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Bliebe vielleicht noch zu Bemerken, das es bis heute ein ewiger Zankapfel unter den christlichen Konfessionen/Sekten/Gruppierungen ist, ob Jesus nun das Gesetz aufhob und damit erneuern wollte, oder ob Jesus das Gesetz nur "Erfüllen" wollte.
Die Bibel gibt beiden Parteien recht, allerdings ist es oft eine reine Farce in theologischen Streitgesprächen mit ansehen zu müssen, wie dann Verse aus den Evangelien mit Versen des Paulus ausgehebelt werden, diesen wiederum werden dann Stellen aus dem AT entgegen gestellt und diese werden dann wieder mit Jesuanischen Aussagen entkräftigt um dann wieder mit Paulus...
Womit eigentlich eindeutig erwiesen ist, und das nicht erst seit heute, das der evangelische Biblizismus auf der ganzen Linie gescheitert ist, völlig gescheitert ist.
Das ewige Dilemma der Buchreligionen.
Grüße
Mebus
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| Zitat: |
| Also ist sozusagen das Christentum die reformierte Form des Judentums.(?) Jesus empfand das Judentum nicht mehr Zeitgemäß bzw. war mit deren Ansichten nicht einverstanden. |
Ja und mehr. Auf der einen Seite predigte Jesus eine reformierte Auslegung der Thora und auf der anderen Seite verkündete Er das Evangelium des Reiches Gottes. Damit brach Jesus dann aus dem jüdischen Umfeld aus.
| Zitat: |
| Ich meine, Gott sollte nie fehler machen...und eine reformierung ist dazu da Fehler zu beseitigen...mehr oder weniger. |
Was hat die Auslegung der Leute mit Gott zu tun? Derweil ändert sich ja auch der Zustand der Menschheit, also damit auch ihre Hoffnungen und Probleme.
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@Jakow
Nun ja, jeder sieht die Geschehnisse aus seiner Sicht der Dinge. Abgesehen davon, dass sich der werte Paulus mit den Zeitzeugen Jesu, bspw. Petrus völlig überworfen hat und die Beiden nicht gerade gute Freunde waren, sind in den Überlieferungen noch ganz andere Probleme aufgetreten, die allerdings an den Kernaussagen Jesu im #grunde genommen nichts gerüttelt haben.
Jeder Schreiber - und damit meine ich auch Gruppen von Schreibern, die dann unter einem Namen liefen, hatten ihre Zielgruppe im Visier. Dadurch kam es zwangsweise zu Abschriften und Überschneidungen.
Grundsätzlich ist sicherlich richtig, dass es keine Urabschrift der Aussgen Jesu gibt, die Überlieferungen wurden viele Jahre nach dessen Ableben erst schriftlich fixiert. Auch ist hier ein klarer Unterschied zur Erstellung des Korans vorhanden. Während im Islam der Anspruch erhoben wird, dass eine direkte Lehrübermittlung Gottes via einem Erzengel Gabriel an Mohammed stattgefunden haben soll, wird bei der christlichen Übermittlung lediglich der Anspruch erhoben, dass die Übermittler göttlich inspiriert waren.
Die Authentizität der Überlieferungen konnte durch textkritische Analysen auch belegt werden, was beim Koran bis heute meines Wissen völlig fehlt (Kritik an der Lehre wird ja weitgehenst abgelehnt, weil angeblich von Gott direkt offenbart).
Aber alles ändert nichts daran, dass es sich bei den Schriften des NT's - übrigens nicht anders als beim AT sich um reine Überlieferungen handelt, die von Menschen festgehalten wurden!
Gruß
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Wie kann denn bitte eine Religion _nicht_ aus einer anderen Religion entstehen? Dass sie vom Himmel zu fallen hat, ist doch die völlig unlogische Sicht der Dinge.
Es handelt sich auch nicht um Gottes Wort - es handelt sich um das, was der Mensch denkt, dass Gott sagt... Gottes Wort ist nämlich im Aussen nicht zu finden, sondern nur im Inneren.
LG
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@Lisken
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| Es handelt sich auch nicht um Gottes Wort - es handelt sich um das, was der Mensch denkt, dass Gott sagt... |
Das ist das Eine. Das wollen aber die Menschen, oder Gläubigen, die behaupten, die Bibel sei Gottes wort, oder der Koran seien Worte von Gott an Mohammed übergeben, nicht wahrhaben.
| Zitat: |
| Gottes Wort ist nämlich im Aussen nicht zu finden, sondern nur im Inneren. |
Auch da gebe ich Dir vollkommen Recht, sofern ein Mensch an einen Gott glaubt!
Gruß
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