Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

was ist mit denen die nicht christlich oder gläubig sind wen












Hallo Ines,
Zitat:
Sure 33, 72
Wahrlich, Wir boten das Treuhänderamt den Himmeln und der Erde und den Bergen an; doch sie weigerten sich, es zu tragen, und schreckten davor zurück. Aber der Mensch nahm es auf sich. Wahrlich, er ist sehr ungerecht, unwissend.

Das ist wohl eindeutig eine allegorische und keine wörtlich zu nehmende Darstellung.
Wem ist dieses 'Treuhänderamt' wann angeboten worden, wer hat es rechtskräftig für
wen
übernommen, und wie haben sich Himmel, Erde und Berge geweigert?
so wie das sich für mich anhört seht ihr Gott wie eine Art von Mensch oder Person. Ich glaube einfach das Gott nicht über Gut und Böse entscheidet, weil es für ihn einfach nicht wichtig ist. Ich denke es zählt da nur die Summe.Ich glaube nicht das es Gott schadet wenn Menschen böses tun, sondern nur uns selbst, wenn wir hassen fällt das auf uns in irgend einer Weise zurück. Und was ist überhaupt die Definition von Böse und Gut???? Kann man die Festlegen??.
Gott ist halt außerhalb, weit außerhalb von dem wie wir sind vieleicht zählt das ja nicht für ihn und dann denk ich nicht das er uns richtet den das würde ja vorrausetzen das er mit uns geistig intellektuell auf einer Stufe steht.
Hallo,

also angeboten hat es Gott, denn Gott suchte jemand, der sich um die Erde kümmert. Und der Mensch wurde auch erst nach der Annahme des Amtes als , sagen wir mal Hausmeister auf Erden, zu dem, was er heute ist, also zu einem Lebewesen, das über eine deutlich höhere Intelligenz und umfassendere Gefühlswelt verfügt als alle anderen Lebewesen. Vor diesem Akt der Verantwortungsübertragung besaß der Mensch laut koranischen Angaben nicht über diese Fähigkeiten.

Wie das aber konkret aussah, dazu kann ich keine Angaben machen, dennn ich war nicht dabei. Das konkrete Prozedere ist dabei nicht wichtig und wir können es von unserem heutigen Standpunkt auch nicht mehr rekonstruieren.

Sinn des Verses ist es, dem Menschen begreiflich zu machen, dass ER es war, der freiwillig diese Aufgabe übernahm. Sie wurde ihm nicht gegen seinen Willen aufgezwungen. Und dieser abschließende Satz "Wahrlich, er (der Mensch nämlich) ist sehr ungerecht, unwissend." beschreibt genau diese gegen Gott vorgebrachte "Anklage" : Warum, Gott, bist du so grausam und erschaffst uns mit Trieben und Leidenschaften, um uns hinterher den Vorwurf der Sünde zu machen, wennn wir sie ausleben", denn erstens war es der Mensch, der dies wollte und zweitens lässt sich Sündhaftigkeit nicht einfach an bestimmten Taten abmessen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wie gesagt, das ist die Darstellung des Korans. Ich wollte einfach dieses Bild des grausamen nach Sünden geifernden und auf Bestrafung sinnenden Gottes revidieren. Es ist für mich sehr interessant festzustellen, dass Menschen der unterschiedlichsten Konfessionen, die einen über das Herz führenden Weg zu Gott gefunden habe, ihn in ihrem Innern als Frieden, Liebe und Glück wahrnehmen, auch wenn die Schriften, auf die sie sich berufen, das Bild des strengen grausamen Gottes vermitteln.
Und DARIN liegt für mich die Wahrheit. Die Schriften sind in einer ganz speziellem Situation entstanden und absolut interpretierungsbedürftig, meiner Meinung nach.

Gruß Ines
Ja ich geb dir recht. Manchmal muss man sich auf sein Gefühl/Intuition verlassen.
Nur weil wir Gott nicht verstehen, und weil ständig schreckliche Dinge passieren heißt das noch lange nicht das er wirklich diesen Gedanken an Rache hat. Ich glaube da würden wir Gott
( der schließlich alles erschaffen hat. Man denke an die Biologie dort hat jeder kleiner Unterschied einen vielbedeutenden Sinn) doch sehr unterschätzen.
Hallo Ines,
Zitat:
also angeboten hat es Gott, denn Gott suchte jemand, der sich um die Erde kümmert. Und der Mensch wurde auch erst nach der Annahme des Amtes als , sagen wir mal Hausmeister auf Erden, zu dem, was er heute ist, also zu einem Lebewesen, das über eine deutlich höhere Intelligenz und umfassendere Gefühlswelt verfügt als alle anderen Lebewesen. Vor diesem Akt der Verantwortungsübertragung besaß der Mensch laut koranischen Angaben nicht über diese Fähigkeiten.

Also angenommen hat 'der Mensch' [welcher - der Australopithecus?] dieses 'Amt' noch
bevor er über die nötige Intelligenz verfügte, und gleich für alle seine Nachkommen,
die in dieses 'Rechtsgeschäft' dann ohne Wissen und Willen eingegangen sind
Wenn das so ist, dann war er tatsächlich sehr unwissend, inwiefern er aber ungerecht
war, kann ich nicht nachvollziehen, denn für Gerechtigkeit zu sorgen fiel dann ja wohl
in die Zuständigkeit des wissenden 'Verhandlungspartners'...
Das ist natürlich sarkastisch überspitzt - was ich damit aufzeigen will ist genau wieder
was Du ja auch sagst -
Zitat:
Die Schriften sind in einer ganz speziellem Situation entstanden und absolut interpretierungsbedürftig

und was hier beschrieben wird, sind eben ganz offensichtlich keine historischen
Wahrheiten, sondern Allegorien. Ich denke nicht, dass irgendjemand ernsthaft an einen
rachsüchtig sadistischen Gott glaubt, glaube aber, dass man sehr wohl aufzeigen soll,
dass manche Interpretationen leicht zu solchen Sichtweisen führen könnten...
Forum -> Leben nach dem Tod

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter
Ähnliche Themen
Das göttliche Selbst und "Das bin nicht ich"
Sexueller Missbrauch von Kindern verjährt nicht mehr
Wie kommt es ... nach dem Tode nicht wiederkehren ?
Zuviel Freiheit ist nicht gut!
Depression & SVV-Gedanken - Medikamente oder Klinik?
Sind Autos für Christen eine gute Sache?
Leben ist Leiden, oder? Oder nicht?
Al-Ghazali Mystiker oder Despot einer Orthodoxen Theologie?
sind andere es wert von mir geliebt zu werden?
ich kann es nicht mehr vergessen !