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Ich wünsche einen schönen guten Morgen.
Ich habe ja schon in meinem Einleitungsposting versucht, darauf hinzuweisen, dass
A) irgendwann einmal jeder Mensch und jeder gefallene Geist erlöst sein wird
B) sich niemand ewig in der "Hölle" befinden wird
C) jeder in höchster Freiheit (vorübergehend) die Hölle dem Himmel vorziehen kann.
Und das hängt auch mit Folgendem zusammen: "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;wer nicht glaubt, ist schon gerichtet" --Das besagt aber deutlich, dass sich jeder ausrichtet, sich in größter Freiheit selbst eine bestimmte Richtung vorgeben kann.
Wenn jemand glaubt, insbesondere an Jesus Christus, dann richtet er sich innerlich auf diesen ein und baut zu ihm seine ihm eigene Erkenntnis und Liebe auf. Und er gibt seinem Leben die entsprechende Richtung. Hier und im Jenseits.
Wenn jemand nicht glaubt, weder an Jesus Christus noch an sonst irgendetwas, richtet er sich selber auf diese Haltung aus - und wird damit glücklich. Das heißt, der Abstand zum Göttlichen ist ihm lieber, als ein inniger Bezug. Und das ist natürlich ein Zustand - Hier und im Jenseits.
Jeder richtet es sich ein, was er vorzieht und wie er es haben möchte. Und das bezieht sich im Grunde nicht allein auf Jesus Christus, das bezieht sich auch auf alle Erkenntnisse und jeden Zugang zum Geistigen - auch und besonders wenn der Mensch den Zutritt zu höheren Erfahrungen hat.
Es ist nämlich laut psychologischer Forschung so, dass sich auch diese höheren Erfahrungen eines Menschen sehr wohl nach seiner Grundeinstellung richten, so sehr sie auch objektiv und eindeutig richtig wirken mögen. Das bezieht sich leider auf alle Bereiche, auch auf die Begründungen rund um die Reinkarnation, die sich am rätselhaften Leiden Jesu Christi stoßen. Nämlich: Wie kann ein allliebender Gott seinen Sohn am Kreuz leiden und sterben sehen wollen?
Komisch, dass so viele Menschen an dieser Frage scheitern. Ich halte hier aber eine befriedigende Antwort für möglich, wenn man ein wenig von der Struktur der geheimnisvollen Gestalt Jesus Christus erfassen kann. Und das hängt mit der Frage zusammen, was ist Jesus Christus?
Es ist klar, dass ich hierzu auch nur meine bestimmte Meinung habe. Doch leider ist es so: Ich möchte sie mit vielen teilen. Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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Lieber reinwiel, ich habe etwas gegen diese ständigen Verurteilungen, warum einer glaubt oder nicht und was mit ihm passiert.
Deshalb einige Passagen aus einem Buch, daß erklärt, warum etwas geschieht.
ISBN 3-89385-402-9
"Auch der Gott, den Jesus den Menschen näher zu bringen versucht, wird niemandem Rechenschaft schulden müssen. Dennoch ist er kein Gott, der willkürlich handeln und urteilen würde. Der Gott, den Jesus verkündet, ist ein liebender Gott, er ist vollkommen. Ein liebender und vollkommener Gott aber ist kein Despot und tut ausschließlich das, was für den Menschen gut und zwar wirklich gut, als im Hinblick auf seine Entwicklung sinnvoll ist. Denn er handelt ausschließlich aus Liebe. So sind ihm jede Willkür, geschweige Rachegedanken, jede Vergeltung oder auch nur Strafe fremd.
Der Gott des AT ist im Grunde ein irdischer Vater. Er ist lediglich die Projektion der menschlichen Vorstellung vom Vater,
in welche aber auch wichtige positve Züge des Vaterbildes aufgenommen wurden.
Die Neigung zu dieser Projektion ist durch die Mentalität bedingt, die auf der entsprechenden, der dritten Entwicklungsstufe herrscht und auch das Gottesbild prägt. Einer ihrer grundlegenden Züge ist der Gedanke der Strafe. Der Mensch maßt sich auf dieser Stufe an, selbst beurteilen und urteilen zu können, somit auch verurteilen und strafen zu dürfen, ja sogar strafen zu müssen. Die Kehrseite davon ist, daß er überall auch für sich Strafe wittert. Er richtet, wie er meint, zu Recht, im Grunde aber nur ungehemmt, da er sein Straf- und Rachebedürfnis in seinen Vorstellungen und Handlungen auslebt. Er meint, allenthalben auf Strafe zu stoßen, da er überzeugt ist, er würde sich auf seinen krummen Wegen auf Schritt und Tritt Strafe zuziehen.
***Erst auf höheren Stufen erkennt der Mensch, daß sowohl das Gute als auch das Leidvolle, das ihm im gegenwärtigen
Leben widerfährt, ihm die Gelegenheit bietet, sich zu entwickeln. Sein Schicksal ist also nicht durch die Vergangenheit determiniert, sondern wird von der Zukunft her entworfen und ist daher höchst sinnvoll.
Die Annahme eines vollkommenen Gottes würde für die Menschen der Orthodoxie eine unbotmäßige Überforderung bedeuten. Der Mensch kann seine eigene Mentalität nicht übersteigen, er muß über die entsprechende Entwicklungsstufe organisch hinauswachsen. So kann er das Gottesbild Jesu, falls er noch nicht gewachsen ist, nicht annehmen.
Das Festhalten an einem projektiv erzeugten Gottesbildes bietet dem Menschen vermeintlich wenigstens, mehr Sicherheit als die Annahme eines wirklich gütigen und liebenden Vater-Gottes. Gibt er nämlich das projektive Gottesbild auf, so muß er im Grunde einen Teil von sich selbst aufgeben, und er wird innerlich verunsichert."
"Der Vater, der nicht wie der Mensch liebt, nämlich töricht und kurzsichtig, sondern klug und weise ist, weiß, was dem Menschen wirklich gut tut. So läßt er vieles nicht zu, was sich der Mensch unbedacht wünscht, um ihn vor Schaden zu schützen.
Vater ist der Gott also, der nicht straft, der die selbst auferlegte Strafe des Menschen vielleicht mildert oder sogar tilgt, der sich von keiner Institution, keiner Orthodoxie, keiner Kirche vewalten oder vertreten läßt, ein Gott, der ganz anders ist.
Gott als Vater ist dem Menschen der Nächste, ja "das" Nächste."
Gruß
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Bei der Eingabe der Frage nach der Hölle - was ist hölle - kann man ersehen, daß dieses Thema schon behandelt wurde - nur nicht in dieser Erweiterung.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic4367.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic15499.html
http://www.chrismonblogs.de/Religio.....ist-in-der-hoelle-los.htm
Auszug aus chrismon:
Doch es gilt mit einer Vorstellung aufzuräumen: In den großen christlichen Kirchen von heute gibt es keine ausgefeilte Lehre über die Hölle, sie ist auch kein zentrales christliches Thema. Die bekanntesten Vorstellungen von der Hölle entstammen volkstümlichem Traditionsgut. Theologisch interessant daran ist allerdings, dass sie Gegenbilder zu den vielfach beschriebenen christlichen Vorstellungen vom Reich Gottes und vom Himmel sind.
Im Alten Testament gibt es keine Hölle als Ort ewiger Bestrafung, wohl aber einige konkrete Vorstellungen, aus denen sich nach und nach ein größeres Bild zusammenfügte.
Anders als das Christentum hat der Islam eine umfangreiche Höllenlehre, die im Koran nachzulesen ist. Unglauben und Sünden führen die Menschen an den Ort der Höllenpein.
und von den Zeugen Jehovas:
Das Höllenfeuer — alles verzehrend?Könnte es sein, dass das Höllenfeuer ein Symbol für eine alles verzehrende oder völlige Vernichtung ist? In der Bibel wird zwischen dem Feuer und dem Hades oder der Hölle unterschieden, wenn es darin heißt: „Der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert.“ Der hier erwähnte „See“ ist symbolisch zu verstehen, da der Tod und die Hölle (Hades), die in ihn hineingeworfen werden, nicht buchstäblich verbrannt werden können. „[Der Feuersee] bedeutet den zweiten Tod“ — den Tod ohne jegliche Aussicht, wieder zum Leben zurückzukehren (Offenbarung 20:14).
http://www.watchtower.org/x/20020715/article_02.htm
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@reinwiel
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| Nebulös: Mein kleiner Zinnsoldat, der du weißt, dass Schatten-Drachen am Himmel fliegen und der angetreten ist, ihnen mit vorgehaltener Lanze das Fürchten beizubringen, um sie zu besiegen. Ich bin noch immer von deinen Gedichten begeistert, die zeigen, wie du in Wirklichkeit bist - nämlich ganz großartig. |
Danke...das ist das Beste, was einem Gedicht passieren kann, dass es jemandem gefällt
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| Und es ist eine völlig andere Stufe als der wirre seelische Tumult eines Selbstmordattentäters, eines politischen Tyrannen (Hitler, Stalin) oder eines Amokläufers. Es ist bestimmt so: Sie nehmen ihre Welt, ihren Wahn mit. Und solche Zustände in aller Art sind Pein, Qual - eben Hölle. |
Das setzt aber voraus, dass man selber ganz unabhängig bestimmen kann, wie man wird und was man tut. Wenn man so einen völlig freien Willen aber nicht hat, dann sind all diese Taten letztendlich bedeutungslos. Und alles scheint darauf hinzudeuten, dass es so ist.
Und selbst wenn man einen geringen Einfluss haben sollte, dann würde das doch bedeuten, dass jeder an allem eine Mitschuld trägt. Weil Tyrannen, Amokläufer und Massenmörder auch immer durch das Tun und Lassen der Mitmenschen entstehen.
Das bedeutet: Entweder kommt keiner in die Hölle (weil niemand wirklich verantwortlich für sein Handeln ist) oder es kommen alle in die Hölle (weil jeder eine Mitschuld hat, an allem, was passiert).
| Zitat: |
| Das ist ein Abstieg, das Erleben der Hölle, bis hin zur höllischsten Hölle. Immer mit dem verbunden, dass ihm das viel lieber ist, weil damit er zeigen kann, was er ist. Und gerade dies hält bestimmt nicht ewig an. Irgendwann kommt ein Umddenken, ein Einsehen, ein anderes Wünschen. Und dann geht es eben von einer ganz tiefen Stufe wieder aufwärts. Schön langsam. |
Wenn es von der tiefen Stufe irgendwann wieder aufwärts geht, dann wird es aber auch von den hohen Stufen irgendwann wieder abwärts gehen!
Es wird also niemand immer und ewig gut und auch nicht böse sein. Es wird immer hin und her gehen. So, wie das hier ja auch abläuft...kein Mensch ist nur gut oder nur böse. Diese extremen Zustände sind also nicht besonders stabil und können darum auch kein wirkliches Ziel darstellen. Genau das ist es ja, was ich auch über die Liebe immer sage: Man wird nie immer und alle lieben können, darum kann das nicht das oberste Ziel sein. Viel mehr wird sich alles auf der Mitte einpendeln. Das ist die einzig mögliche Lösung...
| Zitat: |
| Und deswegen sage ich: Ja, es gibt die Hölle. Sie ist ein Zustand, von dem die Visionen mit großen schrecklichen Bildern reden. Aber ein Zustand, besonders als Hölle, kommt nicht als Strafe und dauert nicht ewig. Ist das nicht trostreich? |
Es kann eine echte Hölle allein aus dem Grund schon nicht geben, weil sie den Guten viel mehr schaden würde, als den Bösen.
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@ Gabriele
es tut mir leid, falls hier etwas auftaucht, was schon besprochen worden ist. Es befreit aber dennoch sehr wenn man vielleicht öfter darauf stößt, dass der Begriff "Richten" nicht mit "Verurteilen" gleich zu setzen ist. Bei vielen Wörtern kommt es ja auf das innere Verständnis an, so auch beim Inhalt von "Sohn" im Zusammenhang mit Jesus Christus.
@Nebulös
die "Mitschuld" ist gewiss eine Komponente für den Status eines Menschen, die aber durch andere Gefühle und anderes wichtiges Tun nicht die ausschlaggebende Rolle spielen, dass jemand aus seiner frei bestimmbaren Einstellung heraus ein böser Mensch ist. Beispiel: Gewiss tragen wir alle eine Mitschuld an der Umweltverschmutzung und beim Klimawandel - aber bist du deshalb ein Krimineller, ein Mörder? Wohl kaum.
Doch wie du richtig feststellst, es ist denkbar, dass es die verschiedensten Schattierungen bei den Verstorbenen gibt, ganz gleich wie bei uns. Und ein langes Hin und Her, Auf und Ab in der jenseitigen Entwicklung. Und davon berichten vor allem auch die vielen medial gewonnenen Schriften. Die Anfälligkeit für Schwächen hält in ihnen sehr sehr lange an und es gibt immer wieder Rückschläge.
Die medialen Schriften schildern aber auch, dass dieses Pendeln geringer wird, je heller eine Seele in ihrem Wesen wird und somit langsam ein Bewohner höherer und feinerer Sphären bzw. Regionen wird. Schließlich hören die Anfälligkeiten ganz auf. Das weitere Kraftvollwerden und der weitere Ausbau aller Fähigkeiten - etwa der restlosen Liebe - geht dann ohne Störungen von "unten" vor sich. Hölle hört auf den hohen Stufen ganz auf.
Diese kraftvollen Geister sind dann befähigt, dem "Unten" zu helfen oder auch geistige Felder kreativ zu bearbeiten. Doch die medialen Angaben hören hier meist auf. Es ist wohl wichtig, Mut zu geben, es ist aber sicher unwichtig, jetzt unentwegt vom für uns Unerreichbaren zu schwärmen. Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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