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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












Es gibt weder einen Beweis dafür noch einen dagegen. Die Annahme

Hallo Wu

Ja und zwar in beiden Faellen

r entweder so schnell geht, oder bei dem ich von Hightech und Medikamenten so 'zugedröhnt' bin, dass ich nichts mehr davon mitkriege -

Was fuer mich in verbindung mit Krankenhaus steht


ich bin nämlich [i]sehr
neugierig darauf... [/quote]

Ich auch und ich moechte es auch sehr bewusst erleben, den Uebergang
Hi Dr. Creep & Danke für Deine ausführliche Antwort,

Dr.Creep hat folgendes geschrieben:
Liebe o. lieber Herzlich !


"liebeR Herzlich" ist korrekt

Zitat:

Zitat:
da hat man Dich zu Beginn Deiner Mitgliedschaft in diesem Forum ja gleich mal ordentlich abgewatscht (sagt man hier in Bayern so)


Ja ich habe mir viele Freunde hier gemacht
Ich finde es SUPER, das es so Menschen wie Dich gibt, die auch andere Meinungen und Anscihten akzeptieren.


Die wirst Du hier im Forum wohl verhältnismäßig häufig treffen. Das trägt m.E. wesentlich zur positiven Atmosphäre bei.

Ich denke, dass sich die meisten Streitereien eh nur ergeben, weil man dieselbe Sache aus einer anderen Richtung als seine Gesprächspartner betrachtet und dann glaubt, dass die eigene Meinung die einzig wahre sei.

Zitat:

Ich muss auch zugeben, das ich mich der "Julia" gegenüber total falsch verhalten habe und das tut mir wirklich leid. Ich wollte sie nicht wieder zum Anfang Ihrer Probleme stoßen


Ich finde es mutig, dass Du Dein Bedauern hier so offen schreibst. Es hat sie sicher sehr getroffen. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass sie langsam Fortschritte macht.

Zitat:

Eigentlich wollte ich Ihr klar machen, das egal was auch im Leben passiert, das man es nicht ändern kann. Der Tod ist kein Einzelschicksaal sondern es wird jeden treffen. Der Tod gehört zum Leben und wer das lernt zu akzeptieren der verliert vielleicht auch die Angst davor. ...


Mir kommt gerade der Gedanke, dass wir Männer vielleicht auch bei dem Thema dazu neigen, es eine Spur zu nüchtern zu sehen. Vielleicht haben Frauen grundsätzlich einen etwas anderen, emotionaleren Zugang zum Tod?

Zitat:

... Wir haben leider keine andere Wahl, ich würde auch gerne für immer Leben !
Oder besser gesagt nur ein bischen länger, da ich glaube das wenn man ewig leben würde, irgendwann durchdrehen würde !!!


Früher wollte ich auch gern länger leben. Heute denke ich, dass es dann, wenn ich gehen muss, auch genug für mich ist.

Zitat:

Zitat:
Was mich betrifft: ich empfinde seit langem eine ruhige Gewißheit, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass ich dort die Menschen, die vor mir gingen, wiedersehen werde.

Darf ich dich fragen, ob es auch Momente in deinem Leben gibt, wo du diese Gewißheit anzweifelst ?


Darüber mußte ich erstmal etwas nachdenken. Es gibt schon Momente, in denen zweifelnde, furchtsame Gedanken aufblitzen. Es ist allerdings weniger die Furcht, daß nach meinem Tod doch nichts kommen würde, sondern mehr, dass ich die Standhaftigkeit in meinem Glauben verlieren könnte. Was diese Standhaftigkeit angeht, werden wir Menschen von Gott immer wieder geprüft und zwar mit den Schwierigkeiten und Problemen, die uns in unserem Leben begegnen. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Mensch bei einer heftigen Prüfung seinen Glauben verliert. In solchen Momenten helfe ich mir mit Gebeten. Das hat bisher immer ganz gut funktioniert.

Zitat:

Ich möchte auch sogern glauben, das es nach dem Tod weiter geht und das es einen Gott gibt. Dann kommen so Momente im Leben, wie der 11. September wo zahlreiche unschuldige Menschen Ihr Leben verlieren, oder die Flutwelle !!! Wenn es einen Gott gibt, wieso läßt er unschuldige Menschen sterben ? Wieso gibt es Krankheiten die einen Menschen nie richtig leben lassen ?
Wieso hält Gott nicht die Hand über Ihnen ?
Ja es fällt mir schwer zu glauben !


Ich glaube, dass ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt, mit dem viele Menschen ein Problem haben, und der sich nicht mit einigen, wenigen Sätzen abtun läßt. Das folgende dazu soll deshalb mal zunächst nur als meine eigene Meinung verstanden werden.

Vorausschicken möchte ich, dass ich auch mit diesem Punkt in meinem Glauben bisher keine Schwierigkeiten hatte, obwohl mir das Leiden der Menschen bei den unzähligen Krisen und Kriegen, die sich allein während meiner Lebenszeit (43 Jahre) ereignet haben, immer wieder so nahe geht, dass ich vor lauter Entsetzen und Mitgefühl kaum noch klar denken kann.

Ich denke, dass wir von Gott in diese Schöpfung gesetzt wurden und dass wir dabei einen freien Willen mitbekommen haben. Kraft dieses Willens haben wir jeden Tag die Möglichkeit, uns für oder gegen die Beachtung der geistigen und materiellen Gesetze, die in diese Schöpfung gelegt sind, zu entscheiden. Entscheiden wir uns dafür, werden wir normalerweise gewisse Einschränkungen in unserem Lebenswandel hinnehmen müssen. Wir können dann eben z.B. nicht bedenkenlos mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn rasen, sondern passen unsere Fahrweise nicht nur unserem eigenen Leistungsvermögen, sondern auch dem der anderen Verkehrsteilnehmer, der Belastbarkeit der Umwelt usw. an. Wenn wir uns gegen die Beachtung dieser Gesetze entscheiden, werden wir sowohl im materiellen, wie auch im geistigen Bereich früher oder später die Konsequenzen dafür tragen müssen. Und zwar als Einzelner, wie auch als Gruppe oder sogar als ganze Menschheit.

Die Schöpfungsgesetze, wie z.B. im Materiellen die Schwerkraft, oder im Geistigen das Gebot, anderen Menschen nicht übel nachzureden, wirken immer, ganz gleich ob wir Menschen uns dagegen auflehnen oder ob wir ihr Wirken akzeptieren. Bei den einfachen materiellen Gesetzen, wie der gerade erwähnten Schwerkraft, würde es wohl keinem Menschen einfallen, sich bei Gott über ihr Wirken zu beklagen, wenn ihm zum Beispiel ein Gegenstand herunterfällt und dabei zerbricht. Wir wissen von Kindesbeinen an, dass die Schwerkraft wirkt und erkennen im Erwachsenenalter allmählich, dass sie neben vielen anderen physikalischen Gesetzen ein Ausdruck der Liebe Gottes ist, der diese Schöpfung in all ihrer Vielfalt doch ganz offensichtlich nach einem wohlerwogenen Plan erschaffen hat.

Bei den geistigen Gesetzen, z.B. beim Wirken oder Nichtwirken der Nächstenliebe in bestimmten Lebenssituationen, fällt es uns viel schwerer zu akzeptieren, dass auch hier bindende Gesetzmäßigkeiten wirksam sind, die ein allliebender und allmächtiger Geist wohlwollend in diese Schöpfung gelegt hat. Und dann, wenn so furchtbare Dinge passieren, wie in Auschwitz, Hiroshima, Vietnam, Srebrenicza und vielen anderen Orten der Welt, wird das Vertrauen der Menschen in diesen hinter allem stehenden und aus Kindheitstagen wohlbekannten guten Geist zutiefst erschüttert oder sogar völlig zerstört.

Ich lerne für mich persönlich zunächst daraus, dass wir dieses Vertrauen, d.h. diese Gabe, Gott zu vertrauen, nicht als selbstverständliches Geschenk hinnehmen können, ohne selbst weiter etwas für seine Erhaltung tun zu müssen. Wir müssen ganz offensichtlich ständig (und als Bahá´í meine ich sogar täglich) aktiv daran arbeiten, dass sich unser Verständnis für diese Schöpfung und die ihr zugrundeliegenden Gesetze immer so erweitert, dass es mit unseren Lebenseindrücken und -einsichten Schritt halten kann. Das ist wahrlich keine leichte Aufgabe!

Wenn wir uns diesen Überlegungen entsprechend den Zustand der Menschheit anschauen und betrachten, mit welcher Energie die Menschen unserer Tage gegen jedwedes geistige oder materielle Gesetz verstoßen, darf es nicht verwundern, dass daraus furchtbare Konsequenzen erwachsen, die weltweit Jahr für Jahr unzählige Opfer fordern. Und ich fürchte, es werden immer mehr.

Was mich persönlich betrifft, lebe ich bisher in relativer Sicherheit und bin in meinem Leben mit allem Notwenigen versorgt gewesen, d.h. ich mußte nicht hungern und nicht frieren. Durch all die bewußten oder unbewußten Verstöße gegen die in dieser Schöpfung auch für mich geltenden Gesetze habe ich mir allerdings so viele Probleme angesammelt, dass ich schon oft in tiefer Verzweiflung in meinem Zimmer saß und zu Gott gewandt Dinge gesagt habe, wie: "Gott, warum tust Du mir das an? Es kann doch einfach nicht sein, dass nach all der Anstrengung so wenig dabei herauskommt!"

Dennoch ist für mich eines klar: die Gesetze, nach denen diese Schöpfung funktioniert, hat ein allmächtiger und allliebender Geist als Begleiter und Werkzeuge für unsere Vervollkommnung auf dem Weg durch diese Welt in sie gelegt. Vieles von dem Negativen, dass uns begegnet, ist von uns Menschen selbst verursacht, und kann also nicht als negative Absicht des Schöpfers mißverstanden werden. Und natürlich gibt es auch manche schwere, harte Prüfung, auch solche, die Menschenleben kostet, die von Gott selbst an uns Menschen gestellt wird. Und zwar aus keinem anderen Grund, als dem, dass unsere Seelen daran wachsen. Freilich werden wir viele der Früchte dieses Wachstums in dieser Welt noch nicht erkennen oder anwenden können. Dennoch sind sie da.

Als wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang erscheint mir noch, daran zu denken, dass diese Welt und das Leben in der nächsten Welt zusammenhängen und einander bedingen, d.h. das eine macht ohne das andere keinen Sinn. Wenn wir unseren Horizont über die Grenze des Todes in dieser Welt hinaus erweitern und den Tod vielmehr als Eintritt in ein neues, reicheres, weiteres Leben betrachten, wird es aus meiner Sicht einsichtiger, dass auch dann, wenn ein Mensch frühzeitig und unverschuldet aus dieser Welt gehen muß, keineswegs um sein eigentliches, nämlich um sein geistiges Leben beraubt ist. Es liegt meiner Meinung nach auch in der Gnade des Allmächtigen, diesem Menschen in der nächsten Welt das zu geben, das er in dieser Welt seines frühen Todes oder seiner sonstigen Lebensumstände wegen nicht entwickeln konnte.

So gesehen wird auch die Zerbrechlichkeit und Flüchtigkeit des eigenen Lebens zu einer Tatsache, der man ruhig und annehmend ins Auge schauen kann. Denn keiner von uns weiß, wann und unter welchen Umständen er aus diesem Leben scheiden und wie weit die Entwicklung seiner Seele bis dahin fortgeschritten sein wird. Da Gott aus meiner Sicht auch immer ein gerechter und gütiger Gott ist, hat Er ohne Zweifel die Möglichkeit, das Fehlende, das in dieser Welt nicht erworben werden konnte, auszugleichen.

Ich habe über all diese Dinge schon oft nachgedacht, unter anderem besonders, als die älteste Tochter eines meiner besten Freunde als junge Erwachsene bei einem schweren Verkehrsunfall starb. Noch heute frage ich mich oft, warum es gerade einen so jungen, blühenden Menschen erwischt, der es in seinem Leben bis dahin auch nicht leicht hatte. Und seltsamerweise erwächst gerade in dem Nachdenken darüber eben jene ruhige, vertrauensvolle Gewißheit, von der ich in meinem vorangegangenen Beitrag schrieb.

Vor langer Zeit hörte ich mal von jemandem, das Leben sei wie ein großer Bahnhof, auf dem viele Menschen unterwegs sind. Manche kommen gerade an und steigen mit neugierigen, erwartungsfrohen Gesichtern aus. Und andere steigen in den Zug ein und fahren mit ebenso hoffnungsvollen, erwartungsfrohen Gesichtern in eine andere neue Welt. Mir gefällt dieses Bild sehr. Es hat so etwas Ruhiges, Klares, Vertrautes.

Zitat:

Zitat:
Als Kind, schon im Alter von etwa sechs Jahren, hatte ich übrigens große Angst vor dem Tod,


Ich muss gestehen das ich in diesem Alter nie über den Tod nachgedacht habe. Wie kam es denn bei dir dazu ?
Sorry, wenns zu persönlich ist verstehe ich es !


Ist nicht zu persönlich , nur leider weiß ich es nicht mehr. Vielleicht spielten der frühe Tod meines Großvaters oder andere Dinge eine Rolle. Ich habe auch schon früh sehr viel über den ersten und den zweiten Weltkrieg und das grauenhafte Kämpfen und Sterben dabei gelesen. Ich erinnere mich außerdem, dass ich als Kind den Vietnamkrieg aufmerksam verfolgt und auch darüber viel gelesen habe. Und schließlich wurde mir schon sehr früh bewußt, dass der Mensch im Besitz einer furchtbaren Waffe ist, mit der er alles Leben auf der Erde auslöschen kann, nämlich der Atombombe. Möglicherweise hat die Atmosphäre des kalten Krieges, in der meine Eltern als junge Erwachsene leben mußten (ich bin 1962, also im Jahr der Kuba-Krise, geboren), auch in mir schon früh die Gedanken an Tod und Sterben geweckt. ...

Zitat:

Zitat:
Ich erinnere mich auch an eine Phase der Bewußtlosigkeit bei einer Operation. Ich hatte das Gefühl in ein Meer aus bunten, auf mich zuströmenden Mustern zu versinken, nahm mich selbst aber trotz der Bewußtlosigkeit wahr, ähnlich, wie man sich seiner selbst auch im Traum bewußt ist.


Das ist krass für mich, ich habe zahlreiche OP´s hinter mir und bei mir war alles nur schwarz ! Es war so, als wenn ich einschlafen würde und sofort wieder aufwachen würde. Als hätte mir jemand die Zeit gestohlen !


Ich habe auch schon oft erlebt, dass andere mir von beeindruckenden geistigen Erfahrungen, wie Seelenwanderungen und Träumen, die sich dann verwirklichten, etc. berichtet haben - und ich hatte nichts Beeindruckendes beizusteuern! Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Ich glaube nicht, dass diese Dinge wirklich wichtig sind, auch wenn sie natürlich einen tiefen Eindruck hinterlassen und für manchen Menschen der Anlaß sind, sich für die geistige Welt zu öffnen. Nichts desto trotz haben wir unseren gesunden Menschenverstand und unsere alltäglichen Verpflichtungen, die wir auf der Basis dessen, was wir über die in dieser Schöpfung gültigen Gesetzmäßigkeiten in Erfahrung bringen können, erfüllen müssen. Darauf sollten wir uns m.E. konzentrieren.

Zitat:

Ja vielen Dank für deinen Beitrag und ich hoffe das wir noch ein bischen weiter über diese Materie diskutieren.


Gerne. Du bist ein angenehmer Gesprächspartner.

Zitat:



Liebe Grüsse
Dr.Creep



Auch von mir liebe Grüße & Ciao,

Herzlich
ich denke dass wir uns das leben nach dem tod zu realistisch vorstellen mein körper transformiert sich nur die atome aus denen er bestanden hat existieren weiter mit 100% sicherheit und die information in diesen atomen auch.man denke nur an die homöopathie die info der materie bleibt erhalten.
Hi Dr. Creep, weist du eigentlich was zufall ist??
ich sage es dir, zufall ist eine erfindung der menschheit!
alles aber wirklich alles ist rein theorethisch voraussehbar. zufall ist das was wir mit unserem wissen und technik noch nicht berechnen können.

Fazit: realistisch gesehen gibt es gar keinen zufall.
[quote ]
Sixpack hat folgendes geschrieben:
Hi Dr. Creep, weist du eigentlich was zufall ist??
ich sage es dir, zufall ist eine erfindung der menschheit!
alles aber wirklich alles ist rein theorethisch voraussehbar. zufall ist das was wir mit unserem wissen und technik noch nicht berechnen können.

Fazit: realistisch gesehen gibt es gar keinen zufall.


Hallo Sixpack
Sehe ich nicht so? Zufalll ist alles was durch irgendeine Art und Weise unsere einmal eingegangene Wegbeschreibeung ob Theoretisch oder Praktsich unterstreicht.
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