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Liebe Traude
Danke dafür, dass du mit dem Begriff der Suche nach Intimität dieser tatsächlich abgedrifteten Diskussion wieder eine gute Kurskorrektur gibst.
Tatsächlich sehe ich auch, dass in unserer Zeit die Menschen die an anderer Stelle fehlende Liebe und menschliche Nähe durch Sexualitätskonsum versuchen zu kompensieren.
Aber woher du die Theorie hast, dass Männer nicht "feingeistig" genug sind das zu verstehen, weiss ich nicht.
Es stimmt jedenfalls überhaupt nicht.
Zu meiner Einstellung zum Thema denke ich, habe ich bereits alles gesagt.
Gruss,
Andreas
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@ Andreas80
| Andreas80 hat folgendes geschrieben: |
| P.S.: Und bitte, erspart uns jetzt die Details wer schon wieviele Frauen im Bett hatte, ok? |
Das wird von meiner Seite auch nie passieren. Ich habe lediglich dagegen gekontert, dass ich eigentlich nichts zu melden habe, da ich ja angeblich unerfahren sei. Ich denke, ich habe keine anstößigen Informationen über mein Privatleben preisgegeben.
@ Traude
Den geistigen Aspekt der Keuschheit hören sich die Gegner dieses Gebots leider Gottes selten an, es sei denn sie kommen mit den körperlichen Argumenten nicht mehr richtig weiter, weil sie wohlmöglich nicht ganz haltbar sind
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Lieber positiv !
| positiv hat folgendes geschrieben: |
| Und was Deine Erfahrungen in Deinem Sexualleben angehen, ich denke, die interessieren in der Form nicht. |
Achja, und Deine Erfahrungen haben in der Form jetzt interessiert
| positiv hat folgendes geschrieben: |
| Allerdings frage ich mich, wenn Erfahrung vorliegt, wie Du zu solchen Schlüssen kommst - sehr körperlich dominierend.... Wo ist da der Geist geblieben? |
Was haben denn bitteschön Erfahrungen mit völlig verschiedenen Menschen aus der Vergangenheit damit zu tun, wenn man innerhalb einer derzeitigen Ehe sexuelle Harmonie, geistig wie körperlich, herstellen will ?
Das sind doch sowohl vom Geiste wie auch vom Körper her völlig verschiedene Menschen, was hat das mit der Ehe zu tun ? Wie kann die Harmonie, die ein Mann früher einmal mit "Katrin" hatte dazu verhelfen eine Harmonie mit "Annika" herzustellen, wenn das doch völlig verschiedene Individuen sind ?
Gruß,
Rahiym
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Lieber Andreas,
bei den Männern ist Sex mehr mit Machtvorstellung und -ausübung verbunden, als mit Intimität. Daher meine Einschätzung, dass die Männer wohl nicht feingeistig genug sind. Mit anderen Worten: Frauen sind feingeisitiger als Männer. Ausnahmen gibt es immer. Und gerade unter den Bahaí sind denn auch mehr Ausnahmen zu finden. Das muss ja auch so sein.
Dss wichtigste Argument ist denn auch für die Bahai: Keuschheit ist religiös ausdrücklich erwünscht!
Lieben Gruß
Traude
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Liebe Traude
Dass man bei den Bahai feingeistigere Männer findet ist sehr interessant. Aber dazu kann ich gar keine Meinung haben - ich kenne keinen einzigen Bahai persönlich, bin selbst Christ.
Was die Theorie angeht, bei Männern sei Sexualität rein mit Machtvorstellungen und -ausübung verbunden, während sie bei Frauen eher feingeistig wäre, so muss ich sagen, kann ich das gar nicht teilen.
Vielleicht kennst du es aus deiner persönlichen Erfahrung und aus der Selbstbetrachtung her so. Diese Ansichten will dir gar nicht nehmen.
Aber meine Erfahrung ist die folgende: Sowohl Frauen als auch Männer leben in ihrer Sexualität feingeistige Intimität, suchen es und brauchen das auch. Aber beide leben auch Machtvorstellungen aus. Frauen suchen und geniessen sehr wohl u.a. auch eine Form der Sexualität, die nicht immer nur durch das feingeistig intime charakterisiert ist. Da sind ganz ganz andere Aspekte oft sehr lustfördernd, die durchaus mit Macht zu tun haben: Macht ausüben, aber auch unterworfen zu werden.
Ich würde nicht unbedingt eine Gendertrennung ziehen, wo keine ist.
Gruss,
Andreas
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