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jesus wurde nicht gekreuzigt der beweis












http://freenet-homepage.de/promaritim/Korundwis.html#I
Zitat:


Sehen die Ungläubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde vereint waren

(als eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie auseinander spalteten?

21:30

Die treffende Übereinstimmung des koranischen Verses und der Urknalltheorie ist unübersehbar! Wie konnte ein Buch, das zuerst in den Wüsten von Arabien vor ca. 1400 Jahren erschien, solch eine tiefe wissenschaftliche Wahrheit beinhalten?


Da stellt sich nur die Farge warum dann nicht muslimische Wissenschaftler die Urknalltheorie aufstellten und warum auf der anderen Seite, von vielen Muslimen die Evolution und das Alter der Welt geleugnet werden?

Zumal wir uns die zitierte Sure auch einmal völlig anschauen sollten:

Haben denn diejenigen, die ungläubig sind, nicht gesehen, daß Himmel und Erde eine zusammenhängende Masse waren, worauf wir sie getrennt (oder: gespalten) und alles, was lebendig ist, aus Wasser gemacht haben? Wollen sie denn nicht glauben? [Sure 21. Die Propheten: Der Koran, S. 588 (vgl. Sure 21, 30) (c) Verlag W. Kohlhammer]

'Himmel' und 'Erde' meinen hier wohl kaum den Weltraum und die Erde als Planet. Zumal sie eben keine zusammenhängende Masse waren. Der Mensch entstand übrigens nicht aus Wasser, auch wenn wir sehr viel Wasser in unserem Körper haben. Hier handelt es sich also eigentlich um eine Beschreibung der Macht Gottes.

Wissenschaftlich also keinerlei Beweis, besonders da dieser Beweis ja eben erst durch Wissenschaft entdeckt wurde.

Zitat:
Wissenschaftler sagen, dass bevor die Galaxien im Universum geformt wurden, die Materie des Alls ursprünglich in der Form gasförmiger Masse existierte. Kurz gesagt, gewaltige gasförmige Masse oder Wolken existierten vor der Bildung der Galaxien. Um die ursprüngliche Materie des Alls zu beschreiben, ist das Wort Rauch treffender als Gas. Die folgenden koranischen Verse beziehen sich auf diesen Zustand des Universums mit dem Wort dhukhan, das Rauch bedeutet.

Dann umfasste Er in seiner Absicht den Himmel, und er war wie Rauch;

Er sagte zu ihm und zu der Erde: Kommt zusammen, willig oder unwillig.

Sie sagten: Wir kommen, in willigem Gehorsam.

41:11

Auch diese Tatsache war wie der Urknall den Arabern zur Zeit des Propheten Muhammad s.a.w. nicht bekannt.


Wer sagt das bitte so? Und Rauch ist ganz gewiss kein astrologischer Begriff. Rauch entsteht durch Verbrennungen. Rauch ist ein Gasgemisch, also ein Gas. Aber nicht jedes Gas ist aber kein Rauch.

Hierauf richtete er sich zum Himmel auf, der (damals noch) aus (formlosem) Rauch bestand, und sagte zu ihm und zur Erde: ›Kommt her, freiwillig oder widerwillig!‹ Sie sagten: ›Wir kommen freiwillig‹.
[Sure 41. Auseinandergesetzt sind: Der Koran, S. 839 (vgl. Sure 41, 11) (c) Verlag W. Kohlhammer]

Auch hier ist nicht der Weltraum gemeint, sondern der Himmel über den Köpfen der Menschen. Der hier gezogene Vergleich des Autors ist völlig willkürlich.
Zitat:
Lange Zeit glaubten europäische Philosophen und Wissenschaftler, dass die Erde in der Mitte des Universums still steht und alle anderen Himmelskörper inklusive der Sonne sich um sie herum bewegten. Im Westen herrschte das geozentrische Konzept seit der Zeit des Ptolemäus im 2. Jhdt. nach Christus. Im Jahre 1512 brachte Nicolas Kopernikus seine heliozentrische Theorie der planetaren Bewegungen hervor, die besagte, dass die Sonne still in der Mitte des Sonnensystems steht und die Planeten sich um sie drehen.

Im Jahre 1609 veröffentlichte der deutsche Wissenschaftler Johannes Keppler die Astronomia Nova. Er zeigte, dass nicht nur die Planeten in elliptischen Bahnen die Sonne umkreisen, sondern dass sie auch um ihre Achsen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten rotieren. Mit diesem Wissen konnten die europäischen Wissenschaftler viele Mechanismen des Sonnensystems korrekt erklären, inklusive des Wechsels von Nacht und Tag.

Nach diesen Entdeckungen dachte man, dass die Sonne fest stünde und nicht um ihre Achse rotierte wie die Erde. Ich erinnere mich, diesen Irrtum während meiner Schultage aus den Geografiebüchern gelernt zu haben.

Lassen Sie uns folgende Verse betrachten:

Und Er ist es, der die Nacht und den Tag erschuf,

und die Sonne und den Mond.

Alle (Himmelskörper) schwimmen auf ihrem runden Kurs.

21:33


Eben, wieder ein europäischer Wissenschaftler, kein Arabischer oder Persischer. Warum, wenn der Sachverhalt doch so klar war? Welche Übersetzung nutz der Autor da eigentlich? Bei Paret klingt das nämlich alles wesentlich eher mit dem Weltbild des Ptolemäus kompatibel:

Und er (d.h. Gott) ist es, der den Tag und die Nacht geschaffen hat, und die Sonne und den Mond. Alle (Gestirne) schweben an einem Himmelsgewölbe (w. schwimmen in einem Himmelsgewölbe).
[Sure 21. Die Propheten: Der Koran, S. 588 (vgl. Sure 21, 33) (c) Verlag W. Kohlhammer]

Sicher kann man hieraus ableiten, dass Sonne und Mond sich bewegen. Nur hat die Bewegung der Sonne nichts mit Tag und Nacht zu tun, sondern die der Erde. Also auch hier kein Beweis.

Zitat:
Es ist der Sonne nicht erlaubt, den Mond einzuholen,

noch kann die Nacht den Tag überholen:

Alle schwimmen (nur) auf ihrer eigenen (runden) Bahn.

36:40

Dieser Vers erwähnt eine essentielle Tatsache, die von moderner Astronomie entdeckt wurde, nämlich die Existenz individueller Umlaufbahnen von Sonne und Mond auf ihrer Reise durch den Raum mit ihren eigenen Bewegungen (Rotation).


Und weder steht es der Sonne an, den Mond einzuholen, noch kommt die Nacht dem Tag zuvor. Alle (Gestirne) schweben an einem Himmelsgewölbe (w. schwimmen in einem Himmelsgewölbe).
[Sure 36. Ja Sin: Der Koran, S. 780 (vgl. Sure 36, 40) (c) Verlag W. Kohlhammer]

Das Tag und Nacht in einer Reihenfolge verlaufen ist eine einfache Beobachtung. Wobei ich die wiederlegen könnte, nämlich mit einer Sonnenfinsternis. Da holt die Nacht den Tag ein.

Und das alle Gestirne in einem Himmelsgewölbe sind, war auch zur Zeit Mohammeds anerkannt. Von Umlaufbahnen steht nichts im Text.

Auch hier kein wissenschaftlicher Beweis...


Und so geht das den gesamten Text dort. All dies beschreibt Gottes Macht und die Wunderhaftigkeit seiner Schöpfung, aber das ist alles kein wissenschaftlicher Beweis.


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
Da stellt sich nur die Farge warum dann nicht muslimische Wissenschaftler die Urknalltheorie aufstellten und warum auf der anderen Seite, von vielen Muslimen die Evolution und das Alter der Welt geleugnet werden?

Das kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Wird der Koran auch als unumstößliches Geschichtsbuch angesehen?

Gruß
positiv, da verhält es sich genau so, wie bei den Christen, welche die Evolution abstreiten.

Aber ja, der Qur'án enthält auch historische Erzählungen. Ob da nun historische Ereignisse oder Mythen beschrieben werden ist aber wieder etwas anderes.
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