |
Naja, es machen noch ganz andere Dinge Spaß, deswegen sind sie noch nicht erlaubt. Das kann also kaum ein allgemeines Argument sein.
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| Ausserdem kann die Kirche das nichtmal mit der Bibel belegen mit Kondom und ohne Kondom und in der Bibel steht auch nicht, dass Sex nur zum Zeugen gedacht ist. |
Ich erinnere mich, dass da eine Stelle aus den Büchern Mose zitiert wird... Ah ja, da ist es...
Da aber Onan wusste [erkannte], dass die Nachkommen nicht ihm gehören würden, geschah es, wenn er zu der Frau seines Bruders einging, dass er den Samen auf die Erde fallen und verderben ließ, um seinem Bruder keine Nachkommen zu geben. Und es war böse in den Augen des HERRN, was er tat; so ließ er auch ihn sterben. (1. Buch Mose 38,9-10)
Aber über die Auslegung kann man sich streiten. Aber völlig abstrus ist es nicht.
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| Ausserdem will ich villeicht keine Kinder zeugen, ich muss nicht. |
Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde! (1. Buch Mose 1,22)
Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und füllt die Erde! (1. Buch Mose 9,1)
Ihr nun, seid fruchtbar, und vermehrt euch, wimmelt auf der Erde, und vermehrt euch auf ihr! (1. Buch Mose 9,7)
Gott, der Allmächtige, segne dich und mache dich fruchtbar und vermehre dich, dass du zu einer Schar von Völkern werdest; (1. Buch Mose 28,3)
Und ich selbst werde den Rest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe. Und ich werde sie auf ihre Weideplätze zurückbringen. Da werden sie fruchtbar sein und sich mehren. (Jeremia 23,3)
Und ich werde Menschen und Vieh auf euch vermehren, und sie werden sich vermehren und fruchtbar sein; und ich werde euch bewohnt sein lassen wie in euren früheren Zeiten und werde euch Gutes tun mehr als in euren Anfängen. Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin. (Hesekiel 36,11)
Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß! (Brief an die Epheser 5,11)
Lass aber auch die Unseren lernen, sich für die notwendigen Bedürfnisse um gute Werke zu bemühen, damit sie nicht unfruchtbar seien! (Brief des Paulus an Titus 3,14)
Und ich bin mir recht sicher das es sich hierbei nur um eine Auswahl handelt. Vllt. können ja Positiv oder Andreas noch etwas dazu sagen.
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
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| Naja, es machen noch ganz andere Dinge Spaß, deswegen sind sie noch nicht erlaubt. |
Was "erlaubt" einer Religion, Dinge als nicht erlaubt zu definieren, die Spaß machen - und Menschen nicht schaden? - In diesem Zusammenhang bitte keine Ausflüchte in Extremverhalten der Gelüste, sondern ganz "normal"- also im "positiven" Einvernehmen aller Beteiligten!
Liebe Grüße und in Erwartung eines konstruktiven Gespräches - mit hoffentlich noch mehr Teilnehmer!
posi
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positiv, was eine Religion erlaubt oder verbietet sollte wohl auf deren Heilige Texte oder den Bestimmungen heiliger Personen zurückgehen. Oft auch auf den Rat oder Befehl von religiösen Experten.
Als Bahá'í kann ich sagen, dass Gott in diesem Zeitalter zum rechten Maß aufruft, wobei die Messung dieses Maßes von den Gläubigen selbst vollzogen werden soll, wobei die Offenbarung Bahá'u'lláhs, insbesondere das Kitáb-i-Aqdas als Waage gilt (K99, K148, K183), welches man nicht direkt an weltlichen Maßstäben messen kann (K99) und immer wieder zum rechten Maß und Mittelweg aufruft (K43, K53, K60, K149).
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
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| was eine Religion erlaubt oder verbietet sollte wohl auf deren Heilige Texte oder den Bestimmungen heiliger Personen zurückgehen. Oft auch auf den Rat oder Befehl von religiösen Experten. |
Und da fängt der Trugschluß einer Religion an! Verbote oder Erlaubtsein werden unter den Mantel einer Religion gekehrt. Für mich ist das ein Authoritätsverlust - oder anders herum - Aufgabe des freien Willens des Menschen - den die Religion erleidet. Die Religion gibt - vielleicht darkastisch ausgedrückt - vor, dass der mensch auf etwas zu verzichten hat, aber aus welchem Grunde? Warum sollen die Gaben, die die Schöpfung dem Menschen gegeben hat, wegen nicht wirklich herleitbaren Gründen aufgegeben werden?
Warum haben wohl Menschen Anlass, die vorgeben, eine Religion in einem gewissen Sinne zu interpretieren, darin auch anerkannt werden, diesen Anspruch erheben, Schöpfungs/Gottes Gaben zu verleugnen? - Mit welchem Recht!
Gruß
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