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www.tattva-viveka.de
Die Themen in Tattva Viveka 36
Dr. Helmut Zander – Seelenwanderung. Ein weltweites Phänomen
Der Gedanke der Reinkarnation scheint gerade in Europa außer in esoterischen Randgruppen wenig Zuspruch zu finden. Die Forschung zeigt jedoch, dass er weltweit verbreitet ist. Was reinkarniert: die Seele, das Ich oder das Selbst? Ist Reinkarnation Strafe oder Fortschritt? Wie verhält sich das Kalkül von Aktion und Reaktion zur Gnade, die den Automatismus der gerechten Strafe durchbrechen kann? Der Autor leistet eine wissenschaftliche Aufarbeitung, die der Idee der Reinkarnation eine ungewohnte Tiefe gibt.
Stefanie Blau – Die Findhorn-Gemeinschaft. Ein Besuch durch die Hintertür
Die legendäre Findhorn-Gemeinschaft, gegründet 1962 in Schottland, geriet einst durch überdimensionales Gemüse als Folge von Dorothy Mac Lean`s Kommunikation mit den »Pflanzengeistern« in die Schlagzeilen. Immer mehr Menschen siedelten sich um den Findhorn Caravan an, angezogen von der klaren Verbindung Eileens und Dorothys zu den inneren Stimmen und den berühmten Gärten von Findhorn. Außerdem ist es ein Ort, an dem Spiritualität gelebt wird ohne sich einer bestimmten Richtung von Religiösität zu verpflichten.
Ronald Engert: Vrindavan ki jay
Vrindavan (Indien) ist ein unglaublich spiritueller Ort mit sehr alter Tradition. Gleichzeitig gibt es dort Armut und Elend. Hilfsprojekte verteilen jeden Tag Essen an die Armen ("Food for Love"). Der Chefredakteur war vor Ort: »Das ist so herzergreifend zu sehen, wie die Kinder und alten Menschen sich freuen und begierig das warme Essen verschlingen. Die Armut in Indien auf dem Land ist noch sehr groß. Es gibt sehr viele Menschen, die in einem Verschlag aus Plastikplanen leben müssen und nicht das Geringste zum Leben haben.«
Rupa Ragunath – »Ich bin nur der Postbote.« Kinderhilfswerk in Indien
Rupa Ragunath (Dr. Pietro Paolinelli) bekam 1999 die astrologische Voraussage, dass er Schulen eröffnen würde. Damals lachte er nur, doch wenige Jahre später wurde es Wirklichkeit. Mittlerweile führt er zwei Schulen und hat eine weitere in Vorbereitung. Die Schulen werden von westlichen Spendengeldern finanziert und geben mittlerweile 850 ärmsten mittellosen Kindern täglich Nahrung und Ausbildung. Sie gehören zum weltweiten »Food for Life«-Hilfswerk und befindet sich in Vrindavan, dem spirituellen Zentrum der Krishna-Tradition.
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Brant Secunda – Das Lachen der Schamanen (Huichol)
Brant Secunda lernte 12 Jahre Schamanismus bei den Huichol, einem kleinen isoliert lebenden Indianerstamm in der Sierra Madre in Mexiko. Die Huichol nennen sich selbst Virarica, die heilenden Menschen. Geschützt vom wilden Land um sie herum und ihrem Glauben an die Ahnen und Götter ihrer Kosmologie ist ihre Ursprünglichkeit außerordentlich gut erhalten geblieben. Was unterscheidet die Huichol von anderen Indianerstämmen? Welche Götter, welche Lebensweise haben sie?
Frank Lotz – Für den Himmel auf Erden. Maharishi Mahesh Yogi
Frank Lotz ist seit über dreißig Jahren Schüler von Maharishi Mahesh Yogi. Was hat er in dieser Zeit erfahren? Wie interpretierte Maharishi die heiligen Schriften Indiens, was riet er seinen Schülern? Dieses Interview, das noch zu Lebzeiten Maharishis geführt wurde, gibt einen Einblick in die Philosophie und Praxis eines bekannten »Meisters« des Veda. Größtes Ziel von Maharishis Bewegung ist die Einführung eines neuen Goldenen Zeitalters der Menschheit.
Stan Tenen – Verschlüsselte Form. Die Informationstheorie der Kabbala (2)
Die Forschungen Stan Tenens zeigen, dass in den hebräischen Buchstaben ein Code verschlüsselt ist, der detailliertes Wissen über die Struktur der Materie mit dem spirituellen Bewusstsein verbindet. Im Originaltext der Genesis ist demnach die grundlegende Struktur der Schöpfung dargestellt, die auf Selbstreferenz basiert. Es geht jedoch nicht nur um die physische Schöpfung. »Der Buchstabentext der Genesis entfaltet alle Schöpfung - Geist, Physik, Embryologie - aus demselben zugrunde liegenden mathematischen Prinzip - der Einheit Gottes.« (Stan Tenen)
Thilo Muster: Fritjof Shuon und die philosophia perennis
Frithjof Schuon gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Philosophie perennis, der universalen Weisheit. In seinem Werk leistet Schuon eine Zusammenschau von großen Denkern aus Ost und West, wie Shankara, Meister Eckhart, Lao Tse und Plato. Schuon war überaus vielseitig interessiert und gebildet und schuf neben seinem umfangreichen Schreiben auch bemerkenswerte Kunstwerke. Im folgenden Artikel entfaltet sich anhand Stationen seines Lebens ein detailliertes Portrait des Gelehrten.
Dr. Stephan Krall – Zufall oder Teleologie?
In der in den letzten Jahren intensiver geführten Diskussion über Evolution nehmen die Begriffspaare Zielgerichtetheit oder Teleologie und Zweckmäßigkeit bzw. Kausalität eine wichtige Rolle ein. Im folgenden Beitrag soll aus diesem Grund eine erste Annäherung an diese Thematik versucht werden. Ist die Entwicklung des Lebens zufallsbasiert oder gibt es ein Ziel, eine Richtung, in die sich die Evolution bewegt?
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Neue Ausgabe der "meridian" mit folgenden Themen:
http://www.meridian-magazin.de/08_4/inh.htm
AKTUELLES ASTRO-PORTRÄT
Jannis Okun: Joachim Löw
Sein Geburtshoroskop weist Joachim Löw mit den dominierenden Elementen Luft und Erde als einen Freigeist mit Bodenhaftung aus. Beim ersten Blick auf die Radix springt gleich die Wassermann-Sonne am MC ins Auge. Der (berufliche) Erfolg wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Allerdings braucht der Bundestrainer viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten um sich in seinem Beruf verwirklichen zu können. Harmonisch mit der Wassermann-Sonne verbindet sich der Zwillinge-Aszendent. Gewandt und aufgeschlossen (Zwillinge-Aszendent), aber mit fixen Ideen (Wassermann-Sonne) hat Löw einen eigenen Führungsstil entwickelt, der sich mit der souveränen Qualifikation für die Europameisterschaft bisher als durchweg erfolgreich erwiesen hat. Angesichts seiner starken Luftbesetzung verwundern Löws liebste Hobbys kaum. "Hubschrauber, Paragliding, Ultraleicht-Flug - es macht mir einfach Spaß, mich in der Luft zu bewegen", ließ er in einem Interview verlauten.
SCHWERPUNKT: Krise der Gegenwartsastrologie
Reinhard Müller: Eine zyklische Betrachtung
URANUS, DER ZEITGEIST UND DIE ASTROLOGIE
Wieso hat sich die Art, an die Astrologie heranzugehen, in den vergangenen Jahren so stark verändert? Wieso ist an Stelle eines - mehr oder weniger polarisierten Richtungsstreits zwischen Psychologischer Astrologie, Stundenastrologie, klassischer Astrologie und prognostischer Astrologie eine zunehmend größer werdende gegenseitige Akzeptanz getreten? Wieso nimmt eine eher populistische Herangehensweise an die Horoskopdeutung gegenwärtig einen so großen Raum ein?
Und: warum haben bewährte Techniken und Schulen der vergangenen 100 Jahre (z.B. Halbsummen, Planetenbilder) oder auch die psychoanalytische Betrachtung astrologischer Archetypen und Zyklen aus den 80er Jahren heute noch so wenig Bedeutung, während die Rückbesinnung auf und Beschäftigung mit historischen bzw. anderen Kulturkreisen zugehörigen astrologischen Wurzeln und Techniken (z.B. Hellenistische Astrologie, Vedische Astrologie, Klassische Astrologie) einen zunehmend wichtigeren Stellenwert einnimmt? Wie soll Astrologie betrieben werden, gibt es ein Ideal, dem die astrologische Arbeit und Berufsethik folgen soll? Gibt es Zeitschlüssel und Zyklen, die die Entwicklung des astrologischen Selbstverständnisses bestimmen?
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