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Eure Definition: "Der Sinn des Lebens"












Nein da hast Du Posthum nichts davon - da hast du absolut recht.

Ich finde nur schön wenn man sich an mich erinnert. Ist vielleicht egoistisch aber ich finde jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte die man nicht veressen sollte - und nicht nur die von "berühmten Menschen"

Sicher hast du nichts davon aber jetzt wo Du lebst gibt es sicherlich
Menschen die Dir wichtig sind - denen Du noch irgendwas mitteilen möchtest.

Zum Beispiel Deinen Kindern oder Deinen Eltern.
Oder Deinem Partner wie schön es mit Ihm war.

Alles was Du zu Lebzeiten nicht getan hast.
Oder alles für das es noch zu früh ist - zum Beispiel Deinen Sinn vom Leben möchtest Du sicher Deinen Kindern weitergeben oder vorstellen - was ist wenn Du vorher sterben solltest?

Wie gesagt ist nur meine Interpretation und sicherlich vergisst man Dich auch trotzdem irgendwann.

Aber ich würde gern mehr über meine Groß und Urgroßeltern wissen - wie Sie gelebt haben oder was Sie gemacht haben.
Nur leider kann mir das keiner mehr erzählen.

Weil damals gab es www.mannazza.net noch nicht!

Gruß Euer Kay
Schönen guten Nachmittag!

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder geht mit dem Tod alles ins absoltue Nichts oder es gibt eben das Fortleben nach dem Tod.

Angenommen alles mündet mit dem Tod ins Nichts, dann weiß nicht einmal ich selbst, dass ich gelebt habe. Alles Erlebte war und ist vorbei, hatte keinen Zweck, nicht einmal das, an ein Leben nach dem Tod geglaubt zu haben.

Aber angenommen, genau dieses Leben tritt unweigerlich ein. Dann ist es völlig gleichgültig, ob jemand jetzt daran glaubt oder nicht. Es gilt die Variante zwei. Doch für diesen Fall ist es dann sicher von größtem Vorteil, schon darauf vorbereitet zu sein, positive Grundlagen für seine weitere Entwicklung geschaffen zu haben. (Es gibt auch negative Grundlagen)

Wenn man nicht negativ eingestellt ist, erhält das ganze Leben schon hier im Jetzt einen viel höheren Sinn. Viele kreisende Gedanken darüber und mehr noch eine vollständig lebendige Überzeugung wirken ungemein positiv auf unser Leben. Man kann damit viel Schmerz, Leid, Not und Trauer mit leichtem Herzen ertragen und trotzdem das Leben vollständig genießen.

Schlussendlich ist man nicht darauf angewiesen, ob irgendwelche Erinnerungen zurück bleiben. Im Gegenteil, mein Erinnerungsbild wird keinen anderen Zweck als den erfüllen können, dass andere durch das Erinnern sowohl mit Wehmut als auch mit der vergangenen Gesinnung konfrontiert werden. Es ist nützlicher, dass sich die Menschen im Jetzt viel intensiver auf Künftiges einstellen.

Jemanden in treuer Erinnerung halten bedeutet doch nichts Anderes, als Vergangenes zu verherrlichen. Man sagt, man lernt aus der Vergangenheit - nein, das stimmt nicht ganz. Um wieviel gescheiter sind die Menschen durch die Vergangenheit schon geworden?

Die Vergangenheit zieht zurück, behindert das Lernen für die Zukunft, meint - reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
Was Du schreibst reinwiel - erschreckt mich ein wenig.

Sicherlich ist es für den "Sterbenden" selbst total egal ob es nun Variante 1 oder Variante 2 ist.

Mir drängt sich nur die Frage auf:
Wenn die Vergangenheit egal ist und alles was ich getan habe mit meinem Todbelanglos wird - warum lebe ich dann überhaupt?

Das ist sicherlich die Kernfrage dieses Themas.
Doch wenn ich Deinen Kommentar lese sehe ich irgendwie gar keinen Sinn mehr.

Was ist mit den Menschen die mir wichtig waren in meinem Leben ?

Es kann doch nicht der Sinn sein auf den Tod zu warten - Egal ob Variante 1 oder2 dann eintritt.

Ich muß doch auch aus diesem Leben etwas machen um mein nächstes Leben geniesen zu können.
Einen schönen guten Morgen kay!

Oh, ich wollte dich nicht erschrecken! Das tut mir leid. Aber ich bin ein Mensch, der gelernt hat, das Vergangene mehr oder minder gut hinter sich zu lassen.
Nehmen wir meine Jugend her: sie ist vergangen. Es helfen mir keine Erinnerungen, wie schön sie war.
Wichtig ist mir, dass alle meine Fehler, Wünsche und mein Verhalten der damaligen Situation entsprechend entstanden sind. Sie sind längst vergangen, dürfen oder sollen jetzt nicht mehr präsent sein.

Nun bin ich 68 Jahre und bestrebt, positiv in der jetzigen Zeit zu stehen. Das heißt, ich versuche, mit Liebe, Freundlichkeit, Friedfertigkeit, Frohsinn, Geistgewissheit und Mut genau jetzt zu leben und dies auch auf meine Mitmenschen zu übertragen. Das hat sicher einen Wert. Das Düstere der Welt ist schwer genug und braucht Gegenpole. Es müssten nur viele sein, auch wenn sie noch so klein und schwach sein mögen.

Das ist meine Zuversicht für die Zukunft. Und diese Zukunft wird noch eine mir zugemessene Zeit hier auf der Erde betreffen, dann aber im Jenseits weiterlaufen. - Ich glaube nämlich nicht an die Variante, dass mit dem Tod alles aus ist. Ganz im Gegenteil. Ich bin fest überzeugt, dass wir in einem großen geistigen Ablauf stehen, dass es viele Geistwesen gibt und dass wir eben auch Geistwesen sind, eben nur mit unserem Körper.

Unsere Inkarnation ist ein Impuls, eine Festigung, eine Stärkung des Eigenbewusstseins. Und das tritt ein, gleichgültig wie und wo der Mensch lebt, wie lange er lebt. Es ist aber wirklich nicht ohne Belang, ob das gefestete, gestärkte Eigenbewusstsein licht oder dunkel, klar oder getrübt, gut oder miserabel ist.

Dies ist mein persönlicher Zugang zur Kernfrage, warum wir leben. Also: Entwicklung eines gestärkten Eigenbewusstseins, das möglichst licht sein soll.

Das ist schon jetzt hier auf der Erde bedeutsam und noch viel mehr für das Jenseits. Deshalb wäre es sehr gut, dass alle Menschen möglichst bewusst und lange auf der Erde leben. Sie sollen an ihre Schulung im gegenwärtigen Leben denken - und weniger auf den Tod und das Leben danach fixiert sein und dabei in die Irre gehen. (Selbstmordattentäter)

Doch das ist ja ohnehin nur selten der Fall, meint mit lieben Grüßen - reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
Ich finde Deine Art zu denken und Deine Interpretation über den Tod und das Leben danach gut.

Doch lass mich nochmal fragen - gibt es niemand in Deinem jetzigen Leben, der Dir wichtig ist?

Der Dich begleitet auf Deinem Weg ins nächste Leben?

Wie wichtig ist Dir dieser Mensch oder diese Menschen jetzt?

Haben diese Menschen nicht ein "Recht" Dich auch nach Deinem Tod noch in Erinnerung zu halten?

Ist es nicht doch ein wenig "egoistisch" nur an Dich zu denken und nach Dir die Sinflut?

Gehört es nicht auch zu Deinem bewussten Leben irgendwie auch in diesem Leben in Erinnerung zu bleiben?

Welchen Sinn hat dieses Leben wenn es nur die Durchgangsstation zu Deinem nächsten Leben ist?

Ich hab früher mal gedacht, daß diese Welt meine Prüfung für das Leben nach dem Tod ist und ich es so oft wiederholen muß bis ich "würdig" bin ein Stufe weiterzugehen.

Gehört es da nicht dazu hier auch "Großes" im Rahmen meiner Möglichkeiten und meiner Sichtweise zu schaffen?
Damit meine ich nicht Kriege zu führen oder etwas bedeutendes zu erfinden oder eine Sportskanone zu sein...
Nein eher ein Vorbild für meine Kinder oder einfach der Beste Freund meiner Freunde zu sein.

Wie traurig wäre es wenn alles was ich hier auf Erden tue eigentlich belanglos ist?

Stell Dir vor Du bist (was Du nicht bist) ein Selbstmordattentäter der es für das Größte hält sich für Seine Sache in die Luft zu sprengen um dann die Variante 2 mit was weiß ich wie vielen Jungfrauen auslebe zu können - und dann gilt doch Variante 1...

Dumm gelaufen ....

Die Jungfrauen gibt es nicht und in Deiner alten belanglosen Welt erinnert man sich nur mit Schrecken an das "Monster" as Menshen getötet hat.

Also ich finde das Leben zu geniesen, bewußt zu Leben und in guter Erinnerung zu bleiben ist der Sinn des Lebens.
Du lebst in Deinen Taten und Gedanken in Deinen Kindern weiter und auch das ist ein Leben nach dem Tod ...

Vielleicht ist das Variante 3 -
ein kleiner Teil von Dir ist in allen Menschen die nach Dir auf die Welt kommen - Deinen Kindern und Enkeln und dann fände ich es schön wenn man gutes über mich lesen oder erzählen würde.

Weil diese Welt ist mehr als nur eine Durchgangsstation !

Euer Kay
http://www.mannazza.net
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