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Ihr Lieben,
meiner Meinung nach habt ihr alle den Sinn des Lebens beschrieben, denn Sinn ist ein Sammelbegriff und da sind wir alle mit unserem So-Sein enthalten.
Mit Gedanken über Leben vor und nach dem Tod, Weiterleben im Erbgut oder in Gedanken, habt ihr das eine Sein, die eine Wirklichkeit in Teilen angesprochen.
Wir denken und verstehen in Raum und Zeit, deshalb ist es schwer zu erklären, was weit darüber hinaus geht.
Wir haben alle einen unzerstörbaren Kern und gehören in diesem Kern alle zusammen. Was wir Gott nennen, meint unsere Heimat, die wir verloren haben und zu der wir letztendlich wieder zurückfinden möchten.
Wir gehören zu einem Ganzen und sind in uns alle ganz, aber das wissen wir nicht mehr.
Jeder befindet sich an einem anderen Abschnitt, meist auch in einer anderen Entwicklungsphase.
Einige sind völlig unwissend und blind, andere erahnen diesen unzerstörbaren Kern in mancher Lebenskrise, wieder andern wissen darum und haben Sehnsucht nach der verlorenen Heimat, andere suchen bereits danach...
Es gibt auch ein paar, die in schon in der Heimat angekommen sind. Wir nennen sie Erleuchtete,Heilige, Bodhisattvas oder Meister.
Es gibt verschiedene Wege, die sie und die Religionsstifter lehren, aber es ist die eine gleiche Heimat zur der sie uns führen wollen, so wie alle Flüsse in das eine große Meer fließen.
Die mehr oder weniger zahlreichen Erdenleben, die ein Mensch durchlebt, sind nur Entwicklungsabschnitte, Gelegenheiten zu lernen und Erfahrungen zu sammeln auf dem Weg in unsere Heimat und jeder bestimmt seine Entwicklung selbst.
Die Heimat erreichen können wir auch schon jetzt, mitten in diesem Leben. Dann finden wir zur Ruhe, sind zufrieden und glücklich. Dann wird der Tod nur noch ein Wechseln der Räume in unserem zuHAUSe.
Das ist mein Versuch, in bildhafte und sehr allgemeine Worte zu fassen, wie ich es sehe. Vielleicht könnt Ihr was damit anfangen.
Gruß. Maradevi
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@Kay
Tschuldigung, dass ich mich nun einmische, aber ich hab das nicht ganz verstanden.
Kay du willst, dass du nach deinem Tod bei den Menschen, die dich kannten, noch in guter Erinnerung bleibst.
Aber der "angenommene Selbstmordattentäter" bleibt noch viel effektiver im Gedächtnis seiner Mitmenschen.
Vielleicht nicht immer und bei allen ausschließlich in guter Erinnerung, aber seine Gesinnungsgenossen werden ihn noch lange nach seinem Tod hoch ehren und als tolles Vorbild und wahren Helden feiern.
LG
Tündér
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@Tündêr
Du beantwortest Dir Deine Frage doch gerade selbst.
Ich möchte in "guter Erinnerung" bleiben und nicht einfach nur "in Erinnerung" .
Um es zu konkretisieren - Ich möchte stolz sein können auf das was ich in diesem Leben erreicht habe und möchte nicht das dies oder ich vergessen wird.
Sicherlich ist das das selbe Anliegen wie beim Selbstmordattentäter - und velleicht hat er damit auch seinen Sinn des Lebes erfüllt.
Doch ich wäre nicht stolz darauf.
Das ist nun mal nicht mein Sinn des Lebens.
Gruß Kay
www.mannazza.net
Damit nichts ungesagt bleibt...
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@Kay
Aber was macht dich so sicher, dass du nur in guter Erinnerung bleibst. Allen Menscher Recht getan ist eine Kunst ...
Oder gibts du dich selbst ganz auf und lebst nur nach dem Willen und nach Vorstellung anderer?
Oder wie schaffst du das?
LG
Tündér
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@Tündêr
Jetzt willst Dus aber genauc wissen
Ich denke das die Erinnerung in der man bleibt ein Querschnitt unseres Lebens ist.
Hier ist es nicht wichtig es "jedem" recht zu machen !
Ich denke sogar das geht gar nicht.
Das ist ja auch immer eine recht subjektive Betrachtung - was dem einen gefällt ist dem anderen zuwider!
Doch ich denke in der Summe muß es stimmen!
Und da sind wir wieder bei der Aussage von reinwiel das es wichtig ist bewusst zuleben.
Gruß Kay
www.mannazza.net
Damit nichts ungesagt bleibt...
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