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Was soll man unter Integration verstehen? Scherzhaft zwar, aber doch gar nicht mal so unrichtig, hören wir in dem Film "Die Schweizermacher" dazu Folgendes: ... dass "der bei uns anwesende Ausländer nicht mehr auffällt, uns nicht mehr befremdet und seine Umgebung nicht mehr realisiert, dass es sich um einen Ausländer handelt".
Diesem Schema lässt sich doch einigermaßen unschwer folgen: Deutsch sprechen, keine sonderbaren Kleidungsstücke tragen, keine Hasstiraden gegen die westliche Kultur verbreiten oder auch nur begierig anhören, und noch ein paar Kleinigkeiten. Kann doch nicht so schwer sein, zumal die meisten Muslime ja eh schon danach leben. Im Prinzip ist die Religion hier wohl nicht das primäre Hindernis, sondern die soziale Herkunft. Bildungsferne Unterschicht ist nun mal immer ein Problem, ob Muslim oder Christ. Sonstige unschöne Eigenheiten wie Stellung der Frau usw. sind in Europa auch ohne Islam anzutreffen.
Aber ich sehe, dass man sich in diesem Thread wieder Schriftstellen um die Ohren schlägt. Vielleicht sollte man Einwanderern noch einen Tipp geben: Keep a low profile! (Nicht auffallen!)
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@Fipps
Das ist ja gerade das Problemchen...
Ich schließe jettz nicht von mir auf Andere, lediglich ein Eindruck:
Läuft hier ein Inder oder Pakistani (oder woher er auch kommen mag) in seiner Kleidungskluft durch die Gegend, mag er sicherlich ein Hingucker sein. Keiner interessiert sich dafür, ob es in seiner Familie (unterstellt er hat eine) eine religions- oder kulturbedingte Unterdrückung gibt.
Der Mensch, egal ob Frau oder Mann, ein Muslime/Muslima dagegen fällt auf, mit den entsprechenden Vor-Urteilen besetzt. Damit es einfacher wird. Die kopfbedeckte Muslima erweckt negative Eindrücke, weil eben vermutlich diese Unterdrückungsinformation durch alles durchdringt.
Allerdings habe ich bei Info-Ständen auch bemerkt, dass Frauen praktisch nicht auftreten, nur Männer geben hier ihre Auffassungen ab, und da würgt es einen hin und wieder....
Bislang mußte ich auch erleben, wenn eine Muslima "zufällig" dazukam, wie schnell sie sich aus einem Gespräch - wenn es überhaupt zustande kam - abdrängen ließ.
Die erlebte Praxis spricht immer wieder gegen die dargelegte Theorie.
Ähnliches Erscheinungsbild bei erzkonservativen christlichen Gruppierungen. "Die Frau seim Manne untertan" - wortwörtlich vorgelebt. Auch hier, Frau verschwindet ganz schnell in den Hintergrund.
Diese "religionsgelebtbedingete" Unterdrückung ist ja nicht nur in der muslimischen Welt anzutreffen.
Allerdings muß ich auch dazu sagen, dass bestimmte Regeln, die bspw. heute auch noch in der r.k. Kirche vertreten sind (nimm der Einfachheit nur mal das Problem mit vorehelichem Geschlechtsverkehr), zwar zur Kenntnis genommen wird, - wer es einhält, im Grunde genommen seine Sache. Proklamiert dieser Mensch es nach außen, wird er allenfalls milde oder gar mitleidsvoll belächelt. Aber diesem Menschen wird keine Strafe oder Drohung anheimgestellt, wenn er sich nicht daran hält, weil innerhalb der Gesellschaft auch diesem Menschen seine Freiheit gewährt wird, solange kein anderer Schaden daran nimmt.
Und diese Freiheit sehen viele Menschen (dazu gehöre ich selber auch und deswegen regt es mich vermutlich auch auf) innerhalb der muslimischen Gemeinschaft eben nicht. Ich sage mal - vielleicht etwas provozierend - die individuelle Freiheit einer persönlichen Entscheidung wird nicht gewahrt....
Gruß
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| Deutsch sprechen, keine sonderbaren Kleidungsstücke tragen, keine Hasstiraden gegen die westliche Kultur verbreiten oder auch nur begierig anhören, und noch ein paar Kleinigkeiten. |
Bayern tragen sonderbare Kleidung und haben einen teils unverständlichen Dialekt. Integration der bayrischen Kultur in Deutschland gescheitert?
Was ist eigentlich mit den Sorben, diese tragen auch fremdartige Kleidung und sprechen eine andere Sprache und teilweise nur diese, nämlich Sorbisch.
Nur ein paar Fakten um die Allgemeinheit zu verwirren.
| Zitat: |
| Allerdings muß ich auch dazu sagen, dass bestimmte Regeln, die bspw. heute auch noch in der r.k. Kirche vertreten sind (nimm der Einfachheit nur mal das Problem mit vorehelichem Geschlechtsverkehr), |
Was hat das mit der Unterdrückung der Frau zu tun?
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
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| Was hat das mit der Unterdrückung der Frau zu tun? |
Da war ein enuer Absatz und ein neuer Gesichtspunkt....
Außerdem, vorehelicher Geschlechtsvekehr ist bei einer Frau eher erkennbar als beim Mann.... Insofern auch eine Art Unterdrückung der Frau wieder mal.....
Gruß
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| Außerdem, vorehelicher Geschlechtsvekehr ist bei einer Frau eher erkennbar als beim Mann.... Insofern auch eine Art Unterdrückung der Frau wieder mal..... |
Das ist aber kein absoluter Punkt. Wobei ich Keuschheit als geistige Eigenschaft sehe, nicht als körperliche.
Gerade bei sportlich aktiven Frauen, kann das Hymen ja auch ohne sexuellen Verkehr beschädigt werden. Da hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.
Derweil 'erkennen'... was soll das heißen? Da schaut ja hoffentlich keiner in einer Zwangsuntersuchung nach. Angehen, tut das nur die Person selbst, Gott und eventuell den (potentiellen) Ehepartner. Welcher wohl das Recht auf eine entsprechende Unterrichtung hat, und das gilt für beide Personen.
Zwischen genereller Keuschheit und der sexuellen Unterdrückung der Frau liegt also ein Unterschied.
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