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Also ich versteh diese Diskussion hier nicht so ganz.
Wenn jemand aus religiösen Gründen außerehelichen - und da gebe ich Tobias Recht - denknotwendig gehört doch vorehelicher Geschlechtsverkehr dazu- ablehnt, ist das seine Sache. Ich kann das zwar für mich persönlich ganz und gar nicht nachvollziehen, aber wem's gefällt oder wer's aufgrund seiner religiösen Vorstellungen für richtig hält, bitteschön.
Er ist mir dann in dieser Hinsicht auch keine weitere Begründung schuldig.
Problematisch wird's doch erst dann, wenn ich Fehlverhalten in dieser Hinsicht mit diffusen Höllenqaulen verknüpfe.
@sam,
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| Man sollte ja nicht nur wegen sexuellen Neigungen jemanden heiraten, sondern auch andere Faktoren wie Charakter, Geistlichkeit, finanzielle Situationen spielen eine große Rolle. |
Jedenfalls halte ich Liebe als das schwächste der möglichen Motive einer Eheschließung.
Sexuelle Neigungen oder "Vorzüge" wiederum setzt bei mir voraus, dass ich die Neigungen und Vorzüge des anderen kenne. Was dann dazu führt, dass man es auch mal ausprobieren muss.
| Zitat: |
| Ich finde es ziemlich egoistisch, wenn man so leicht heute Fremdgeht und somit Familien zerstört. |
Wenn die sexuelle Treue den Betroffenen ein so wichtiges Gut ist - was ja nicht zwingend sein muss- spricht möglicherweise auch einiges dafür, dass das Fremdgehen die Konsequenz einer nicht mehr intakten Beziehung ist.
| Zitat: |
| Auch das Alkohol-Trinken ist hier Gang und Gebe, aber man sieht ja deutlich das Alkohol schädlich ist. |
Mit dem Alkohol ist es wie mit den meisten Dingen im Leben - die Dosis macht's.
Der Aussage, dass Alkohol per se schädlich sei, widerspreche ich auch ausdrücklich.
Meine persönlichen Lebensgewohnheiten sind sicherlich nicht gesundheitsförderlich - von daher bin ich in dieser Frage natürlich schwer voreingenommen- aber es macht halt auch Spaß und das ist doch dann auch ein paar Jahre statistische Lebenserwatung wert, jedenfalls aus meiner Sicht. Wer will schon gesund sterben?
@Traude,
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| So mit 16 - 18 Jahren zu heiraten, wird wohl nicht das schlechteste sein. |
Das hälst du wirklich für eine gute Sache? Ich glaube nicht, dass man in diesem Alter sich tatsächlich der Tragweite einer solchen Entscheidung bewusst ist.
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| Hier werden voraussichtlich gesündere Kinder geboren. |
Was ich zu bezweifeln wage. Ich glaube nicht, dass du hier signifikante statistische Unterschiede zu Geburten im Alter zwischen von mir aus 25- 35 Jahren aufweisen kannst.
Im Übrigen klingt ein solches Argument in meinen Ohren schnell nach Eugenik.
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@Tobias
Wo bitte ist in der ev. Kirche nach allen Auslegungen bis in unsere Zeit vorehelicher Sex verboten?
Jesus selber hat ihn nicht untersagt, da wirst Du schlecht Aussagen zu finden, weil es kein Thema zu seiner Zeit war - was den hier gemeinten Zusammenhang angeht. Wenn, dann liegen hier Nachinterpretationen der Glaubensgemeinschaften vor, so wie es bei der r.k. Kirche ja auch der Fall ist!
Gruß
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Hallo nekilotte,
Danke das du auf meine Aussagen eingegangen bist.
Dass hier
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| aber wem's gefällt oder wer's aufgrund seiner religiösen Vorstellungen für richtig hält, bitteschön. |
und das hier
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| Problematisch wird's doch erst dann, wenn ich Fehlverhalten in dieser Hinsicht mit diffusen Höllenqaulen verknüpfe. |
kann ich 1 zu 1 unterschreiben. Toleranz auf beiden Seiten finde ich wichtig.
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| Jedenfalls halte ich Liebe als das schwächste der möglichen Motive einer Eheschließung. |
Das sehe ich anderes. Für mich ist Liebe einer der wichtigsten Vorraussetzung. Aber auch andere Faktoren wie Charakter, Umfeld etc. spielen eine Rolle. Aber das möchte ich nicht so stark ausarten, weil man da ein volles Buch hinkriegt.
| Zitat: |
| Wenn die sexuelle Treue den Betroffenen ein so wichtiges Gut ist - was ja nicht zwingend sein muss- spricht möglicherweise auch einiges dafür, dass das Fremdgehen die Konsequenz einer nicht mehr intakten Beziehung ist. |
Sehe ich nicht soo ganz so. Also eher ein Jaein. Bei einer intakten Beziehung (eher Ehe) würde ich bezweifeln dass viele keusche Menschen (Ausnahmen wirds immer geben keine Frage) nach soo lange Zeit keusch sein plötzlich den Sex mit einer anderen Person ausleben. Aber bei Menschen, die nicht auf Keuschheit wert legen gebe ich dir Recht, dass es einer der Gründe sein könnte.
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@sam,
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| Das sehe ich anderes. Für mich ist Liebe einer der wichtigsten Vorraussetzung. |
Hier habe ich mich vielleicht nicht präzise genug ausgedrückt.
Aber eine Vorausetzung ist auch etwas anderes als ein Motiv. Im Übrigen denke ich, dass sich unsere Ansichten über die Ehe grundlegend unterscheiden.
Für mich stellt sie tatsächlich ein ganz und gar säkulares Ereignis dar, was sich schon daraus ergibt, dass mir ein Gottesglaube völlig abgeht. Sie ist nichts anderes als eine spezielle Art von Vertrag. Da die Bindung aus einem solchen Vertrag sehr weit geht, sollte man sich das sehr gut überlegen - zumal es sauteuer wird, wenn sich das ganze als Fehlschlag erweist.
Liebe allerdings kann etwas sehr Vergängliches sein. Daher haben bei meiner Frau und mir bei der Eheschließung ganz praktische Erwägungen die entscheidende Rolle gespielt. Für die Liebe an sich, war uns die Ehe völlig gleich. Aus diesem Grund hätten wir nicht nach 6 Jahren Zusammenleben ohne Trauschein geheiratet. Hat auch bislang 20 Jahre ganz gut funktioniert.
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| Bei einer intakten Beziehung (eher Ehe) würde ich bezweifeln dass viele keusche Menschen (Ausnahmen wirds immer geben keine Frage) nach soo lange Zeit keusch sein plötzlich den Sex mit einer anderen Person ausleben. Aber bei Menschen, die nicht auf Keuschheit wert legen gebe ich dir Recht, dass es einer der Gründe sein könnte. |
Gut, ich gestehe, ich kenne nicht so sehr viele Leute, die mit dem Begriff der Keuschheit im tatsächlichen Sinne etwas anfangen können.
Ich sehe das Thema auch etwas entspannter, weil die Frage der sexuellen Treue in Bezug auf die Ehe für mich in der Prioritätenliste ziemlich weit unter angesiedelt ist. Da sind mir doch andere Dinge deutlich wichtiger.
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Wo bitte ist in der ev. Kirche nach allen Auslegungen bis in unsere Zeit vorehelicher Sex verboten?
Jesus selber hat ihn nicht untersagt, da wirst Du schlecht Aussagen zu finden, weil es kein Thema zu seiner Zeit war - was den hier gemeinten Zusammenhang angeht. Wenn, dann liegen hier Nachinterpretationen der Glaubensgemeinschaften vor, so wie es bei der r.k. Kirche ja auch der Fall ist! |
Lies die Zitate aus dem Katechismus und folge den Links. Du willst mir sagen in der gesamten Bibel finde sich nichts, was aussagt, das man Sexualität nur in der Ehe ausleben sollte? Alles nur ausgedacht? Komisch das die Juden das auch schon gemacht haben... Sorry, mir scheint du willst die Sachen so hindrehen, wie sie dir genehm sind. Da werde ich wohl wenig gegen tun können. Wenn es dich glücklich macht...
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| Also ich versteh diese Diskussion hier nicht so ganz. Wenn jemand aus religiösen Gründen außerehelichen - und da gebe ich Tobias Recht - denknotwendig gehört doch vorehelicher Geschlechtsverkehr dazu- ablehnt, ist das seine Sache. Ich kann das zwar für mich persönlich ganz und gar nicht nachvollziehen, aber wem's gefällt oder wer's aufgrund seiner religiösen Vorstellungen für richtig hält, bitteschön. Er ist mir dann in dieser Hinsicht auch keine weitere Begründung schuldig. Problematisch wird's doch erst dann, wenn ich Fehlverhalten in dieser Hinsicht mit diffusen Höllenqaulen verknüpfe. |
Ganz einfach, unterbewusst wird so der allgemeine Hedonismus der Gesellschaft verteidigt, welcher sich eben mit spirituellen begründeten Ethiken beißt. Als Gläubiger Mensch muss man heute mit Spott rechnen.
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