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Posting Teil 1
Hallo Solution,
Vielen Dank für deine Antwort. Nun sage ich mal meine Meinung dazu.
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| Wie wird gelehrt? Ist Kritik, Eigenverantwortung, sind eigene Gedanken, diskutieren und Hinterfragen von Seiten der Studenten und Schueler erlaubt? |
Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Iraner, die ich kenne gerade kritisches Hinterfragen, wissenschaftliches Arbeiten (also Quellenangabe, wenn es sich nicht um eine neue Erkenntnis handelt die man selber herausgefunden hat), hoch geschätz werden. Politiker wie der Grüne Omid Nouripour http://www.nouripour.de/ oder die Richterin wie Shirin Ebadi setzen sich verstärt für Meinungsfreiheit ein. Außerdem studieren eben hier viele Medizin, Jura und Ingenieurswissenschaften und nur wenn man eben die wissenschaftliche Arbeitsweise beherrscht kann man promovieren. Ich muss dir Recht geben, dass die iranische Regierung, die von vielen Iranern verachtet wird, genau das macht was du leider hier beschreibst, Meinungen unterdrücken will und Andersdenkende ausschließen will. Aber da gibs sowieso eine Kluft zwischen der Bevölkerungsmeinung und Regierung. Wenn man sich Diktatoren heutzutage ansieht, neustes Beispiel Mugabe, dann sieht man meistens das sie eben gegen die herrschende Meinung des Volkes sind.
Hier sieht man dass weil die Iraner anders denken auch eine Parallelgesellschaft entstanden ist http://aus-iran.blogspot.com/2008/0.....mode-und-alkohol-zum.html
http://honestlyconcerned.info/bin/a.....ory=ir&Subcategory=18
Als ich im WM 2006 Iran-Portugal spiel in Frankfurt war, habe ich Tausende Iraner gesehen und nur 2 mit Kopftuch, sonst alle ohne Kopftuch also die Frauen wohl gemeint. Und in Iran ist Kopftuch leider obligatorisch, einer von vielen Punkte wo sich Regierung und Volk eine andere Meinung haben.
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| Einzelfaele sind zwar ein netes Aushaengeschild, doch reflektieren sie niemals die Bildungsqualitaet des Landes. |
Ich habe ja davor ein paar Links aufgelistet und auch eine mit über 100 iranischen Persönlichkeiten. Und bei den 2 Millionen iranischen "Auswanderer" finde ich ist es schon eine nicht schlechte Leistung, jüngste deutsche Abiturientin mit einem 1ser-Schnitt und die jüngste Professorin der Welt, die in USA unterrichtet zu haben. Außerdem habe ich dir ja gesagt, dass du auch gerne hier in Deutschland die Iraner nach ihrer Bildung fragen kannst, damit nicht Einzelfälle gefragt sind. Ich selber sehe ja, dass als Kind der Besuch eines Gymnasium schon beinahe Pflicht bei den Iraner ist. Also ich kann da für mich Persönlich sprechen und wurde aber auch sehr oft bestätigt, die meisten Iraner gehen in ihrer Kindheit, wenn sie in Deutschland leben aufs Gymnasium und studieren anschließend. Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich von etwa 50 Iraner die ich kenne soo um die 5-7 Leute ihr Abitur nicht gemacht haben oder auf den Weg dorthin sind. Übrigends schau dir mal die Statistik von diesen verrückten Selbstmordattentäter an und nach ihrer Herkunfsländer. Sowas machen auch die muslimischen Iraner (bis jetzt) nicht.
In MIT gibs laut Wikipedia auch diese Statistik: Naher und Mittlerer Osten (Israel 34, Iran 29, Libanon 21, sonstige) ---> Damit sind die Anzahl der Studenten nach ihrer Herkunfsländer aufgelistet.
Und ich muss dir auch hier recht geben, die Juden (obwohl viele auch mittlerweile nicht wirklich religiös sind) sind eben in Sachen Bildung oft Spitzenreiter .
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| Mein hoechsten Respekt und Glueckwunsch! |
DANKE
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Posting Teil 2:
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| Warum wohl sind die alle im Ausland? Frage deine ehemaligen Komilitonen einmal, warum sie nicht im Heimatland studieren. |
Hehe . Kann man auch den Iranern sagen. Gerade bei denen ist es so, dass sie eben ins Ausland gehen, besonders in den USA. Iranische Universitäten sind nichts wehrt. Besonders wenn der Präsident von der Islamischen Republik in Iran einen Doktortitel hat und Aussagen macht, wo selbst ein Abiturient sich das Lachen nicht verkneifen kann z.B. als er sagte "In Iran gibt es keine Homosexuelle!".
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| Im gesamten Iran? Ich habe da ganz andere zahlen. |
Nee ich meinte auch Deutschland, also in deiner Umgebung. Viele Iraner machen es so wie du es bei den Deutschen beschreibst, dass sie ins Ausland kommen.
Lg
Sam
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Hi Tobias,
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| Sam, du darfst hier glaube ich nicht von Exiliranern und Exilarabern und Bahá'í auf den Islam schließen. |
Bahais (2 bekannte Architekten) und ein iranischer Professor der sich gegen den Islam richtete sowie Führungen von Antiislamische Organisationen wo bei einigen auch Iranern drinnen sind habe ich bewusst weggelassen.
Ich muss dir Recht geben, dass meine Posting vielleicht einen falschen Eindruck erweckt hat. Da ich eben nur von Iranern kenntnis habe und nicht andere Nationen mit starke muslimische Mehrheit, habe ich eben von denen geredet. In meine jetzigen Posting habe ich auch geschrieben, dass selbst im Iran eine sehr große jugendliche und Junge erwachsene Menge (Stern, Spiegel haben sogar des öfteren davon berichtet und viele Sendungen in Arte und ZDF mit Ulrich Tigner) in ihrem privaten Kreis Alkohol drinken, Party machen und viele Regierungsgegner da sind.
Und ich Zitier Wikipedia: Das Durchschnittsalter beträgt bei Frauen 26 Jahre, bei Männern 25,6 Jahre. Das Gesamtdurchschnittsalter beträgt 25,8 Jahre. (Vergleich Deutschland : 43.4 Jahre und USA :36.7 Jahre (Quelle CIA- The World Factbook)). D.h. die die Iraner sind eine ziemlich junge Gesellschaft und dementsprechend werden mit der obigen Annahme viele angesprochen.
Wie gesagt, ich wollte jetzt nicht sagen, dass die fast alle Muslime sehr gebildet, kritisch nachdenkend und auf Menschenrechte zu 100% aktzeptieren. Aber ich wollte schon einfach sagen, dass es genug muslimische Bevölkerung wo entweder das Volk (Iran) oder die Regierungen (VAE, Jordanien etc., von der Meinung deren Volkes weiß ich nichts) da schon deutlich mehr "westliche" Ideale (Meinungsfreiheit, Toleranz) setzen, auch wenn es selbst in den Regierungen den ein oder anderen Schwachpunkt gibt (wo gibs sie nicht) geben kann. Ich finde es nicht gut, diese Verallgemeinisierung. Also statt "Muslime/Islam sind/ist so", wenn es oft zu treffen ist "Es gibt genug Muslime, die ..." .
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| Zumal du auch das Goldene Zeitalter des Islams nicht mit dem heutigen Zustand vergleichen kannst. |
Soweit ich Solution verstanden hatte Islam allgemein gemeint und nicht nur heute. Deshalb sieht man gerade im "Goldenen Zeitalter" die wissenschaftliche Errungenschaften von Muslimen.
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@ solution_1
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Vollkommen richtig, auch wenn ich nicht sicher bin, ob wirklich die breite Masse der Juden am Sabbat die Kühlschranklampe herausdreht.
Deshalb muesste vermutlich die religioese Praxis und das entsprechende Bewusstsein selbst genauer untersucht werden! |
Doch, da kannst Du Gift draufnehmen, dass da unten in Israel die Kühlschranklampen herausgedreht werden wenn Sabbat ist und ausserden ist das nur ein kleines Beispiel. Das Judentum kennt eine ganze Reihe von vielen anderen Gesetzen, die gegen jede Vernunft und Rationalität sprechen könnten und zudem noch extrem viel Zeit kosten. Da guckt die Scharia noch lahm hinterher. Der Zusammenhang zwischen religiöser Praxis und akademischem Erfolg ist also nicht fundiert belegt.
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Es stellt sich also folgende Frage:
Also warum ist die religiöse Praxis und das entsprechende Bewusstsein speziell des Islams offensichtlich hinderlicher bezueglich des akademischen Erfolges als die Juedische? |
Das ist doch jetzt DEINE völlig unbegründete, unbelegte und völlig fragliche Prämisse ! Du kannst doch nicht einfach etwas annehmen und dann daraufhin eine Frage stellen. Wer sagt, dass es denn der Islam oder die religiöse Praxis ist, die die Moslems daran hindert akademisch erfolgreich zu werden ?
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Insofern spricht die Statistik keinesegs gegen mich.
Denn gemaess deiner These (die ich im wesentlichen Teile) hindert nicht grundsaetzlich religioese Praxis am Erfolg, sondern offensichtlich nur die islamische.
lg |
Natürlich spricht sie gegen Dich, solange Du nicht bewiesen hast welche religiöse Praxis des Islams denn kontraproduktiv zum akademischen Erfolg sein soll. Die Juden haben wie gesagt einen duzend mehr Gesetze als im Islam, die keineswegs logischer und produktiver sind, und trotzdem sind Juden eben erfolgreich.
Das spricht eben gegen Deine völlig unbelegte These die religiöse Praxis sei an allem schuld !
LG
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| Doch, da kannst Du Gift draufnehmen, dass da unten in Israel die Kühlschranklampen herausgedreht werden wenn Sabbat ist und ausserden ist das nur ein kleines Beispiel. |
Naja, bei ultraorthodoxen Juden, bei den Liberalen sicher nicht.
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| Natürlich spricht sie gegen Dich, solange Du nicht bewiesen hast welche religiöse Praxis des Islams denn kontraproduktiv zum akademischen Erfolg sein soll. Die Juden haben wie gesagt einen duzend mehr Gesetze als im Islam, die keineswegs logischer und produktiver sind, und trotzdem sind Juden eben erfolgreich. |
Was wohl eindeutig an der Bildung liegt, welche eben heute leider in der Umma keinen hohen Stellenwert mehr hat.
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