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Hi Ellen
Das ist deine Meinung und dein Glaube, was ich voll und ganz aktzeptiere. Sicherlich spielt da auch deine religiöse Weltanschaung eine Rolle.
Aber jetzt wirklich mal realistisch gesehen ohne Religion etc. musst du mir doch zustimmen, dass Zufall eine Erfindung der Menschen ist, es definiert all die Dinge in unserer Welt, welche nicht voraussehbar oder berechenbar sind.
Zukünftig werden wir (die Menschheit) sicherlich mehr aus unserer Umwelt in Erfahrung bringen daher wird auch der Begriff des Zufalls auf immer weniger Dinge zutreffen. Nehmen wir zum Beispiel das Wetter, früher (Mittelalter) war es eher Zufall ob es regnete oder ob die Sonne schien. Je mehr man jedoch über das Wetter in Erfahrung bringen konnte, um so weiter konnte man voraussagen wie das wetter in der Zukunft wird.
Ich nehme an du triffst deine Entscheidungen nicht zufällig weil das aus meiner Sicht gar nicht möglich ist. Jeder Entscheid beruht auf Erfahrung, innere Einstellung und äusseren Einflüssen.
Fazit: Streng genommen gibt es keinen Zufall. Es gibt nur definierten Zufall, d.h. der Mensch bestimmt ab wann etwas Zufall ist und wann nicht.
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Hi Sixpack,
fast genau die gleiche Diskussion hatten wir hier schon letzte Woche unter 'Freier Wille' - schau' Dir das mal ein wenig an...
Es ist richtig, dass wir immer mehr erfahren und immer mehr erklären können - aber im Laufe dieses Wissenszuwachs erfahren wir auch in der Wissenschaft - und in den letzten 100 Jahren zunehmend immer mehr - dass unsere traditionelle Logik nicht überall ausreicht.
Das ist nicht ein 'Noch-nicht-Wissen', sondern ein Wissen um die Begrenztheit unserer Erkenntnismöglichkeiten. Ob man das, was dieser 'Wissbarkeit' entzogen ist, nun 'Zufall' nennt, 'göttliche Vorsehung', 'Quantenlogik' oder 'Grrmpflwtsch' - das ist unsere Erfindung.
P.S. Da dieses Thema immer wieder auftaucht, aber eigentlich mit dem Leben nach dem Tod wenig zu tun hat, sollte man es vielleicht in einen neuen thread zusammenfassen -
'Logik, Zufall, Determinismus' oder was weiß ich (oder 'Was weiß ich?' ) - und den an einen passenderen Ort verschieben...
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Hi Wu
Tut mir leid wegen dieser Abschweifungen. Du hast völlig recht, wahrscheinlich sollte ich mal nen neuen Tread zu diesem Thema eröffnen.
Aber dazu brennt mir doch noch eine Antwort auf der Zunge (nur noch eine ) bzw. Fingern.
Man sollte bei diesem Thema vorsichtig sein. Meist spielen dabei kleine Nuancen eine Rolle. Gut, mein Beispiel bezog sich auf eine materialstische- logische Ebene, gleiches trifft aber auch auf die sogenante "Geistliche" Ebene zu, (bsp.: Psychoanalyse etc.) wo man ebenfalls neue kenntnisse gewinnt.
Bei deiner Aussage, dass die 'Quantentheorie' bzw. 'Grrmpflwtsch' eine Erfindung der Menschheit ist, stimme ich dir nicht vollständig zu, die Quantentheorie ist der Versuch etwas was schon vorhanden ist in einen für Menschen mehr oder weniger verständlichen Kontext zu bringen.
Dabei sind eben diese bereits erwähnten Nuancen entscheident, was ist Erfindung und wie wird erfindung definiert. Übertrieben ausgedrückt:"Was nicht existiert kann auch nicht erfunden werden
p.s.: Wir wissen dass wir nichts wissen
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| Sixpack hat folgendes geschrieben: |
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Aber jetzt wirklich mal realistisch gesehen ohne Religion etc. ... |
Hi Sixpack,
wie ist das zu verstehen? Hat Religion in Deinen Augen nichts mit Realität, bzw. "realistischer Sichtweise" zu tun?
Liebe Grüße,
Herzlich
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Hi Sixpack,
| Zitat: |
| Man sollte bei diesem Thema vorsichtig sein. Meist spielen dabei kleine Nuancen eine Rolle. Gut, mein Beispiel bezog sich auf eine materialstische- logische Ebene, gleiches trifft aber auch auf die sogenante "Geistliche" Ebene zu, (bsp.: Psychoanalyse etc.) wo man ebenfalls neue kenntnisse gewinnt. |
Meine Aussage bezog sich eigentlich auf die Gesamtheit des Wissbaren und Aussagbaren - durch die Vermehrung des Gewussten wird das Nichtgewusste nicht vermindert, sonder eher noch vermehrt - das trifft natürlich auch auf die 'weichen' Wissenschaften zu...
Eine interessante Frage wäre, ob es da irgendwann einmal einen 'Plafond' oder wenigstens eine Trendumkehr gibt...
| Zitat: |
Bei deiner Aussage, dass die 'Quantentheorie' bzw. 'Grrmpflwtsch' eine Erfindung der Menschheit ist, stimme ich dir nicht vollständig zu, die Quantentheorie ist der Versuch etwas was schon vorhanden ist in einen für Menschen mehr oder weniger verständlichen Kontext zu bringen.
Dabei sind eben diese bereits erwähnten Nuancen entscheident, was ist Erfindung und wie wird erfindung definiert. Übertrieben ausgedrückt:"Was nicht existiert kann auch nicht erfunden werden |
Naja - Quanten haben natürlich schon existiert und sich so oder anders verhalten, als noch kein Mensch mit dem Wort was anfangen konnte. Die Quantentheorie ist, wie Du schreibst, ein Erklärungsversuch dazu, und als solcher eine menschliche Erfindung. Ebenso haben andere Dinge 'schon immer' existiert, die wir früher oder auch heute nicht logisch erklären können - die existieren unabhängig von uns - aber unsere Erklärungsversuche, von den blutrünstigen Gottheiten irgendwelcher Urmenschen bis zur Grand Unified Theory, sind eben unsere Kopfgeburten, und manche davon konnten falsifiziert werden - so wie man heutzutage nicht mehr annimmt, die Sterne wären Löcher im Firmament, wo die strahlende Helligkeit des [christlichen] Himmels durchleuchte...
| Zitat: |
p.s.: Wir wissen dass wir nichts wissen |
Na, dann wissen wir wenigstens schon etwas...
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