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darf man das?












Zitat:
Wenn du, aus welchen und wohl nur dir bekannten Gründen auch immer, nicht in der Lage bist, meine Beiträge in ihrer Sinnhaftigkeit zu lesen oder gar zu begreifen, dann frage doch einfach nach.


Ich verstehe deine Posts soweit schon. Daher frage ich mich ja gerade was du erreichen willst. Jemand sagt hier irgendetwas und du springst, völlig aus dem Zusammenhang, wie ein Berserker aus der Bresche und erzählst wie es doch viel besser sei und wie doof doch die Gesellschaft, etc. etc. sei.

Wozu soll das dienlich sein. Du hattest scheinbar nicht verstanden, was Nasruddin mit rechtgeleitet meint.

Zitat:
Da kann ich nur sagen, Unhöflichkeit pur! Du provozierst Reaktionen der Art, wie sie von Tobias kamen, und dann fragst Du nach, warum? Welch eine Kultur, - gratuliere!


So geht empfinde ich es auch und habe mich dann leider hinreißen lassen...


Ich denke ich halte mich dann ab jetzt einfach aus Mebus-Kommentaren raus... Ehe es noch mehr Streit gibt...
Zitat:
doof doch die Gesellschaft


Hab ich so niemals scriebentiert, aber der Gedanke ist so abwegig nicht, wirklich nicht.
Gratuliere zu dieser Erkenntnis!

Grüße

Mebus
@Mebus

Zitat:
Nasruddin, was hälst du eigentlich vom Pantheismus?


Wenn dieser Auszug aus dem Wiki das ist, was Du denkst:

Zitat:
Pantheismus (gr. πάν pán „alles“ und θεός theós „Gott“) bedeutet, die Gottheit bzw. „das Göttliche“ in allen Erscheinungen der Welt zu sehen (Allgottglaube). Somit vertritt der Pantheismus die Ansicht, dass das Universum gleichbedeutend mit Gott sei.


Ist es sehr nahe an meinen Überzeugungen.
Ich gehe aber weiter als dieses eine Universum und nenne es vereinfacht All und Alles. ( Es könnte doch mehr Universen als nur unseres geben )

Zitat:
Ist dieser mit deiner religiösen Weltsicht vereinbar,


Diese Sicht ist mit meiner religiösen Weltsicht sogar sehr vereinbar.

Zitat:

ist Pantheismus überhaupt noch religiös,


Pantheismus ist religiös.

Für meine Person können wir den Begriff Pantheismus mit einem Ur-Begriff Islam ersetzen. Es ist dasselbe. Die entsprechenden Koransuren habe ich bei Bedarf auch auf Lager:

Zitat:


Sure 2,115:

Gott gehört der Osten und der Westen. Wohin ihr euch wenden möget, da habt ihr Gottes Antlitz vor euch. Er umfasst (alles) und weiss bescheid.

[Verlag W.Kohlhammer]


Es ist wohl sehr Eindeutig.

Zitat:

in dem Sinne, oder darf man diesen als ein - Darüberstehen - bezeichnen, ohne als religiös arrogant zu gelten?


Es ist nicht ein darüberstehen, da All und Alles nicht über sich selbst stehen kann.

Wenn es als ein darüberstehen gesehen oder gedacht wird, finde ich dass dann diese Haltung arrogant ist, und mit dem Pantheismus nicht vereinbar ist.

Dieser Link verdeutlicht die Sicht der Pantheisten.

http://www.pantheismus.de/

Grenzt diese aber zugleich von den Religionen. Ab.
Beschreibt diese aber als einen philosophischen Glauben.

Wenn nur der Glaube Massgebend ist, dann ist der Islam gleichzusetzen mit Pantheismus.

Einzig die Regeln in dem Glauben des Islam grenzen die Pantheisten gegenüber den anderen Gläubigen ( mit Regeln ) ab.

Gruss
Nasruddin
@Mebus ( Anmerkung und Zugabe)

Das ist der Schluss-Satz aus dem link, den ich Dir Vorher gegeben habe.

Zitat:
Der Pantheismus sagt, dass „Gott“ alles und überall ist
,aber nicht als Person oder als wirklich vorstellbare Sache. Somit gibt es viele Strebungen innerhalb des Pantheismus.


Und ich gebe meinen Dazu:

( All und Alles ) Allah ist der alleinige einzige und ewige Gott.
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt.
Und kein Wesen ist ihm gleich.

Wie klein und ähnlich die Weltensichten doch sind.

Gruss
Nasruddin
Danke, Nasruddin,

du schreibst:

Zitat:
Grenzt diese aber zugleich von den Religionen. Ab.
Beschreibt diese aber als einen philosophischen Glauben.


Pantheismus schließt doch auch und unbedingt einen gewissen philosophischen Glauben mit ein. Sei es die Vedanta Philosophie (im weitesten Sinne), seien es die vielfältigen philosphischen Systeme des Mahayana (hier denke ich besonders an den Zen Buddhismus, der ja dann wieder jede Philsiophie als "Nichtexistent" ...), seien es die philosophischen Systeme die sich aus dem Taoismus heraus entwickelten, jetzt einmal als Beispiel.

Reilgionsphilosphie im allgemeinen schließt doch die Philosphie in besonderen (und wenn es dann nur die Vorsokratiker sind) doch nicht unbedingt aus. Gehört diese dann doch wenn man es so sagen darf, zu den pantheistischen "Pflichfächern", mitunter und je nach "Anlage".

Aber weiter:

Du schreibst:

Zitat:
Wenn nur der Glaube Massgebend ist, dann ist der Islam gleichzusetzen mit Pantheismus.


Ist dann der Islam eine pantheistische Religion? Ähnlich wie Zen, obwohl Zen doch eigentlich schon mehr einem "göttlichen Atheismus" zugeneigt ist.
Und wenn der Glaube als maßgebende Instanz, also als Richtschnur für den Pantheismus gilt, ist wirklicher Glaube in seiner tiefsten Form, der Mystik (in deinem Fall dann vielleicht der Sufismus) dann nicht immer pantheistisch, ja, muss es eigentlich immer zwingend sein.
Weil, nach meinen Erfahrungen hatten die Mystiker der verschiedensten Weltreligionen eigentlich niemals irgendwelche Probleme, miteinander/zueinander, weil sich in der Mystik das Uranliegen jeglicher Religionsformen doch eigentlich nicht mehr unterscheidet.

Grüße

Mebus
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