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| Dr.Creep hat folgendes geschrieben: |
| Bevor Ihr meinen Text weiter lest, versucht doch mal nur für diese Zeit ehrlich und realistisch zu Euch selbst zu sein, und denkt über jeden Satz mal nach. |
Indem du uns empfiehlst, temporär ehrlich (... zu uns selbst) und realistisch zu sein sowie nachzudenken, finde ich - "ehrlich" gesagt - ziemlich anmaßend. Damit sprichst du uns ja die Fähigkeit ab, von alleine nachzudenken...
| Zitat: |
| Wir Menschen haben einen Nachteil allen anderen Lebewesen gegenüber, wir sind "Intelligent". Wir wissen das es den Tod gibt, weiss es eine Katze oder ein anderes Tier auch ? |
Intelligenz allein ist noch kein Vorteil gegenüber anderen Lebewesen... Sicher, wir wissen, dass es den Tod gibt. Vielleicht wissen es Tiere auch, denn warum laufen dann in freier Wildbahn gejagte Tiere davon oder beschützen ihre Jungen? Um sich selbst bzw. ihre Jungen eben vor dem Tod zu beschützen. Alles nur instinktiv? Alles auch nur Zufall?
| Zitat: |
| Nein sie leben ohne zu wissen das sie sterben können. Würden wir es auch nicht wissen, dann würden wir alle das Leben geniessen können. Der Gedanke aber, das wir wissen das wir irgenwann sterben, frisst uns auf. |
Du solltest dieses als deine persönliche Meinung/Annahme forumlieren. Du stellst irgendwelche Thesen als Tatsachen in den Raum, ohne dich anscheinend mit diesen Themen wirklich intensiv beschäftigt zu haben. Woher willst du wissen, dass Menschen nicht, gerade WEIL sie um den Tod wissen, unter Umständen glücklicher sein können...
Wenn der Gedanke daran dich veilleicht auffrisst, dann ist das deine ganz individuelle Einstellung/Lebensweise, die kannst du nicht einfach auf andere delegieren...
| Zitat: |
Habt Ihr als Kinder nicht auch mehr Spass am Leben gehabt, wo ihr die Bedeutung des Sterbens nicht kanntet ?
Mit 100% Sicherheit, behaupte ich, das keiner von Euch im Kindesalter über den Tod nachgedacht hat ! Deswegen ist die Kindheit auch das schönste am ganzen Leben, jeder denkt mit einem weinendem Auge gerne an seiner Kindheit zurück. |
Der Spaß, den Kinder am Leben haben (dürfen) hängt doch nicht von dem Wissen oder Unwissen von Sterben und Tod ab. Vielmehr von ganz anderen Dingen.
Und deine 100%-ige Sicherheit ist - sorry - lächerlich. Die meisten Kinder werden mit dem Tod konfrontiert. Sei es, dass sie ihre Großeltern oder Urgroßeltern, Kameraden, Nachbarn verlieren oder auch ein geliebtes Haustier. Nicht zuletzt im heutigen Medienzeitalter kriegen sie sehr wohl sehr viel mit aufgrund von Kriegen, Terror, Gewalt. Ich habe auch sehr früh als kleines Kind erfasst, was es mit Sterben und Tod auf sich hat. Ich habe sogar sehr viel darüber nachgedacht. Und ich glaube nicht, dass ich da eine Ausnahme bilde.
| Zitat: |
Der Tod ist genauso wie es vor der Geburt war, Du empfindest nichts, Du siehst nichts,Dich gibt es nicht.
Jeder der schonmal im Leben eine Vollnarkose bekommen hat, weiss das man auch während der Narkose nichts fühlt oder träumt, es ist nichts. So ist auch der Tod. |
Woher, bitte, nimmst du diese Erkenntnis? Hast du dich eventuell einmal mit dem Thema NDE befasst? Wenn du deine These so in den Raum stellst, stellst du die - mittlerweile wissenschaftlich erwiesenen - Kenntnisse einer gesamten Wissenschaft, der Stebeforschung, in Frage.
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| Während des Lebens hat man Angst vor dem Tod, aber da kann ich nur sagen, wenn Ihr Tod seit, habt Ihr keine Gelegenheit Euch zu beschweren oder Euch darüber aufzuregen oder gar Angst davor zu haben, der Tod kommt von einer Sekunde auf die andere und Ihr merkt nichts davon. |
Wie willst du wissen, dass "man" Angst vor dem Tod hat? Ich glaube, dass ich hier im Namen vieler sagen kann, dass es mehr Menschen gibt, die keine Angst vorm Tod haben, als du dir vielleicht vorzustellen vermagst... Woher weißt du, dass nach dem Tod nichts ist? Und dass der Tod von einer Sekunde auf die andere kommt(en) (kann), das ist wohl keine neue, besonders aufregende Erkenntnis ^^.
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| Mein Hausartz sagt, das der Schlaf der kleine Bruder vom Tod ist. |
Meines Wissens stammt das Zitat ursprünglich von Homer. Beim kleinen Bruder wacht man auch wieder auf, nur eben hier. Woher will dein Hausarzt wissen, ob der große Bruder, der Tod, nicht doch ein neues Leben mit sich bringt?
| Zitat: |
| Habt keine Angst vor dem Tod, denn man kann nichts daran ändern, man kann Ihn nicht umgehen oder überspringen, er kommt eines Tages zu jedem von uns, weil er zum Leben gehört. |
Merkwürdig ... weiter oben schreibst du, dass die Angst vorm Tod uns/dich auffrisst...
Es ist auch nichts Neues, dass der Tod zum Leben gehört und dass man nichts daran ändern kann... Um dieses in Erfahrung zu bringen, habe ich kein Internet gebraucht.
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| Ohhh sorry das niemand so perfekt in sachen Rechtschreibung ist wie Du !!! Du musst Gott sein, richtig ???? |
Wer keine Kritik verträgt, ist unter aller Kritik...
Außerdem: wusstest du, dass es - vor allem in der Psychologie - als erwiesen gilt, dass Menschen, die anstatt einem Frage- oder Ausrufezeichen gleich eine ganze Menge davon als Satzende benötigen, im Unterbewusstsein wissen, dass sie reziprok überhauptnichts zu sagen haben?
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| hättest du meinen Beitrag richtig gelesen, hättest du bemerkt das in der Überschrift setht "das ich es für MICH RAUSKRISTALLISIERT habe" |
Oh, was ich bisher von Wu lesen durfte, lässt mich vermuten, dass er sehr gut lesen und verstehen kann. Anscheinend hast jedoch du eher umgekehrt ein Problem damit. Vor allem ein Problem, wenn jemand anderer Ansicht ist.
Und wenn du es für dich rauskristallisiert hast (dazu brauchst du nicht zu "schreien", um dem Nachdruck zu verleihen), warum empfiehlst du uns dann, keine Angst vorm Tod zu haben?
Wenn du etwas für dich irgendwo herauskristallisierst und dir damit deine eigene Meinung bildest, dann ist das dein gutes Recht. Aber dann solltest du das auch so formulieren.
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| Das ist meine persönliche Ansicht. |
Die sei dir auch gegönnt.
Aber erhebe bitte nicht den Anspruch, deine Ansicht zu vertreten, anderen ihre (andere) (An)(s)Sicht der Dinge jedoch abzusprechen...
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Du stirbst genau eine Sekunde lang, danach bist du schon tot!!!
Tot sein heißt ewig zu schlafen! Nur ohne Traum!
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Liebe Sib -
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| Du stirbst genau eine Sekunde lang, danach bist du schon tot!!! |
Wer hat das nachgemessen? Könnten es nicht auch 0.98 oder 1.02 sec sein
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| Tot sein heißt ewig zu schlafen! Nur ohne Traum! |
Das kann nur wissen, wer es erfahren hat. Und wenn es nichts zu erfahren gibt,
kann man auch nichts wissen davon... Oder gibt es irgendeinen objektiven Beweis
für diese (mir an sich recht sympathische) Vermutung?
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Nun, so tragt mich nur beiseit'
in die dunkle Kammer -
auszuruh'n in Ewigkeit,
ohne Katzenjammer... |
[Wilhelm Busch]
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Hi Dr.Creep, willkommen im Forum!
Ich glaube schon an ein Leben nach dem Tod. Das Beispiel mit der Vollnarkose - also ich habe schon von einigen aus meiner eigenen Umgebung gehört, dass man dabei auch träumt. Und gerade Träume sind für mich ein Indiz für ein Leben nach dem Tod. Baha'u'llah schreibt über den Traum:
| Zitat: |
"Sieh, wie viele Geheimnisse er (Anm. der Traum) birgt, welche Weisheiten er enthält, und wie groß die Zahl der Welten ist, die er einschließt. Du schläfst in einer verschlossenen Wohnung und weilst doch plötzlich weitab in einer Stadt, in die du eintrittst, ohne die Glieder zu rühren oder dich des Körpers zu bedienen, du siehst ohne Augen, hörst ohne Ohren und sprichst ohne Zunge. Und vielleicht geschieht es, daß du zehn Jahre danach in der äußeren Welt dem, was du nächtlich im Traum
geschaut hast, begegnest.
Viele Weisheiten sind im Traum. ... Vor allem, was ist das für eine Welt, in der wir uns ohne Auge, Ohr, Hand oder Zunge dieser Sinne bedienen? Sodann, wie kommt es, daß sich dir heute in der äußeren Welt ein Traum verwirklicht, den du vielleicht zehn Jahre vorher geträumt hast? Denke über den Unterschied zwischen diesen beiden Welten nach und über die Geheimnisse, die darin verborgen liegen, damit dir göttliche Bestätigung und himmlische Entdeckung zuteil werden und du die Welten der Heiligkeit begreifest.
Gott, der Erhabene, hat diese Zeichen in die Menschen gelegt, damit die Philosophen die Geheimnisse des Fortlebens nicht zu leugnen vermögen, noch herabsetzen, was ihnen verheißen ist." |
Mir gefällt auch der Vergleich, dass der Übergang von diesem Leben in das nächste so ist, als würde man von einem Zimmer in ein anderes Zimmer gehen und dabei seine Kleidung ablegen - das Bewusstsein besteht fort, man bleibt der, der man ist. Persönlichkeit, Erinnerung, Gedächtnis, die Menschen, die wir kannten usw. bleiben so wie sie sind. Man hat "nur" den Körper abgelegt.
Ich vertraue auch lieber den unzähligen großen Weisen der Menschheitsgeschichte, angefangen von den großen Religionsstiftern wie Moses, Jesus und Mohammed bis hin zu großen Philosophen wie Sokrates, die alle von einem Leben nach dem Tod gesprochen haben
Vielleicht interessieren Dich auch diese zwei Threads im Forum:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic1267.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic698.html
Liebe Grüße,
Deas
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| Das sollte nur bedeuten, dass das Sterben nicht schmerzhaft ist. z.B wenn du angeschossen wirst (höchstwahrscheinlich stirbst du (kommt drauf an wo du angeschossen wurdest) , und schmerzhaft ist es auch). Aber wenn man dir in die Brust schießt, stirbst du nicht sofort. Dann ist es auch nicht das Sterben, dass schmerzhaft ist, sondern die Tatsache, dass du noch lebst! Diese Sekunde (...) des Sterbens kann dann als befreiend empfunden werden (ob es so ist, weiß ich nicht, aber es könnte sein.) Was ich damit sagen will, ist dass das Sterben selbst nicht schmerzhaft ist. Wenn man also Angst davor hat, dass das Sterben weh tun könnte, hat man im Grunde doch nur Angst vor dem Leben!
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