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was ist mit denen die nicht christlich oder gläubig sind wen












Na ja, ich frage mich immer, wie einem in einer Welt jenseits dieser Welt die 'Gliedmaßen' rausgerissen werden können oder der Körper aufgefressen werden kann?
Bedeutet das, dass man im Jenseits noch den (verstorbenen) Körper hat?

Mh...seltsam. Mit diesem Gedanken kann ich mich irgendwie nicht richtig anfreunden.

@der_ding: Unterhaltung mit Steinzeitmenschen ->


Aber zu dem, was nach dem Tod kommen mag.
Leider weiß ich nicht wo ich es gelesen habe.
Ich hatte mir vor ca. 10 Jahren ne Menge Esoterik-Stoff reingezogen, so a la Shirley McLane und...wie hieß nochmal dieses Medium in den USA...Casey oder so? ...Begegnungen mit Seth ...und noch zahlreiche andere Sachen.

Irgendwo stand halt diese 'Vorstellung', dass das, was nach dem Tod kommen mag, das ist, was man erwartet oder befürchtet oder hofft.

Es gab ein Beispiel, dass jemand, der Zeit seines Lebens an das Paradies gedacht hat, wenn er über ein Jenseits nachgedacht hat, und dachte, er habe immer alles gut getan, er halt auch etwas in der Art erlebt, wenn er in ''die andere Welt' wechselt.
Wer z.B. glaubt, dass es eine (Tod)Sünde ist, Drogen zu nehmen oder sich das Leben zu nehmen, und denkt, er habe dann das schlimmste zu befürchten, erlebt auch so etwas.

Das Jenseits sozusagen als zeitloser Raum, der sich den eigenen Gedanken anpasst und das für uns wirklich wird, was wir denken, empfinden, fürchten, wünschen, glauben.

Ich finde diesen Gedanken sehr interessant.

In letzter Zeit habe ich ein wenig im www zum Thema Hirnforschung und Physik gelesen.
Es gibt in der Physik sogar Ansätze, dass es Parallelwelten geben könnte, die mit uns verbunden sind.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die 'dunkle Materie', Antiteilchen und solche Dinge.

Also, selbst in der Naturwissenschaft gibt es fantastische Überlegungen/Theorien, die vielleicht eines Tages dazu führen können, dass wir unser Weltbild überdenken müssen.

Vielleicht ist der Unterschied zwischen Dies- und Jenseits garnicht so groß?
Vielleicht ist es nur ein 'Wechseln' in einen anderen Raum oder Welt.

Interssant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Überlegungen des Molekulargenetikers und Hirnforschers Johnjoe McFadden, der der Auffassung ist, dass unser Bewußtsein nicht in unserem Hirn zu finden ist, sondern dass es sich hierbei um eine Art elektromagnetisches Feld handeln könnte. Elektromagnetische Felder bedeuten Energie.
Diesbezüglich geht mir Einsteins Formel E=m*c2 nicht aus dem Kopf.
Wenn man das umsetzt bedeutet das, dass Materie sozusagen Energie ist, also wahlweise von Energie zu Materie und umgekehrt umwandelbar.

Ich denke auch, weiß nicht mehr, wer es geschrieben hatte, das Energie hierbei wichtig sein kann.

Na ja...wie dem auch sei, alles nur Spekulationen, zermatere mir schon seit Jahrzehnten den Kopf über sowas, Gewißheit gibt es auch nie *gg*


Zu Gott, Verantwortung des Menschen, freier Wille, 'Hausmeister der Erde', usw. usf.
Ich weiß nicht, ob ich mir das vorstellen kann, dass es mal so zw. Gott und 'dem' Menschen so 'vereinbart' worden ist.
Mein Problem bei solchen Sachen ist, dass es mir nie jemand 'von dort oben' mitgeteilt hat. Also so, dass ich das auch bewußt wahrgenommen habe.
Also, wenn ich mal ne Stimme hören würde, die zu mir sagt: So und so war das und so ist es und nun verhalte dich mal danach.
Aber ich kann mich an sowas nicht erinnern.

Alles was ich habe sind ein paar Überlieferungen, Schriften, Religionen, die sich zudem noch unterscheiden. Geht man da mit naturwissenschaftlicher Akribie heran, wird oft deutlich, dass es alles vage Annahmen sind, die irgendwo her mal stammten. Selbst viele Autoren der hiesigen Schriften sind scheinbar unbekannt.

Also, nicht, dass ich nicht an etwas glaube. Aber es scheint mir alles eine Art Gemenge aus Geschichten, Geschichten, Geschichten und geschichtlichen Überlieferungen zu sein, die man heute nicht mehr wirklich nachvollziehen kann.

Wie sehr wünschte ich mir manchmal eine Zeitmaschine, um zur Zeit Jesu mal 'dabei zu sein', um mal zu erleben, ob es wirklich auf etwas fußt.

Mh...


glanzlicht
...ne Menge Holz für einen armen, von der wenigen Zeit gebeutelten Moderator...(seufz)....

Also, liebe Leute - so weit liegen Glauben und Wissenschaft auch nicht auseinander: Für die Zeit Noah`s bedeutete "die Welt" das Umfeld, das halbwegs überschaubare gegraphische Gebiet, in dem er lebte. Tja, und da hilft uns neben der Sintflutgeschichte der Bibel auch das Gildamesch-Epos weiter - und die archäologischen Ausgrabungen im Tigrisdelta, die nach den Ablagerungen zu urteilen, eine Springflut nachweisen, welche für die damals dort lebenden Menschen "Sintflutausmasse" gehabt haben muss. Da in dieser Gegend ist wohl ein Tsunami gewesen, der den Tsunami vom letzten Jahr noch in den Schatten gestellt hat. Die Überflutungssedimente waren übrigends auch an der Gangesmündung nachzuweisen; und vom Tigris zum Ganges ist`s ein ganz schönes Stück "Weg"...

Was nun die eigentlich Frage im Thread betrifft: Glaube ist zwar von Religion geprägt, aber nicht von Religion abhängig. Religion ist im Prinzip nichts anderes als eine "Schulklasse", die für einen bestimmten Zeitraum die Geistigkeit, die Menschlichkeit, die Seele und das Sein bildet bzw. ausbildet. Sinn von Religion ist es, der menschlichen Zivilisation ständig voran schreitende Wege der Entwicklung zu lehren. Es ist nicht der Sinn von Religion, auf dem einmal gelehrten zu beharren und die Menschen glauben zu lassen, eine bestimmte Religion hätte " die Weisheit mit Löffeln gefressen"...

Glaube wird durch Religionsoffenbarer und Religionen vertieft, jedoch nicht herausgebildet. Wenn der "uga"-Steinzeitmensch vor`m Blitz sich niedergeworfen hat und nicht getraut hat, dem "heissen Tier" nahe zu kommen, dann hat er damit Glaube demonstriert - auch ohne Adam oder Noah.

Was die Nahtoderfahrungen betrifft: Mit Sicherheit wirkt sich nach dem Tod das "zu-recht-finden" in der geistigen Welt auch auf die Art des Lebens und zu-recht-finden der diesseitigen Welt aus. Wer sich -wie Hitler- in einen Lebenswahn hereingesteigert hat, wird diesem Wahn eine Zeitlang auch in der geistigen Welt "zum Opfer fallen": Für Hitler muss es ein wahrhaft erschreckendes Erlebnis gewesen sein, in der jenseitigen Welt zu sehen, das seine ganzen Wahnvorstellungen über Rasse und Ethik völlig hirnrissig und belanglos waren. Der hat da seine persönliche Hölle ebenso erlebt, wie Usama bin Laden sie wohl noch erleben wird (oder andere, wie Stalin, Pol Pot, Idi Amin, Chomeney und und und schon erlebt haben...).

Jder Mensch hat ein wenig seines Lebens am "Lebensziel" vorbei gelebt. In der Bibel wird das mit dem "jüngsten Gericht" umschrieben; auch der Quràn kennt "Gerichtsbeschreibung". Gottes Eigenschaften sind ausser Gerechtigkeit auch Barmherzigkeit und Libe zu seiner Schöpfung. Von daher, denke ich, wird jeder Mensch nach dem Übergang in die jenseitige Welt selbst erkennen, wo seine Fehler in der diesseitigen Lebensführung lagen und welche Bereiche der seelischen, geistigen Entwicklung er in der jenseitigen Welt noch zu er-lernen hat Die Gerechtigkeit Gottes misst dem Menschen den "Rang", die Stufe zu, die er in der geistigen Welt als Startposition einnimmt. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes aber verhindert eine Hölle, einen finsteren Ort und Horizont und Licht. Auch für die "Schlächter der Menschheit" wird es in der jenseitigen Welt Wege zur Erkenntnis Gottes geben - "...erkenne Dich selbst, so erkennst Du (in Dir) Gott..."
Das was Thomas da schreibt, kann ich sehr weitgehend mit unterschreiben. Den Gilgamesch-Bericht, der ja um Einiges älter ist als die Bücher der Bibel, wollte ich auch schon ansprechen. Zur Hölle vielleicht noch ein Ausschnitt aus einer Predigt von Johannes Paul II. von 1999, wo er den Standpunkt der katholischen Kirche gegenüber den 'Wörtlich-Nehmern' deutlich herausstreicht:
Zitat:
Liebe Schwestern und Brüder!
Gott ist ein unendlich guter und barmherziger Vater.
Aber der Mensch in seiner Freiheit kann seine Liebe und seine Vergebung endgültig ablehnen und sich somit seiner Gemeinschaft für immer entziehen.
Diese tragische Situation wird von der christlichen Lehre als "Verdammnis" oder "Hölle" bezeichnet.
Die Bilder, mit denen die Heilige Schrift die Hölle darstellt, müssen richtig interpretiert werden.
Sie wollen die völlige Leere eines Lebens ohne Gott aufzeigen.
Die Hölle meint nicht so sehr einen bestimmten Ort, sondern vielmehr die Situation dessen, der sich frei und endgültig von Gott entfernt hat.
Der Gedanke an die Hölle soll uns nicht in Angst versetzen, denn wir sind aufgerufen, unseren Lebensweg frohgemut mit Jesus Christus zu gehen, der den Satan und den Tod für immer besiegt hat. Dieser Glaube voller Hoffnung ist der Kern der christlichen Verkündigung."
Liebe Freunde

Die Beiträge auf den letzten beiden Seiten finde ich wirklich beeindruckend meiner Ansicht nach spiegeln sich sehr tiefe Erkenntnisse darin. Leider fehlt mir die Zeit um näher mitzumischen. Ihr macht das ohnehin total super, auch die Stimmung und den Umgangston finde ich wirklich gut.

Alles Liebe
Hi
Also ich denke dasvieles was in der Bibel steht (sorry das ich das so sage) absoluter unfug ist...
Viele Sachen sind so ziemlich unmöglich und ich denke das es größtenteils erfundene geschichten sind um die Menschen zu beruhigen oder die Kirche interessant zu machen was früher auch sicher gut funktioniert hat aber heute kann man wirklich nicht mehr verlangen das jemand das noch alles glaubt...
Viele Pastoren und Religionslehrer (natürlich auch andere) glauben doch schon selber nicht mehr an das was sie eigentlich den Menschen erzählen sollen.
Sie bilden sich dazu doch auch eine eigene meinung und diese Basiert auf der uns allen gegebenen Vernunft (obwohl einige diese nicht nutzen..)

Naja um zum eigentlichen Thema zu kommen.... ich glaube das es egal ist welcher Religion man angehört, denn eigentlich glauben wir doch alle an das gleiche und das ist das es (mindestens) eine höher gestellte macht gibt das es da jetzt ein richtig oder falsch gibt bezweifle ich.
Es wird wohl niemand dafür verdammt das er "glaubt" wichtig ist nur das man glaubt und mit seiner Religion im einklang ist. Wenn man an das glauben kann was einen d9ie Religion vermitteln will ist das doch toll.
Durch die vielen Religionen hat jeder etwas woran er für sich glauben kann ich wage zu bezweifeln das jeder Mensch das gleiche "glauben" könnte dafür sind schon die Persönlichkeiten zu unterschiedlich...
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