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| Buchdruck fällt mir da spontan ein. Schmälert etwas die Erfindung, wenn sie jemand schon mal gemacht hat und sie in Vergessenheit geraten ist? Die Leistung ist wohl die gleiche. |
Der Buchdruck wurde im 11. Jahrhundert in China entdeckt und war im 14. Jahrhundert schon recht bekannt. Zumal es sich hier eher um eine handwerkliche Leistung handelt.
Die Leistung zwischen einer eigenständigen Entdeckung und dem einfachen Lesen und aufarbeiten eines alten Textes sollte man schon unterschieden.
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| So dunkel war das Mittelalter nicht, wie allgemein behauptet wird - den Begriff hat die Renaissance geprägt, die sich als Wiedergeburt der glorreichen Antike verstand. Aus dieser Perspektive kann man natürliche vom bösen Mittelalter und der schönen Antike reden. |
Sicher wird da übertrieben, da bin ich der letzte der das Verneint, aber große Fortschritte fanden allgemein, wenn überhaupt, nur auf dem Bereich des Handwerkes statt, und der damit einhergehenden Verstädterung.
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Lieber Sam
Amen! Da stimme ich dir voll und ganz zu.
Ausserdem warst du mit dem Vorwurf
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| Und ich würde mir da eine etwas differenziertere Reaktion darauf wünschen, als "ihr Christen seid doch selber auch doof!". |
auch nicht gemeint. Ich meinte Tobias und viele andere, von dir habe ich soetwas aber tatsächlich noch nie gelesen.
Gruss,
Andreas
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Der Buchdruck wurde im 11. Jahrhundert in China entdeckt und war im 14. Jahrhundert schon recht bekannt. Zumal es sich hier eher um eine handwerkliche Leistung handelt.
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Gutenberg hat was erfunden, was man in Europa bis dato nicht kannte. Wenn Du was künstlerisches willst, fällt mir die Notenschrift und der mehrstimmige Gesang ein.
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| Gutenberg hat was erfunden, was man in Europa bis dato nicht kannte. Wenn Du was künstlerisches willst, fällt mir die Notenschrift und der mehrstimmige Gesang ein. |
Gutenberg ist auf die Idee gekommen bewegliche Letter zu nehmen, mehr nicht, das war alles.
Notation gab es teilweise schon in der Antike. Die Mehrstimmigkeit kommt aus dem 9. Jahrhundert. Nur wirst du zugeben müssen, das doch da ein gewisses Übergewicht der islamischen Forschung da war.
Zumal die Mehrstimmigkeit auch nur für sakrale Zwecke eingesetzt wurde und lange keinerlei andere Bedeutung hatte.
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| auch nicht gemeint. Ich meinte Tobias und viele andere, von dir habe ich soetwas aber tatsächlich noch nie gelesen. |
So habe ich das auch nicht gesagt, ich habe es historisch nur in eine entsprechende Relation gesetzt. Interessant wie allergisch man hier darauf reagiert.
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Lieber Tobias
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| Interessant wie allergisch man hier darauf reagiert. |
Oh Mann! Ich bin nicht "allergisch" dagegen, dass jedesmal, wenn ich frage warum dies oder jenes im Islam so ist, wie es zur Zeit ist entweder irgendein sensitiver Muslim oder in dem Fall du einfach nur antworten "ihr Christen seid doch selber doof", was du das "in eine historische Relation setzen" nennst.
Ich ärgere mich einfach, dass ich nie eine Antwort auf die Frage an sich bekomme. Und die Leute diese Replik geben, meinen dann, damit sei das Thema erledigt. Dabei sind sie nur auf eine nicht sehr hilfreiche Art der Frage ausgewichen.
Ich interessiere mich für Hintergründe. All diese sentimentalen Beleidigungsspielchen und Allergien bezüglich irgendwelcher Themen interessieren mich nicht. Nur echte Antworten!
Adieu,
Andreas
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