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was ist mit denen die nicht christlich oder gläubig sind wen












Zitat:
Zuviele Menschen haben aus Überzeugung zu Gottes Wort schon Ihr Leben gelassen; so wichtig war es Ihnen.


Klingt doch ziemlich fanatisch. Ich verstehe da jetzt den Zuspruch zur Bibel nicht!




Zitat:
Womit hast Du Dein Leben verhunzt? Weil Du Gottesdienste besuchtest ? Weil Du mal in einer ruhigen Minute zu Gott betest? Weil Du eine Beziehung zu Jesus hast? Wie kann man sich denn mit Gott sein Leben verhunzen???



Ich habe kein Problem damit , wenn Leute beten , oder sich verbunden mit Jesus fühlen! Nur wenn das überstrapaziert wird und Gott als unbewusster Sklaventreiber angesehen wird , dann haben die Leute , meiner Meinung nach , nicht allzuviel Selbstwertgefühl!
stoneage hat folgendes geschrieben:
AN "der Ding":
Gott hat uns unseren freien Willen gelassen. Es ist Deine Entscheidung ob Du ihn verehrst oder nicht. Die Frage ist nur: Was ist das Klügere???


Es kommt halt drauf an, was jeder einzelne sich darunter vorstellt.
Gott hat mir den freien Willen 'gelassen'.
Ich hatte also nie die Wahl. Ich bin als Mensch mit freiem Willen geboren worden. Was kann ich also dafür, dass ich den freien Willen habe?
Da ich dies ja einfach so automatisch habe, wieso verlangt dann Gott von mir, dass ich ihm dafür danke oder 'huldige'? Ich kann doch nichts dafür?!
Beispiel: Gentechnik in ferner Zukunft. Ich stelle ein Wesen her mit einem Gehirn, dass alles zuvor dagewesene übertrifft. Sollte ich von diesem Wesen später verlangen, mir zu huldigen? Und wenn warum?
Um mein eigenes Ego zu festigen? Um mich zu bestätigen? Huldigung als Selbstzweck?
Dieses Wesen an sich kann doch dann garnichts dafür, dass es solch ein Gehrin hat.!?
Und wenn dieses Wesen mir dann huldigt, weil ich unter anderem das von ihm verlangt habe, dann ist es das Klügste? Unter Androhung von Schmerz, Leid, Hölle?
Mh...also für mich eine seltsame Vorstellung alles.
Ich persönlich glaube nicht, dass Gott jemand ist, der sich auf solch einen Kuhhandel einläßt. Himmel als Belohnung, wenn ich gehorsam bin...?


stoneage hat folgendes geschrieben:

Womit hast Du Dein Leben verhunzt? Weil Du Gottesdienste besuchtest ? Weil Du mal in einer ruhigen Minute zu Gott betest? Weil Du eine Beziehung zu Jesus hast? Wie kann man sich denn mit Gott sein Leben verhunzen???


Damit kann man sein Leben nicht verhunzen und es ist sicherlich etwas absolut sinnvolles. Aber da wir ja den freien Willen haben, kann sich jeder selbst dafür entscheiden!?
Da wir ja den freien Willen haben, verstehe ich es so, dass Gott dann auch nicht ungehalten darüber sein sollte, wenn ich mich für was anderes entscheide und z.B. nicht regelmäßig bete oder zu Gottesdiensten gehe.
Im übrigen, Gottesdienste sind eine Erfindung der Kirche.


stoneage hat folgendes geschrieben:

AN "glanzlicht":
Was Du über das Jenseits schreibst ist eine Vermutung oder Wunschvorstellung. Sie hat meiner Meinung nach keine Basis worauf sie sich stützt.


Klar sind das meine Vermutungen und Wünsche, habe ich ja auch stets dabei erwähnt. Die Basis schafft sich jeder im Grunde selbst. Das eigene Ich, die Subjektivität. Das ist das was ich meinte.
Also insofern ist das für mich persönlich genauso legitim wie die Orientierung zu jeder Glaubensrichtung/Religion oder ähnliches.


stoneage hat folgendes geschrieben:

Im übrigen gibt es auch heute noch viele Wunderheilungen vor allem in freikirchlichen, charismatischen Gemeinschaften in China, Afrika und Südamerika die die Kraft Gottes beweisen.


Ja, es gibt Dinge, die man sich nicht erklären kann. Es gibt auch Fälle von schwer krebskranken Menschen, bei denen der Krebs wie ein Wunder von selbst verschwunden ist.
Man darf aber nicht vergessen, dass vieles vielleicht auf Prozesse oder Mechanismen zurückzuführen sein kann, die man halt noch nicht kennt.
Die Medizin ist noch nicht sehr weit. Vieles wird man noch entdecken, da bin ich mir sicher. Und ich denke auch, dass manches fast unglaublich wundervoll erscheinen wird, selbst wenn man es eines Tages herausfindet, allein weil es so komplex und daher unglaublich ist, dass es sowas gibt, dass sich sowas entwickelt hat.
Bei Krebs ist es z.B. die Immunologie, die noch vieles bewirken wird. Das Immunsystem ist z.B. sehr gut in der Lage, Krebszellen zu vernichten. Nur gibt es da ein paar Schwierigkeiten...
An Wunderheilungen, wo z.B. jemand plötzlich ein 'neues Auge' hat oder so, glaube ich nicht.

Wunderheilungen als Gottesbeweis.
Wieso brauchen wir Menschen solche Beweise, wenn es doch klar ist, dass es Gott gibt, wenn man an ihn glaubt und ihn über den Glauben gefunden hat?
Was will Gott uns damit beweisen?
Dass er allmächtig ist?
Sollten wir nicht die Gewissheit haben, dass er es sowieso ist?
Mh...


stoneage hat folgendes geschrieben:

Weiter gibt es viele Prophezeiungen in der Bibel die wortwörtlich eingetroffen sind.


Habe oft darüber nachgedacht, wie es wohl in der Situation ist, wenn das Ende der Welt hereinbricht (Johannes-Offenbarung). Engelsscharen und seltsame Dämonen-Wesen bekämpfen sich. Die Ungläubigen werden gerichtet und die Gläubigen gerettet.
Wird eine krasse Show dort am Himmelszelt, wenn man sich das mal wortwörtlich bildlich vorstellt...


stoneage hat folgendes geschrieben:

Die größte Überzeugung, daß es den Gott der Bibel gibt, empfinde ich persönlich jedoch in der Natur. Niemand kann ersthaft annehmen, daß die unzähligen kleinen Details und Wunder im Tier- und Pflanzenreich einfach so von sich aus entstanden sind. Es braucht eine größere Kraft die diese "Informationen" in uns hineingelegt hat.


Mir geht es ebenso. Etwas wundervolles zeigt sich in der Schöpfung.
Auch das mit der Information kann ich mir vorstellen.
Aber als (abgebrochener) Biologe glaube ich doch eher daran, dass es aus sich heraus, sozusagen als Naturgesetz, entstanden ist. Und das empfinde ich nicht weniger wunderbar und 'schöpferisch' oder Beweis dafür, dass es etwas wunderbares geben kann, dass dazu geführt hat, als du.
Das ist alles etwas wunderbares. Sehr wahrscheinlich gilt das für das ganze Universum.
Ich mag es nur nicht auf einen einzigen 'Schöpfer' an sich zurückführen, aber ansonsten bin ich dabei!
Also, ich glaube nun nicht an viele Götter oder so. Nur betrachte ich dann vielleicht die Schöpfung an sich als Schöpfer, ich meine jetzt nicht eine irgendwie geartete einzelne 'Person', die man sich als Gott vorzustellen hat. Ist ja nur meine Vorstellung des Ganzen und es ist wohl alles legitim.


stoneage hat folgendes geschrieben:

Ich finde, es ist zu gefährlich die Aussagen der Bibel einfach so beiseite zu schieben. Zuviele Menschen haben aus Überzeugung zu Gottes Wort schon Ihr Leben gelassen; so wichtig war es Ihnen.


Ich finde die Aussagen der Bibel auch sehr wichtig!
Eine Hinwendung zum (in diesem Fall christlichen) Glauben ist sicherlich eine sinngebende, sinnvolle, positive und bereichernde Angelegenheit.
Ich persönlich allerdings finde, dass der Bibel oft zuviel Gewicht beigemessen wird. Es ist nur eine Schrift unter vielen.
Die Bibel, das alte Testament, ist ehemals auch als Geschichtsbuch entstanden. Als die Menschen begannen, geschichtliche Ereignisse einfach festzuhalten, anstatt es immer per mündlicher Überlieferung weiterzugeben. So verstehe ich auch die Bibel. Wie der_ding bereits meinte, sie ist auch 'nur' von Menschen geschrieben worden und auch als solches zu verstehen.
Was nicht zu unterschätzen ist, ist, dass der Mensch Geschichten liebt.
Er liebt es, Geschichten zu erzählen, denn es war früher der Grundbaustein, um Wissen an die kommenden Generationen weiterzugeben.
Wie das so ist, denke ich jetzt persönlich, so wird bei weiter gegebenen Geschichten natürlich das ein oder andere hinzugefügt. Nicht alle Autoren der Bibel waren also davor gefeit und haben immer alles zu 100% weitergegeben. Es waren auch nur Menschen.
Daher halte ich es eher für gefährlich, die Aussagen der Bibel eins zu eins
zu übernehmen.


stoneage hat folgendes geschrieben:

Ich bleibe bei der Aussage:
Was habe ich schon zu verlieren wenn ich die Bibel ernst nehme? - Nichts!


Stimmt, es ist sicher nicht verkehrt und ich achte jeden, der die (interpretierbar positiven) Werte der Bibel vertritt und danach lebt.
Aber allzu ernst sollte man sie nicht nehmen und doch eher differenzieren und reflektieren bei den Texten.
Aber da wir den freien Willen haben, ist das ja jedem selbst überlassen, wie er damit umgeht.


glanzlicht
Liebe/r raphy,
ich denke es spielt keine so Händeringende Rolle ob man gläubig oder ungläubig ist in diesem, Deinem benannten, Punkt. Wenn ich mich recht entsinne, so hatte auch Jesus laut Bibel mit den von sich behauptenden Tiefgläubigen mehrfach Dispute und tadelte ihr Verhalten; verwies dabei sogar teilweise auf das Verhalten Nichtgläubiger.
Die Frage nach dem "was kommt danach" ist somit, denke ich, eine reine Glaubensfrage die sich eben auch genau auf diesen Punkt "was ist da", "was könnte dort sein" bezieht und nicht auf die Frage "muss ich an Gott" glauben.
Deine Frage; Dein Schwiegervater mag sie für beantwortet sehen. Dir allein obliegt es... - daran zu glauben oder nicht.

liebsten Gruss
Gaby
Wow! Ich staune wieviel hier schon wieder geschrieben wurde! Leider habe ich nicht die Zeit alle Aussagen hier zu diskutieren (was ich gerne machen würde) Doch einige Sachen möchte ich doch kurz kommentieren:

Daß Gottesdienste eine Erfindung der Kirche sind ist richtig. Ich meinte auch nicht einen Gottesdienst im engen Sinne oder eine Messe. Wenn 2 oder 3 Menschen zum Gebet oder Singen zusammen kommen, kann das genauso (vermutlich sogar effektiverer) Gottesdienst sein. Und das ist keine Erfindung der Kirche sonder der ersten Christen (Apostelgeschichte 1, 13+14)

Im übrigen bin ich kein Freund der großen Kirchen. Für mein Glaube ist die Bibel maßgebend. Und die Kirchen handeln in vielen Fällen nicht nach der Bibel, was den ganzen kirchlichen Glauben unglaubwürdig macht (z.B. ev. Kirche: Kindertaufe, kath. Kirche: Papst, Sündenvergebung durch Ablass, Marienverehrung, usw.)

Auf viele der Fragen die hier aufgeworfen wurden gibt die Bibel Antwort:

Das Dasein auf der Erde ist demnach unsere Möglichkeit uns zu bewähren. So eine Art Feldtest für das Leben nach dem Tod. Gott zwingt keinen an Ihn zu glauben, aber es ist die einzige Möglichkeit um nach dem Tod ein würdiges Leben führen zu können. Die erste Bewährungsprobe ist sozusagen der Glaube an Ihn.

Er verlangt nicht, daß wir ihm für unseren "freien Willen" danken, sondern er verlangt, daß wir seine Existens und seine Allmacht akzeptieren. Wenn man sich mit Ihm und mit der Bibel beschäftigt, kommt das Danken für viele Dinge von alleine (so wie glanzlich auch über die Natur staunen kann). Im Übrigen glaube ich nicht, daß Gott es zulässt, daß die Menschheit ein Wesen mit Supergehirn oder was auch immer eines Tages zusammen bauen kann. Aber das ist eine andere Geschichte.

Einen Grund, nicht an den Gott der Bibel zu glauben, wird sich natürlich immer finden lassen. Vorraussetzung ist meiner Meinung nach trotzdem daß man die Bibel (zumindest das Neue Testament) wenigstens mal durchliest. Danach muß jeder selber entscheiden.

Einen kleinen Wink kann ich mir trotzdem nicht verkneifen: Psalm 14,1a (die erste Hälfte)
glanzlicht hat folgendes geschrieben:


Es kommt halt drauf an, was jeder einzelne sich darunter vorstellt.
Gott hat mir den freien Willen 'gelassen'.
Ich hatte also nie die Wahl. Ich bin als Mensch mit freiem Willen geboren worden. Was kann ich also dafür, dass ich den freien Willen habe?


Das hört sich etwas danach an, als würderst du sagen, Gott du hast mir die möglichkeit gegeben, schlechtes zu tun, also warum bestrafst du mich?

Ist das nicht sich aus der verantwortung ziehen? Aber ist es nicht ein segen und besondere ehrung, dass du einen freien willen hast? Und wenn du dieses besondere Vertrauen von Gott geniesst, warum nimmst du nicht die verantwortung an, die mit dieser ehrung kommt?
glanzlicht hat folgendes geschrieben:

Da ich dies ja einfach so automatisch habe, wieso verlangt dann Gott von mir, dass ich ihm dafür danke oder 'huldige'? Ich kann doch nichts dafür?!

Kannst du es dir vielleicht vorstellen, dass Gott dich zu dem zweck erschaffen hat, damit du ihn huldigst? Was ist so schlimm an dieser vorstellung? (natürlich gehe ich davon aus dass es eben nicht der einzige zweck, aber ein wichtiger?)
glanzlicht hat folgendes geschrieben:

Ich persönlich glaube nicht, dass Gott jemand ist, der sich auf solch einen Kuhhandel einläßt. Himmel als Belohnung, wenn ich gehorsam bin...?

Was ist denn so schlimm an diesen gedanken? Lass mich raten, wenn du das akzeptierst, müsstest du ja verantwortung für deine Taten übernehmen?
glanzlicht hat folgendes geschrieben:

Damit kann man sein Leben nicht verhunzen und es ist sicherlich etwas absolut sinnvolles. Aber da wir ja den freien Willen haben, kann sich jeder selbst dafür entscheiden!?

Und genau dann musst du auch mit den konsequenzen deiner entscheidung fertig werden! Das ist doch der sinn des Freien willens, wenigstens ein teil davon, dass du handelst und verstehst dass dein handeln konsequenzen hat!
glanzlicht hat folgendes geschrieben:

Da wir ja den freien Willen haben, verstehe ich es so, dass Gott dann auch nicht ungehalten darüber sein sollte, wenn ich mich für was anderes entscheide und z.B. nicht regelmäßig bete oder zu Gottesdiensten gehe.
Im übrigen, Gottesdienste sind eine Erfindung der Kirche.

Das sehe ich auch so. Gott wird es nicht grossartig interressieren ob du in die Hölle fährst oder nicht! Ihn wird es auch nicht grossartig interressieren, ob du in den Himmel kommst. Das ändert nämlich nichts an seiner allmacht!
glanzlicht hat folgendes geschrieben:

Habe oft darüber nachgedacht, wie es wohl in der Situation ist, wenn das Ende der Welt hereinbricht (Johannes-Offenbarung). Engelsscharen und seltsame Dämonen-Wesen bekämpfen sich. Die Ungläubigen werden gerichtet und die Gläubigen gerettet.
Wird eine krasse Show dort am Himmelszelt, wenn man sich das mal wortwörtlich bildlich vorstellt...

O, das wird bestimmt eine grosse "show", ich finde allein die eine sache sehr faszinierend, dass die Sonne an den letzten Tag im Westen aufgehen wird...

Srry ich wollte dich keinesfalls angreifen, bin gespannt auf deine antworten!

Friede und Gruss
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