Wenn Jesus Jude war, warum seid Ihr Christen?


Kann es sein, dass Ihr haarscharf knapp aneinander vorbei schippert!
Sakina

Zitat:
Kann es sein, dass Ihr haarscharf knapp aneinander vorbei schippert!

Wahrscheinlich meilenweit.
Zitat:
Das Ziel von PFAD besteht zum einen darin, langfristig internalisierendes (z.B. sozialer Rückzug, Depression) und externalisierendes Problemverhalten (z.B. aggressiv-gewalttätiges
Verhalten) durch die Förderung von sozialen Kompetenzen zu mindern, wobei emotionale,sozialkognitive und soziale Fähigkeiten geschult werden.
Zum anderen soll durch die
erworbenen Kompetenzen die Situation in der Schule verbessert werden: Die Lernbereitschaft der Kinder sollte zunehmen, das Klassenklima sich verbessern und die Disziplinprobleme im Klassenzimmer sollten abnehmen.


Das Problem ist doch immer das gleiche.
Seit Beginn der Geschichtenschreibung.
Konzepte für den Umgang, durfen m.M. nach auch neueren Datums sein. Wenn sie noch dazu auch viele Alte Prinzipien beachten.
http://www.beltz.de/leseprobe/3-407-55862-7les.pdf
Ärger Trauer Freude
Gluck Angst Staunen
Denn Umgang mit Gefühlen- lernen.
Und deswegen hälte ich PfaD für einen Sinnvollen Ansatz.

Wobei sich das Leben der Kinder hoffentlich nicht nur in Klassenzimmern abspielt.
Deswegen befreit die Kinder vom Klassenzimmer.
Fördert Waldkindergärten etc:

mfffffggggg gnostik
_________________
glaube mir was ich sage, weil ich sage, was ich nicht weiß!
Kolle hat folgendes geschrieben:
Wenn Jesus Jude war, warum seid Ihr dann Christen?

Ich verstehe nicht, wie sich eine neue Religion entwickelt hat, deren Prophet nicht dieser Religion angehörte. Ich sehe da keine Logik.

Erklärt es mir bitte.

Im Grunde ist es eine Religion. Der Unterschied ist, dass wir unser "Judesein", unsere Angehörigkeit zum Volk Israel, eben durch die Zugehörigkeit zur Kirche definieren. Ein Teil des Gottesvolkes, eben die heute als Juden bezeichneten Menschen, hat die Verheißung der Kirche als die letzte Bestimmung Israels nicht angenommen. Die ersten Christen hießen nicht Christen. Sie waren getaufte Juden und getaufte Heiden, die als "Anhänger des Weges" bezeichnet wurden.

Es gibt nur eine einzige Verheißung, nur ein einziges von Gott auserwähltes Volk. Nur eine einzige Berufung zur Heiligkeit. Außerhalb von Israel offenbart sich Gott nicht.

"Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel." 2 Kön 5,15
Burkl hat folgendes geschrieben:

Es gibt nur eine einzige Verheißung, nur ein einziges von Gott auserwähltes Volk. Nur eine einzige Berufung zur Heiligkeit. Außerhalb von Israel offenbart sich Gott nicht.


Ganz schön rassistisch dieser Gott. Und beschränkt. Traurig.
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Es gibt nur eine einzige Verheißung, nur ein einziges von Gott auserwähltes Volk. Nur eine einzige Berufung zur Heiligkeit. Außerhalb von Israel offenbart sich Gott nicht.


Ganz schön rassistisch dieser Gott. Und beschränkt. Traurig.

Eigentlich trifft das genaue Gegenteil zu. Die Kirche steht ja über jeder natürlichen rassischen und völkischen Kategorie.

"Wer sich als Kind Gottes weiß, kann nicht einem Klassendenken, einerlei welcher Art, verhaftet sein. Ihn bewegen die Sorgen aller Menschen. Er versucht, in dem Geist der Gerechtigkeit und der Liebe unseres Erlösers zur Bewältigung der Probleme beizutragen.

Auf diese Grundhaltung der Christen hatte schon der Apostel hingewiesen, als er schrieb, daß es bei Gott kein Ansehen der Person gibt - ein Wort, das ich unbedenklich übersetze: Es gibt nur eine Rasse, die Rasse der Kinder Gottes!"

Hl. Josémaria Escrivá, Die Spur des Sämanns, Nr. 303
Burkl hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Es gibt nur eine einzige Verheißung, nur ein einziges von Gott auserwähltes Volk. Nur eine einzige Berufung zur Heiligkeit. Außerhalb von Israel offenbart sich Gott nicht.


Ganz schön rassistisch dieser Gott. Und beschränkt. Traurig.

Eigentlich trifft das genaue Gegenteil zu. Die Kirche steht ja über jeder natürlichen rassischen und völkischen Kategorie.

"Wer sich als Kind Gottes weiß, kann nicht einem Klassendenken, einerlei welcher Art, verhaftet sein. Ihn bewegen die Sorgen aller Menschen. Er versucht, in dem Geist der Gerechtigkeit und der Liebe unseres Erlösers zur Bewältigung der Probleme beizutragen.

Auf diese Grundhaltung der Christen hatte schon der Apostel hingewiesen, als er schrieb, daß es bei Gott kein Ansehen der Person gibt - ein Wort, das ich unbedenklich übersetze: Es gibt nur eine Rasse, die Rasse der Kinder Gottes!"

Hl. Josémaria Escrivá, Die Spur des Sämanns, Nr. 303


Wir sprechen ja über Gott und nicht die Kirche. Und Gott ist nunmal beschränkt auf Israel und das darin lebende Völkchen. Entnehme ich zumindest deinem Zitat.

Wie ist das mit den ganzen Heiligen, die meinen direkt nach Gottes Weisungen zu handeln, weil sie ihn gesehen, gehört oder Zeichen erhalten haben, aber niemals in Israel waren? Doch nur Spinner?
luschn hat folgendes geschrieben:
Und Gott ist nunmal beschränkt auf Israel und das darin lebende Völkchen. Entnehme ich zumindest deinem Zitat.

Überhaupt nicht - es geht um die Art, in der Gott wirkt und sich mitteilt.
Er will sozusagen einen Fluss gesund machen und von dort aus das Meer der Welt. Dieser Fluss hat aber kein auf Länder, Rassen und Hautfarben beschränktes "Flussbett".

"Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden (die Fluten) gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben." Ez 47,6-9
luschn hat folgendes geschrieben:

Wie ist das mit den ganzen Heiligen, die meinen direkt nach Gottes Weisungen zu handeln, weil sie ihn gesehen, gehört oder Zeichen erhalten haben, aber niemals in Israel waren? Doch nur Spinner?

Die Kirche ist ja Israel. Sie hat eben keine örtliche oder völkische Beschränkung.

"Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.
Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden." Joh 4,21-23
Also gibt es ein geographisches und ein geistiges Israel. Jetzt verstehe ich es auch, Sinn ergibt es für mich trotzdem nicht. Es wird ja einfach ausgelegt, wie man es braucht.
luschn hat folgendes geschrieben:
Also gibt es ein geographisches und ein geistiges Israel. Jetzt verstehe ich es auch, Sinn ergibt es für mich trotzdem nicht. Es wird ja einfach ausgelegt, wie man es braucht.

Das mit dem geographischen Israel ist eine politische Sache. Eine religiöse Grundlage dafür gibt es eigentlich nicht. Im Judentum ist der Begriff des Volkes Israel auch durchaus weiter zu sehen als rein ethnisch und geographisch - sonst gäbe es ja außer der Geburt durch eine jüdische Mutter keine Möglichkeit Jude zu werden, was aber so nicht ist...