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@Gebriele
Ehrlich gesagt, ich vermisse eine gewisse Toleranz bei Dir! Warum? Es mag jetzt übertrieben sein, aber ich schreibe es jetzt trotzdem so: Für dich mag es keinen Weg an diesem Gott (über Jesus) "vorbei" zu geben. Du stellst es so hin, als sei das der ausschließliche Weg. Hast Du mal bedacht, dass es hier etliche Leute gibt, auch mich, die diesen Gott, wenn übehaupt, ganz anders sehen.
Mir bspw hat auch bei dem wenigen Wissen der Buddhismus dieser mehr Erjkenntnis innerhalb der praktischen Umsetzung gebracht als der von Dir vergöttlichte Jesus!
Vielleicht könntest Du da mal ein wenig relativieren? Würde den Dialog sehr fördern!
Liebe Grüße!
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lieber positiv, ich gebe niemandem vor, was er zu glauben hat - kommt vielleicht ein bißchen unglücklich über Buchstaben rüber - ich sehe hier nur, daß viele Menschen über Gott schreiben - was ja wohl auch unter den Begriff "Freiheit" gehört, aber finden muß es jeder Mensch selbst - bin da selbst noch am Suchen und versuche, zu vergleichen.
Damit lege ich mich nicht fest - ich versuche, in diesem ganzen Wust von Meinungen und Ansichten die meinige zu finden - als Mensch bin ich genau die Suchende, die andere auch sind - und wer hat schon der Weisheit letzter Schluß.
Aber schon aufgrund der Sprüche, der Ansichten, der Theorien - hier ist es wahrscheinlich notwendig, sich das alles zu Gemüte führen und letztlich dann zu sich selbst zu finden - zu dem, was man glauben und annehmen kann, ohne das erst zu prüfen oder zu durchsuchen - sondern einfach sagen zu können: das und das habe ich persönlich erlebt, das und das ist mir passiert - jetzt frage ich mich, was soll es mir sagen.
Worte können manchmal mißverständlich rüberkommen, weil jeder Mensch eine andere Gedankenwelt und viele andere Lebenserfahrungen gemacht hat - der eine ist vom Atheisten um Gläubigen geworden - der anderen wieder umgekehrt - ich suche hier in der Vielfalt - zu der ich beitrage, nach dem Weg für mich.
Muß ich alles prüfen und abwägen - wie kann ich mir diese Kraft, die alles zusammen hält, vorstellen - also wie gesagt - Fragen über Fragen - das heißt aber nicht, ich gebe etwas vor - und dann die Frage: gibt es überhaupt die alleinige Wahrheit für etwas - wer nicht glauben mag, der glaubt nicht und wer es mag - darin einen Haltepunkt für sich sieht - dann ist es auch ok.
Die Welt verändert sich - ich stelle mir Fragen - andere auch - wir können uns darüber austauschen - mehr nicht.
Denn ich bin letztlich überzeugt, daß alles mit Sinn bedacht ist - nur können wir uns das aus unserer menschlichen, von inneren Stimmungen, eigenen Erfahrungen, Enttäuschungen im Leben, unseren persönlichen Visionen von einer besseren Welt - nicht vorstellen, daß es eine Kraft geben soll, die uns lenkt. Das ist etwas Ungeheures. Ich glaube aber auch nicht, daß alles ohne Sinn ist, denn das macht wiederum keinen Sinn, wenn man sich die Welt und ihr Geschehen anschaut.
Also bin auch ich hin und her gerissen.
Da arbeiten der Romantiker in mir, der sich alles schön vorstellen möchte und der Pragmatiker, der das Böse in vielem Wirken ebenfalls bemerkt - sollte alles ohne Sinn sein - wozu werden wir dann geboren.
Vielleicht gibt es viele Menschen, die sich das auch fragen - die auch suchen - mehr als sich gegenseitig zu fragen und auf Fragen zu antworten, können wir in einem Forum nicht tun.
Das Leben selbst fordert uns noch und nöcher. Und immer mehr. So beginnt oft eine Sinnsuche.
mache ich wirklich den Eindruck, als wollte ich überzeugen ? Das war nicht meine Absicht - tut mir leid.
liebe Grüße
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Liebe Gabriele,
ich ziehe meine Anschuldigungen komplett zurück! Entschuldige bitte! Aber jetzt glaube ich kapiert zu haben, wie Du es verstehst...
Nun ja, Verständnissuche ist nicht immer einfach.....
Aber ich glaube auch, der "Kick" wird den Dialog fördern, da bin ich mir sicher!
Ganz liebe Grüße!
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lieber positiv, es ist gut, wenn man auch Kritik erfährt - damit kann man sich selbst prüfen, inwieweit man mit anderen Meinungen umgehen kann. Mir schrieb einmal ein Internet-Bekannter, daß derjenige, der in ein Forum geht, seine weiche Seite nach hinten kehren muß - es kommt oft ein harter Wind - aber nur dadurch lernt man - mit sich selbst und anderen umzugehen. Stell Dir mal die Politiker oder Künstler vor oder Journalisten - die sind ständig von Meinungen umgeben sind - von anderslautenden und gleichgestimmten - ständig der Kritik ausgesetzt - deshalb gehen sie ihren Weg auch - da muß man sich schon eine Schallmauer vorsetzen, wenn man die ganzen Schallwellen aushalten will - - nein, man lernt dazu - so ist das eben - wenn man dann die Einsicht hat und den Willen, dazuzulernen, dann kann es einen positiven Aspekt bilden - Lernpegel erhöhen
Gruß
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@Gabriele
Danke für Dein Verständnis!
Gruß!
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