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Es gibt kein Leben nach dem Tod....












Hallo positiv,
danke für deine kritische Betrachtung

Zitat:
Zitat:
@jivatma
Die Vorstellung das Leben (Bewusstsein) aus Materie entsteht, ist der Glaube der Materialisten. Einen Glauben den sie nicht beweisen können.


Ws verstehst Du denn an dieser Stelle unter "Glauben"?


Glaube ist Annahme, Vermutung - keinen Beweis haben.

Zitat:
Und was ist für Dich eine "spirituelle Seele? Ich frage deshalb nach, weil Du dich auf Krishna beziehtst und hier Quellen von Mißverständnissen auf Grund unterschiedlicher Definitionen lauern...


Da muss ich dir recht geben, unter "Seele" wird nicht immer das gleiche verstanden. Die alten Sanskritschriften Indiens erklären, das wir Seele (atma/jivatma) sind und nicht "haben" wie im christlichen Verständnis. Das was im Christentum unter "Seele" verstanden wird, wird in der Bhagavad-Gita als "mana" (Geist) verstanden. Mana ist der feinstofflich materielle "Körper" der den atma umgibt. Dieser feinstoffliche mana ist vergänglich und wechselhaft.
Im bedingten Zustand hat der atma vergessen wer er wirklich ist (gleich einem Verunfallten der an Gedächtnisschwund leidet), er identifiziert sich mit dem materiellen Körper den er gerade bewohnt. Er denkt "ich bin Mann", "ich bin Frau", "ich bin weiß", "ich bin schwarz", "ich bin Deutscher", "ich bin Christ", "ich bin Moslem", "ich bin Hindu" etc. Aufgrund dieser falschen Identifikationen geht der atma unzähligen, illusorischen (zeitweiligen) Tätigkeiten (Tätigkeiten die nur dem körperlichen Wohle dienen) nach - und leidet.
Diese bedeckende Illusion wird vom mana (Geist) bewirkt.
Materieller Körper bedeutet Sinne/Sinneswahrnehmung und somit Sinnesgenuss.

hier zwei Verse aus der BG die über diesen Zusammenhang Auskunft geben:

Zitat:
"Beim Betrachten der Sinnesobjekte entwickelt der Mensch Anhaftung an sie; aus solcher Anhaftung entwickelt sich Lust, und aus Lust geht Zorn hervor." (BG 2.62)
"Aus Zorn entsteht völlige Täuschung, und der Täuschung folgt die Verwirrung der Erinnerung. Wenn die Erinnerung verwirrt ist, geht die Intelligenz verloren, und wenn die Intelligenz verloren ist, fällt man wieder in den materiellen Sumpf zurück." (BG 2.63)


Die bedingte Seele befindet sich im "materiellen Sumpf" und hat vergessen wer sie wirklich ist. Im jetzigen Zeitalter dem Kali-yuga (das vor ca. 5000 Jahren begann), befinden sich mehr oder weniger alle Menschen auf Erden in diesem Zustand. Darum befindet sich die "Zivilisation" in diesem bedauernswerten Zustand.

Hier noch einige Verse aus der BG zum Wesen der Seele:

Zitat:
"Diejenigen, die die Wahrheit sehen, haben erkannt, dass das Inexistente (der materielle Körper) ohne Dauer und das Ewige (der atma) ohne Wechsel ist. Zu diesem Schluss sind sie gekommen, nachdem sie das Wesen von beidem studiert hatten. (BG 2.16)
"Wisse, das, was den gesamten Körper durchdringt, ist unzerstörbar. Niemand ist imstande, die unvergängliche Seele zu zerstören." (BG 2.17)
"Dem materiellen Körper des unzerstörbaren, unmessbaren und ewigen Lebewesens ist es mit Sicherheit bestimmt zu sterben. Deshalb kämpfe, o Nachkomme Bharatas (Arjuna). (BG 2.18
Weder derjenige, der denkt, das Lebewesen töte, noch derjenige, der denkt, es werde getötet, besitzt Wissen, denn das Selbst tötet nicht und wird auch nicht getötet. (BG 2.19)
"Für die Seele gibt es zu keiner Zeit Geburt oder Tod. Sie ist nicht entstanden, sie entsteht nicht, und sie wird nie entstehen. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend und urerst. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper getötet wird. (BG 2.20)


Die Katha Upanishad 2.2.13 erklärt das das höchste bewusste Wesen - Gott in Person (param-atma = die höchste Seele) - nityo nityanam cetanas cetanam (der höchste Ewige und höchste Bewusste) ist, und das die Lebewesen (atma/jivatma) nityo-catanas - ewig bewusst sind.

Der atma kann niemals paramatma (Gott) werden. Eins sein mit Gott bedeutet laut Aussage der BG "eins sein mit den Wünschen Gottes".

Zitat:
Zitat:
@jivatma
Wir wechseln also bereits in diesem Leben unseren Körper, vom Baby bis zum greisen Körper.

der Körper ist schon alleine auf Grund seines Alterungsprozesses in einem ständigen Wandel, er verändert sich laufend, aber ich wüßte nciht, wo wir unsere Körper wechslen würden? An der Stelle bleibe ich nun bewußt stehen, um keinem neu aufkommenden Mißverständnis aufzusitzen. Mir kommen Deine Auslegungen reichlich widersprüchlich vor...

Aus der Sicht der BG ist der Alterungsprozess bereits ein "Körperwechsel", vergleichbar mit einem Auto an dem im Verlauf seiner Existenz ständig alte unbrauchbare Teile ausgebaut und neue eingebaut werden (Austauschmotor, Austauschgetriebe, Austauschkotflügel etc.). Da kann niemand mehr vom "Originalzustand" sprechen den es einmal ursprünglich hatte - und doch sagen wir "ich bin immer ich".

Gruß
@Jivatma

Deine Ausführunge- sicherlich sehr interessant. Werde allerdings da nicht weiter in die Tiefe einsteigen, da einfach zuviel!

Aber zu Deiner Schlußbemerkung:
Zitat:
s der Sicht der BG ist der Alterungsprozess bereits ein "Körperwechsel", vergleichbar mit einem Auto an dem im Verlauf seiner Existenz ständig alte unbrauchbare Teile ausgebaut und neue eingebaut werden (Austauschmotor, Austauschgetriebe, Austauschkotflügel etc.). Da kann niemand mehr vom "Originalzustand" sprechen den es einmal ursprünglich hatte - und doch sagen wir "ich bin immer ich".

Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Wenn ich einen Organaustausch vornehme, hat sich zwar in meinem Körper etwas geändert, aber er ist nicht gewechselt worden. Du hast das Beispiel mit dem Auto gebracht. Auch ein Austauschmotor ist nur ein Wechsel eines Teiles, nicht des Gesamten. Das Auto bleibt in sich eine Einheit, wenn auch "aufgemotzt". Wenn ich aus einem VW einen Fiat mache, ok, dann hat sicherlich ein kompletter Wechsel stattgefunden, insofern mein Hinweis, auf Definitionsauslegung.

Da wir aber hier nicht im indischen Sprachgebiet leben, halte ich mich eher an unsere (west)europäischen Sprachdefinitionen, die für uns eher eine Verbindlichkeit darstellen, als fernöstliche Ansichten!

Gruß
Hallo positiv,

Zitat:
Da wir aber hier nicht im indischen Sprachgebiet leben, halte ich mich eher an unsere (west)europäischen Sprachdefinitionen, die für uns eher eine Verbindlichkeit darstellen, als fernöstliche Ansichten!


"Fernöstliche Ansichten" , sind das nicht.
Das Wissen der Bhagavad-Gita ist universell.

Am Anfang des 4. Kapitels der BG erklärt Krishna seinem Freund und Schüler Arjuna:
Zitat:
"Ich unterwies den Sonnengott, Vivasvan, in dieser unvergänglichen Wissenschaft des yoga; Vivasvan unterwies Manu, den Vater der Menschheit, darin, und Manu seinerseits lehrte es Iksvaku." (BG 4.1)


Den meisten Menschen ist es zwar nicht bewusst aber die meisten "westlichen" Sprachen und somit auch deren Kulturen haben ihren Ursprung im Sanskrit. Wir sind dessen nicht bewusst weil sich unsere Sprache und Kultur seit tausenden von Jahren stetig verändern.

Um dir nur einen kleinen Einblick zu geben ...
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=3cQ4hIG9w7c
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=WJ4gWh5jVgo
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=F9A_q8kxE8g

Alle Philosophien des "Westens" haben ihren Ursprung in der vedischen Kultur (von den Theistischen bis zu den Atheistischen)

Das Wissen der Veden ist während der letzten 4000 bis 5000 Jahre über die verschiedensten Handelswege in allen Kontinenten der Erde verbreitet worden.
http://www.youtube.com/watch?v=FMlisMg4VPo&NR=1

Gruss
Abgesehen, das mein Player da nicht mitmacht, und dass da einiges zu uns herüber gekommen ist, wie Du beschreibst, dennochgebe ich mich mit den Begriffen nicht so intensiv ab, weil es mir einfach zuviel ist. Da habe ich genug Schwierigkeitn und muß viel zu viel nachfragen, wenn ich mich auf dem buddhistischen Weg weiterbilden will.

Ich lann mich mit diesen Begriffen nciht so recht anfreunden. Es hat lange genug gedauert, bis ich mir behalten konnte, was samsara (richtig geschrieben?) und dharma beinhalten.... Also, da muß ich dann passen

Gruß
Hallo ihr lieben ...mit "hier" meinte ich was dr.Creed da in den raum gestellt hat, das Kinder keine ahnung vom Tod haben und ich die Aussage einfach Schwachsinnig fand, das sollte das hier bedeuten.
Niemand sagte mir damals das man dann allein ist viele erzählungen meiner Mutter, die mir den Tot von meinem Opa sagte den ich sehr mochte,konnte sie nicht in worte fassen oder wollte mich mit dem Thema einfach nicht weiter konfrotieren, also legt sich ein kind doch irgendwas zurecht in seiner Phantasie, jedenfalls war es bei mir so.
Das Thema Leben nach dem Tob ist ein endlos Thema , man hofft man krallt sich an die vorstellungen das man seine Lieben wieder sieht, ja ich glaube daran, ich glaube aber auch das man Prüfungen in seinem Leben bestehen muss, um dort auch hinzugelangen , viele behaupten unser Leben , wie ist verläuft soll schon verbestimmt sein , und vieles kommt mir so bekannt vor, als wenn ich das schon mal erlebt habe, wie kann es denn sein das ich , als ich im Urlaub war mit meinen Eltern einen Weg genau kannte wir aber nie zuvor da waren.
Meine Freundin träumte das sie einen Jungen bekommt der Dennis heißt von einem Mann der David heißt, es trat 4 jahre später ein, wie ist sowas möglich...
Doch was mich mehr interessiert, wieso will ich in diesen Ort wo ich den Weg kannte was hat das zubedeuten?
War ich schon mal da?Ausser den Urlaub mit meinen Eltern?
Es gibt zig hunderte berichte wo Menschen davon reden ein Deja vue zu haben obwohl sie nie da waren, es folgen Hypnosesitzungen um ins bewusstsein einzudringen, um eventuell antworten zu finden .
Viele Leute glauben daran das das Bewusstsein so wie die Seele niemals stirbt...eben so wenig wie die liebe die sie prägt, das man sie mitnimmt dahin wo man hingeht....
...
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