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In einer Dokumentation über tibetische Mönche wurde der Spruch gesagt, daß, wenn man wissen will, wie man in vorigen Leben war, man sein jetziges anschauen soll und wenn jemand wissen will, wie sein nächstes wird, er seine Taten im jetzigen anschauen soll.
Wenn man das tut, dann ist man nicht klüger als vorher.Es wäre aber vermessen, zu behaupten, es gäbe kein Leben nach dem Tod.Der christliche Glaube glaubt an die Auferstehung der Toten und an ein ewiges Leben.
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| Zitat: |
| Wenn man das tut, dann ist man nicht klüger als vorher. |
Wenn man tiefer drüber nachdenkt und sich nicht immer nur als Opfer sieht, dann kommt man schon zu einem Schluß.
Irgendwie paßt da der heutige Tagesgedanke von Aivanhov gut dazu:
Der Augenblick ist gekommen, da die Gläubigen aller Religionen aufhören müssen, in der Konfrontation mit anderen, ihre heiligen Bücher als alleinige und alleinige Quelle des göttlichen Wortes hinzustellen. Denn dies ist falsch, ja falsch und lächerlich und der wahre Glaube profitiert gar nicht von diesen Streitereien. Warum erzählt man den Gläubigen aller Religionen weiterhin, Gott selbst habe zu den Propheten gesprochen und die sogenannten heiligen Schriften enthielten nur ewige Wahrheiten? Alle heiligen Bücher sind bisher nur Brocken, unvollständige und unvollkommene Kopien des einzigen großen Buches, das Gott wirklich geschrieben hat. Dieses Buch ist das Universum, das heißt auch der Mensch, der nach dem Bilde des Universums geschaffen wurde.
Einige werden nun schreien, das sei Gotteslästerung und Ketzerei. Nun, sie können schreien, was sie wollen. Nur die Unwissenden können sich darüber entrüsten, denn sie wissen nicht, wie der Schöpfer das Universum und den Menschen gedacht hat. Selbst wenn sie vom Himmel inspiriert sind – und es ist sicher, dass sie vom Himmel inspiriert wurden –, enthalten die heiligen Bücher nicht ausschließlich unwiderlegbare und endgültige Wahrheiten.
http://www.aivanhov.de/gedanken/
Ich kann mir Ewiges Leben auch nicht vorstellen - wie soll das gehen oder aussehen ? Aber ich akzeptiere, wenn jemand sagt, daß es für ihn/sie wichtig ist und sie daran glauben wollen/können/möchten.
quelle: ewiges leben + symbolik
ewiges leben
| Zitat: |
| Das Ewige Leben ist ein Begriff aus der Religion und der Metaphysik. Er bezeichnet die Vorstellung, dass ein Lebewesen nie sterben muss bzw. dass mit dem biologischen Tod das Leben nicht endet. Der Traum vom ewigen Leben ist ein uralter Menschheitstraum. |
| Zitat: |
| Nahezu alle Religionen teilen den Glauben an ein ewiges Leben. Ein nichtmaterieller Teil des Menschen, die Seele oder der Geist, lebt demnach nach dem Tod weiter. Über die Vorstellungen, wie die Seele beschaffen sei und wie oder wo sie nach dem Tode des Individuums weiter bestehe, gibt es unterschiedliche Auffassungen, die von der Wiedergeburt der Seelen bis zu speziellen Aufenthaltsorten (Paradies, Hölle) reichen. Darüber hinaus kennt das Christentum die Auferstehung, der ein neues (und ewiges) Leben „im Fleisch“ und einem „verherrlichten Körper“ folgt, welches nicht nur auf einer automatisch weiterlebenden, formlosen Seele basiert. |
Es hat ein jeder Mensch das Recht, das zu glauben, was ihm die Erfüllung bringen könnte. Aber es muß auch immer einen Gegenpol geben - das ist wie der Ausschlag des Pendels einer Wanduhr.
Denn im Grunde genommen weiß es keiner ganz genau. Man glaubt, es sei so, weil die Erziehung in der Kindheit dazu führte - oder weil man sich selbst in bestimmten Bereichen wohl fühlt und die Aussagen für sich annahmen kann - ein anderer glaubt anders, aber wissen kann er es auch nicht - es bleibt irgendwie immer in der Schwebe - aber das ist gut so.
| Zitat: |
| Im griechischen Grundtext der Bibel wurde aionion mit ewig übersetzt. Da das Adjektiv aionion vom Substantiv aion (=Äon) abstammt, Äon aber ein langer Zeitraum ist (oft mit Weltzeit, Zeitalter übersetzt), gehen einige Theologen davon aus, dass das äonische Leben ein zeitlich begrenztes Leben in bestimmten, zukünftigen Äonen ist. Beispielsweise ist für Millennaristen den Auserwählten aus dem Volk Israel das 1000-jährige Reich verheißen, also das Leben in diesem Äon: das äonische Leben. Nichterwählte sind während dieser Zeit tot und damit gestraft (der äonische Tod ist die äonische Strafe im Matthäusevangelium 25,46). Auf den kommenden Äon sind im Neuen Testament alle Augen gerichtet. Darum geht es Jesus für jene Ausleger, nicht um Endgültiges. |
Denn alles Wissen kommt irgendwo her - wie wir damit umgehen, liegt in unserem Ermessen der Annahme oder Verweigerung.
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Hallo Gabriele,
vielen Dank für Deinen inhaltsreichen Beitrag.Ich habe kein Störgefühl dabei. Die sogenannten heiligen Schrifren werden eine größere Zahl von Veränderungen erfahren haben.Der Glaube an die Verbalinspiration wird wohl nur von einem eher kleinen Kreis von Christen vertreten.Daneben gibt es die sogenannte historisch-kritische Methode, wobei die Spannweite da auch sehr breit gefasst zu sein erscheint.Bei manchen hört dann "die Gemütlichkeit auf", wenn versucht wird, sogenannte Eckpfeiler der historisch gewachsenen Kirchenlehre radikal zu verändern.In der Diskussion mit Gemeindemitgliedern werden aber schon im kleineren Kreis sehr unterschiedliche Glaubensvorstellungen deutlich.Deswegen möchte ich beinahe annehmen, jeder Glaube ist ganz individuell und einmalig.Wenn ich mir das klar mache, dann werde ich vielleicht auch toleranter gegenüber anderen religiösen Überzeugungen.
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Hallo, Spartakus, ich habe mit heute ein wenig mit Kant und Swedenborg beschäftigt und mich gefragt, was beide so anziehend macht und auch so besonders.
Kant war nur auf die Vernunft fixiert - ein genialer Geist, Swedenborg hat zwar auch sehr zahlreiche Erfindungen in die Welt gesetzt, aber er war hellsichtig, hellhörend - und sah etwas, was andere nicht wahrnehmen konnten, weshalb ihn Kant eigentlich in seinen Schriften angriff.
| Zitat: |
"Während der Nacht erschien mir ein Mann. Der Mann sagte, er sei Gott, der Herr, der Welt Schöpfer und Erlöser, und dass Er mich erwählt habe, den Menschen den geistigen Sinn der heiligen Schrift auszulegen und dass Er mir selbst diktieren werde, was ich schreiben solle über diesen Gegenstand. In der nämlichen Nacht wurde zu meiner Überzeugung die Geisterwelt, die Hölle und der Himmel mir geöffnet, wo ich mehrere Personen meiner Bekanntschaft aus allen Ständen fand. Von diesem Tage an entsagte ich aller weltlichen Gelehrsamkeit und arbeitete nur in geistigen Dingen, gemäß dem, was der Herr mir zu schreiben befahl. Täglich öffnete mir der Herr in der Folge die Augen meines Geistes, um bei völligem Wachen zu sehen, was in der anderen Welt vorging und ganz wach mit Engeln und Geistern zu reden."
"Die Vision dauerte ungefähr eine Viertelstunde. In dieser Nacht wurden die Augen meines inneren Menschen geöffnet; sie erhielten die Fähigkeit, in die Himmel, in die Geisterwelt und in die Höllen zu sehen. Von diesem Tag an gab ich das Studium der weltlichen Wissenschaften auf, um mich ganz den übersinnlichen Dingen zu widmen, gemäß dem, was mir der Herr zu schreiben befahl." |
quellen.
Kant und Emanuel Swedenborg
Immanuel Kant
Emanuel Swedenborg
| Zitat: |
| Der Mensch ist ein Abbild Gottes und enthält eine Entsprechung dieser drei Elemente der Schöpfung. Der „innere Mensch“ bildet das Himmlische und Geistige, der „mittlere“ das Vernünftige und der „äußere“ das Sinnliche. Das Innere des Menschen lebt nach dem Tod und in Ewigkeit. Das eigentliche Leben eines Menschen ist seine Liebe, womit die Liebe zum Guten oder Bösen gemeint ist. Gott hat ihm den freien Willen verliehen, damit er sich als selbständiges Wesen fühle und aus eigener Entscheidung Gott liebe. |
http://www.philos-website.de/index_.....en/swedenborg_g.htm~main2
Immanuel Kant
| Zitat: |
| Mit seinem kritischen Denkansatz (Sapere aude – Habe Mut zu wissen) ist Kant der wohl wichtigste Denker der deutschen Aufklärung. Üblicherweise unterscheidet man bei seinem philosophischen Weg zwischen der vorkritischen und der kritischen Phase, weil seine Position sich spätestens mit Veröffentlichung der Kritik der reinen Vernunft erheblich verändert hat. Noch bis in die 60er Jahre kann man Kant dem Rationalismus in der Nachfolge von Leibniz und Wolff zurechnen. |
So verlaufen Schicksalswege und wenn es von Gott gewollt ist, dann ersehen wir, daß er auch hier eine so immense Vielfalt zugelassen hat, daß wir Menschen uns doch in gewisser Weise ergänzen - wie ein Puzzle und auf kein Teilchen kann man verzichten. Alles fügt sich zusammen.
Irgendwie.
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Hallo Dr.Creep,
besonders Doktor gefällt mir.... Mal eine ganz einfache Frage: Warum meinst Du eine Vollnarkose
wäre vergleichbar mit dem Tod? Du sagst hier Dinge, die niemand begründen kann. Eine Narkose ist von Menschen herbeigeführt und bedeutet das Ausschalten der bewussten Wahrnehmung für eine ganz bestimmte Zeit. Seelen leben ohne Zeit und Raum und sind ursprünglich... Woher willst Du wissen, dass eine Seele nicht für sich selbst weiterleben kann...
Ganz ehrlich, ohne ein großer Philosoph zu sein und ohne Deine Rechtschreibfehler ernst zu nehmen.... aber es ist ganz einfach gedacht von Dir...
Lieben Gruß
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