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Ich wünsche einen schönen guten Morgen Gabriele!
Einer der renomiertesten Quantenphysiker, der ehemalige Direktor des Max-Plank-Instituts Prof.Dürr, sagt in einem Interview:
"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist."
Ich ziehe daraus erst einmal folgenden Schluss: Wir müssen neu denken lernen.
Materie existiert nicht als "Entweder Festes oder Geist" nach dem alten Muster des "Entweder-Oder"-Denkens, sondern im "Sowohl als Auch" , das Möglichkeiten offen lässt, denn in der Natur verhalten sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen.
Und dieses andere Denken dürfte dem amerikanischen Chemiker James Grant schon damals ein Anliegen gewesen sein, als er noch studierte und im Studentenheim plötzlich die körperliche Erscheinung seines Zimmervorgängers sah, der sich vorher umgebracht hatte. So lernte James Grant sicherlich Folgendes: In der Natur herrscht sowohl die feste Teilchenwelt der Materie als auch Geist, oder: Zusammen mit der Materie lebt Geist.
Nur müssen und sollen wir dann an diesem Geist ebenfalls verschiedene Strukturen erkennen lernen, meint - reinwiel
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Das Erkennen von Geist und Seele wird sicherlich dann erfahrbar - jetzt vielleicht nur erfühlbar - wenn die Menschheit reifer geworden ist. Nach ihrer Handlungsweise in der Welt zu beurteilen, ist die Seele noch in einem sehr kindlichen Zustand - Kriege sind kein Ausdruck von großer Reife - aber vielleicht notwendig und alles, was der Mensch mittels Gottes Geist erschaffen hat, dient dazu, daß die Seelen schnellstens wieder zu Gott zurück geführt werden - Erfindung Flugzeug - Abstürze - Autounfälle - besonders im Winter - warum ließ Gott Winter werden, dazu Katastrophen, ausgelöst durch das Erproben neuer Technik - usw. Irgend jemand schrieb einmal, daß erst durch Kriege neue Erfindungen statt fanden, ausgelöst durch das Streben nach immer neuerer Technik.
Man kann auch über den spirituellen Krieger nachdenken, so, wie er in der BG beschrieben wird.
Die Welt ist so komplex - für manches findet man keine Erklärungen - es sei denn, man ist bereit, in eine Tiefe zu steigen, die schmerzhaft werden kann.
Fragen über Fragen.
Fragen, die man sich selbst stellt.
Gruß
Der Pfad des spirituellen Kriegers
ELOISE HART
Das Wort vom spirituellen Krieger scheint ein Paradoxon zu sein,
denn wie kann ein Krieger spirituell sein? Wenn wir jedoch überlegen,
wie Krieger kämpfen und oft ihr Leben opfern um das zu bewahren, was sie als recht empfinden und um ihre Familie und ihr Land zu schätzen, können wir verstehen, warum jene, die spirituell vorwärts kommen möchten, oft als Krieger dargestellt werden. In Indiens Epos zum Beispiel, dem Mahabharata,wurde Arjuna von seinem spirituellen Lehrer dazu gedrängt, seine Waffen zu erheben gegen die Mächte der Unwissenheit und Angst. Im Westen inspirieren uns noch immer die Abenteuer der Ritter in ihren strahlenden Rüstungen und ebenso das Heldentum mutiger Männer und Frauen, die mit Tugend und hohen Vorsätzen ausgestattet ausziehen, um die Unterdrückung zu überwinden, Schwache zu schützen und die Gerechtigkeit wiederherzustellen. Ihre Waffen: Wohltätigkeit, Geduld, unbesiegbarer Wille und eine unfehlbare Hingabe, nicht nur um ihr hohes Ziel zu erreichen, sondern um andere ungeachtet der eigenen Risiken zu erretten mussten durch den Sieg über ihre eigenen Schwächen und die Entwicklung ihrer spirituellen Fähigkeiten verdient werden.
www.theosophie.de/pdf/62001.pdf
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Liebe Gabriele,
ich habe für meine Antwort mit Absicht eine Zeit verstreichen lassen, und zwar deshalb, damit die Fragen deines letzten Beitrags länger wirken können, nicht wie in einer schnellen Diskussion wieder verschwinden.
Solche Fragen sind wichtig. Für den, der sie sich vorlegt und für den, dem sie durchs Lesen näher treten. Und es kommt dabei nicht so sehr darauf an, eine schnelle und womöglich letzte Antwort auf sie zu finden. Bedeutsam ist, dass sie oft gestellt werden und immer wieder als eine neue Motivation zum Erfoschen der Wirklichkeit dienen sollen.
Doch was mich angeht, diese und ähnliche Fragen beschäftigten mich schon lange, über 44 Jahre. Es war mir wichtig, meinen Horizont zu heben und verschiedene Anschauungen und Lösungsansätze zu studieren. Und zuletzt drehte es sich darum, eine Symbiose für meine auf Jesus Christus ausgerichtete Lebenseinstellung und Erkenntnis heranzubilden.
Ich wage nicht zu sagen, ich hätte hier das absolut Gültige gefunden, aber ein eher intuitives Wissen vom Leben ist dabei schon herausgekommen. Es ist sicher eine gefühlsmäßige Annäherung, die einmal mir selbst inneren Frieden und innere Gelassenheit beschert und dies dann auch bei ziemlich einigen Leuten erzeugt hat, die sich mein kleines Buch zu Gemüt geführt haben.
Ich leite dahin, dass wir Menschen kein Zufallsprodukt und noch weniger eine denkende chemische Fabrik sind. Aber das weißt du ja aus einem meiner früheren Postings, schließt für heute - reinwiel.
www.balanceamweg.de.ki
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Lieber reinwiel,
wie siehst Du Jesus ? Wie ist Dein Kontakt zu Jesus ? Welchen inneren Bezug hast Du zu Jesus ? Was ist Deine Erkenntnis über den historischen und den mystischen Jesus ?
Welche der unterschiedlichen Meinungen von Jesus innerhalb des Christentums teilst Du ?
Gruß
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Einen schönen, gesegneten, guten Morgen Gabriele!
Solche direkten und ehrlichen Fragen verlangen auch direkte und ehrliche Antworten. Aber erst einmal danke, dass du sie gestellt hast.
Wie sehe ich Jesus? Im Normalfall erscheint in meiner inneren Vorstellung Folgendes: Ich sehe zuerst einen gewissermaßen riesigen weißen Raum vor mir, durch und durch ganz hell, voll Licht. Aus diesem Raum löst sich so eine Art Komet und kommt auf mich zu und nimmt eine Gestalt an, die nicht jedesmal die gleiche ist, sich aber letztlich doch nach einem der gängigen Bilder formt.
Ich habe dann dieses oder jenes Bildnis von Jesus vor meinen inneren Augen, das dann auch nicht leuchtet und deshalb so leicht zu ertragen ist, wie eine x-beliebige Vorstellung von einem anderen Menschen auch, mit dem ich gedanklich rede. Das vorgestellte Bild spricht nicht, aber ich trage ihm meine Wünsche und Sehnsüchte vor, die sich ums Gesundwerden von mir selbst und um das einiger anderer mir gut bekannter, meist sehr kranker Menschen drehen.
Aber als ich nach einer Operation mit großen Schmerzen im Krankenhaus lag, da atmete ich Jesus Christus (Jesus ein, Christus aus) und da gab es eine große Helligkeit in mir, die mir meine Schmerzen erträglicher machten.
Wie sieht mein Kontakt aus: Der innere Draht reißt so gut wie nie ab. Ich weiß, ich kann Jesus nach oder obigen Art jederzeit abrufen oder mit dem Jesus-Christus-Atmen meine innere Körperwelt strahlen sehen.
Welchen inneren Bezug zu Jesus habe ich? Jesus ist für mich das menschliche Antlitz Gottes, der innerste Kern, das innerste Zentrum der von mir ansonst als transzendent und unendlich groß gedachten und empfundenen Energiewesenheit Gott. Jesus ist also der absolute Mensch in Gott selbst. Mit dem Begriff Gott kann ich ohne weiteres auch Jesus Christus meinen, weil dieser innerste Kern bzw. seine Wirkung durch die ganze, unendliche Gottheit hindurchgeht.
Der historische Jesus? Es ist sehr sehr wahrscheinlich, dass Jesus gelebt hat. Die Evangelien sind aber kaum historisch gültige Dokumente. Es soll aber angeblich auch einen Brief bzw. Meldung eines Zeitzeugen an den damaligen Kaiser Augustus geben.
Der mystische Jesus: Meiner Meinung nach belegte sich Gott selbst mit dem festesten Willen, als normaler Mensch mit seinem Zentrum auf der Erde zu sein. Seine Inkarnation vollzog sich bis auf die geistige Befruchtung Mariens ganz normal und unscheinbar. Die Berichte über seine Geburt sind äußrlich kaum wahr, drücken aber innere Wahrheiten aus.
So gesehen teile ich kaum die unterschiedlichen Meinungen innerhalb des Christentums, vor allem nicht die, dass Jesus Christus nur der Gerechtigkeit wegen auf der Erde war und für die Sünden der Menschen gebüßt hat. Ich sehe das wirklich anders.
Ich hoffe, ich konnte dir in dieser gedrängten Weise einen kleinen Einblick geben. Liebe liebe Grüße - reinwiel
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