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Hallo Saerdna
Du hast schon recht, was Du schreibst.
aber ich denke halt ein bischen anders. Oder habe mich falsch ausgedrückt!
Ich meine das wir alle die göttliche Macht, Kraft, Energie und das Wissen in uns haben.
Wir müssen es nur entdecken und nutzen. Das heißt natürlich nicht das wir Gottes gleich sind, aber wir sind seine Geschöpfe.Sieh mal wieviel Macht unser Unterbewußtsein hat. Wenn Du es richtig einsetzt, Dir etwas wünscht und es Dir über eine Zeit sehr bildlich vorstellst und natürlich aus vollem Herzen daran glaubst, geht es in Erfüllung. Egal was Du im Leben erreichen willst, wenn Du es an Dein Unterbewußtsein gibst wird es Dir den Weg zeigen.
Natürlich geht dies statt in positiven Sachen auch mit negativen Sachen.
Wenn Du schlecht von anderen denkst, redest werden auch bald die anderen so von Dir denken.
Tust Du Gutes kommt Dir Gutes entgegen, tust Du böses kommt Dir böses entgegen.
Hayagriva
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Hallo HAYAGRIVA,
da kann ich Dir voll zustimmen. Nur sehe ich halt hinter dem allen Gott.
Vielleicht kann man es so ausdrücken: Für manche ist es einfacher an Gott zu glauben, als an die Kräfte des Unterbewusstseins. Durch beides kann man diese wertvolle Hilfe bekommen. Es geht eigentlich nur darum, wie wir sie aktivieren können.
Für mich persönlich gesprochen kann ich mir nicht vorstellen, dass ich die wichtigen Veränderungen in meinen Leben, die mein Leben erst lebenswert gemacht haben, durch den Glauben an das Unterbewusstsein hätte erreichen können. Aber der Glaube an Gott hat es mir ermöglicht.
Aber wie gesagt, das sind die Menschen sehr verschieden und jeder sucht wie es für ihn selbst am besten passt.
Leider gibt es viele Menschen die gar nicht suchen, sondern sich einfach damit zufrieden geben wie es halt ist. Sie nehmen sich die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und ihr Leben zu verbessern und das ist schade.
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Lieber Saerdna und Hayagriva
Ich finde ihr habt beide Recht und sagt auch mehr oder weniger das gleiche.
Mein Pfarrer hat bei einem Abend zur Gemeinde einmal folgendes gesagt:
"Wenn ihr betet, wird euch geholfen. (Einschub: Bittet, so wird euch gegeben.; Matth. 7) Aber glaubt nicht, dass ihr mit euren Gebeten Gott verändert oder, dass er deshalb etwas tut, was er sonst nicht getan hätte. Ihr verändert nicht Gott, sondern euch selbst."
Demnach ist beides erfüllt, was ihr gesagt habt.
Das was Saerdna sagt: Beten hilft, Gott hilft.
Und das was Hayagriva sagt: Ich selbst habe jede Kraft in mir, die ich brauche und kann sie nutzen.
Die Logik scheint aber dabei solange vergewaltigt, da unklar bleibt wer denn jetzt schlussendlich hilft: Gott oder ich selbst?
Die Antwort liefert folgender Satz als "missing link":
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn. (1. Mose 01/27)
Das heisst wir sind ihm gleich (in unserer Seele, natürlich nicht unser Körper), kommen aus ihm und tragen in unserer Seele unfassbaren Reichtum an Weisheit, Wissen, Erinnerung, Erkenntniskraft. Und das haben wir weil Er es uns durch die Schöpfung gab. Nur nutzen wir Menschen diese Gaben leider nicht voll - wir hören alle zu wenig in uns hinein, empfangen zu viele Störgeräusche aus der Welt um die Stimme Gottes in uns ungestört zu hören.
Zusammenfassend kann man also sagen: Er hilft uns indem er uns all seine Schätze (in einem ununterbrochenen Strom der göttlichen Liebe) anbietet und das Gebet (und auch die Meditation und Kontemplation) hilft uns diese Schätze in uns zu bergen, da wir dabei nach innen auf die Stimme Gottes hören und die Störgeräusche ausblenden. Und wenn wir in der Innenschau eine Frage stellen, dann kommt aus dem grossen Schatz der Erkenntnis, den wir in uns tragen die entsprechende Antwort. Manchmal ins Bewusstsein, manchmal ins Unterbewusstsein. Aber sie kommt.
Ich hoffe ich konnte hier eure beiden in meinen Augen identischen und guten und richtigen Sichten zusammenführen.
Viele Grüsse,
Andreas
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Hallo Andreas
Das stimmt, Du hast recht, jeder geht mit seiner Art und Weise anders damit um, nur man muß wirklich in sich hinein hören. Es gibt Zeiten da geht dies einfach , aber es gibt Zeiten da geht es schwer . Nur es geht, man sollte sich die Zeit nehmen, denn oft ist es sehr interessant, was man hört. Nur wenn man es nicht tut kann man sich nicht weiter entwickeln und verpasst etwas, obwohl, vieleicht doch , aber nicht dem Ausmaß wie man es möchte. Ich höre immer erst in mich hinein bevor ich Entscheidungen treffe und muß sagen es hat mir geholfen, hätte ich es nicht getan, wäre ich heute nicht da wo ich stehe. Trotzallem sollte man aber immer weiter an sich arbeiten und nicht aufhören.
Aber trotzdem sollte das jeder für sich entscheiden, wie er es macht und welche Methode er wählt
Hayagriva
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Liebe Hayagriva
Da kann ich jedes deiner Worte unterschreiben. Absolut wahr
Insofern sind wir uns also alle einig, dass unser Bitten immer gehört wird, um mal eine Antwort auf die Threadfrage zu geben.
Ich fand ein paar Sachen, die du gesagt hast besonders prägnant - du hast jedem, der diesen Thread liest oder einmal lesen wird die entscheidende Message mitgegeben. Ich würde deinen Post gerne in Fettschrift umwandeln oder unterschreiben
Dranbleiben, geduldig sein, tief in sich hineinhören und immer weiter an sich arbeiten. Letzteres im Sinne einer Reinigung und einer Formung, der Seele, des Geistes, aber auch des Körpers; denn nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.
Viel Erfolg dabei,
Andreas
P.S.: Woher kommt dein Nickname Hayagriva? (Bei Saerdna war mir das auf den ersten Blick klar )
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