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Lieber reinwiel,
Purucker gibt darüber sehr gut Auskunft:
Wenn wir die tiefer gehenden Probleme des Lebens lösen
wollen, müssen wir uns selbst umerziehen. Meistens identifizieren
wir uns mit unserem persönlichen Bewusstsein, das
heißt mit jenen mentalen und emotionalen Aspekten, die sich
auf Selbstsucht oder persönliche Wünsche konzentrieren.
Wenn der Mensch die Mysterien von Leben oder Tod
verstehen will, muss er sich selbst studieren – als ein Zentrum
spirituellen Bewusstseins, als göttlichen Pilger, der dem
glorreichen Pfad der selbstgeleiteten Evolution folgt.
Seite 19 in "Tod, was kommt danach"
Der spirituelle Mensch reinkarniert hier Leben um Leben;
aber zwischen diesen Leben kehrt er in seine Heimat in den
inneren Welten zurück und setzt dort auf höheren Ebenen
seine Evolution fort.
Die Frage ist immer: was stirbt denn ?
Und dann: wie sind wir aufgebaut ? Das ist die Grundvoraussetzung, um Reinkarnation überhaupt verstehen zu können. Natürlich reinkarniert nicht dein Körper oder was an Materie vorhanden ist.
Was die Menschen ‘Tod’ nennen, bedeutet weit mehr, als
die meisten von uns realisieren. Das Ablegen des physischen
Körpers oder der Hülle ist nicht alles, was der spirituelle
Bewohner zu tun hat, um sich für die Reise in die inneren
Sphären bereit zu machen. Denn der Mensch ist ein zusammengesetztes
Wesen.
Ehe wir nicht begreifen, wer wir sind, werden wir das große Thema "Reinkarnation" nicht verstehen, es ist viel tiefgehender, als man denkt und erst dann können wir Antworten auf viele Fragen bekommen.
Ich ersehe es immer an den Antworten, die da kommen, mit denen ich mich auseinander setze.
Deshalb denke ich nicht in jeder Minute , wie das ist, wenn ich wieder komme - denn es wird so sein, wie wir schlafen - wir schlafen mit Problemen ein und werden damit wieder aufwachen - bis wir sie gelöst haben.
Die Beschäftigung mit dem Thema hat bei mir dazu geführt, daß ich allmählich aus einer ganz anderen Variante heraus das Leben der Menschen und ihre Schicksale betrachte, denn mich umgeben viele Menschen mit vielen Problemen.
Wenn Du Dir die Seite 25 anschaust, dann (Link oben von Fipps angegeben), dann siehst Du das Schema des Aufbaus.
Natürlich ist man noch lange nicht in der Lage, so etwas nachzuweisen, es sind noch keine meßbaren Geräte vorhanden und vielleicht ist das auch gottgewollt, denn der Mensch würde anders handeln, wäre er davon überzeugt. So aber handelt er, als gäbe es nichts mehr danach. Vieleicht auch Gottgewollt, denn wir sind noch lange nicht fertig, siehe die Realität im Leben - weltweit - wir handeln noch immer nach unseren Emotionen und doch: es ist wie mit einer Bergsteigergruppe - einige stehen an der Spitze und andere zuckeln hinterher. Irgendwo oben ist ein leuchtendes Kreuz auf dem Berg und da müssen wir hin.
Der Zweck der Reinkarnation liegt darin, dass der Denker über
eine lange Reihe von Erdenleben hinweg durch Erfahrung
und selbstgeleitete Anstrengung, durch Freude und durch
Schmerz die flüchtige und unbefriedigende Natur aller mit
der niederen Vierheit in Zusammenhang stehenden Dinge
unterscheiden lernen kann.
Letztendlich aber sollte Jede/r an die Religon oder Geisteswissenschaft glauben, von dem er/sie sich innerlich angezogen fühlt.
Gruß
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| Zitat: |
| Ewige Hölle ja - nein |
Gegenfrage: Ewige Hölle, wozu?
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Naja - vielleicht kommt die Hölle noch - pur - hier - wenn man das liest, wird einem schon bißchen Angst
Abu Mustafa sagt, dass er in Deutschland freundlich aufgenommen worden sei. Schwierig sei es manchmal gewesen - die Begegnungen mit den freizügig gekleideten Frauen, die Mitbewohner, die sich für Discos und Kneipen interessierten. Es hat ihn im Glauben gefestigt, sagt er. "Es wäre besser für diese Menschen, den reinen Islam zu haben. Wir werden versuchen, ihnen den Glauben zu bringen."
Wegen der Unterstützung Israels und des Afghanistan-Einsatzes sei Deutschland ein ausgemachtes Ziel für seine Glaubensbrüder, warnt Abu Mustafa. "Deutschland sollte besser Angst davor haben, attackiert zu werden." Er selbst würde jedoch nicht gegen Deutschland kämpfen. "Das ist doch meine zweite Heimat."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,565551,00.html
Man hofft immer, daß die Menschen sich auf ihre Würde als Mensch besinnen.
Gruß
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| Zitat: |
| Gegenfrage: Ewige Hölle, wozu? |
Unentbehrlich als Strafandrohung für besonders hartgesottene Sünder.
Kaum eine Religion mit personalem Gott kann darauf verzichten.
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Es gibt immer verschiedene Versionen und Auslegungen.
Uns Christen ist die Erlösung geschenkt weil wir an ihm glauben, weil wir getauft sind, und so zu seiner Familie gehören, und weil wir teilhaben an seinem Leib und Blut. Wir sind nicht erlöst, weil wir es verdient hätten, erlöst zu werden. Wir müssen eigentlich nichts tun, außer unserem Gott zu lieben. Daraus ergibt sich, dass wir unseren Nächsten lieben sollen. Das war es.
http://www.politikstube.de/forum/f1.....r_vereinbar-11616-23.html
Man kann die Aussagen aus allen Religionen nehmen und gegenüberstellen und dann darüber nachdenken.
Dass Du da das Fegefeuer durchmachen musst, zeigt es ja. Und weshalb sollte es dort leichter sein die Sünde zu überwinden als hier? Dort kannst Du es eben nicht, weil Du von den Menschen getrennt bist, denen Du schlechtes getan hast.
Im Jenseits besteht die Läuterung darin, dass Du alle irdischen Begierden nicht mehr ausüben kannst, und deshalb leidest.
Wo steckt eine Chance, wo ist eine neue Chance nie mehr möglich. Einmal geboren und alles richtig gemacht - von der Geburt bis ans Ende des Lebens. Wer es nicht schafft, hat Pech gehabt - Hölle und Fegefeuer auf ewig - bums - aus - vorbei - das war`s also aufgepaßt , ihr Babys, daß euch ja kein Fehler unterläuft im Leben. Könnte fatal werden. Oder man braucht jemand, dessen Kreuz groß genug ist, alles in sich aufzusaugen, damit sich der Mensch keine Mühe mehr machen muß, selbst zur Liebe Gottes zu finden. Auf mühsamen Wegen, aber mit der Erkenntnis: eigentlich bin ich nicht allein, aber Gott merkt, ich gebe mir Mühe.
In anderen Religionen hat man noch die Chance, daß man weiter lernt im Jenseits - aber wieder kommen darfst du da auch nicht. Also muß man gleich die Chance nutzen, auch wenn man in eine Familie kommt, in der man so richtig auf die schiefe Bahn geraten kann - aber das wird ausgeglichen - im Jenseits - darauf ist dann unbedingt Verlaß - man weiß es zwar nicht genau, aber so wird es sicher sein.
Ist schon seltsam, was man so alles liest - und bei all dem - weil soviel im Angebot ist - kann man wählen - was ist mir lieber - diese Variante oder eine andere - denn Genaues weiß man nicht.
So steht dann der Glaube da:
1. ich glaube mit aller Kraft an alle Aussagen des Christentums
2. mir ist die Aussage des Islams wichtig
3. ich bin mehr dem Hinduismus zugeneigt
4. die gewisse Gottlosigkeit des Buddhismus ist mir lieber
5. und weiteres - ich suche mir in anderen Richtungen Aussagen, die mir Aufschluß über weitere Möglichkeiten geben.
Hölle - was ist das überhaupt. Haben wir hier im jetzigen Leben nicht manchmal genug Hölle ?
Manchmal aber fragt sich mancher: warum bin ich - gerade ich - in so eine Familie geraten, mit solch einem Schicksal und mit solchen Schwierigkeiten - was habe ich verbrochen, warum gibt es Menschen, die von Glück von Anfang an beschenkt werden - was haben sie mir voraus und warum geschieht es nicht auch mir ? Muß man dann einen ungerechten Gott annehmen, der einen gar nicht mag ?
Tja, der Fragen sind viele.
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