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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












girl hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Jeder der glaubt, das nach dem Tod noch was kommt, der läuft vor der Realität davon

Vor was läuft jemand davon der keinerlei Ambitionen hegt darüber nachzudenken?
Sicherlich sind mir derartige Gedanken auch schon einmal in die Hirnwinden gerutscht; ich persönlich kann aber für mich feststellen, das ein Nachdenken darüber für mich nicht Sinnvoll ist und auch reine Zeitverschwendung.. da ich einfach zu keinem plausibel, logischem Ergebnis kommen würde. Da halte ich mich doch lieber an mein irdisch, körperlich und geistiges Dasein und versuche das Beste daraus zu machen

lieben Gruss
Gaby


Liebe Gaby,

Dein Beitrag macht mich einfach neugierig, mal nachzufragen. Du hältst das Nachdenken über den Tod für Zeitverschwendung und bist (der Anzahl der Postings nach) in diesem Forum sehr aktiv, befasst Dich also wohl recht intensiv mit geistigen Themen. Was ist der Kern Deines Interesses, ich meine was suchst Du im Geistigen?


Liebe Grüße,

Herzlich
Dr.Creep hat folgendes geschrieben:
Hallo Zusammen !
Ich verstehe nicht das sich einige von Euch angegriffen fühlen, ich betone nochmals, das es nur meine persönliche Vorstellung ist.
Der liebe " Wu " schreibt:
P.S. Die Rechtschreibfehler habe ich nicht deshalb angesprochen, weil sie
so besonders bemerkenswert wären, sondern weil man an ihnen sieht,
dass der Text ohne weiteres Nachdenken einfach in einen neuen thread
kopiert wurde...


Sorry, ich lebe seit 6 Jahren in Deutschland, aber Du kannst ja mal einen Englischen Text schreiben und ich zeige Dir mal Deine Rechtschreibfehler.
Bitte Sachlich bleiben.

Meine Ausdrucksweise ist vielleicht anders von mir formuliert worden als ich es eigentlich meinte, danke für Euer Verständnis.

zu der "suchende" muss ich sagen, das ich nie Eure Fähigkeit darüber nachzudenken in Frage gestellt habe, sondern nur nochmal betont habe mal intensiver darüber nachzudenken als man es normalerweise tut wenn man unmengen von Texten am Stück ließt.

Ich halte mich für einen netten Menschen mit dem man über alles diskutieren kann, zudem kann ich auch sehr gut zuhören und denke auch über Argumente von anderen Leuten nach und lass mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.
Also Bitte nicht meinen Text zu scharf kritisieren, ich entschuldige mich bei all denjenigen die meinen Beitrag vielleicht persönlich genommen haben.
Vielen Dank.



Lieber Dr. Creep,

da hat man Dich zu Beginn Deiner Mitgliedschaft in diesem Forum ja gleich mal ordentlich abgewatscht (sagt man hier in Bayern so) . Mein Kompliment, dass Du das so souverän annimmst und Dich entschuldigst.

Was mich betrifft: ich empfinde seit langem eine ruhige Gewißheit, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass ich dort die Menschen, die vor mir gingen, wiedersehen werde. Auch das Wissen, dass andere Menschen, wie Du, das Gegenteil glauben, hat diese Gewißheit bisher nicht erschüttert. Dennoch habe ich Respekt vor den andersgearteten Meinungen anderer Menschen.

Als Kind, schon im Alter von etwa sechs Jahren, hatte ich übrigens große Angst vor dem Tod, so ähnlich, wie andere es hier im Forum beschreiben. In meiner Kindheit hat es dennoch viele schöne Momente gegeben, an die ich mich auch heute noch gern erinnere.

Ich erinnere mich auch an eine Phase der Bewußtlosigkeit bei einer Operation. Ich hatte das Gefühl in ein Meer aus bunten, auf mich zuströmenden Mustern zu versinken, nahm mich selbst aber trotz der Bewußtlosigkeit wahr, ähnlich, wie man sich seiner selbst auch im Traum bewußt ist.

Die ruhige Gewißheit, von der ich oben schrieb, hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Ich denke, dass der wichtigste Einflußfaktor darauf das Lesen in den Bahá´í-Schriften war. Je sicherer ich wurde, dass das, was Bahá´u´lláh und auch die früheren Offenbarer uns Menschen gelehrt haben, die Wahrheit ist, desto selbstverständlicherer war es für mich auch, Seine Gedanken über das Leben nach dem Tod anzunehmen.

Wie ist es für Dich, wenn Du dies hier liest?


Liebe Grüße,

Herzlich
Liebe o. lieber Herzlich !

Zitat:
da hat man Dich zu Beginn Deiner Mitgliedschaft in diesem Forum ja gleich mal ordentlich abgewatscht (sagt man hier in Bayern so)


Ja ich habe mir viele Freunde hier gemacht
Ich finde es SUPER, das es so Menschen wie Dich gibt, die auch andere Meinungen und Anscihten akzeptieren.
Ich muss auch zugeben, das ich mich der "Julia" gegenüber total falsch verhalten habe und das tut mir wirklich leid. Ich wollte sie nicht wieder zum Anfang Ihrer Probleme stoßen

Eigentlich wollte ich Ihr klar machen, das egal was auch im Leben passiert, das man es nicht ändern kann. Der Tod ist kein Einzelschicksaal sondern es wird jeden treffen. Der Tod gehört zum Leben und wer das lernt zu akzeptieren der verliert vielleicht auch die Angst davor. Wir haben leider keine andere Wahl, ich würde auch gerne für immer Leben !
Oder besser gesagt nur ein bischen länger, da ich glaube das wenn man ewig leben würde, irgendwann durchdrehen würde !!!


Zitat:
Was mich betrifft: ich empfinde seit langem eine ruhige Gewißheit, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass ich dort die Menschen, die vor mir gingen, wiedersehen werde.

Darf ich dich fragen, ob es auch Momente in deinem Leben gibt, wo du diese Gewißheit anzweifelst ?
Ich möchte auch sogern glauben, das es nach dem Tod weiter geht und das es einen Gott gibt. Dann kommen so Momente im Leben, wie der 11. September wo zahlreiche unschuldige Menschen Ihr Leben verlieren, oder die Flutwelle !!! Wenn es einen Gott gibt, wieso läßt er unschuldige Menschen sterben ? Wieso gibt es Krankheiten die einen Menschen nie richtig leben lassen ?
Wieso hält Gott nicht die Hand über Ihnen ?
Ja es fällt mir schwer zu glauben !

Zitat:
Als Kind, schon im Alter von etwa sechs Jahren, hatte ich übrigens große Angst vor dem Tod,


Ich muss gestehen das ich in diesem Alter nie über den Tod nachgedacht habe. Wie kam es denn bei dir dazu ?
Sorry, wenns zu persönlich ist verstehe ich es !

Zitat:
Ich erinnere mich auch an eine Phase der Bewußtlosigkeit bei einer Operation. Ich hatte das Gefühl in ein Meer aus bunten, auf mich zuströmenden Mustern zu versinken, nahm mich selbst aber trotz der Bewußtlosigkeit wahr, ähnlich, wie man sich seiner selbst auch im Traum bewußt ist.


Das ist krass für mich, ich habe zahlreiche OP´s hinter mir und bei mir war alles nur schwarz ! Es war so, als wenn ich einschlafen würde und sofort wieder aufwachen würde. Als hätte mir jemand die Zeit gestohlen !

Ja vielen Dank für deinen Beitrag und ich hoffe das wir noch ein bischen weiter über diese Materie diskutieren.

Liebe Grüsse
Dr.Creep
Hallo Creep


Jeder der glaubt, das nach dem Tod noch was kommt, der läuft vor der Realität davon !

Was ist Realitaet?Von welcher Realitaet redest du?Also um mal meiner Realitaet ein Bild zu geben, es gibt soviele Realitaeten wie es Menschen gibt.Welche davon ist nun "die" Realitaet? Gibt es sie wirklich? Gibt es einen Beweis dafuer?

Bevor Ihr meinen Text weiter lest, versucht doch mal nur für diese Zeit ehrlich und realistisch zu Euch selbst zu sein, und denkt über jeden Satz mal nach.

Ok

Das es unser Sonnensystem gibt, das wir eine Erde, eine Sonne und einen Mond haben ist purer Zufall. Das es Leben gibt ist purer Zufall !

Woher willst du das wissen?Hast du diesen Zufall gesehen? oder ist dieser Zufall einfach nur angenommene Lehrmeinung die du aus den wissenschaftlichen und Schulischen Buechern bekommen hast? Also reine Theorie.Die kann man glauben oder auch nicht.

Wir wissen das es den Tod gibt, weiss es eine Katze oder ein anderes Tier auch ?

Ja , ich habe Katzen und deshalb konnte ich auch beobachten , dass sie im Vorraus wissen , wenn einer ihrer Artgenossen geht.

Der Gedanke aber, das wir wissen das wir irgenwann sterben, frisst uns auf.

Dieser Gedanke frisst uns nur auf solange wir keinen anderen Gedanken an seine Stelle setzen .

Habt Ihr als Kinder nicht auch mehr Spass am Leben gehabt, wo ihr die Bedeutung des Sterbens nicht kanntet ?
Mit 100% Sicherheit, behaupte ich, das keiner von Euch im Kindesalter über den Tod nachgedacht hat ! Deswegen ist die Kindheit auch das schönste am ganzen Leben, jeder denkt mit einem weinendem Auge gerne an seiner Kindheit zurück.

Schoen dass es fuer dich so abgelaufen ist.Mein Urgrossvater starb als ich 6 war und wir wohnten genau neben dem Friedhof.

Der Tod ist genauso wie es vor der Geburt war, Du empfindest nichts, Du siehst nichts,Dich gibt es nicht.
Jeder der schonmal im Leben eine Vollnarkose bekommen hat, weiss das man auch während der Narkose nichts fühlt oder träumt, es ist nichts. So ist auch der Tod.

Mein Onkel sieht das ganz anders . Er war klinisch tot und er sagt das ist wie wenn man seine Kleider auszieht ,du siehst deinen Koerper da liegen und dennoch hast du einen anderen feinstofflicheren Koerper , du hoerst alles du siehst alles du bewegst dich voller Leichtigkeit , denn nichts schweres haftet dir mehr an und wenn man in den Koerper zurueckgeholt wird , dann zieht man den Massgeschneiderten Anzug wieder an und er passt Millimeter genau.Beim Sterben gehst du aus dem Leben in das Leben. Und dieses Leben ist weit aus realer als das welches wir im Augenblick leben.Die Umgebung aendert sich. das ist alles.

haben, der Tod kommt von einer Sekunde auf die andere und Ihr merkt nichts davon.

Auch hier muss ich wiedersprechen,meine Mutter wusste es vorher und bis jetzt hat sich fast jeder den ich kenne im Traum von mir verabschiedet bevor er ging.Auch wenn das was du sagst, auf einige Menschen auch zutrifft.

Mein Hausartz sagt, das der Schlaf der kleine Bruder vom Tod ist.

So kann man es sehen . Man kann aber auch sagen man schaltet sich vom Netz aus , man hoert auf zu surfen und macht was anderes.

Habt keine Angst vor dem Tod, denn man kann nichts daran ändern, man kann Ihn nicht umgehen oder überspringen, er kommt eines Tages zu jedem von uns, weil er zum Leben gehört.[/quote]

Ich hab keine Angst davor , eher beschaeft mich die Frage , wie ich es vermeiden kann die letzten Stunden in einem Krankenhaus zu verbringen.

Lieben Gruss
Ellen
Hallo Dr.Creep,
Zitat:
Der Tod gehört zum Leben und wer das lernt zu akzeptieren der verliert vielleicht auch die Angst davor. Wir haben leider keine andere Wahl, ich würde auch gerne für immer Leben!
Oder besser gesagt nur ein bischen länger, da ich glaube das wenn man ewig leben würde, irgendwann durchdrehen würde !!!

Das ist ein Punkt, den man m.E. nicht genug unterstreichen kann - die Vorstellung, sein jetziges Leben in vielleicht etwas abgewandelter Form ewig weiterführen zu können, scheint mir recht wenig durchdacht, entspricht aber wohl einem Wunschbild aus den Zeiten der jeweiligen Religionsgründer...
Die rationale Erkenntnis, das der Tod zum Leben gehört, ist für unseren Kopf leicht zu verstehen, irrationale Ängste werden davon aber kaum betroffen.

Zitat:
Ich möchte auch sogern glauben, das es nach dem Tod weiter geht und das es einen Gott gibt. Dann kommen so Momente im Leben, wie der 11. September wo zahlreiche unschuldige Menschen Ihr Leben verlieren, oder die Flutwelle !!! Wenn es einen Gott gibt, wieso läßt er unschuldige Menschen sterben ? Wieso gibt es Krankheiten die einen Menschen nie richtig leben lassen ?
Wieso hält Gott nicht die Hand über Ihnen ?
Ja es fällt mir schwer zu glauben !

Ich denke das kommt daher, dass wir immer dazu neigen, in Gott ein unendlich großes, unendlich wissendes und unendlich mächtiges menschenähnliches Wesen zu sehen - weil unsere Vorstellungskraft nun mal nicht weiter reicht. Gerade die als so irrational abgetane Mystik hat sich von solchen Phantasiegebilden nicht beirren lassen...

Zitat:
Das es unser Sonnensystem gibt, das wir eine Erde, eine Sonne und einen Mond haben ist purer Zufall. Das es Leben gibt ist purer Zufall !

Nebulös hat mit genau der gleichen Sicherheit genau das Gegenteil behauptet - dass absolut nichts im Universum zufällig wäre. Beides sind Vermutungen, keine Tatsachen...

Ellen hat folgendes geschrieben:
Was ist Realitaet? Von welcher Realitaet redest du? Also um mal meiner Realitaet ein Bild zu geben, es gibt soviele Realitaeten wie es Menschen gibt. Welche davon ist nun "die" Realitaet? Gibt es sie wirklich? Gibt es einen Beweis dafuer?

Es gibt weder einen Beweis dafür noch einen dagegen. Die Annahme einer von uns unabhängigen äußeren Realität ist aber Grundlage des Lebens und hat sich bisher ganz gut bewährt. Wenn eine Katze von vorgestellten Mäusen satt würde, dann hätten sich ihre Vorfahren schon vor Jahrhunderttausenden auf diese einfachere Ernährungsweise umgestellt...

Zitat:
Ich hab keine Angst davor , eher beschaeft mich die Frage , wie ich es vermeiden kann die letzten Stunden in einem Krankenhaus zu verbringen.

Ersteres kann ich unterschreiben; der Ort ist mir aber ziemlich gleichgültig - was ich mir nicht wünschen würde ist ein Tod, der entweder so schnell geht, oder bei dem ich von Hightech und Medikamenten so 'zugedröhnt' bin, dass ich nichts mehr davon mitkriege - ich bin nämlich sehr neugierig darauf...
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