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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












@Spartakus
Ohne auf dich bezug zu nehmen, Du glaubst gar nicht, wie viele erwachsene Menschen in den Kinderschuhen ihres Glaubens hängen geblieben sind. Das hat nichts mit dem alter zu tun, sondern, wie sich der Mensch um seineen Glauben kümmert, auch in ihm heranreift.

Ich hatte nicht vor, dir jetzt da zu nahe zu treten, aber der Verdacht - unabhängig von Deiner aussage - dass Menschen sich via Glauben aus ihrer Selbstverantwortung zu stehlen vermeinen, ist keine Phantasie, sondern leider knallharte Wirklichkeit!

Liebe Grüße!
Hallo,

Zitat:

@Gabriele
Denn im Grunde genommen weiß es keiner ganz genau. Man glaubt, es sei so, weil die Erziehung in der Kindheit dazu führte - oder weil man sich selbst in bestimmten Bereichen wohl fühlt und die Aussagen für sich annahmen kann - ein anderer glaubt anders, aber wissen kann er es auch nicht - es bleibt irgendwie immer in der Schwebe - aber das ist gut so.


Was ist gut daran in Unwissenheit zu verharren???
Die Veden erklären das die Absolute Wahrheit von Illusion (maya) bedeckt ist und fordern uns auf "tamaso ma jyotir gamaya!" "komm aus der Unwissenheit heraus ins Licht!". In Unwissenheit zu verbleiben und dies als "gut" zu betrachten wird als tama-guna, tiefste Unwissenheit, bezeichnet. Tiere leben in tama-guna. Die menschliche Lebensform ist dazu gedacht ans Licht zu treten und transzendentales Wissen zu erlangen.

Auch zu sagen "Denn im Grunde genommen weiß es keiner ganz genau, ist eine Unterstellung die besagt, das es als Mensch nicht möglich ist Vollkommenheit zu erlangen. Oder zu sagen das beispielsweise Avatars wie Lord Buddha, Christus oder Shri Krishna nur Spekulanten waren.
Alles als "Relativ" zu betrachten, ist der "dunkelste Bereich der Unwissenheit", und ein weit verbreiteter "Spruch" in der Esoterik.
(das ist nicht persönlich gemeint liebe Gabriele, das wir uns richtig verstehen!)

Shri Krishna sagt hierzu in der Bhagavad-Gita:
Zitat:
"Diejenigen, die diesen Pfad beschreiten (den Pfad der Selbst und Gotteserkenntnis), sind entschlossen in ihrem Vorhaben, und ihr Ziel ist eins. O geliebtes Kind der Kurus (Arjuna), die Intelligenz der Unentschlossenen jedoch ist vielverzweigt." (Bg 2.41)

"Menschen mit geringem Wissen hängen sehr an den blumigen Worten der Veden, die verschiedenste fruchtbringende Tätigkeiten empfehlen (fromme Tätigkeiten die Karma erzeugen), um auf die himmlischen Planeten (höhere Dimensionen im materiellen Universum) erhoben zu werden oder eine gute Geburt, Macht usw. zu erlangen. Da sie Sinnenbefriedigung und ein Leben in Reichtum begehren, sagen sie, es gäbe nichts, was darüber hinausgehe." (BG 2.42-43)

"Im Geist derer, die zu sehr an Sinnengenuss und materiellem Reichtum haften und die durch solche Dinge verwirrt sind, kommt es nicht zu dem festen Entschluss, dem Höchsten Herrn in Hingabe zu dienen. (BG 2.44)


Gruss
Lieber Jivatma, ich nehme es nicht persönlich, denn mir ist klar, daß ich noch keine allzu reife Seele bin, aber ich denke, wenn es Zeit ist, wird jeder dahin kommen, wo Gott es will.

Ich brauche wieder einmal meine Ruhephase, um mir so vieles durch den Kopf gehen zu lassen. Alltag will ja auch gelebt werden und Verpflichtungen erfüllt. So ist das nun mal.

Gruß
Hallo jivatma,

Zitat:
Auch zu sagen "Denn im Grunde genommen weiß es keiner ganz genau, ist eine Unterstellung die besagt, das es als Mensch nicht möglich ist Vollkommenheit zu erlangen. Oder zu sagen das beispielsweise Avatars wie Lord Buddha, Christus oder Shri Krishna nur Spekulanten waren.


Buddha sagt hierzu im Majihimanikaya:

Zitat:
Wer sagt, der Samana Gotama, wisse und sehe alles und behauptet Allwissenheit und Allsicht zu besitzen...., der stellt mich falsch und unrichtig da. ... Wer hingegen sagen würde. "Der Samana Gotama besitzt das dreifache Wissen"(nämlich Erkenntnis der Vorexistenzen, der Kamma-Gesetzlichkeit und der Vernichtung der Leidensursache), der stellt mich richitg da. (M71 §5-6)
Hi, jivatma

was sagst Du zu dem Text - inwiefern würdest Du die Aussagen ablehnen, bzw. befürworten:

Zitat:
Der Schüler muss die Seele im Menschen, das Ich, den Urheber des Karma als ein wachsendes Wesen, als eine lebende Individualität erkennen, welche an Weisheit und mentaler Grösse zunimmt, während es Äonen hindurch den Pfad der Entwicklung wandelt; hierbei darf die wesentliche Gleichheit des höheren und des niederen Manas nie ausser acht gelassen werden. Nur aus Gründen der Zweckmässigkeit haben wir zwischen beiden unterschieden, doch dieser Unterschied besteht nur in der Art ihrer Tätigkeit, aber nicht in ihrem Wesen. Der höhere Manas ist der welcher nach der spiritualen Ebene hin im vollen Bewusstsein seiner Vergangenheit wirkt; der niedere Manas ist der welcher verhüllt in astraler Materie, verwebt mit Kama und mit allen seinen Tätigkeiten, beeinflusst und gefärbt durch die Begierdennatur nach der psychischen oder astralen Ebene hin wirkt. Er ist grösstenteils durch die umhüllende Astralmaterie geblendet und besitzt nur einen Teil des ganzen Manasbewusstseins: dieser Teil besteht für die meisten nur aus einer beschränkten Auswahl der gerade in dieser gegenwärtigen Verkörperung gemachten, aufgefallenen Erfahrungen. Für die praktischen Zwecke des Lebens, wie die meisten Menschen es ansehen, ist der niedere Manas das "Ich" und zwar das persönliche Ich, wie wir es nennen; die Stimme des Gewissens, welche in verwirrender Unklarheit als übernatürlich und als Stimme Gottes angesehen wird, ist für sie die einzige Offenbarung des höheren Manas auf der psychischen Ebene, und so sehr sie sich in betreff des Wesens dieses Gewissens irren mögen, so erkennen sie es doch mit Recht als Autorität an. Aber der Schüler muss erkennen, dass der niedere Manas mit dem höheren eins ist, wie der Strahl eins ist mit der Sonne. Der Sonnenmanas scheint immerdar am Himmel der höheren Ebene, während der Strahlenmanas die psychische Ebene durchdringt; nur aus Gründen der Zweckmässigkeit dürfen wir sie in ihrer Tätigkeit voneinander unterscheiden, sonst entsteht hoffnungslose Verwirrung.

quelle:
http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/karma/wirkt_einzel.htm

Hi, _Leer_ Dein Majjhima nikaya ist ganz schön schwer zu verstehen - zu schwer für meinen armen Kopf
http://de.wikipedia.org/wiki/Majjhima-Nikaya
Der Name bezieht sich auf die relative Länge der enthaltenen Sutten (Lehrreden), die im Vergleich zu denen der "längeren Sammlung" Digha-Nikaya und der "kürzeren Sammlung" Khuddaka-Nikaya meist mittellang sind.

Bow - das ist ja wieder eine Lehre für sich.

Zitat:
Inhalt: Am Beginn steht ein Gespräch zwischen Buddha und Dighatapassi, ob schlechte Gedanken, schlechtes Reden und schlechtes Handeln gleich schlimm sind oder ob es Unterschiede gibt und wenn ja, welche.


Böse ist der Zorn und böse ist die Feindschaft;
böse ist die Heuchelei und böse der Neid;
böse ist die Eifersucht und böse der Geiz;
böse ist der Trug und böse die Hinterlist;
böse ist die Stumpfheit und böse die Heftigkeit;
böse ist der Stolz und böse die Überhebung;
böse ist die Schlaffheit und böse die Trägheit.
Und zum Aufgeben aller dieser bösen Dinge
ist ein mittlerer Weg (zwischen dem allzu Bösen
und allzu Guten) da, der sehend und wissend macht.


quelle:
http://www.aphorismen.de/display_ap.....b362ac5a51c3dc8f098b73923

http://www.alfred-weil.de/front_content.php?idcat=92

Akzeptiert meine Worte erst, wenn ihr sie
für euch geprüft habt. Nehmt sie nicht an,
weil ihr mich verehrt.
Wer nur an mich glaubt und mich liebt,
wird letztlich keine Befreiung finden.
Diejenigen aber, die an die Wahrheit
glauben und entschlossen den Weg gehen,
werden am Ende erwachen.


Majjhima-Nikaya

Sri Lanka, Kandy, Lankatilaka

Fotoausstellung:
http://www.juergen-poehlitz.de/budd.....otoausstellung/index.html

Niemals hat der Buddha
die Wahrheit gelehrt,
denn die Wahrheit
finden wir nur
in uns selbst.


Lamkara-Sutra, Majjhima Nikaya

Sri Lanka, Galle, Kaduruduwa Tempel

Erleuchtung ist ein Ausdruck dafür,
dass jemand die den Erscheinungen
innewohnende Leerheit erkennt und
sie in ihrer So-heit, in ihrer ungreifbaren
Wunderbarkeit sieht. Namen oder Begriffe
sind lediglich willkürliche, äußere Zuschreibungen,
doch jener Zustand, in dem keine Trennung oder
Dualität wahrgenommen wird,
wird als Erleuchtung bezeichnet.


Prajnaparamita

Myanmar, Bagan
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