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Wie gehe ich mit der trauer um












Am 3.7.08 rief mein kleiner Bruder an (13) und war am weinen,
er erzahlt mir und meine Mutter das mein Vater bewusstlos sei,
meine eltern waren Getrennt lebend.
Meine Tante wollte mein Vater besuchen weil seine Mutter am Nachmittag dort war und er am tag zuvor nicht ans telefon gegangen ist.
Mein Bruder war an seiner tür und rief ihn meine Tante hatte den sohn des vermieters getroffen und gesagt das es sein kann das er mir nicht ie tür auf macht aber immer die tür für seine Kinder öffnen würde
so schickte meine tante mein Bruder nach Unten und sie Brachen die Tür auf. sie fand ihm auf sein Bett Tod als mein bruder am telefon sagte das er bewusstlos sei machte ich mir sorgen als die Notärztin sagte fahren sie langsam auch.
Meine Mutter und ich kamen dort an und unten standen 2 Sanitäter und fragte wer wir sind und begleiteten uns nach oben.
Da stand die Notärztin und meine Mutter fragte ist er bei bewusst sein.
Sie antwortete darauf ihr mann ist sein mindestens 24 stunden Tod ich kam nicht mehr zurecht jetzt kann ich nicht trauern weil ich denke es wäre ein traum.
Seine Mutter und meine Mutter sind verzweifelt und geben sich die Schuld
und ich bin nur für sie da.
Weil die todesursache noch unklar ist mache ich mir im Bett immer gedanken war sein tod schmerzhaft.
erhatte sch 3 Gehirnschläge und die Ärzte können auch kein Herzinfakt ausschließen oder Selbstmord
den selbstmord kann ich aber ausschließen.
bitte helft mir wir weiß ich das es war ist und wohin mit meiner Trauer
gruß Marco
Hallo Marco,

du hast mein Beileid von Herzen.

Das ist ein schwerer Verlust, gerade für deinen Bruder, der noch so jung ist - für _ihn_ solltest du da sein, denn er ist derjenige, der es gerade am schwersten hat (ganz gleich wie er nach Aussen hin damit umgeht! Der kann viel erzählen, in dem Alter vergraben die ihre Gefühle besonders gern), und nicht deine Mutter (sie kann einfach ihre Gefühle besser zeigen und darum sieht es so aus, als würde es sie am meisten schmerzen).

Darf man dich fragen, wie alt du bist?

Wie man Trauer überwindet:
Zeit. Nichts anderes.
Mir ist erst klar geworden, dass mein Grossvater tot ist, als ich ein Jahr später an seinem Grab stand. (Ich konnte aber auch nicht an der Beerdigung teilnehmen, weil die zu weit weg war... erst an der Einjahresfeier konnte ich hin.)
Du brauchst einfach eine Weile bis die Nachricht dein Herz erreicht und dann bis es abheilt. Lass dich einfach nicht täuschen von deiner momentanen Taubheit - wenn du dir das Knie anschlägst, wird es auch erstmal taub und dann erst schmerzhaft.

Viel Kraft wünsch ich dir!
Mein Beileid

Lieber MarcoE2804,

mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen, ist etwas was besonders viel Kraft kostet.
Es gibt Zeiten in der Trauer die einen Hoffnung machen, seinen Weg wieder hinaus ins Leben zu finden eigentlich Schritte nach vorne. Dann gibt es wieder Zeiten, da ist alles rückläufig.
Lebe deine Trauer.
Wenn aber irgendwann die Trauer sich zurücknimmt, erfährst Du vielleicht so wie ich es erlebt habe ein Gefühl von Dankbarkeit.
Ich weiß, im Moment hilft Dir das nicht so sehr aber die Zeit arbeitet für Dich .
Die gemeinsamen Jahre die Du und Dein Vater verbracht haben, können Euch nie genommen werden. Diese Erinnerungen helfen Dir, so wünsche und hoffe ich es, den Verlust irgendwann wenn die Zeit reif dazu ist anzunehmen und zu verarbeiten.

Alles Liebe und sehr viel Kraft wünsche ich dir!
Alles alles gute!
ich bin 17 lisken
vielen dank für die antworten
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