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Und nochwas:
Ich würde den Leuten auch empfehlen , der Bibel nicht blind zu vertrauen!
Erstens können die Belehrungen nerven und zweitens ist das Buch auch nur (?) von Menschenhand geschrieben worden!
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Angenommen ich habe glanzlicht's Beitrag korrekt verstanden, schliesse ich mich dem an.
Ich bin auch der Meinung, dass wenn man nicht an Gott glaubt irgendwie nicht in den Himmel oder sonst wohin, nach dem Tod, kommt. Also so vorgestellt:
Auf der Erde gibt es Buddhisten und Christen - beide glauben an einen anderen Gott. Wenn sie dann sterben dann kommen sie in die Zwischenwelt vor dem Himmel und da Gott nur die zu sich nimmt, die in ihrem Leben an ihn geglaubt haben, bleiben die Buddhisten zurück.
^^Das glaube ich auch nicht. (Ist ein wenig schlecht erklärt aber hoffe ihr versteht es einigermassen).
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Was ich (für mich) festgestellt habe ist, dass der Glaube an Gott, der Glaube an eine Religion oder jeglicher Glaube im Grunde mit das subjektiveste ist, was es geben kann.
Für mich ist es daher eine Frage des eigenen Glaubens, der eigenen Welt, die man sich im Gedanken schafft, wie die Welt geschaffen sein kann, die auf einen wartet, wenn man eines Tages geht. Falls es sie überhaupt gibt.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass, wenn es eine übergeordnete oder besser 'andere' Welt/Daseinsform gibt, diese wohl kaum nach unseren Vorstellungen hier auf der Erde aufgebaut ist.
Ich glaube, wenn es so eine Existenz gibt, ist sie durchaus 'greifbar', jedoch können wir das nicht. Jedenfalls nicht wissenschaftlich. Und wenn doch, eines fernen Tages, wird man es anders interpretieren.
Ich denke, man kann sogar gewisse Rückschlüsse ziehen, was dort anders sein kann(!) als hier.
Es wird dort sicherlich keine Schwerkkraft oder Zeit geben. Und sicherlich keine Menschen aus Fleisch und Blut. *gg*
Und noch viele andere Dinge, die wir hier kennen.
In diesem Zusammenhang kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dort ein menschenähnlicher Gott 'regiert', der auch noch nach menschlichen Maßstäben urteilt.
Also, ich persönlich denke, dass diese Maßstäbe wohl anders sind, als 'du warst böse' und 'du warst gut'. 'Du warst Christ', 'du aber nicht', 'du hast gebetet', 'du aber nicht'.
Ich finde diese Vorstellung, dass dort so 'geurteilt' wird, oder das (ehemalige) Menschen dann auf diese (primitive) Weise 'abgeurteilt' werden ehrlich gesagt etwas, was ich mir nur schwer vorstellen kann.
Ehrlich gesagt finde ich diese Drohkulissen wie 'du kommst in die Hölle' (sofern es denn überhaupt eine gibt) für überholt. Das sind Relikte, die wohl aus Zeiten stammen, als die (christliche) Kirche das absolute Machtmonopol inne hatte und damit versuchte, den 'Pöbel' im Zaum zu halten.
Insofern kann ich das_ding's Argumente nachvollziehen. Ich hätte es zwar anders ausgedrückt, aber insofern schon richtig: Sollte es so im Jenseits 'zugehen', könnte ich drauf verzichten bzw. würde ich mich meinen Schicksal hingeben und ohne Proteste 'in die Hölle gehen'.
Viel eher könnte ich mir vorstellen, dass es im Jenseits nach subjektiven Maßstäben verläuft. Wenn man es parteipolitisch ausdrücken will, so eine Art 'Radikal-Demokratie'.
Jeder ist gleich. Unterschiede machen wir Menschen, warum sollte es sowas in einer solchen Welt geben?
Zu gut und böse: Wie kann es Gut geben, wenn es kein Böse gibt?
Selbst wenn es nur das eine Gute geben kann, wie soll es sich definieren, wenn es nicht auch etwas Böses gibt, dass sozusagen als Vergleich dient, um überhaupt definieren zu können, was Gut ist?
Daher glaube ich, dass es, nun möchte ich wieder einen Bogen zu der oben erwähnten Subjektivität spannen, im Leben eines jeden Mensch Gut und Böse gibt. Niemand kann sich hier auf der Erde Zeit seines Lebens nur gut verhalten. Das Böse bedingt das Gute und umgekehrt.
Ich glaube, und das möchte ich nun noch mehr auf meine persönliche Empfindung beziehen, dass es wohl auf das eigene Empfinden der Taten ankommen wird, inwiefern man in sich bestimmten Situationen eher gut oder böse verhalten hat. Also, im Grunde finde ich die Begriffe 'gut und böse' schon unpassend. Sagen wir böse=hätte man angesicht der Situation besser machen können, gut=man hat sich gemäß der Situation einem Optimum nach richtig verhalten.
Da wir Menschen sind, machen wir Fehler und daher auch mal Dinge, die angesichts der Situation, in der ich mich befunden habe, eher 'hätte ich besser machen können'.
Da wir Menschen sind, leben wir in einem Geflecht aus Beziehungen und Erfahrungen, sind der Zeit unterworfen und überhaupt der physikalischen Gesetze. Jeder von uns lebt in seinem eigenen Spektrum von Erfahrungen, die jeder für sich auf seine Weise verarbeitet (oder auch nicht).
Wenn man dann aufgrund seines Spektrums, seiner Erfahrungen, seines Lebensweges, z.B. einem armen Menschen kein Geld gibt, der vielleicht am Bahnhof bettelt, kann man also nicht sofort sagen, dass das abgrundtief böse war und man deshalb gleich in die Hölle kommt.
Was ich meine ist, dass man wohl differenzieren muß, was wer warum macht.
Wenn dies in einem imaginären Jenseits so sein sollte, kann ich mir dies sehr gut vorstellen.
Jeder ist Teil dieser Welt und somit vielleicht auch Teil der anderen Welt, sofern es sie gibt.
Ich könnte mir vorstellen, oder besser hoffe oder wünsche es mir, dass es 'dort' einen Austausch gibt. Mit sehr viel Verständnis, Kommunikation und 'Gleichsamkeit'.
Da fallen mir Begriffe wie Lernen und Erfahrungen ein, Liebe und Verständnis, Einsicht und weitere positive Dinge.
Auch die christliche Religion offenbart solche Dinge. Und nicht nur Strenge, Zucht und Gehorsam.
Ich selbst glaube nicht an einen Gott, der, womöglich im weißen Rauschebart, dort nach menschlichem Ermessen aburteilt.
Woran ich auch glaube, ist die Kraft der Natur von der wir uns durch unsere hochgezüchtete Technik weit entfernt haben.
Auch wenn sich eine andere Welt nicht 'fassen', direkt von hier aus erfahren oder beweisen läßt, so steht doch eines fest: Wir kommen aus der Natur, wir leb(t)en in der Natur und die Natur bestimmt letztlich, wann wir sterben müssen. Gut, wenn nun jemand meint, dass Gott und nicht die Natur uns erschaffen hat, ist das ok. Ich glaube allerdings, dass wir aus der Natur heraus entstanden sind.
Und wenn auch nicht, wir leben halt schon ewig hier mit und in der Natur.
Glaubt man der Evolutionstheorie, und diese Fakten kann man einfach nicht von der Hand weisen, kommen wir auch aus der Natur.
Ich stelle mir (für mich) voor, dass alles irgendwie miteinander verknüpft ist und zwar das Diesseits und ein etwaiges Jenseits. Alles hat vielleicht seinen Sinn.
So, könnte noch ne Weile weiterschreiben, aber, das weiß ich aus eigenen Erfahrungen, solche langen Beiträge liest kaum noch jemand.
Bitte auf meine vielen Konjunktive achten.
glanzlicht
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AN "der Ding":
Gott hat uns unseren freien Willen gelassen. Es ist Deine Entscheidung ob Du ihn verehrst oder nicht. Die Frage ist nur: Was ist das Klügere???
Womit hast Du Dein Leben verhunzt? Weil Du Gottesdienste besuchtest ? Weil Du mal in einer ruhigen Minute zu Gott betest? Weil Du eine Beziehung zu Jesus hast? Wie kann man sich denn mit Gott sein Leben verhunzen???
AN "glanzlicht":
Was Du über das Jenseits schreibst ist eine Vermutung oder Wunschvorstellung. Sie hat meiner Meinung nach keine Basis worauf sie sich stützt.
Die Sicht der Bibel jedoch kann jeder selber überprüfen. Gott ist nämlich erfahrbar für denjenigen der Ihn ernsthaft sucht.
Im übrigen gibt es auch heute noch viele Wunderheilungen vor allem in freikirchlichen, charismatischen Gemeinschaften in China, Afrika und Südamerika die die Kraft Gottes beweisen.
Weiter gibt es viele Prophezeiungen in der Bibel die wortwörtlich eingetroffen sind.
Die größte Überzeugung, daß es den Gott der Bibel gibt, empfinde ich persönlich jedoch in der Natur. Niemand kann ersthaft annehmen, daß die unzähligen kleinen Details und Wunder im Tier- und Pflanzenreich einfach so von sich aus entstanden sind. Es braucht eine größere Kraft die diese "Informationen" in uns hineingelegt hat.
Ich finde, es ist zu gefährlich die Aussagen der Bibel einfach so beiseite zu schieben. Zuviele Menschen haben aus Überzeugung zu Gottes Wort schon Ihr Leben gelassen; so wichtig war es Ihnen.
Ich bleibe bei der Aussage:
Was habe ich schon zu verlieren wenn ich die Bibel ernst nehme? - Nichts!
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Hi Stoneage,
| Zitat: |
| Was Du über das Jenseits schreibst ist eine Vermutung oder Wunschvorstellung. Sie hat meiner Meinung nach keine Basis worauf sie sich stützt. |
was glanzlicht schreibt sind immerhin Überlegungen auf der Basis selbständigen und vernünftigen Denkens; was Du wiedergibst sind die Argumente, die jeder Gläubige für seine Religion immer schon in Anspruch genommen hat.
| Zitat: |
Die Sicht der Bibel jedoch kann jeder selber überprüfen. Gott ist nämlich erfahrbar für denjenigen der Ihn ernsthaft sucht.
Im übrigen gibt es auch heute noch viele Wunderheilungen vor allem in freikirchlichen, charismatischen Gemeinschaften in China, Afrika und Südamerika die die Kraft Gottes beweisen.
Weiter gibt es viele Prophezeiungen in der Bibel die wortwörtlich eingetroffen sind. |
Die Sicht jeder heiligen Schrift kann überprüft werden, und für den ernsthaften Sucher in ihrem jeweiligen Sinn wird sie sich dann auch als zutreffend herausstellen - auch Wunder und Wunderheilungen kommen praktisch in allen Religionen vor, ebenso wie eingetroffene Prophezeiungen und Märtyrer...
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