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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












Hallo Gabriele,

Zitat:
Aber das Wissen um die Inhalte der Religionen verlangen nun einmal ein notwendiges Studieren der Grundlagen.


Ja, das braucht Zeit und Hingabe, sprich wirkliches Interesse. Allein sich schon zu öffnen "sich auf die Suche zu machen" ist erhellend für unser Bewusstsein.

Zitat:
Ich glaube, wir werden geführt, jedenfalls bin ich über sehr eigene Wege dazu gekommen ...


Darüber besteht kein Zweifel.
Entscheidend ist auch unser Motiv, das uns zur Suche antreibt.
Die Pharisäer zu Christi Zeiten beispielsweise waren berauscht von "Wissen" und wähnten sich als Führer über eine Herde von Schafen.
Aber weil ihre Gesinnung so übel war verglich sie Christus mit "weiss übertünchten Gräbern" ...

Zitat:
Ich hatte gestern im Bekanntenkreis über das Programm der privaten Fernsehsender diskutiert. Hier erkennt man, daß man den Trend der Bevölkerung, Leichtes zu konsumieren, sehr schnell nachgekommen ist - mit dem Grund: der Mensch muß arbeiten und wenn er nach Hause kommt, dann will er unterhalten werden - so ist das Programm darauf zugeschnitten.


Geblendet von der materiellen Lebensauffassung, das der materielle Körper und alles was dieser Erzeugt das Ein-und-Alles ist vergessen alle den wahren Sinn der menschlichen Lebensform und vergeuden ihr wertvollstes Gut, ihre Lebenszeit, mit wertlosen Tätigkeiten.

Zitat:
Wer sich ernsthaft bemüht, der wird es allein zu Hause tun müssen, wenn ihn wirklich etwas bewegt und er beginnt, zu hinterfragen. Der Mensch, der sich dann auf den Weg - oder diesen Weg macht - wird dann auch Gleichgesinnte finden. Wir haben wohl eine Chance, uns in dieser Vielfalt dem zuzuwenden, daß uns inhaltlich nahe kommt.


Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ist im spirituellen Leben ist das A und O.

Zitat:
Man merkt es an kommenden Kriegen und in einer Diktatur immer deutlich: der Intellektuelle wird vernichtet - egal in welcher Form - Bücherverbrennungen und Verbote sind immer ein Zeichen, daß der Intellekt nicht gut aufgehoben ist in solchen Gesellschaften - weil ihre Werke verboten werden, weil man sie in ihren Rechten einschränkt.

Den "Eseln" den Diktator, den Suchenden den Propheten.
Leid ist der Motor um uns zum nachdenken zu bringen - "wer nicht hören will muss fühlen".
In Zeiten der Unterdrückung erfährt der ernsthafte Spiritualist immer eine Zeit grosser innerer Inspiration.
Und der Materialist wird aufgefordert noch erbarmungsloser sich an dem festzuhalten was es nicht wert ist um sich daran festzuhalten.

Zitat:
Du hast Dich mit diesem Thema beschäftigt, wobei es im Hinduismus wie in allen anderen Religionen ebenfalls zu Abspaltungen gekommen ist - ich glaube, das muß ich nicht weiter ausführen - es ist immer der Zeitgeist, in dem sich neue Richtungen entwickeln.


Ich beschäftige mich nicht mit "Hinduismus" als Hare-Krsna Mönch.
(dafür bräuchte man 20 Leben )
Es geht mir mehr um die ursprüngliche Aussage die der Verfasser der Veden, Krishna-Dvaipayana Vyasa, genannt Veda-Vyasa der Menschheit hinterlassen hat.
In Seinem Einführungsvers des Shrimad-Bhagavatams (der Essenz der Veden) schriebt Er:
Zitat:
"Das Bhagavata Purana ist leuchtend wie die Sonne, und es ging auf, begleitet von Religion, Wissen und so weiter, gleich nachdem Shri Krishna in Sein Reich zurückgekehrt war. Menschen, die durch die tiefe Finsternis der Unwissenheit im Zeitalter des Kali die Orientierung verloren haben, sollen von diesem Purana Licht empfangen." (Shrimad Bhagavatam 1.3.43)


Zitat:
Vielleicht spiegelt sich auch darin Gottes Wirken, denn gäbe es nur eine Religion, schauen wir uns doch die Wirklichkeit an - dann sähe es vielleicht schlimm aus in der Welt. Erst durch diese Vielfalt kann der Mensch die Unterscheidung lernen.


Die Erde ist wie ein Sammelbecken im Kali-yuga. Es werden Seelen mit sehr grossen unterschiedlichen Interessen in diesem Zeitalter geboren.
Die tiefere Botschaft in den Religionen ist dazu gedacht den Menschen zu läutern (sein Bewusstsein zu erheben). Die "verschiedenen Religionen" entstehen dann erst später durch menschengemachte Manipulation. Das Zeitalter des Kali-yuga ist das Zeitalter des Streits und der Heuchelei = "verschiedene Religionen".

- Im Zeitalter des Satya-yuga beispielsweise gibt es nur eine einzige Religion - satyam-param-dhimay = tiefe Meditation über die Absolute Wahrheit.
- Im Zeitalter des Dvapara-yuga ist es die Bildgestalten-Verehrung (Arcana-Vigraha) des Höchsten Herrn im Tempel.
- Im Zeitalter des Treta-yuga sind es riesige Feueropfer (Agnihotra) bei denen grosse Mengen an Getreide und Butterfett verbrannt wurden.
Die Ruhe des Satya-yuga für tiefe Meditation, oder das Verbrennen von wertvollen Nahrungsmitteln im Treta-yuga, ist in unserem Zeitalter unmöglich.
Das erstaunliche jedoch ist, das am Ende eines Kali-yuga-Abschnittes, und an einem solchen befinden wir uns jetzt mehr oder weniger, die Aussage darin kumuliert das nur noch das gemeinsame Anrufen der Heiligen Namen Gottes helfen kann (Harinam-Sankirtan).
Die Aussage der Psalmen in der Bibel sind unmissverständlich und auch die Aussage der Veden lässt keinen Zweifel offen.

Gruss
Zitat:
jivatma: Ja, das braucht Zeit und Hingabe, sprich wirkliches Interesse. Allein sich schon zu öffnen "sich auf die Suche zu machen" ist erhellend für unser Bewusstsein.


Manchmal wird man irgendwie geführt, da kommen Dinge auf dich zu, wo du nur ins Wundern kommst. Da führen persönliche Krisen an den Rand der Verzweiflung und dann hast du Erlebnisse, bei denen du neugierig aufschaust und bei der Frage, was das denn war, vergißt du, auf welche Weise du am besten aus dem Leben verwinden möchtest.

Und dann stolperst du los und lernst so viele Dinge kenne, daß du ganz baff bist.
Zitat:

jivatma: ...vergeuden ihr wertvollstes Gut, ihre Lebenszeit, mit wertlosen Tätigkeiten.


Ich würde das nicht so krass sehen oder sagen. Liebevoller ausgedrückt fand ich es in Anatomie der Seele, wo der Werdegang der Seele beschrieben wird und daß wir nur das leben können, was dem Reifealter der Seele angepaßt ist - und da sich alles entwickelt, sind wir so, wie wir es gerade brauchen. Ich finde im Inhalt genannten Buches mehr eine liebevolle Art der Darstellung, was mich damit einnimmt, weil ich auch schaue, mit welchen Menschen ich lebe, was ich persönlich erlebt habe in meinem bisherigen Menschen, warum ich von manchen Menschen betrogen wurde und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, um zu mir selbst zu finden.
Zitat:

jivatma: ...Leid ist der Motor um uns zum nachdenken zu bringen - "wer nicht hören will muss fühlen".


Wie gesagt, in ähnlicher Form steht es im genannten Buch und die Erklärungen, warum - es stimmt schon, wer ein friedliches und glückliches Leben führt, wird nie etwas hinterfragen. Erst in Krisen wird am Fundament gerüttelt. Paradies auf Erden ist nicht mehr drin - sondern nur Ruhepause zwischen Inkarnationen, wenn ein Leben sehr ruhig und ausgeglichen verläuft - was mich erstaunt - aber die Erklärungen dazu fand ich dann beim Anhören der Vortragskassetten. Da wurde mir einiges klar und ich schaute wieder zurück und verglich. Du bist danach nicht mehr im Denken so, wie du einmal warst und staunst über dich selbst, was sich da alles verändert hat.

Zitat:
jivatma: ...Die Erde ist wie ein Sammelbecken im Kali-yuga. Es werden Seelen mit sehr grossen unterschiedlichen Interessen in diesem Zeitalter geboren.


So ähnlich erzählt es mir meine Bekannte, eine Theosophin, auch.

Zitat:
jivatma: ...Im Zeitalter des ....


Bis dahin ist es noch weit und ich denke, wir sollten uns mit den Problemen befassen, die jetzt vorhanden sind. Wo ich helfen kann, wo ich mich entwickeln kann - wo mich Gott führt, da kann ich wirken. Über das hinaus sollte man vielleicht mal in ruhigen Minuten nachdenken, aber mehr nicht - es kommt, wie es kommen soll - wir legen von Leben zu Leben den Grundstein. Wenn wir reifer werden, wird es uns auch deutlicher bewußt werden - das kommt, da bin ich mir sicher. Alles braucht seine Zeit. Es werden keine Meister vom Himmel fallen.

Mir hat das Lesen in den Werken der Theosophie sehr viel geholfen. ich bin vor Jahren durch einen Briefwechsel mit dieser Richtung in Berührung gekommen und auch nur dadurch, daß ich in der alten "esotera" einen Leserbrief einschickte, der dann auch beantwortet wurde und ich war richtig erschrocken über so viele Briefe, die dann eintrudelten. Es war alles lieb gemeint, aber irgendwie war ich überfordert - und es war ein langer Lernweg, der dann begann.

Auf allen neuen Wegen findet man Hinweise und ich denke schon, daß nichts Zufall ist und alles gewollt.
Und letztendlich bin ich dankbar über diese Erfahrungen, die ich machen konnte und die ich noch machen werde.

Gruß
hey, ich kann deine gedanken nachvollziehen!
natürlich kann man es sich nicht vorstellen und es erscheint unlogisch, dass da noch was kommt nach dem tod.
aber man kann es auch genauso andersrum sehen.
- wieso gibt es uns dann überhaupt?
- wie ist alles aus dem nichts entstanden, wenn doch NICHTS da war?
- wieso ist gerade LEBEN entstanden, wieso hat nicht ein "kahles" planetensystem gereicht ?
- wieso hat die natur einen kreislauf, der an und für sich perfekt ist?

ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher, aber ich würde auch nicht behaupten, dass es ausgeschlossen ist, dass da "noch was kommt"...
Hallo red_rose,

Zitat:
aber man kann es auch genauso andersrum sehen.
- wieso gibt es uns dann überhaupt?

Etwas das ewig existiert kann nicht entstehen. Was geboren wird muss sterben - der materielle Körper. Bewusst-Sein hingegen ist ewig.
Etwas Ewiges wird nicht geboren oder erschaffen, da es schon immer existiert.

Zitat:
- wie ist alles aus dem nichts entstanden, wenn doch NICHTS da war?

Ja logisch.
Alles hat eine Ursache.

Zitat:
- wieso ist gerade LEBEN entstanden, wieso hat nicht ein "kahles" planetensystem gereicht ?

Wenn ein Töpfer einen Topf herstellt, mag es so aussehen als wenn der Topf nur ein toter Gegenstand wäre. Wer jedoch richtig darüber nachdenkt, weiss, dass es auch einen Töpfer geben muss.
Es ist also immer die Sichtweise, unser Bewusstsein, das unser Weltbild prägt. Nur weil wir in unserer unmittelbaren Umgebung kein anderes Leben auf anderen Planeten sehen können, bedeutet das nicht das der Rest unbewohnt und unbelebt ist. Die Veden (Padma-Purana) erklären, das es in diesem Universum 8'400'000 verschiedene Lebensformen gibt - darunter 400'000 verschiedene menschliche.

Zitat:
- wieso hat die natur einen kreislauf, der an und für sich perfekt ist?

Die Naturgesetze bedingen einen Planer. Plan bedeutet Wunsch/Wille und wo ein Wunsch/Wille ist, ist auch eine Person.
Die Wissenschaftler halten sich für die Krone der Schöpfung (die kleinen Götter in weiss). Sie sind sehr stolz auf ihre Erfindungen, machen sich jedoch keine Gedanken darüber wer den das Gehirn des Wissenschaftlers erschaffen hat.

Zitat:
ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher, aber ich würde auch nicht behaupten, dass es ausgeschlossen ist, dass da "noch was kommt"...


Es kommt das was schon vorher war, Bewusst-Sein.
Das was in unserem Körper ist und sagt "ich bin"; "ich habe einen Kopf", "ich habe Beine" etc., das ist ewig. Dieses "ich bin", kann man nicht mit Waffen, Feuer oder sonst was vernichten, es ist unzerstörbar.
Die Wissenschaft glaubt das Leben aus Materie entstanden ist, kann es aber selber nicht beweisen. (das nennt man "Wissenschaftsglaube" - auch eine Art Religion...)

Die Qualität des Bewusstseins mag unterschiedlich sein und so erlangt man im nächsten Leben einen Körper entsprechend der Qualität des Bewusstseins.

Gruss
Ich glaube. da ist viel Wahres dran, in Deinen Gedanken und sie sind für eigentlich jeden nachvollziehbar, fern von jeder expliziten Religion.Wobei das, was die Veden erklären,ja angezweifelt werden könnte,denn das kannst Du nur glaubend nachsprechen, aber nicht verstandesmäßig nachvollziehen.
Du schreibst:Alles hat eine Ursache.Wenn Du alles nur weit genug zurück verfolgen wirst, dann bezweifele ich, ob das dann noch stimmt.Du kommst auch in der Physik im subatomaren Bereich zu Wahrscheinlichkeiten für ein Ereignis.Das Gesetz von Ursache gilt dort so nicht mehr.


"Das was in unserem Körper ist und sagt "ich bin"; "ich habe einen Kopf", "ich habe Beine" etc., das ist ewig. Dieses "ich bin", kann man nicht mit Waffen, Feuer oder sonst was vernichten, es ist unzerstörbar"
(Zitat)
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