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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












Hallo Fipps,

ich habe bereits in früheren Essays auf meiner HP geschrieben, dass ich niemanden bekehren, umstimmen, zu anderem Glauben bewegen oder ähnliches möchte. Was ich allerdings will, ist über Alternativen nachzudenken. Letzten Endes werden, wie du bereits richtig sagtest, es alle irgendwann einmal selbst erfahren.
Aber wir werden, wenn wir dann wieder hier sind, alles vergessen haben, bis auf ein Körnchen, an das ich mich gerade wieder erinnere. Ja, ich war drüben, und bin es vielleicht jede Nacht, wenn meine Gedanken auf Wanderschaft gehen, und ich die 130 Kilo nicht mit mir rum schleppen muß.
Die TBS sind ein zarter Hinweis jener Anderswelt, die auf sich aufmerksam machen möchte; und da der Mensch im hier und jetzt nicht glaubt, versucht man bsw. durch Rückwärtsstimmen zu beweisen, heeeei ...wir sind wirklich, echt, real, wirklich da ! Für mich hat es anfangs dieser Beweise auch bedurft, denn ich war der ungläubigste Thomas auf diesem Planeten. Auch hätte ich niemals geglaubt, dass ich mit meinen Händen heilen kann, aber ich kann, wenn man mich lässt. Die TBS mußten mir damals durch lapidare Alltagsgeschichten wie ...in wenigen Minuten kommt deine Frau von der Arbeit, bei Mutter gibt es heute Kotelett oder sonstige Dinge den Beweis liefern, dass ...wir sehen, hören, fühlen was, was du nicht siehst !
Ich war gierig, und die Beweise reichten mir nicht, ich wollte mehr... und bekam Angst, denn ich bekam mehr und erkannte, dass dies kein Gesellschaftsspiel ist.
Dann begannen die Stimmen in transzendenter Weise aus der Anderswelt zu berichten, bedeuteten mir zuweilen darüber zu schweigen. Daran halte ich mich. Heute möchte ich mein erlangtes Wissen nur zur Anregung eines Gedankengutes benutzen, das die bloße Information der Anderswelt ...hallo, wir sind hier... enthält. Ohne einzudringen, einfach als Angebot darüber nachzudenken und... es vielleicht einmal selbst zu probieren.

Hartmut
Hallo Astrella,

Zitat:
Leben ist nicht nur Bewußtsein, sondern auch Körperlichkeit, und unser Körper ist mitnichten nur ein "Vehikel" oder "Gefährt".
Ich bin eins mit meinem Körper, jede Zelle ist "Ich", genauso wie jeder Gedanke "Ich" ist.
Woher kommt diese Herabwürdigung des Körperlichen?
Nicht zufrieden mit der Ausstattung oder was?


Unsere jetzt Sichtweise muss nicht zwingend DIE REALITÄT sein.
Wenn ich dich richtig verstehe sagst du; "ich Kopf", "ich Bauch", "ich Arm" usw.
Aber was ist wenn man dir einen Arm amputiert, bist du dann etwa weniger "Ich"?

Wir werden mit einem Baby-Körper in diese Welt geboren und verlassen sie wieder in einem Greisen-Körper. Jede Zelle wird spätestens alle 7 Jahre ersetzt. Somit ist keine Körper-Zelle mit der wir geboren wurden mehr vorhanden. Wir wechseln also schon in diesem Leben mehrmals unseren Körper.
Und doch sagen wir; "ich bin immer die gleiche Person". Das Symptom der ungeborenen und unsterblichen Seele ist Bewusstsein. Aber dieser Bewusst-Seins-Zustand ist abhängig von materieller Bedeckung. So wie bei einem verschmutzten Spiegel. Je mehr der Spiegel verschmutzt ist, je weniger können wir uns darin erkennen.

Laut Erklärung Krishnas in der Bhagavad-Gita sind wir insofern "eins" mit unserem Körper als wir diesen geniessen wollen. Durch diesen Wunsch sind wir an den Körper angehaftet.
Ein Autofreak "empfindet" auch "Schmerz" wenn wir ihm in sein liebstes Auto eine Beule reinhauen. Er wird zornig werden und uns angreifen, obwohl wir ihm ja gar nichts gemacht haben. Die Anhaftung lässt ihn glauben das er nicht ohne sein Auto glücklich sein kann. Wir haben „sein Auto“ angegriffen also haben wir „ihn“ angegriffen.
Wenn eine reiche Person ihr ganzes Vermögen verliert, sieht sie sich verloren und bringt sich vielleicht sogar darum um.
Diese Illusion, diese falsche Identifikation, zu glauben "ich bin dieser Körper", wird in der Bhagavad-Gita ahankara, falsches Ego, genannt.
Dieses ahankara können wir niemals aufgeben, es sei denn, dass wir unser wahres Ich, unser ewiges Ego, erkennen. Der Weg dieses wahre Ego zu erkennen ist laut Aussage Krishnas in der BG möglich durch die spirituelle Praxis, Yoga, Rückverbindung (die ursprüngliche Bedeutung von Re-ligion).
Solange wir nur auf der Ebene von "ich glaube dieses oder jenes" verharren, wird sich nie etwas ändern. Wir werden unter äusseren Einflüssen immer wieder neue "Glaubensmodelle" übernehmen und uns nie wirklich Selbst erkennen. Ich „glaube“ an Gott, ich „glaube“ an ein Leben nach dem Tod, ich „glaube“ nach dem Tod ist nichts, etc.

Krishna sagt in der BG, das wir im Moment des Todes den Daseinszustand erreichen, an den wir am meisten angehaftet sind. Ich spreche hier nicht von den Übergangsebenen, wie sie von Kübler-Ross oder anderen beschrieben werden. Diese zu studieren ist Zeitverschwendung, da sie das eigentliche Problem, materielle Anhaftung (feinstofflich wie grobstofflich), nicht helfen zu überwinden.
Je mehr man versucht das Leben durch die materiellen Sinne (Körper) zu geniessen, je tiefer wird die Anhaftung an diesen. Wie das Beispiel mit dem Auto und dem Autofreak. Obwohl wir sagen würden, dass der Autofreak verrückt ist, tun wir genau das gleiche mit unserem Körper (die Illusion ist nur noch perfekter).

Und noch zu diesen "Stimmen aus dem Jenseits", davor möchte ich eher abraten. "Höhere Welten", oder feinstofflichere Welten sind uns nicht immer freundlich gesinnt. Viele dieser Wesen wollen gezielt und intelligent manipulieren. Im Zeitalter des Kali-yuga gehören 99% dieser "Channelings" in diese Kategorie ---> ihr Ziel ist es, uns „glauben“ zu machen/lassen.

Gruss
@Hartmut

Warum sind die "Andersweltler" so begierig darauf, in unser Leben einzudringen?
Langt ihnen ihr Jenseitiges nicht?


@Fipps
Zitat:
Und wieder Evidenz für die Stimmigkeit der Stimme.


Warum?
Und wenn die Stimme Kikongo sprechen würde, dann wäre es sicherlich doch auch etwas, was sie in deinen Augen glaubhafter machen würde, nicht war?
[/quote]
Astrella, sie leben bereits in unserer Welt und wir in Ihrer !
@Jivatma
Unsere Zellen sterben ab und entstehen neu. Sicherlich habe ich nicht mehr ganz den Körper, den ich als Baby hatte.
Mein Bewusstsein ist auch nicht mehr das, was ich als Baby hatte.
Manche Sachen bleiben: Das Gehirn erneuert sich (meiner Meinung nach) nicht alle 7 Jahre, und man kann mir zwar ein Arm amputieren, ohne mein Wesen zu ändern oder zu verletzen, bei meinem Gehirn würde ich das gleiche aber nicht behaupten.
Letztendlich bleibt mein Arm mein Arm und nicht dein Arm, einfach durch die Geninformation.
Was ich bin, ist durch meine Gene und durch meine Umwelt festgelegt - grösstenteils.
Sei mir nicht böse, aber der Rest "laut Krishna": Ich habe schon vorher in diesem Thread geäussert, warum ich anderen nicht mehr Gehör schenkenkann - und will - als dem, was ich begreifen und erfahren kann.
Wer sagt mir, daß dein Krishna ein Weiser war und nicht genau das Gegenteil? Weil es für Dich schlüssig ist und Du dich in seinen Sprüchen wiederfindest?
Nun, ich tue es nicht. Deine Weltanschauung deckt sich keine 5% mit meiner...auch wenn du sonst ganz nett bist
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