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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












Zitat:
bestürzender Banalität



Ach Fipps, ich liebe Dich für deine Formulierungen...
Hallo Astrella,

Zitat:
Mein Bewusstsein ist auch nicht mehr das, was ich als Baby hatte.
Manche Sachen bleiben: Das Gehirn erneuert sich (meiner Meinung nach) nicht alle 7 Jahre, und man kann mir zwar ein Arm amputieren, ohne mein Wesen zu ändern oder zu verletzen, bei meinem Gehirn würde ich das gleiche aber nicht behaupten.

Aha, ...
Also "ich Gehirn" ... ?
,doch kein bestehendes ICH, eher ein sich veränderndes "Etwas"?
Diese Philosophie ist bekannt - Buddhismus.
Das "ich" entsteht aus materieller Verbindung. Bewusstsein entsteht aus Materie.

Zitat:
Letztendlich bleibt mein Arm mein Arm und nicht dein Arm, einfach durch die Geninformation.
Was ich bin, ist durch meine Gene und durch meine Umwelt festgelegt - grösstenteils.


Das würde ich so nicht sagen, Geninformation ist Papa und Mama. Würdest du dann sagen "ich Mama-Papa"?
(das ist eine seriöse Frage)

Zitat:
Sei mir nicht böse, aber der Rest "laut Krishna": Ich habe schon vorher in diesem Thread geäussert, warum ich anderen nicht mehr Gehör schenkenkann - und will - als dem, was ich begreifen und erfahren kann.
Wer sagt mir, daß dein Krishna ein Weiser war und nicht genau das Gegenteil? Weil es für Dich schlüssig ist und Du dich in seinen Sprüchen wiederfindest?

Nein das wäre oberflächlich, durch praktische Erfahrung, durch das praktizieren von Bhakti-yoga. Ich habe ja geschrieben das es eben nicht um "glaub dies, glaub jenes" geht.

Zitat:
Deine Weltanschauung deckt sich keine 5% mit meiner...auch wenn du sonst ganz nett bist

Ja, danke gleichfalls

Gruss
Ich stolpere z.B. in dem von mir genannten Buch schon über die einfachen Formulierungen wie :

" Die Göttliche Hierarchie ist der mystische Leib Gottes, in dem alle Wesenheiten gleich welcher Art und gleich welchen Ranges - ähnlich wie Zellen, Glieder im physischen Leib - den ihnen zukommenden Platz einnehmen." "Strebt die Seele nach Entwicklung, so erstrebt sie letztlich die Vereinigung mit Gott. Die Sehnsucht der Seele, zu Gott zu gelangen, treibt sie zur Entwicklung, und ihre Entwicklung ermöglicht ihr, jenen Platz in der Weltharmonie einzunehmen, der für sie bei ihrem Ausströmen aus Gott bereits vorgesehen war."

Da frage ich mich immer: wie ist das alles aufgebaut und wie kann oder könnte ich mir das alles bildlich vorstellen - wo stockt in mir etwas, was mir nicht in den Kopf will- warum formt sich bei manchen Aussagen kein Bild.

z.B. Steht im Kapitel 2 "Die Welt, in der wir leben"

Das Universum umfaßt alles, was es gibt: alles Materielle, Seelische und Geistige,. Man könnte auch sagen: Das Universum ist der "Leib" Gottes."

Aus unserer Sichtweise weiß ich nur, daß die Wissenschaft die materielle Welt sieht, aber keine geistige und keine seelische. Soll man also diese Aussagen nicht glauben, weil noch niemand etwas sieht ?

Nehme ich also jetzt folgende Sätze:

"Eine Seinsebene ist weder ein Abstraktum noch etwas Materielles. Sie ist die Ausgestaltung der Seele, der "Seele an sich" , und diese ist die Seele Gottes.
Die Seele besteht aus Schwingung.
Eine Seinsebene ist eine Schwingungsebene innerhalb einer Sphäre im Kosmos.
Aller Wahrscheinlichkeit nach besteht unsere Welt aus sieben Schwingungsebenen, diese stellen die sieben Seinsebenen in einer Sphäre dar.
Die sieben Seinsebenen stellen die substantielle Basis der Sphäre dar. Die Seinsebenen der Erdsphäre beeinflussen auch das Leben auf der Erde uns pielen im Aufbau der Seele eine wichtige Rolle.
Jede Seinsebene hat ihr eigenes, für sie charakteristisches Leben.
Im Universum geht nichts mechanisch vor sich. Alles ist beseelt und sämtliche Vorgänge werden von zuständigen Wesenheiten gelenkt.
Auch den Seinsebenen stehen Wesenheiten vor. Sie lenken und überwachen alle Funktionen und die dort ablaufenden Ereigensse das Leben einer Seinsebene.
Das Leben der Seinsebene ist das Leben jener großen Seelengruppe, die mit der Seinsebene zugleich aus Gott hervorgegangen ist.
Jede Seelengruppe besteht aus Wesenheiten: aus Einzelseelen. Von der Art vieler solcher Wesenheiten können wir Menschen allerdings kaum etwas wissen.
Den Seelengruppen stehen- wie allen Seelen, die der Entwicklung bedürfen - Höhere Wesenheiten bei.
Zwischen den Seinsebenen und den Seelenschichten besteht eine enge Beziehung im Sinne einer Wechselwirkung."

Und so geht es immer weiter mit den Erklärungen, die man kaum in einer Kurzzusammenfassung bringen kann, weil das grundlegende Verständnis verloren geht.

Hier wird wirklich so eine Art Grundaufbau geschildert und wenn man sich da durchgefitzt hat, geht es weiter.

Es ist einfach eine sachliche Darstellung, wie es sein könnte, und:

"Materie ist ein Schwingungszustand. Jede Schwingungsebene hat ihre eigene, in ihr entstandene Materie, die sich von der Materie der anderen Ebene unterscheidet.

Die irdische - physische - Materie ist nur eine Erscheinungsform der Materie schlechthin. Sie ist grobstofflich. Es gibt jedoch Materie, deren Stofflichkeit wesentlich dichter - gröber - ist als die unserer irdischen Materie."

Wenn also alles so vielschichtig ist, kann vieles sein oder sich abspielen - aber das sind Welten, die im täglichen Leben mit Haushalt, Leben im Jetzt und Hier scheinbar wenig zu tun haben - aber in ihr leben wir - und denken doch nie daran, zumindest wenn man noch nie was davon gehört hat.

Es sind, wenn man das Leben genießen möchte, eigentlich böhmische Dörfer, wenn man sich noch nie in diese Bereiche gewagt hat.

Betrachtet man aber die Zusammenhänge, dann wird einem vielleicht vieles klar und wenn wir uns all die Aussagen anschauen, die gemacht werden im weltweiten Netz, dann muß man sich entschließen, einer Linie zu folgen, weil sich - wie überall - aus einer Sache viele machen lassen.
Schon innerhalb einer Religion gibt es verschiedene Seitentriebe - da können wir schauen, wo wir wollen.

Die Frage ist aber: wenn es eine andere - für uns noch unsichtbare - Welt gibt, wie ist sie dann und wie können wir damit umgehen lernen.

Manchmal haben wir das Gefühl, als stünden wir neben uns - da sind wir verwirrt, dann kommen Situationen in unserem Leben auf uns zu, mit denen man nie gerechnet hat - wir erleben Leben manchmal ungerecht - warum hat der andere mehr - der ist doch viel mehr mit negativen Eigenschaften (aus der subjektiven Sichtweise betrachtet) gesegnet als andere, hat immer Glück, alles öffnet sich demjenigen. Andere Menschen erleben von Anbeginn ihres Lebens eine Benachteiligung in allen Lebensabschnitten und wissen nicht, woher das kommen mag.

Und so beginnt das Fragen.

Wenn wir Kriminalfilme sehen, in der die Zeugen oder Täter vernommen werden, dann sehen wir die Kriminalisten hinter Fenstern stehen, die die anderen nur als Spiegel wahrnehmen - doch dahinter schaut jemand.

Sollte man sich das auch so mit den anderen Welten vorstellen - in der sich vieles abspielt, was wir nicht merken ?

Vielleicht noch nicht ?

Die Erde ist nur ein Punkt im Universum: So klein und so wenig gewichtig. Nur uns erscheint sie so riesig groß ehe wir von einem Punkt zum anderen kommen. Sind wir also nur Zellen in Gottes mystischem Leib ?

http://www.meinews.net/wo-t122786.html

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Zitat:

Entstehung des Sonnensystems
Unser Sonnensystem (s. Abbildung 1) ist nur eines von Milliarden im Universum. Denn die Sterne am nächtlichen Himmel sind nichts anderes als Sonnen. Das heißt trotzdem nicht, dass alle Sterne unserer Sonne gleichen oder dass um alle Sterne Planeten kreisen. Es gibt unter den Sternen vielmehr Familien wie die Hauptreihensterne, Roten Riesen, Weiße Zwerge, Neutronensterne und weitere. Unsere Sonne gehört zu den Hauptreihensternen

http://www.astronomie.de/sonnensystem/entstehung.htm

Zitat:
Die Entstehung des Universums
Der Mensch hat sich immer wieder gefragt, woher die Materie, die Erde, die Sterne, das gesamte Universum und schließlich er selbst kommen. In der Vergangenheit wurden dazu Theorien aufgestellt, die aus heutiger Sicht abstrus anmuten. Eine dieser Theorien versuchten die Erde als eine Scheibe darzustellen, die auf dem Rücken einer Schildkröte ruht (s. Abbildung 2). Diese Theorie ist spätestens seit den Fotos der Apollo-Mission – auf denen keine Schildkröte zu erkennen ist – haltlos geworden.


http://de.geocities.com/planetensyst/universum.htm

Zitat:
Vom Universum zum Planeten Erde
Wie das Universum und die Erde entstanden sind

Die Geschichte unseres Sonnensystems und der Erde ist in der Geschichte des Universums wohl höchstens eine Fußnote, aber für uns natürlich eine entscheidende. Für die Geschichte der Erde und des Menschen ist die Geschichte des Universums dagegen wichtig: So verstehen wir die Rahmenbedingungen für die Erde und das Leben auf ihr.

http://www.oekosystem-erde.de/html/universum-01.html

Vielleicht werden wir es eines Tages wissen, daß es noch andere Welten gibt.
Vielleicht klopft schon manches an - wer weiß das schon, wenn wir immer offener werden für den Gedanken, daß es doch mehr gibt.

Aber eines weiß ich: in meinem Bekanntenkreis interessieren sich die wenigstens dafür. Es sind die Alltagsorgen, die sie an anderes denken läßt, da geht es um das leibliche Wohl, das alltägliche Leben und da ist es wichtig, genügend Mittel zum Leben zu haben, um weiter existieren zu können.

Deshalb denke ich: die Zeit ist noch nicht heran für anderes.

Das Leben hat uns wieder. Mögen sich Philosophen aller Schattierungen ihre Köpfe zerbrechen - wir wundern uns nur über so manches, was wir uns nicht erklären können.
Hallo Gabriele,

Zitat:
Glaubst Du nicht, daß Du zuviel vom Menschen verlangst ? Das wäre genauso, als würdest Du sagen, daß der soeben geborene Säugling gleich das Abitur machen muß. Das alles geht doch entwicklungsmäßig vor sich und solange der Mensch noch diese Seelenreife hat, wird er das alles auf der Erde abarbeiten müssen.


Ernsthafte Spiritualität basiert auf Disziplin. Das engl. Wort für Schüler ist Disciple und zeigt eben auch den Willen des "lernen wollens". Ich erwarte jedoch nichts von anderen.

Zitat:
"Das Ich jenes Menschen, der seine äonische Entwicklung abgeschlossen hat, wird vom Höheren Selbst völlig "aufgesogen". Er erlebt sich nicht mehr isoliert als Ich, schon gar nicht als Person, sondern als ein Glied in jeder immens großen Seelenfamilie, die aus sämtlichen Wesenheiten besteht und deren gütiger Vater Gott ist.“


Ja, das ist sehr treffend.
Das klingt nun ähnlich wie im Shrimad-Bhagavatam. Der weit fortgeschrittene Transzendentalist gibt das „ich und mein“ auf. Er ist ganz und gar im Dienst von Gott-Vater aufgegangen und vergisst sich selbst dabei. Das bedeutet jedoch nicht, dass es das „ICH“ nicht mehr gibt, aber das „ich bin das Zentrum“ und „das gehört alles mir“ (ahankara, das falsche Ego) löst sich auf. Das ist Bhakti-yoga.
Den einzigen Vergleich denn es auf der materiellen Ebene dafür gibt ist die Mutter-Kind-Beziehung. Die Mutter dient ihrem Kind so aufopferungsvoll das sie sich zeitweise fast dabei vergisst.
Die "gereifte" Seele ist eins im Wunsch mit Gott-Vater, erkennt sich als Diener des Höchsten Herrn und erfährt sich als Teil der Seelenfamilie. Der kleine Finger als Teil des Körpers bleibt ein individuelles Teil dient jedoch in all seinem Streben dem ganzen Körper. Er braucht sich nicht um Essen, Trinken, Schlafen etc. zu kümmern, alles was der "Finger" benötigt erhält er automatisch, da er ein Teil in Harmonie mit dem Ganzen ist. All diese Tätigkeiten sind jedoch auf der transzendentalen Ebene immer auf die Beziehung zu Gott-Vater gerichtet, während sie auf der materiellen Ebene auf unzähligen Ismen basiert ---> Sozialismus, Humanismus, Nationalismus etc. Hier nun entstehet ein Meer von Konflikten - ein "Ismus" gegen den anderen "Ismus".

Zitat:
Du bist davon überzeugt, daß alles richtig ist, was man dir beigebracht hat, andere sind es auch - nur in anderen Gebieten, die sie durch Erziehung erhalten haben. Ich bin froh, daß es so viel gibt, daß man die Unterschiede und das Ähnliche kennen lernen kann.


Im Zeitalter des Kali-yuga sind alle so vertieft in die Vorstellung „ich bin der Körper“. Wir lernen „du bist Deutscher“, „du bist Amerikaner“, „du bist Sozialist“, „du bist Christ“, "du bist Mensch", "du bist Vater/Mutter" etc. und in all dem geht unter wer wir wirklich sind. So entsteht Streit, Krieg und Verderben.
In anderen Zeitaltern hat Selbsterkenntnis einen viel höheren Stellenwert.

Gruss
Hallo Gabriele ich bin’s noch mal,

Zitat:
Zitat:
" Die Göttliche Hierarchie ist der mystische Leib Gottes, in dem alle Wesenheiten gleich welcher Art und gleich welchen Ranges - ähnlich wie Zellen, Glieder im physischen Leib - den ihnen zukommenden Platz einnehmen." "Strebt die Seele nach Entwicklung, so erstrebt sie letztlich die Vereinigung mit Gott. Die Sehnsucht der Seele, zu Gott zu gelangen, treibt sie zur Entwicklung, und ihre Entwicklung ermöglicht ihr, jenen Platz in der Weltharmonie einzunehmen, der für sie bei ihrem Ausströmen aus Gott bereits vorgesehen war."

Da frage ich mich immer: wie ist das alles aufgebaut und wie kann oder könnte ich mir das alles bildlich vorstellen - wo stockt in mir etwas, was mir nicht in den Kopf will- warum formt sich bei manchen Aussagen kein Bild.


Der gleiche Vergleich/Erklärung wird auch in den Veden gemacht. Man nennt dies Vishvarupa, die Universale-Form Gottes. Im Universum ist alles auf einer Hierarchie aufgebaut. So gibt es nicht nur Gott-Vater sondern eben auch Ihm untergeordnete Devas "Halb-Götter". Diese Devas werden auch mit Körperteilen der Vishvarupa verglichen. Jeder Deva beherrscht einen bestimmten Teil der Vishvarupa. Die Harmonie ist nur möglich in dem alle Gott-Vater als Erhalter von allem erkannt haben. Die Kräfte dieser Devas werden dann wiederum in den "Einflüssen der Sterne" auf uns erfahren. Wir wiederum handeln gemäss diesen Kräften wie sie auf uns wirken. Diese Hierarchie besteht vom Höchsten Deva bis hinunter zur kleinsten Ameise. In disem Sinne ist alles miteinander verbunden.

Mit dem "ausströmen aus Gott" und dem "vereinigen mit Gott" gibt es aus vedischer Sicht zwei Ebenen:
Die zeitweilige materielle Erscheinungswelt.
Alle Lebewesen treten nach der Schöpfung des Universums aus dem transzendentalen Körper Shri Vishnus und nehmen wieder ihre Tätigkeiten auf, denen sie vor der Vernichtung der letzten Schöpfung innehatten. Wenn das Universum nach einem gewissen Zeitraum wieder aufgelöst wird, gehen alle Lebewesen (Seelen) wieder in den Körper Shri Vishnus ein, wo sie in einem bewusstlosen Zustand verbleiben bis zur nächsten Schöpfung. = Samsara
Die ewige transzendentale Welt.
Die Lebewesen sind ewig und stammen ursprünglich aus der transzendentalen Welt. Dort dienen sie dem Höchsten Herrn in verschiedenen Beziehungen in vollem Wissen und spiritueller Glückseligkeit. Wenn sie jedoch den Wunsch haben getrennt vom Herrn zu geniessen haben sie die Möglichkeit in die materielle Wandelwelt zu wechseln. In der materiellen Welt wird das Lebewesen in Illusion versetzt und vergisst wer es wirklich ist. So kann es getrennt vom Höchsten, materiellen Genüssen nachjagen.
Erlangt das Lebewesen dann später in der materiellen Welt seine ursprüngliche Vollkommenheit wieder (da es von seinem ursprünglichen Wesen her mit dem Herrn eine Beziehung hat und sich nach dieser höchsten Realität wieder zurücksehnt), kehrt es an seinen ursprünglichen Platz in der Transzendentalen Welt zurück. Hat es einmal die Erfahrung der materiellen Wandelwelt gemacht, kehrt es nie wieder in diese zurück.

Gruss
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